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Verfahren zum Färben von Haaren und Mittel zur Durchführung desselben
Bei den bekannten Verfahren zum Färben keratinhaltiger Fasern, insbesondere von Haaren, werden sehr häufig Oxydationsfarbstoffe verwendet, d. h. Farbstoffe, deren färbende Wirkung auf einer oxydativen Polymerisation beruht.
In der Praxis werden als Oxydationsfarbstoffe fast ausschliesslich Mischungen von Diaminen und aromatischen Aminophenolen in Verbindung mit Substanzen verwendet, die im allgemeinen unter der Be-
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scher Basen und Phenole, eine ziemlich umfangreiche Farbskala zu erhalten, indem man die Anteile der verschiedenen Bestandteile der Färbelösung empirisch variiert.
Die Bildung der das Haar färbenden Pigmente aus diesen Mischungen beruht auf einer Reihe komplexer chemischer Reaktionen, was einerseits die Verwendung eines Oxydationsmittels (fast ausschliesslich Wasserstoffperoxyd) und anderseits die Anwesenheit einer alkalisch reagierenden Substanz, im allgemeinen Ammoniak, nötig macht.
Anderseits ist es auch bekannt, dass man bei Erhöhung des Gehaltes an Wasserstoffperoxyd und Ammoniak ein als"entfärbendes Färbemittel"bezeichnetes Produkt erhält, das gleichzeitig eine Entfärbung des zu färbenden Haares und eine Färbung in der gewünschten Farbnuance ermöglicht.
Die genannten Verfahren zum Färben von Haaren besitzen zahlreiche Nachteile, die sich aus der Art der Bildung der Pigmente ergeben, welche dem Haar die Farbe verleihen.
So besitzen die nach den derzeit bekannten Verfahren erhaltenen Farbtöne die Tendenz, sich im Laufe der Zeit zu verändern. Die Farben neigen oft dazu, in Rot umzuschlagen, was einen grossen Nachteil bedeutet.
Wenn man bei diesem Stand der Technik, d. h. bei gleichzeitiger Verwendung der aromatischen Base und eines"Modifikateurs", nur die bekannten Basen allein oder im Gemisch verwenden würde, erhielte man Produkte, die die oben genannten Nachteile in grösserem Ausmass aufweisen und darüber hinaus zu einer sehr eingeschränkten Farbskala führen würden.
Es ist auch bekannt, Dioxyaminobenzole bzw. Polyaminophenole zum Färben von Haaren zu verwenden, wobei die Haare mit Lösungen dieser Produkte imprägniert, die je nach der Intensität der Wirkung der Lösungen in schwächerer oder stärkerer Konzentration, z. B. etwa 2 bis 6%, kürzere oder längere Zeit, z. B. 10 bis 20 min, einwirken gelassen werden, worauf die Haare gespült und getrocknet werden.
Die zum Färben verwendeten Lösungen weisen im allgemeinen einen PH- Wert auf, der von stark sauer bis alkalisch reicht. Die Oxydation kann dabei mit Hilfe von gleichzeitig mitverwendeten Oxy-
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dationsmitteln oder mit Luftsauerstoff erfolgen (österr. Patentschriften Nr. 200729, Nr. 210999, Nr. 217641 und Nr. 230549).
Es wurde nun gefunden, dass man die Färbung der lebenden Haare ohne die bei den meisten derzeit bekannten Verfahren üblicherweise verwendeten Modifikateure erreichen kann, wenn man an Stelle der bisher verwendeten Verbindungen substituierte Aminophenole der nachstehenden Art verwendet, die für sich, also ohne gleichzeitige Anwendung eines Oxydationsmittels, einen bestimmten und immer gleichbleibenden Farbton entwickeln.
Auf diese Weise entwickelt jedes der verwendeten neuen Produkte einen bestimmten Farbton. Um über eine den kommerziellen Anforderungen genügend umfangreiche Farbskala verfügen zu können, genügt es daher, mehrere dieser neuen Produkte zu verwenden, wobei der endgültig erhaltene Farbton eine Zusammensetzung der Einzelfarbtöne der Ausgangsprodukte darstellt.
Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zum Färben von Haaren durch Imprägnieren derselben mit einer "Modifikateur" (Entwick1er) -freien, wässerigen, einen pH-Wert von 7 bis 10 aufweisenden Lösung, die mindestens ein substituiertes Aminophenol enthält, Waschen nach 15 bis 20 min langer Einwirkung bei Raumtemperatur und anschliessendem Trocknen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man Lösungen verwendet, die als substituiertes Aminophenol
4-Methoxy- 2-aminophenol,
6-Brom-4-methoxy-2-aminophenol,
6-Amino-4- methoxy- 2-aminophenol,
5-Am in o-4-methoxy-2-aminophenol,
6-Amino-4-dimethylamino-2-aminophenol,
6-Am ino-4-diäthylamino-2-aminophenol,
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-hydroxy- 2-aminophenol,5-Methoxy-4-hydroxy-2-aminophenol, 6-Methyl-4-hydroxy-2-aminophenol, 6-Amino-4-hydroxy-2-aminophenol und 4- (Diäthylamino)-2-aminophenol,
in einer Konzentration von 0,2 bis 6%, vorzugsweise von 0,3 bis 3%, enthalten und welchen gegebenenfalls zum Zeitpunkt ihrer Verwendung Wasserstoffsuperoxyd zugesetzt wird, wodurch noch Pigmente enthaltende Haare depigmentiert werden, die Lösung also auf die Haare eine entfärbende und eine färbende Wirkung ausübt.
Bei der Ausführungsform der Erfindung, bei welcher die Färbelösung kein Oxydationsmittel enthält, wird die Oxydation durch den Luftsauerstoff hervorgerufen.
Die Erfindung betrifft auch ein Mittel zur Durchführung dieses Verfahrens, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es aus einer mindestens ein substituiertes Phenol der oben angegebenen Zusammensetzung in einer Konzentration von 0,2 bis 60/0, vorzugsweise 0,3 bis 30/0, enthaltenden wässerigen Lösung vom PH 7 bis 10 besteht.
Jede der oben angeführten Verbindungen entwickelt den ihr eigentümlichen Farbton unter dem Einfluss einer einfachen Oxydation. In der Praxis kann durch einfaches Mischen der genannten Verbindungen eine Reihe von Farbtönen erhalten werden.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die oben beschriebenen Produkte, die zur Haarfärbung verwendet werden, als Salze, z. B. als Chlorhydrate oder Bromhydrate, aufbewahrt und in Lösung gebracht. Wenn man dieser Lösung auch eine Base sowie Ammoniak hinzufügt, führt man zum Zeitpunkt der Benutzung die Freisetzung der Verbindungen herbei.
Im folgenden wird die Herstellung der erfindungsgemäss zur Anwendung gelangenden Aminophenole näher erläutert.
Herstellung von 6-Brom-4-methoxy-2-aminophenol.
Eine ätherische Lösung von o-Brom-p-methoxyphenol wird tropfenweise in ein Gemisch, das aus konzentrierter Salpetersäure im Überschuss und Äther besteht, bei einer Temperatur unterhalb 100C eingetragen.
Das entstehende nitrierte Produkt kristallisiert nach Massgabe seiner Bildung aus und wird an der Luft getrocknet. Sodann wird in üblicher Weise mit Zinn und Chlorwasserstoffsäure reduziert, wobei das
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Chlorhydrat des 6-Brom-4-methoxy-2-aminophenols entsteht, das, aus Salzsäure umkristallisiert, in Form weisser Kristalle anfällt.
Analvse :
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<tb>
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 33, <SEP> 000/0 <SEP> ; <SEP> H <SEP> = <SEP> 3, <SEP> 540/0 <SEP> ; <SEP> N <SEP> = <SEP> S, <SEP> 50% <SEP> ; <SEP>
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 33,06 <SEP> bis <SEP> 32, <SEP> 82% <SEP> ! <SEP> H <SEP> = <SEP> 3, <SEP> 79 <SEP> bis <SEP> 3, <SEP> 46% <SEP> ; <SEP> N <SEP> = <SEP> 5, <SEP> 25 <SEP> bis <SEP> 5, <SEP> 26%. <SEP>
<tb>
Herstellung von 6-Amino-4-methoxy-2-aminophenol.
Man geht von 2, 6-Dinitro-4-methoxyphenol aus, das in üblicher Weise mit Zinn und Chlorwasserstoffsäure reduziert wird. Das erhaltene Dichlorhydrat fällt nach dem Umkristallisieren aus Salzsäure in Form weisser Kristalle an.
Analyse :
EMI3.2
<tb>
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 36,99%; <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,28%; <SEP> N <SEP> = <SEP> 12,33%;
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 36,69 <SEP> bis <SEP> 36, <SEP> 78% <SEP> ; <SEP> H <SEP> = <SEP> 5, <SEP> 23 <SEP> bis <SEP> 5, <SEP> 25% <SEP> ; <SEP> N <SEP> = <SEP> 12, <SEP> 34 <SEP> bis <SEP> 12, <SEP> 51%. <SEP>
<tb>
Herstellung von 6-Amino-4-diäthylamino-2-aminophenol.
Man geht von 2, 6-Dinitro-4-diäthylaminophenol aus, das mit Zinn und Chlorwasserstoffsäure reduziert wird. Das gewünschte Produkt wird durch Einleiten eines Schwefelwasserstoffstromes in das erhaltene Stannochlorid in Freiheit gesetzt.
Analyse :
EMI3.3
<tb>
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 39,40%; <SEP> H <SEP> = <SEP> 6,56%; <SEP> N <SEP> = <SEP> 13,80%;
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 39, <SEP> 38 <SEP> bis <SEP> 39. <SEP> 74lu <SEP> ; <SEP> H <SEP> = <SEP> 6,27 <SEP> bis <SEP> 6, <SEP> 51% <SEP> ; <SEP> N <SEP> = <SEP> 13, <SEP> 98 <SEP> bis <SEP> 13,62%.
<tb>
EMI3.4
-4-dimethylaminophenol ausgeht.
Herstellung von 5-Amino-4-methoxy-2-aminophenol.
4-Methoxy-2-aminophenol wird mit Essigsäureanhydrid unter Rückfluss erhitzt und anschliessend unter normalem Druck destilliert. Durch Nitrierung des so erhaltenen 5-Methoxybenzoxazols mit einem Gemisch von Schwefel- und Salpetersäure zwischen 0 und 50C erhält man das 5-Methoxy-6-nitrobenz- oxazol. Letzteres wird in üblicher Weise mit Hilfe von Zinn und Salzsäure reduziert, wobei im Verlaufe der Reduktion gleichzeitig der Oxazolring geöffnet wird. Nach Abkühlen und Lufttrocknung wird das Dichlorhydrat des 2, 5-Diamino-4-methoxyphenols erhalten.
Analyse :
EMI3.5
<tb>
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 37,00%; <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,28%; <SEP> N <SEP> = <SEP> 12,33%;
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> C= <SEP> 36, <SEP> 79 <SEP> bis <SEP> 37, <SEP> 38% <SEP> ; <SEP> H <SEP> =5, <SEP> 23 <SEP> bis <SEP> 5,39%; <SEP> N <SEP> = <SEP> 12,13 <SEP> bis <SEP> 11, <SEP> 97%.
<tb>
Herstellung von 5-Chlor-4-hydroxy-2-aminophenol.
Man geht von Chlor-dimethylsulfonyl-hydrochinon aus, das man auf übliche Weise mit einem Gemisch von Schwefel- und Salpetersäure nitriert. Nach Hydrolyse mit Natriumhydroxyd und Ansäuern wird das entstandene 5-Chlor-4-oxy-2-nitrophenol durch Absaugen abgetrennt. Dieses Nitroderivat wird mit Hilfe von Salzsäure und Zinn reduziert. Nach Abkühlung wird das gewünschte Produkt, welches als Chlorhydrat mit einem Molekül Wasser auskristallisiert, abgesaugt. Schmelzpunkt 163 bis 1660C (unter Zersetzung).
Analyse :
EMI3.6
<tb>
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 33,62%; <SEP> H <SEP> = <SEP> 4, <SEP> 21% <SEP> ; <SEP> N <SEP> = <SEP> 6, <SEP> 55lu <SEP> ; <SEP>
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 33,38 <SEP> bis <SEP> 33,47%; <SEP> H <SEP> = <SEP> 4,22 <SEP> bis <SEP> 4, <SEP> 18% <SEP> ; <SEP> N <SEP> = <SEP> 6, <SEP> 43 <SEP> bis <SEP> 6, <SEP> 30"/0, <SEP>
<tb>
Herstellung von 5-Methyl-4-hydroxy-2-aminophenol.
Dimethylsulfonyltoluhydrochinon wird mit einem Gemisch von Schwefel- und Salpetersäure nitriert.
Das so erhaltene entsprechende Nitroderivat wird mit Hilfe einer Natronlaugelösung hydrolysiert und dann mit einem Gemisch von Salzsäure und Zinn reduziert ; man erhält 5-Methyl-4-oxy-2-aminophenol welches, in Form des Chlorhydrats abgetrennt, bei 188 bis 190 C schmilzt.
Analyse :
EMI3.7
<tb>
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 47,87%; <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,70%; <SEP> N <SEP> = <SEP> 7,98%;
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 47,65 <SEP> bis <SEP> 47, <SEP> 60% <SEP> ; <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,50 <SEP> bis <SEP> 5,44%; <SEP> N <SEP> = <SEP> 7, <SEP> 98 <SEP> bis <SEP> 7, <SEP> 96%. <SEP>
<tb>
Herstellung von 4-Methyl-5-hydroxy-2-aminophenol.
Man geht von 2,4, 5-Trioxytoluol aus, das vier Tage lang unter Luftausschluss in einer 6n-Ammoniaklösung stehengelassen wird. Nach Ansäuern mit Salzsäure und Abdampfen im Vakuum zur Trockne wird der Rückstand in wasserfreiem Äthylalkohol aufgenommen. Nach dem Abfiltrieren der anorganischen Salze wird das Alkoholfiltrat zur Trockne eingedampft und der Rückstand unter Erhitzen in Salzsäure gelöst. Nach dem Abkühlen kristallisiert das 2,4-Dioxyaminotoluol mit einem Molekül Wasser in Form des Chlorhydrats aus.
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Analyse :
EMI4.1
<tb>
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 18, <SEP> 35% <SEP> ; <SEP> N <SEP> = <SEP> 7, <SEP> 23% <SEP> ; <SEP>
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 18,58 <SEP> bis <SEP> 18, <SEP> 40% <SEP> ; <SEP> N <SEP> = <SEP> 7,01 <SEP> bis <SEP> 7, <SEP> 96%.
<tb>
Herstellung von 4-Diäthylamino-2-aminophenol.
Man geht von 2-Nitro-4-N, N-diäthylamino-anisol aus, das mit Hilfe von Eisen und Essigsäure reduziert wird. Das erhaltene Produkt wird dann unter Rückfluss in einer konzentrierten Bromwasserstoffsäurelösung erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das auskristallisierte 4-N, N-Diäthylamino-2-aminophenol in Form des Dibromhydrats abgesaugt.
Analyse :
EMI4.2
<tb>
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> N <SEP> = <SEP> 8, <SEP> 18% <SEP> ; <SEP>
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> N <SEP> = <SEP> 8, <SEP> 05 <SEP> bis <SEP> 8, <SEP> 22ja.
<tb>
Herstellung von 5-Methoxy-4-hydroxy-2-aminophenol.
Methoxy-dimethylsulfonylhydrochinon wird in der üblichen Weise mit Hilfe eines Gemisches von Schwefel- und Salpetersäure nitriert. Man erhält so das 2-mehtoxy-5-nitro-dimethyisulfonylhydrochinon. Dieses Produkt wird dann mit einer Natronlaugelösung bei einer Temperatur von ungefähr 500C hydrolysiert ; nach dem Ansäuern und Absaugen wird das 5-Methoxy-4-oxy-2-nitrophenol erhalten, welches mittels Zinn und Salzsäure reduziert wird. Nach Abkühlen kristallisiert das gewünschte Produkt mit einem Molekül Wasser in Form des Chlorhydrats aus. Schmelzpunkt : 1310C (Zersetzung).
Analyse :
EMI4.3
<tb>
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 40, <SEP> 10% <SEP> ; <SEP> H <SEP> = <SEP> 5, <SEP> 72% <SEP> ; <SEP> N <SEP> = <SEP> 6, <SEP> 67% <SEP> ; <SEP>
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 39, <SEP> 51 <SEP> bis <SEP> 39,85%; <SEP> H <SEP> = <SEP> 5,58 <SEP> bis <SEP> 5, <SEP> 69lo <SEP> ; <SEP> N <SEP> = <SEP> 6, <SEP> 527o. <SEP>
<tb>
Herstellung von 4-Methyl-5-hydroxy-2-methylaminophenol.
Trioxytoluol wird vier Tage lang unter Luftausschluss in einer wässerigen Lösung von Monomethylamin stehengelassen. Es wird dann mit Salzsäure angesäuert und der nach dem Abdampfen im Vakuum erhaltene Rückstand in wasserfreiem Äthylalkohol aufgenommen. Nach dem Abfiltrieren der anorganischen Salze wird der Alkohol verdampft. Man erhält das gewünschte Produkt in Form des Chlorhydrats, das aus konzentrierter Salzsäure umkristallisiert wird.
Analyse :
EMI4.4
<tb>
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 50, <SEP> 66% <SEP> ; <SEP> H <SEP> = <SEP> 6, <SEP> 330/0 <SEP> ; <SEP> N <SEP> = <SEP> 7,39go;
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 50, <SEP> 83 <SEP> bis <SEP> 50, <SEP> 44% <SEP> ; <SEP> H <SEP> = <SEP> 6, <SEP> 45 <SEP> bis <SEP> 6, <SEP> 42% <SEP> ; <SEP> N <SEP> = <SEP> 7,10 <SEP> bis <SEP> 7, <SEP> 20%.
<tb>
EMI4.5
Eine Lösung von m-Amino-p-kresolmethyläther in einem Gemisch von Essigsäure und Essigsäureanhydrid wird durch Hinzufügen von Salpetersäure nitriert, wobei man ein Gemisch von zwei isomeren Nitroderivaten erhält. Nach Abspaltung der Acetylgruppe durch Erhitzen mit konzentrierter Salzsäure unter Rückfluss und nach dem Abkühlen wird das nicht gewünschte Isomere durch Filtrieren abgetrennt.
Durch Verdünnung der Mutterlaugen wird 6-Methyl-4-oxy-2-nitroanilin ausgefällt, dessen Schmelzpunkt bei 1300C liegt Aus dieser Verbindung wird durch Erhitzen mit verdünnter Natronlauge unter Rückfluss desaminiert.
Man erhält so das 6-Methyl-4-methoxy-2-nitrophenol vom Schmelzpunkt 94, 5 C. Das Nitroderivat wird dann mit einer alkalischen Natriumhydrosulfitlösung zu dem entsprechenden Aminoderivat reduziert, wobei man das 6-Methyl-4-methoxy-2-aminophenol gewinnt, dessen Chlorhydrat zwischen 215 und 220 C unter Zersetzung schmilzt.
Analyse :
EMI4.6
<tb>
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 50, <SEP> 66% <SEP> ; <SEP> H <SEP> = <SEP> 6, <SEP> 33% <SEP> ; <SEP> N <SEP> = <SEP> 7, <SEP> 39lu <SEP> ; <SEP>
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 50, <SEP> 20 <SEP> bis <SEP> 50, <SEP> 45% <SEP> ; <SEP> H <SEP> = <SEP> 6,15 <SEP> bis <SEP> 6, <SEP> 08lu <SEP> ; <SEP> N <SEP> = <SEP> 7, <SEP> 08 <SEP> bis <SEP> 7, <SEP> 17%.
<tb>
EMI4.7
6-Methyl-4-methoxy-2-aminophenol wird mit einer konzentrierten Bromwasserstoffsäurelösung unter Rückfluss erhitzt und nach dem Abkühlen abgesaugt. Man erhält das Bromhydrat des 6-Methyl- - 4-oxy-2-aminophenols vom Schmelzpunkt 225 bis 2280C (unter Zersetzung).
Analyse :
EMI4.8
<tb>
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 38, <SEP> 19%; <SEP> H <SEP> = <SEP> 4, <SEP> 54% <SEP> ; <SEP> N <SEP> = <SEP> 6, <SEP> 36% <SEP> ; <SEP>
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 37,97 <SEP> bis <SEP> 38, <SEP> 22% <SEP> ; <SEP> H <SEP> = <SEP> 4, <SEP> 50 <SEP> bis <SEP> 4, <SEP> 70% <SEP> ; <SEP> N <SEP> = <SEP> 6, <SEP> 32 <SEP> bis <SEP> 6, <SEP> 20%.
<tb>
Im folgenden wird das erfindungsgemässe Verfahren an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Be is pie 1 1 : Eine Färbelösung gemäss der Erfindung wird durch Mischen folgender Bestandteile hergestellt :
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EMI5.1
<tb>
<tb> 4- <SEP> Methoxy <SEP> - <SEP> 2- <SEP> aminophenol- <SEP> chlorhydrat <SEP> 1, <SEP> 75 <SEP> g
<tb> Ammonium-laurylsulfat, <SEP> 20%ig <SEP> 5 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Natriumcarbonat <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung
<tb> eines <SEP> PH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> loo <SEP> cd. <SEP>
<tb>
Bei Anwendung dieser Lösung auf zu 90% weisses Haar wird durch 20 min langes Einwirken, nach Spülen und Waschen eine dunkle Blondfärbung mit einem kupferartigen Reflex erhalten.
Beispiel 2 : Eine Färbelösung gemäss der Erfindung wird durch Mischen folgender Bestandteile hergestellt :
EMI5.2
<tb>
<tb> 4-Methoxy-2-aminophenol-chlorhydrat <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Ammonium-laurylsulfat, <SEP> 20%ig <SEP> 5 <SEP> g
<tb> Ammoniak, <SEP> 20% <SEP> zig <SEP> 6 <SEP> cm3
<tb> Na-Salz <SEP> der <SEP> Diäthylentriamin-pentaessigsäure <SEP> 0,5 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm3
<tb>
Vor Gebrauch fügt man 10 g des Additionsproduktes von Wasserstoffperoxyd und Harnstoff hinzu, das im Handel als Harnstoffperoxyd oder Carbamidperoxyd bekannt ist. Bei Anwendung dieser Lösung auf hell kastanienbraunes Haar, das zu 60% weisses Haar aufweist, erhält man nach einer Einwirkungszeit von 20 bis 25 min, Spülen und Behandlung mit einem Kopfwaschmittel eine Blondfärbung mit Goldreflex.
Beispiel 3 : Eine Färbelösung gemäss der Erfindung wird durch Mischen von folgenden Bestandteilen erhalten :
EMI5.3
<tb>
<tb> 6-Brom-4-methoxy-2-aminophenol-chlorhydrat <SEP> 2,5 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Natriumcarbonat <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung
<tb> eines <SEP> PH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> Ammonium-laurylsulfat, <SEP> 20going <SEP> 5 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm3.
<tb>
Bei Anwendung dieser Lösung auf lebendes Haar, das zu 90% weisses Haar enthält, während etwa 15 bis 20 min,erhält man nach Waschen und Spülen eine Blondfärbung.
Beispiel 4 : Eine Färbelösung gemäss der Erfindung wird durch Mischen von folgenden Bestandteilen bereitet :
EMI5.4
<tb>
<tb> 60Brom-4-methoxy-2-aminophenol-chlorhydrat <SEP> 3 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> n/2-Natriumcarbonatlösung <SEP> bis <SEP> zur
<tb> Erreichung <SEP> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> Ammonium-laurylsulfat, <SEP> 20%ig <SEP> 5 <SEP> g
<tb> Ammoniak, <SEP> 20% <SEP> ig <SEP> 5 <SEP> cm3
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm3.
<tb>
Der so hergestellten Mischung setzt man 8 cm3 39%iges Wasserstoffperoxyd zu.
Bei Anwendung dieser Lösung auf hellkastanienbraunes Haar, mit 70% weissem Haar, erhält man nach einer Einwirkungsdauer von 25 min, Spülen und Waschen eine goldblonde Färbung.
Beispiel 5 : Man bereitet eine Lösung gemäss der Erfindung wie folgt :
EMI5.5
<tb>
<tb> 6-Amino-4-methoxy-2-aminophenolsulfat <SEP> 2,5 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Natriumcarbonat <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung
<tb> eines <SEP> PH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm
<tb>
Die Anwendung dieser Lösung auf lebendes Haar, das 90% weisses Haar enthält, während 15 bis 20 min, Waschen und Spülen ergibt eine khakiartige Färbung.
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Beispiel 6 : Man bereitet eine Färbelösung gemäss der Erfindung durch Mischen von :
EMI6.1
<tb>
<tb> 6-Amino-4 <SEP> methoxy-2-aminophenolsulfat <SEP> 2,5 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> n-Natriumcarbonatlösung <SEP> bis <SEP> zur
<tb> Erreichung <SEP> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> Ammoniak, <SEP> 20%ig <SEP> 5 <SEP> cm3
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm3.
<tb>
Der so bereiteten Mischung setzt man 8 cm3 39% igues Wasserstoffperoxyd zu. Die erhaltene Lösung ergibt auf kastanienbraunes Haar mit 90% weissem Haar angewendet, nach Ablauf von 20 min, Spülen und Waschen ein dunkles Aschblond.
Beispiel 7: Man bereitet eine Färbelösung gemäss der Erfindung in folgender Weise :
EMI6.2
<tb>
<tb> 6-Amino-4-diäthylamino-2-aminophenol-
<tb> - <SEP> trichlorhydrat <SEP> 3 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Soda <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung <SEP> eines
<tb> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm3
<tb>
Bei Anwendung dieser Lösung auf lebendes Haar, das 90% weisses Haar enthält, während 15 bis 20 min, anschliessendes Waschen und Spülen, zeigt das Haar eine kräftige, grüne Farbe.
Beispiel 8: Man bereitet eine Färbelösung gemäss der Erfindung durch Mischen von :
EMI6.3
<tb>
<tb> 6-Amino-4-diäthylamino-2-aminophenol-
<tb> -trichlorhydrat <SEP> 3 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> n-Sodalösung <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung <SEP> eines
<tb> PH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> Ammoniak, <SEP> 20'ig <SEP> 4 <SEP> cm3
<tb> Na-Salz <SEP> der <SEP> Diäthylentriamin-pentaessigsäure <SEP> 0,5 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm3.
<tb>
Diese Lösung mischt man mit 8 cm3 30% gem Wasserstoffperoxyd. Bei Anwendung auf kastanienbraunes Haar, das 60% weisses Haar enthält, erhält dieses nach einer Einwirkungszeit von 25 min, Spülen und Waschen eine hellkastanienbraune Färbung mit grünem Reflex.
Beispiel 9 : Man bereitet eine Färbelösung gemäss der Erfindung in folgender Weise :
EMI6.4
<tb>
<tb> 5-Amino-4-methoxy-2-aminophenol-dichlorhydrat <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Soda <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung <SEP> eines
<tb> PH-Wertea <SEP> von <SEP> 7 <SEP> 3 <SEP>
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm.
<tb>
Bei Anwendung dieser Lösung auf lebendes Haar, das 90% weisses Haar enthält, während 15 bis 20 min, Waschen und Spülen erhält das Haar eine kräftige Violettfärbung.
EMI6.5
EMI6.6
<tb>
<tb> :
<SEP> Man <SEP> bereitet <SEP> eine <SEP> Färbelösung <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> durch <SEP> Mischen <SEP> von <SEP> :5-Amino-4-methoxy-2-aminophenol-dichlorhydrat <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> n-Sodalösung <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung <SEP> eines
<tb> PH- <SEP> Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> Ammoniak, <SEP> 20% <SEP> ig <SEP> 6 <SEP> cm3
<tb> Natriumbisulfit <SEP> 2,5 <SEP> g
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm3.
<tb>
Dieser Lösung mischt man 8 cm 39% igues Wasserstoffperoxyd zu. Durch Behandlung von hellkastanienbraunem Haar, das 60% weisses Haar aufweist, erhält man nach einer Einwirkungszeit von 20 bis 25 min, Spülen und Waschen ein dunkles Blond mit veilchenblaurosa Reflexen.
<Desc/Clms Page number 7>
Beispiel 11 : Man bereitet eine Färbelösung gemäss der Erfindung durch Mischen von :
EMI7.1
<tb>
<tb> 5-Chlor-4-hydroxy-2-aminophenol-monochlorhydrat,
<tb> Monohydrat <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Ammoniak <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung <SEP> eines
<tb> pH-WerteS <SEP> von <SEP> 7
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm.
<tb>
Durch Auftragen dieser Lösung auf Haare, die zu 90"/0 weiss sind, und ungefähr 20 min langes Einwirken erhält man nach dem Spülen und Waschen eine blonde Färbung.
Beisp iel 12 : Man bereitet eine Färbelösung gemäss der Erfindung durch Mischen von :
EMI7.2
<tb>
<tb> 5-Methyl-4-hydroxy-2-aminophenol-monochlorhydrat <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Ammoniak <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung <SEP> eines
<tb> PH- <SEP> Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm*.
<tb>
Wenn diese Lösung auf Haare, die zu 90% weiss sind, aufgetragen und ungefähr 20 min auf diesen belassen wird, so erhält man nach dem Spülen und Waschen eine goldorange Färbung.
Beispiel 13 : Man bereitet eine Färbelösung gemäss der Erfindung durch Mischen von :
EMI7.3
<tb>
<tb> 4-Methyl-5-hydroxy-2-aminophenol-monochlorhydrat,
<tb> Monohydrat <SEP> 2,5 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Ammoniak <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung <SEP> eines
<tb> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm3.
<tb>
Diese Lösung, auf Haare aufgetragen, die zu 90o, weiss sind, und ungefähr 20 min langes Einwirkenlassen, ergibt nach dem Spülen und Waschen eine kastanienbraun-veilchenblaue Färbung.
Beispiel 14: Man bereitet eine Färbelösung gemäss der Erfindung durch Mischen von :
EMI7.4
<tb>
<tb> 4-(Diäthylamino)-2-aminophenol-dibromhydrat <SEP> 3 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Natriumcarbonat <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung
<tb> eines <SEP> PH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm3.
<tb>
EMI7.5
braun.
Beispiel 15 : Man bereitet eine Färbelösung gemäss der Erfindung durch Mischen von :
EMI7.6
<tb>
<tb> 5-Methoxy- <SEP> 4-hydroxy- <SEP> 2-aminophenol-monochlor <SEP> - <SEP>
<tb> hydrat, <SEP> Monohydrat <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Ammoniak <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung <SEP> eines
<tb> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 7 <SEP> 3 <SEP>
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm.
<tb>
Wenn man diese Lösung auf Haare aufträgt, die zu 90% weiss sind, und sie ungefähr 20 min auf diesen belässt, so erhält man nach dem Spülen und Waschen eine stark orangefarbene Tönung.
Beispiel 16 : Man bereitet eine Färbelösung gemäss der Erfindung durch Mischen von :
EMI7.7
<tb>
<tb> 4-Methyl-5-hydroxy-2-methylaminophenol-
<tb> - <SEP> monochlorhydrat <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Ammoniak <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung <SEP> eines
<tb> pH-WerteS <SEP> von <SEP> 7 <SEP> cm3. <SEP>
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm. <SEP>
<tb>
<Desc/Clms Page number 8>
Diese Lösung, auf Haare, die zu 90o weiss sind, aufgetragen, und ungefähr 20 min langes Einwirken ergibt nach dem Spülen und Waschen eine goldblonde Färbung.
Beispiel 17 : Man bereitet eine Färbelösung gemäss der Erfindung durch Mischen von :
EMI8.1
<tb>
<tb> 6-Methyl-4-methoxy-2-aminophenol-chlorhydrat <SEP> 2,5 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Ammoniak <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung <SEP> eines
<tb> PH- <SEP> Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm3
<tb>
Wenn man diese Lösung auf Haare, die zu 90% weiss sind, aufträgt und sie auf diesen ungefähr 20 min belässt, so erhält man nach dem Spülen und Waschen eine kupferblonde Färbung.
Beispiel 18: Man bereitet eine Färbelösung gemäss der Erfindung durch Mischen von :
EMI8.2
<tb>
<tb> 6-Methyl-4-hydroxy-2-aminophenol-bromhydrat <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Ammoniak <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung <SEP> eines
<tb> PH- <SEP> Wertes <SEP> von <SEP> 9, <SEP> 5
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm3
<tb>
Wenn man diese Lösung auf Haare aufträgt, die zu 90% weiss sind, und sie auf diesen ungefähr 20 min belässt, so erhält man nach dem Spülen und Waschen eine mahagonifarbene Färbung.
Beispiel 19 : Man bereitet eine Färbelösung gemäss der Erfindung durch Mischen von :
EMI8.3
<tb>
<tb> 6- <SEP> Amino-4- <SEP> hydroxy <SEP> - <SEP> 2- <SEP> aminophenol-dichlorhydrat <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Ammoniak <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung <SEP> eines
<tb> PH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> con3 <SEP> . <SEP>
<tb>
Wenn man diese Lösung auf Haare aufträgt, die zu 90% weiss sind, und sie auf diesen ungefähr 20 min belässt, erhält man nach dem Spülen und Waschen eine aschblonde Färbung.
Beispiel 20 : Man bereitet eine Färbelösung gemäss der Erfindung durch Mischen von :
EMI8.4
<tb>
<tb> 4-Methoxy-2-aminophenol-chlorhydrat <SEP> 0,15 <SEP> g
<tb> 6-Amino-4-diäthylamino-2-aminophenol-
<tb> -trichlorhydrat <SEP> 0,15 <SEP> g
<tb> 4-Methoxy-2-amino- <SEP> (ss-hydroxyäthyl)-anilin <SEP> 0,8 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Natriumcarbonat <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung
<tb> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm3
<tb>
Die Anwendung dieser Lösung auf lebendes, hellkastanienbraunes Haar, das 80% weisses Haar enthält, während 20 min, Waschen und Spülen ergibt einen hellkastanienbraunen goldgelben Farbton.
Beispiel 21 : Man bereitet eine Färbelösung gemäss der Erfindung durch Mischen von :
EMI8.5
<tb>
<tb> 4-Methoxy-2-aminophenol-chlorhydrat <SEP> 0,15 <SEP> g
<tb> 6-Amino-4-diäthylamino-2-aminophenol-
<tb> - <SEP> trichlorhydrat <SEP> 0, <SEP> 15 <SEP> g <SEP>
<tb> 4-Methoxy-2-amino- <SEP> (ss-hydioxyäthyl)-anilin <SEP> 0,8 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> n-Sodalösung <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung <SEP> eines
<tb> PH-Wertes <SEP> von <SEP> 7 <SEP>
<tb> Ammoniak <SEP> 20%ig <SEP> 5 <SEP> cm
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm3.
<tb>
Vor Gebrauch gibt man dieser Lösung 8 cm3 39loges Wasserstoffperoxyd zu. Dieses Gemisch wird auf kastanienbraune Haare, die 80% weisses Haar aufweisen, angewendet. Man erhält nach einer Einwirkungszeit von 25 min, Spülen und Waschen einen hellkastanienbraunen fuchsroten Farbton.
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Beispiel 22 : Man bereitet eine Färbelösung gemäss der Erfindung durch Mischen von :
EMI9.1
<tb>
<tb> 4-Methoxy-2-aminophenol-chlorhydrat <SEP> 0,5 <SEP> g
<tb> 4-Methoxy-2-amino-(ss-hydroxyäthyl)-anilin <SEP> 0,3 <SEP> g
<tb> 5-Amino-4-methoxy-2-aminophenol-dichlorhydrat <SEP> 0,2 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Natriumcarbonat <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung
<tb> eines <SEP> PH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm.
<tb>
Bei Anwendung dieser Lösung auf lebendes, hellkastanienbraunes Haar, das 901o weisses Haar aufweist, erhält man nach einer Einwirkungsdauer von 15 bis 20 min, Waschen und Spülen eine dunkelaschblonde, malvenartige Färbung.
Beispiel 23 : Man bereitet eine Lösung gemäss der Erfindung, indem man der im Beispiel 20 beschriebenen Lösung 5 ems 20%iges Ammoniak sowie 8 cms 39% igues Wasserstoffperoxyd zusetzt.
Bei Anwendung dieser Lösung wie in dem genannten Beispiel auf kastanienbraunes Haar, das 50% weisses Haar aufweist, erhält man einen hellkastanienbrauneii goldgelben Farbton.
Beispiel 24 : Man bereitet folgende Lösung :
EMI9.2
<tb>
<tb> 4-Methoxy-2-aminophenol-chlorhydrat <SEP> 2 <SEP> g
<tb> Zloiges <SEP> Ammoniak <SEP> 7 <SEP> cm3
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm.
<tb>
50 cm3 dieser Lösung werden mit 50 cm3 Wasserstoffperoxyd gemischt und auf Haare aufgetragen, die zu 90% weiss sind Nach Ablauf von 25 min Berührungszeit wäscht, spült und trocknet man die Haare. Man erhält eine matte goldblonde Färbung.
Beispiel 25: Man bereitet folgende Lösung :
EMI9.3
<tb>
<tb> 6-Amino-4- <SEP> methoxy <SEP> - <SEP> 2-aminophenolsulfat <SEP> 3 <SEP> g
<tb> 20%iges <SEP> Ammoniak <SEP> 7 <SEP> cm3
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm3.
<tb>
50 cm3 dieser Lösung werden mit 50 cm3 Wasserstoffperoxyd gemischt und auf Haare aufgetragen, die zu zo weiss sind. Nach Ablauf einer Berührungszeit von 25 min wäscht, spült und trocknet man die Haare. Man erhält eine blonde Färbung.
Beispiel 26 : Man bereitet folgende Lösung :
EMI9.4
<tb>
<tb> 5-Amino-4-methoxy-2-aminophenol-dichlorhydrat <SEP> 2,3 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Natriumcarbonat <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung
<tb> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> 20% <SEP> iges <SEP> Ammoniak <SEP> 7 <SEP> cm3
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm3.
<tb>
50 cm3 dieser Lösung werden mit 50 cm3 Wasserstoffperoxyd gemischt und auf Haare aufgetragen, die zu 90% weiss sind. Nach Ablauf einer Einwirkungsdauer von 25 min wäscht, spült und trocknet man die Haare. Man erhält eine aschblonde Färbung mit malvenfarbenem Reflex.
Beispiel 27 : Man bereitet folgende Lösung :
EMI9.5
<tb>
<tb> 6-Amino-4-dimethylamino-2-aminophenol-
<tb> - <SEP> dichlorhydrat <SEP> 3 <SEP> g <SEP>
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Natriumcarbonat <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung
<tb> eines <SEP> PH- <SEP> Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> 20%iges <SEP> Ammoniak <SEP> 7 <SEP> cm3
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm3.
<tb>
50 cm3 dieser Lösung werden mit 50 cm3 Wasserstoffperoxyd gemischt und auf Haare aufgetragen, die zu 90% weiss sind. Nach Ablauf einer Einwirkungszeit von 25 min wäscht, spült und trocknet man die Haare. Man erhält eine blonde Färbung.
<Desc/Clms Page number 10>
Beispiel 28 : Man bereitet folgende Lösung :
EMI10.1
<tb>
<tb> 4-Methyl-5-hydroxy-2-aminophenol-chlorhydrat <SEP> 0,5 <SEP> g
<tb> 4-Methoxy-2-aminophenol-chlorhydrat <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> g
<tb> 6-Amino-4-methoxy-2-aminophenol-chlorhydrat <SEP> 0,5 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Natriumcarbonat <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung
<tb> eines <SEP> pH-Wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> 3
<tb>
50 cm3 dieser Lösung werden mit 50 cm3 Wasserstoffperoxyd gemischt und auf Haare aufgebracht, die zu 90% weiss sind.
Nach Ablauf einer Einwirkungsdauer von 25 min wäscht, spült und trocknet man die Haare. Man erhält eine braune, tief veilchenblau getönte Färbung.
Beispiel 29 : Man bereitet folgende Lösung :
EMI10.2
<tb>
<tb> 4-Methyl-5-hydroxy-2-methylaminophenol-
<tb> - <SEP> chlorhydrat <SEP> 0. <SEP> 5 <SEP> g
<tb> 6-Am <SEP> ino-4-diäthylamino-2-aminophenol- <SEP>
<tb> - <SEP> trichlorhydrat <SEP> 0,4 <SEP> g
<tb> 4-Methoxy-2-amino- <SEP> (ss <SEP> -oxyäthyl) <SEP> -anilin <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Natriumcarbonat <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung
<tb> eines <SEP> PH-wertes <SEP> von <SEP> 7
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm
<tb>
50 cm3 dieser Lösung werden mit 50 cm3 Wasserstoffperoxyd gemischt und auf Haare aufgebracht, die zu 90% weiss sind. Nach Ablauf einer Einwirkungsdauer von 25 min wäscht, spült und trocknet man die Haare.
Man erhält eine kastanienbraune Färbung mit hell goldenem Schimmer.
Beispiel 30 : Man bereitet folgende Lösung :
EMI10.3
<tb>
<tb> 2-Chlor-5-aminohydrochinon-chlorhydrat <SEP> 0,5 <SEP> g
<tb> 6-Amino-4-methoxy-2-aminophenolsulfat <SEP> 0,5 <SEP> g
<tb> 2-Methyl-5-aminohydrochinon-chlorhydrat <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> g
<tb> Zusatz <SEP> von <SEP> Natriumcarbonat <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Erreichung
<tb> eines <SEP> PH-wertes <SEP> von <SEP> 7 <SEP> 3 <SEP>
<tb> mit <SEP> Wasser <SEP> auffüllen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> cm.
<tb>
50 cm dieser Lösung werden mit 50 cm3 Wasserstoffperoxyd gemischt und auf Haare aufgebracht, die zu 90% weiss sind. Nach Ablauf einer Einwirkungszeit von 25 min wäscht, spült und trocknet man die Haare. Man erhält eine matte dunkelblonde Färbung..
Die in den obigen Beispielen angeführten Ausführungsformen der Erfindung sollen keinen beschränkenden Charakter haben und können in vielen Punkten modifiziert werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Die zur Bereitung der Färbelösungen verwendeten neuen Aminophenolderivate werden aus den entsprechenden Nitroderivaten durch Reduktion in an sich bekannter Weise hergestellt.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.