AT273130B - Verfahren zur Herstellung von neuen 1-(2-Aminophenyl)-1, 2, 3, 4-tetrahydroisochinolinen sowie von deren Salzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen 1-(2-Aminophenyl)-1, 2, 3, 4-tetrahydroisochinolinen sowie von deren Salzen

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AT273130B AT607267A AT607267A AT273130B AT 273130 B AT273130 B AT 273130B AT 607267 A AT607267 A AT 607267A AT 607267 A AT607267 A AT 607267A AT 273130 B AT273130 B AT 273130B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen   1- (2-Aminophenyl)-1, 2, 3, 4-   tetrahydroisochinolinen der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 sowie von deren Salzen mit physiologisch verträglichen anorganischen oder organischen Säuren. 



   In der obigen Formel bedeuten R ein Wasserstoffatom, einen niederen Alkyl-oder einen Aralkylrest oder einen aliphatischen,   aromatischen oder araliphatischen Acylrest, Rl einen niederen A1ky1rest   mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Ru einen niederen Alkylrest mit 1-5 Kohlenstoffatomen oder einen Benzylrest oder zusammen mit   Rj   und dem benachbarten Kohlenstoffatom einen cycloaliphatischen Ring, und Ra ein Wasserstoffatom oder die Methylgruppe. 



   Die neuen Verbindungen werden erhalten durch Reduktion eines   1- (2-Aminophenyl) -3, 4-dihydroiso-   chinolins der allgemeinen Formel : 
 EMI1.3 
 in der   R-Rg die   eingangs erwähnten Bedeutungen aufweisen, nach bekannten Methoden mittels katalytisch erregtem Wasserstoff, mittels naszierendem Wasserstoff oder mittels komplexen Metallhydriden. Hiebei wird die zwischen dem Kohlenstoffatom in 1-Stellung und dem Stickstoffatom des Isochinolinringes befindliche Doppelbindung hydriert. 



   Für die katalytische Hydrierung können als Katalysatoren beispielsweise Platinoxyd, Palladium auf Kohle, Raney-Nickel oder Kupfer-Chromoxyd verwendet werden. Hiebei arbeitet man je nach dem eingesetzten Katalysator bei normalem oder leicht erhöhtem Druck bei Anwendung von Raney-Nickel und von Kupfer-Chromoxyd bei höheren Drucken von etwa 50-120 atm und bei erhöhter Temperatur von etwa   80-140    C. 

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   Die Reduktion mittels naszierendem Wasserstoff kann mit Hilfe der üblichen Reduktionsmittel durchgeführt werden, beispielsweise mit Natrium in Äthanol, n-Propanol oder n-Butanol, mit Natriumamalgam in wässerigem Äthanol, mit Zink und Schwefelsäure oder Essigsäure oder mit Zinn und Salzsäure. Die Reduktion wird bei Raumtemperatur oder mässig erhöhter Temperatur, beispielsweise bei Temperaturen zwischen 40 und   800 C,   oder beim Siedepunkt des verwendeten Lösungsmittels durchgeführt. 



   Für die Reduktion mittels komplexer Metallhydride kommt insbesondere Lithiumaluminiumhydrid, Lithiumborhydrid oder Natriumborhydrid in Frage ; die Umsetzung wird in einem geeigneten Lösungsmittel wie beispielsweise Äther, Tetrahydrofuran, Methanol oder Äthanol durchgeführt. 



   Werden Verbindungen der Formel II reduziert, in denen R einen Acylrest bedeutet, so bleibt bei der Reduktion mittels katalytischer Hydrierung dieser Acylrest erhalten, bei der Reduktion mittels naszierendem Wasserstoff bleibt je nach den gewählten Bedingungen der Acylrest entweder erhalten, beispielsweise bei der Einwirkung von Zink und Schwefelsäure bei Raumtemperatur, oder er wird abgespalten, beispielsweise bei der Einwirkung von Zinn und Salzsäure in Äthanol in der Wärme. Reduziert man mit Hilfe von komplexen Metallhydriden, so bleibt bei der Umsetzung mit Natrium- oder Lithiumborhydrid der Acylrest erhalten, bei der Umsetzung mit Lithiumaluminiumhydrid wird der Acylrest zu dem entsprechenden Alkyl-oder Aralkylrest reduziert. 



   Falls eine Verbindung der Formel I erwünscht ist, in der R die eingangs erwähnten Bedeutungen mit Ausnahme von Wasserstoff besitzt, kann eine erhaltene Verbindung der Formel I, in der R Wasserstoff bedeutet, nach an sich bekannten Methoden alkyliert oder acyliert werden. Die Acylreste können beispielsweise durch Umsetzung mit den entsprechenden Säurehalogeniden oder Säureanhydriden eingeführt werden, die Alkylreste oder Aralkylreste bevorzugt durch Reduktion der zunächst wie vorstehend angegebenen eingeführten Acylreste, beispielsweise mittels Lithiumaluminiumhydrid. 



   Die   erfmdungsgemäss   erhaltenen Verbindungen können gewünschtenfalls nach bekannten Methoden mit einer physiologisch verträglichen anorganischen oder organischen Säure in ihre Salze überführt werden. 



  Als Säuren kommen beispielsweise Salzsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Bernsteinsäure, Weinsäure, Zitronensäure,   Maleinsäure   oder Fumarsäure in Betracht. 



   Die als Ausgangsstoffe verwendeten neuen   1- (2-Aminophenyl) -3, 4-dihydroisochinoline   der Formel II können beispielsweise nach der aus der österr. Patentschrift Nr. 266134 bekannten Methode durch Cyclisierung von   o-Amino-benzonitril   mit dem entsprechenden Carbinol in Gegenwart einer starken Säure, beispielsweise   Schwefelsäure,   erhalten werden, wobei der Rest R gegebenenfalls nachträglich eingeführt wird. 



   Die Ausführungsbeispiele   A-J   beschreiben die Herstellung einiger neuer, in der Literatur noch nicht beschriebener Ausgangsstoffe. 



   Die neuen Verbindungen und ihre Salze besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften, insbesondere wirken sie antiphlogistisch und antipyretisch. Sie können aber auch als Zwischenprodukte für weitere Synthesen dienen. 



   Die nachstehenden Ausführungsbeispiele dienen zur näheren Erläuterung der Erfindung. 



   Herstellung der neuen Ausgangsstoffe :   Beispiel A : 1- (2-Amino-phenyl)-3, 4-dihydro-3, 3-dimethyl-isochinolin.    



   52 g   Anthranilsäurenitril löst   man in 100 ml Xylol und tropft unter Rühren und Kühlen 200 ml konz. 



  Schwefelsäure so zu, dass die Temperatur 20   C nicht überschreitet. 



   Zu dieser Lösung gibt man 75 g   l-Phenyl-2-methyl-2-propanol   auf einmal zu, wobei die Temperatur auf   85-90   C   ansteigt. Man rührt noch 2 h weiter, gibt dann das Reaktionsprodukt auf Eis, schüttelt die saure Lösung mit Äther aus und verwirft den Ätherextrakt. Den sauren, wässerigen Anteil macht man ammoniakalisch und nimmt das abgeschiedene Öl in Äther auf. Der nach dem Verdampfen des Äthers verbleibende Rückstand wird im Vakuum destilliert. Man erhält ein gelbes Öl vom Kp 0, 01 137-138   C, welches nach einiger Zeit erstarrt und aus Methanol umkristallisiert bei   69-70   C   schmilzt. Die Ausbeute beträgt 80 g. 



   Das Dihydrochlorid schmilzt nach der Umkristallisation aus abs. Äthanol bei   285-290   C   unter Zersetzung. 



    Beispiel B : l- (2-Aminophenyl)-3-äthyl-3-methyl-3, 4-dihydro-isochinohn.    



     5, 2   g Anthranilsäurenitril löst man in 10 ml o-Dichlorbenzol und tropft unter Rühren und Kühlen 20 ml konz. Schwefelsäure so zu, dass die Temperatur   200   C nicht überschreitet. Zu dieser Lösung gibt man 8, 2 g 2-Benzyl-2-butanol auf einmal zu, wobei die Temperatur auf 60   C ansteigt. Man erwärmt noch 1 h auf 65   C und arbeitet wie im Beispiel A beschrieben auf. Man erhält die Verbindung in einer Ausbeute von 9 g als gelbliches Öl vom Kp 0, 05 : 148-149  C. 
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Bei der Umsetzung von 5, 2 g Anthranilsäurenitril in 15 ml o-Dichlorbenzol und 8, 6 g 3-Benzyl-3pentanol mittels 20 ml konz. Schwefelsäure, erhält man 9 g Dihydroisochinolin-Verbindung als gelbes Öl vom   Kpo, 05 : l55. -1560 C.   



    Beispiel D : l- (2-Aminophenyl)-3, 4-dihydro-3-methyl-3-propyl-isochinolin.    



   Man arbeitet wie in Beispiel A und erhält aus 10, 4 g Anthtanilsäurenitril in 20 ml o-Dichlorbenzol, 40 ml konz. Schwefelsäure und 17, 8 g   2-Benzyl-2-pentanol 12   g der gewünschten Verbindung als gelbes 

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 tropft unter Rühren und   Kühlen   60 ml konz. Schwefelsäure ein, wobei darauf zu achten ist, dass die Temperatur gegen Ende der Zugabe nicht über 30   C ansteigt. 



   Die Aufarbeitung erfolgt wie im Beispiel A beschrieben. Man erhält das Dihydroisochinolinderivat vom Kp    : 207-210  C   in einer Ausbeute von 14 g. Das Dihydrochlorid schmilzt bei   267-269  C.   



   BeispielF :1-(2-Aminophenyl)-3,4-dihydro-isochinolin-3-spiro-cyclohexan. 



     20, 8   g Anthranilsäurenitril in 40 ml o-Dichlorbenzol versetzt man bei   0-5   C tropfenweise mit   80 ml konz. Schwefelsäure und gibt dann 38 g 1-Benzyl-l-cyclohexanol auf einmal zu, wobei die Reaktionstemperatur bis auf etwa 85   C ansteigt. 



   Man rührt   t   h bei Raumtemperatur, giesst dann auf Eiswasser, schüttelt mit Äther aus und verwirft die   Ätherausschüttelungen.   Die   saure, wässerige   Lösung versetzt man mit Natronlauge bis zur alkalischen Reaktion, nimmt das   abgeschiedene Öl   in Äther auf, trocknet die Ätherlösung mit Natriumsulfat und verdampft das Lösungsmittel. Der Rückstand wird destilliert   (Kp,, 3 : 178  C)   und aus Petroläther umkristallisiert. 



   Man erhält so 21, 5 g farblose Kristalle vom F. 119  C. 



   BeispielG :1-(2-Aminophenyl)-3,4-dihydro-isochinolin-3-spiro-cyclohexan. 



   Man arbeitet wie im vorstehenden Beispiel G beschrieben und setzt 20, 8 g Anthranilsäurenitril in 40 ml o-Dichlorbenzol unter Zugabe von 80 ml konz. Schwefelsäure mit 35, 2 g 1-Benzyl-l-cyclopentanol um, wobei 9 g Substanz vom   Kp 0,1 169  C   erhalten werden. 



   BeispielH :1-(2-Aminophenyl)-3,4-dihydro-3-3-4-trimethyl-isochinolin. 



     20, 8   g Anthranilsäurenitril in 40 ml o-Dichlorbenzol und 80 ml konz. Schwefelsäure werden mit 32, 8 g   2-Methyl-3-phenyl-3-butanol   in derselben Weise wie in Beispiel A beschrieben umgesetzt und aufgearbeitet. 
 EMI3.2 
 arbeitet. Dabei werden 7 g des Isochinolinderivates erhalten, dessen schwach gelbes Hydrochlorid bei 273   C schmilzt. 
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 Rühren und Kühlen 30 ml konz. Schwefelsäure so zu, dass die Temperatur 10   C nicht überschreitet. 



   Zu dieser Lösung gibt man 11, 3 g 1-Phenyl-2-methyl-2-propanol auf einmal zu, wobei die Temperatur auf 60   C ansteigt. Man hält nun diese Temperatur 15 min und lässt dann langsam abkühlen. 



   Die Aufarbeitung erfolgt in derselben Weise wie im Beispiel A beschrieben, wobei man einen Rückstand erhält, der in der Wärme in   Petroläther/Benzol   gelöst wird. Nach dem Abkühlen saugt man ab und destilliert aus dem Filtrat das Lösungsmittel ab. Das zurückbleibende rote Öl kristallisiert beim Verreiben mit Petroläther. Das Dihydroisochinolinderivat schmilzt nach der Umkristallisation aus Petroläther bei 113 bis   1150 C.   Die Ausbeute beträgt 9 g. 



   Beispiel1 :1-(2-Aminophenyl)-3,3-dimethyl-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin. 



   34 g 1-(2-Aminophenyl)-3,4-dihydro-dimethyl-isochinolin in 200 ml Methanol versetzt man unter Rühren und Erhitzen portionsweise mit 20, 8 g Natriumborhydrid. Nach zweistündigem Erwärmen destilliert man das Lösungsmittel ab, löst den verbleibenden Rückstand in Wasser und extrahiert mit Chloroform. Aus der getrockneten Chloroformlösung wird das Lösungsmittel abdestilliert. Den verbleibenden, festen 
 EMI3.4 
 unter Zersetzung. 



   Beispiel2 :1-(2-Aminophenyl)-3,3-dimethyl-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin. 



   10 g 1-(2-Aminophenyl)-3,4-dihydro-3,3-dimethyl-isochinolin werden in 100   m1   Methanol gelöst und in einem Autoklaven unter Zusatz von 0, 5 g Platinoxyd mit Wasserstoff bei Raumtemperatur und 3-4 atm Druck hydriert. Nach Aufnahme der berechneten Menge Wasserstoff wird der Katalysator abgesaugt und das Lösungsmittel abdcstilliert. Der verbleibende Rückstand wird aus Petroläther umkristallisiert.

   Man erhält 8 g farblose Kristalle vom F.   112-114  C.   Dieselben Ergebnisse erhält man bei Verwendung von Raney-Nickel als Katalysator bei einer Temperatur von 50   C und 50 atm Wasserstoffdruck, oder bei Einsatz von Kupferchromoxid bei   120-130   C   und einem Wasserstoffdruck von 100 atm, oder bei Zugabe von Palladium auf Kohle (10%ig) bei 60   C und einem Wasserstoffdruck von 130 atm. 
 EMI3.5 
 
3 : 1- (2-Acetylaminophenyl)-3, 3-dimethyl-1, 2, 3, 4-tetrahydroisochinolin.[durch Umsetzung von 1-(2-Aminophenyl)-3,4-dihydro-3,3-dimethyl-isochinolin mit Essigsäureanhydrid erhalten in 35 ml Methanol mit 2 g Natriumborhydrid 10   h unter Rückfluss.   Nach dieser Zeit destilliert man das Lösungsmittel ab, löst den verbleibenden Rückstand in Wasser und extrahiert mit Äther.

   Der 

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 nach dem Verjagen des Äthers verbleibende, feste Rückstand schmilzt nach der Umkristallisation aus Cyclohexan bei   152  C.   Ausbeute 2, 5 g. 
 EMI4.1 
 
4 : 1- (2-Acetylaminophenyl)-3, 3-dimethyl-1, 2, 3, 4-tetrahydroisochinolin.0, 25 g Platinoxid zu und hydriert mittels Wasserstoff in einem Autoklaven bei 20   C und 3 atm Druck. Nach Aufnahme der berechneten Menge Wasserstoff wird der Katalysator abgesaugt und das Lösungsmittel 
 EMI4.2 
 
5 g   l- (2-Aminophenyl) -3-äthyl-3-methyl-3, 4-dihydroisochinolin   in 50 ml Methanol versetzt man portionsweise mit 2, 5 Natriumborhydrid und arbeitet wie in Beispiel   l   beschrieben. 



   Man erhält 4 g der Tetrahydroisochinolin-Verbindung vom F. 152   C (aus Cyclohexan). 



    Beispiel 6 : 1- (2-Aminophenyl)-3, 3-diäthyl-l, 2, 3, 4-tetrahydroisochinolin.    



   5 g   1- (2-Aminophenyl)-3, 3-diäthyl-3, 4-dihydroisochinolin   in 50 ml Methanol versetzt man mit 2, 5 g Natriumborhydrid und arbeitet wie im Beispiel 1 beschrieben. 
 EMI4.3 
    C (aus0, 51   Thiedig Autoklaven. Nach beendeter Wasserstoffaufnahme saugt man den Katalysator ab und destilliert das Lösungsmittel ab. Der verbleibende Rückstand wird aus Petroläther umkristallisiert. Man erhält 17 g farblose Substanz vom F. 117-118 C. 



    Beispiel 8 : 1- (2-Aminophenyl) -3-methyl-3-propyl-I, 2, 3, 4-tetrahydroisochinolin.    



   Man arbeitet wie in Beispiel 1 und erhält aus 9 g   1- (2-Aminophenyl) -3, 4-dihydro-3-methyl-3-propyl-   isochinolin in 90 ml Methanol und 4 g Natriumborhydrid 5 g der Tetrahydroisochinolin-Verbindung vom F.   145-147  C   (aus   Petroläther).   
 EMI4.4 
 Base, ein zähes, gelbliches Harz, wird in das Oxalat überführt, welches nach der Umkristallisation aus Isopropanol bei   216-218   C   unter Zersetzung schmilzt. Die Ausbeute beträgt 8 g. 



   Beispiel10 :1-(2-Aminophenyl)-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin-3-spiro-cyclohexan. 



   18 g 1-(2-Aminophenyl)-3,4-dihydro-isochinolin-3-spiro-cyclohexan in 100 ml Äthanol werden anteilweise mit 3, 53 g Natriumborhydrid versetzt und dann 8 h zum   Rückfluss   erhitzt. Danach wird der Ansatz im Vakuum bis zur Trockne eingedampft, der Rückstand mit Wasser versetzt und mit Äther ausgeschüttelt. 



   Die getrocknete Ätherlösung engt man ein und kristallisiert den verbleibenden Rückstand aus Petrol- äther um. Es werden so 15 g farblose Kristalle vom Schmelzpunkt   117-118  C   erhalten. Das Dihydrochlorid schmilzt bei   274-275  C.   



   Beispiel11 :1-(2-Aminophenyl)-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin-3-spiro-cyclohexan. 



   Man arbeitet in derselben Weise wie im vorstehenden Beispiel 13 beschrieben und reduziert 6 g 1-(2-Aminophenyl)-3,4-dihydro-isochinolin-3-spiro-cyclohexan in 50 ml Äthanol mit 1, 24 g Natriumborhydrid. Es werden 5 g der oben genannten Verbindung erhalten, deren Dihydrobromid bei 268   C unter Zersetzung schmilzt. 



   Beispiel12 :1-(2-Aminophenyl)-1,2,3,4-tetrahydro-3,3,4-trimethyl-isochinolin. 



     15,   8   g l- (2-Aminophenyl)-3, 4-dihydro-3, 3, 4-trimethyIisochinolin   in 100 ml Äthanol werden in derselben Weise wie in Beispiel   l   mit 4, 55 g Natriumborhydrid reduziert. Man erhält ein zähes Öl vom   Kp 0, 03 : 143   C,   welches nach einiger Zeit kristallisiert. Ausbeute 12 g farblose Kristalle vom F. 95   C (aus Petroläther). 



   Beispiel13 :1-(2-Benzamidophenyl)-3,3-dimethyl-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin. 



     5,   5   g l- (2-Benzaniidophenyl)-3, 3-dimethyl-3, 4-dihydroisochinoIin   werden in 150 ml Äthanol gelöst und mit 2, 4 g Natriumborhydrid in derselben Weise wie in Beispiel 13 beschrieben behandelt. Dabei erhält man 3, 5 g farblose Kristalle des Tetrahydroisochinolinderivates vom Schmelzpunkt   148-149   C.   
 EMI4.5 
 9 g 3,4-Dihydro-3,3-dimethyl-1-(2-methylamino-phenyl)-isochinolin, welches in 50 ml wasserfreiem Äther gelöst ist, erhitzt 2   h unter Rückfluss,   arbeitet wie im Beispiel 7 beschrieben auf und erhält ein farbloses Öl. Das mittels einer ätherischen Lösung von Maleinsäure gefällte Hydrogenmaleinat schmilzt nach dem Aufkochen mit Essigester bei 180-181 C unter Zersetzung. Die Ausbeute beträgt 8 g. 



   Beispiel 15 : 1-(2-Aminopehnyl)-3,3-dimethyl-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin. 



   5 g 1-(2-Aminophenyl)-3,4-dihydro-3,3-dimethyl-isochinolin werden in 50 ml 95%igem Äthanol gelöst und während 40 min mit 1, 84 g Natrium, in kleinen Stücken, versetzt. Nach beendeter Zugabe erhitzt man noch 30 min unter Rückfluss. Anschliessend destilliert man das Lösungsmittel ab und kristallisiert den verbleibenden Rückstand aus Petroläther um. Man erhält die Verbindung vom F.   112-113  C   in einer Ausbeute von 4 g. 

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 aluminiumhydrid durch Zutropfen von Essigester zersetzt, dann giesst man auf verdünnte Salzsäure. Die saure Lösung wird mit Natronlauge bis zur alkalischen Reaktion versetzt und das abgeschiedene Amin durch mehrmaliges Ausschütteln mit Benzol abgetrennt.

   Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels verbleiben 3, 5 g Substanz, welche nach einiger Zeit kristallisiert. Die farblosen Kristalle schmelzen nach dem Umkristallisieren aus Petroläther bei 76   C. 



    Beispiel 24 : 3, 3-Dimethyl-1- (2-phenylacetamido-phenyl)-1, 2, 3, 4-tetrahydroisochinolin.    



   Man arbeitet wie im Beispiel 15 beschrieben, jedoch unter Verwendung von 3, 1 g Phenylessigsäurechlorid an Stelle von Benzoylcblorid. Dabei werden 4 g farblose Kristalle vom Schmelzpunkt   145-146   C   
 EMI6.1 
 Tetrahydrofuran werden zu einer Lösung von 1, 9 g Lithiumaluminiumhydrid in 50 ml Tetrahydrofuran getropft. Nach 8stündigem Erwärmen unter   Rückfluss   wird in derselben Weise wie im Beispiel 16 beschrieben aufgearbeitet, wobei 3, 5 g des Tetrahydroisochinolinderivates als zähes Öl erhalten werden, dessen farbloses Dihydrochlorid bei   2350 C   unter Zersetzung schmilzt. 



    Beispiel 26 : 3, 3-Dimethyl-l- (2-propionamido-phenyl)-l, 2, 3, 4-tetrahydroisochinolin.    



     4,   5   1-(2-Amino-phenyl)-3,3-dimethyl-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin   werden mit 16 ml Propionsäureanhydrid versetzt und 12 h stehen gelassen. Nach dieser Zeit wird auf Wasser gegossen, mit Natriumkarbonat neutralisiert und mit Äther ausgeschüttelt. Nach dem Verdampfen des Äthers kristallisiert man den verbleibenden Rückstand aus Ligroin um. Es werden 4, 8 g farblose Kristalle vom F.   128   C erhalten.   
 EMI6.2 
 wasserfreiem Tetrahydrofuran gegeben. Nach 8stündigem Erwärmen unter   Rückfluss   wird in derselben Weise wie im Beispiel 16 angegeben aufgearbeitet. Die so erhaltenen Kristalle schmelzen nach dem Umkristallisieren aus Äthanol bei 68   C. Die Ausbeute beträgt 3, 5 g. 



   Beispiel28 :1-(2-Benzylaminophenyl)-3,3-dimethyl-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin. 



   Eine Lösung von   5,   5   1-(2-Benzamidophenyl)-3,3-dimethyl-3,4-dihydroisochinolin   in 25 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran wird zu einer Lösung von 1, 9 g Lithiumaluminiumhydrid in 50 ml Tetrahydrofuran getropft. Man arbeitet weiter wie in Beispiel 16 beschrieben, wobei 4 g farbloses Kristalle vom Schmelzpunkt   76-77   C   erhalten werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen 1- (2-Aminophenyl) -1, 2, 3, 4-tetrahydroisochinolinen der allgemeinen Formel : EMI6.3 in der R ein Wasserstoffatom, einen niederen Alkyl-oder einen Aralkylrest oder einen aliphatischen, aromatischen oder araliphatischen Acylrest, Ri einen niederen Alkylrest mit 1-5 Kohlenstoffatomen, R einen niederen Alkylrest mit 1-5 Kohlenstoffatomen oder einen Benzylrest oder zusammen mit Ri und dem benachbarten Kohlenstoffatom einen cycloaliphatischen Ring, und R3 ein Wasserstoffatom oder die Methylgruppe bedeuten, sowie von deren Salzen mit anorganischen oder organischen Säuren, dadurch gekennzeichnet, dass ein 1- (2-Aminophenyl) -3, 4-dihydroisochinolin der allgemeinen Formel :
    EMI6.4 <Desc/Clms Page number 7> in der R-R3 die eingangs erwähnten Bedeutungen aufweisen, mittels katalytisch erregtem Wasserstoff, mittels naszierendem Wasserstoff oder mittels komplexer Metallhydride reduziert, eine erhaltene Verbindung der Formel I, in der R ein Wasserstoffatom bedeutet, gewünschtenfalls acyliert oder alkyliert wird und/oder eine Verbindung, in der R einen Acylrest bedeutet, gegebenenfalls nachträglich durch Reduktion mit Lithiumaluminiumhydrid in die entsprechende Alkylverbindung überführt wird, worauf die so erhaltenen Verbindungen gewünschtenfalls mit einer physiologisch verträglichen anorganischen oder organischen Säure in ihre Säureadditionssalze überführt werden.
AT607267A 1966-06-29 1967-06-29 Verfahren zur Herstellung von neuen 1-(2-Aminophenyl)-1, 2, 3, 4-tetrahydroisochinolinen sowie von deren Salzen AT273130B (de)

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