AT272546B - Verfahren zur Herstellung neuer 9β,10α-Steroide - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer 9β,10α-Steroide

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AT272546B AT1036467A AT1036467A AT272546B AT 272546 B AT272546 B AT 272546B AT 1036467 A AT1036467 A AT 1036467A AT 1036467 A AT1036467 A AT 1036467A AT 272546 B AT272546 B AT 272546B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung neuer   9ss, 10a-Steroide   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer   9ss, 10a-Steroide der   allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in welcher Formel R3 eine 3-Keto-4-dehydro-,   3-Keto-4, 6-bisqehydro-, 3-Keto-1, 4-bisdehydro-   oder 3-Keto-1, 4, 6-trisdehydrogruppe und   Rie   eine mit einem aliphatischen Alkohol mit 1 bis 6 C-Atomen oder mit Benzylalkohol verätherte Hydroxygruppe bezeichnen. 



   Die Hydroxygruppe am Kohlenstoffatom 16 ist mit einem aliphatischen Alkohol mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie Methanol, Äthanol, Propanol, Propanol-2, Butanol, tert. Butanol oder mit Benzylalkohol veräthert. 



   Es sei bemerkt, dass die stereochemische Konfiguration des Steroidskelettes der Verbindung nach der Erfindung an den Kohlenstoffatomen 8, 9, 10, 13 und 14 gleich der von Dihydroisolumisteron an den 
 EMI1.2 
 der normalen Steroide abweicht und in welchem Sinne   (9ss, 10a an   Stelle von   9o (, lOss).   



   In den erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen hat die Acetylgruppe am Kohlenstoffatom 17 die ss-Konfiguration, die verätherte Hydroxygruppe am Kohlenstoffatom 16 die   a, -Konfiguration.   
 EMI1.3 
 oraler als parenteraler Verabreichung, u. zw. auf den Uterus, die Cervix und die Vagina. Weiter zeigt diese Verbindung sowohl oral als auch parenteral Deciduombildungseigenschaften. Auch hat sich die Verbindung als nicht ovulationshemmend   erwiesen, währendderStoff   Pseudoschwangerschaft bei kastrierten und bei nicht kastrierten Tieren induziert. Weiter erzeugt der Stoff sowohl oral als auch parenteral eine für Spermatozoen undurchdringliche Cervixschleimhaut. 



   Andere   erfindungsgemäss   hergestellte Verbindungen sind : 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
10 < x-pregn-4-en-3, 20-dion,16    < x- (2-Tetrahydropyranyloxy}-9ss, 10ct-pregn-4-en-3, 20-dion,   16   &alpha;-(2-Tetrahydropyranyloxy)-9ss, 10&alpha;-pregna-4,6-dien-3,   20-dion, 
 EMI2.2 
 schen Alkohol mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen veräthert ist. 



     Das erfindungsgemässe Verfahren   besteht darin, dass eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI2.3 
 in welcher Formel   Rs   die angegebene Bedeutung hat, mit einem aliphatischen Alkohol mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder mit Benzylalkohol in saurem oder in alkalischem Medium behandelt wird. 



   Diese Reaktion, für welche die Ausgangsverbindung durch Dehydrierung der entsprechenden 16-Hydroxyverbindung hergestellt wird, ergibt oft eine bessere Ausbeute als bei direkter Verätherung der 
 EMI2.4 
 



   Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen lassen sich zu pharmazeutischen oder veterinären Präparaten in üblicher Weise verarbeiten. Injektionsflüssigkeiten werden durch Lösung einer Verbindung in Methylenchlorid hergestellt, welche Lösung in Arachidöl gelöst wird, worauf das Methylenchlorid abgedampft wird. Zäpfchen können durch innige Mischung einer wirksamen Verbindung mit dem Ester eines höheren aliphatischen Alkohols und-einer höheren aliphatischen Carbonsäure, z. B. Carbowachs oder Kakaobutter, oder mit einem Gemisch aus Gelatine und Glycerin hergestellt werden. Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen können weiter in Tabletten mit den üblichen Füllmitteln, wie   Stärke, oder   Bindemitteln oder Gleitmitteln, z. B. Magnesiumstearat, Carboxymethylcellulose u. dgl. verarbeitet werden. 



   Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern, ohne dass diese jedoch hierauf beschränkt sein soll. 
 EMI2.5 
   l :gna-4, 6-16-trien-3, 20-dion   
Einer Lösung von 10 g 9ss, 10a-Pregna-4, 6, 16-trien-3, 20-dion in 50 ml absolutem Äthanol wurden 2 Tropfen konzentrierte Schwefelsäure zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde während 20 h bei Zim- 
 EMI2.6 
    5n Natriumhydroxydlösung-9ss, 10&alpha;-pregna-4,6-dien-3,20-dion   (nach Umkristallisieren aus Äther) mit Fp. 115 bis 116, 5 C ;   #max   =   284,   E = 27500. 



   Beispiel 2 : Herstellung von   16&alpha;-Methoxy-9ss,10&alpha;-pregna-4-en-3,20-dion   aus   9ss, 10 (x-Pregna-     - 4, 16-dien-3, 20-dion      Eine Lösung von Natriummethylat (in) in Methanol   (50 ml) wurde   einer Lösung von   10 g   913,     100&alpha;-Pre-   gna-4,16-eien-3,20-dion in 50 ml Methanol zugesetzt. Nach 20 h bei Zimmertemperatur wurde das 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Reaktionsgemisch gemäss Beispiel 1 aufgearbeitet. Ausbeute 5, 1 g   16a-Methoxy-9ss, 10ct-pregn-4-en-   - 3, 20-dion, Fp. 138 bis   1400C.   Im Infrarot zeigten sich unter anderem die folgenden Banden : 1700, 1662,1620, 1220,1140, 1094 und 857   cm-1.   
 EMI3.1 
 Natriumbenzylat hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung neuer 9ss, 10a-Steroide der allgemeinen Formel EMI3.2 in welcher Formel Rs ein 3-Keto-4-dehydro-,3-Keto-4,6-bisdehydro-, 3-Keto-1,4-bisdehydro- oder 3-Keto-l, 4, 6-trisdehydro-System und Ris eine mit einem aliphatischen Alkohol mit 1 bis 6 C-Atomen oder mit Benzylalkohol verätherte Hydroxygruppe, insbesondere eine Äthoxygruppe bezeichnen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der allgemeinen Formel EMI3.3 in welcher Formel Rs die angegebene Bedeutung hat, mit einem aliphatischen Alkohol mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder mit Benzylalkohol in saurem oder in alkalischem Medium behandelt wird.
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