AT265837B - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Blutmehl - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Blutmehl

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AT265837B AT165464A AT165464A AT265837B AT 265837 B AT265837 B AT 265837B AT 165464 A AT165464 A AT 165464A AT 165464 A AT165464 A AT 165464A AT 265837 B AT265837 B AT 265837B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Blutmehl 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 auf eine Temperatur vorgewärmt werden, die unterhalb der Koagulationstemperatur liegt, was, wie sich gezeigt hat, eine günstige Wirkung auf die dem Erhitzen und Koagulieren folgende Entwässerung ausübt, welche Entwässerung in einer kontinuierlich arbeitenden Entwässerungsvorrichtung erfolgt. 



   Die Erfindung umfasst auch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung, welche Vorrichtung, wie an sich bekannt, aus folgenden, in Serie angeordneten Einrichtungen, nämlich einer Pumpe, einem dampfgespeisten Erhitzer, einer Entwässerungseinrichtung und einem Trockner besteht, wobei jedoch erfindungsgemäss die Entwässerungseinrichtung eine kontinuierlich arbeitende Horizontal-Schlammzentrifuge ist. 



   Die Erfindung wird im folgenden ausführlicher an Hand der schematischen Zeichnung beschrieben, in der eine erfindungsgemässe Anlage zur Erzeugung von Blutmehl dargestellt ist. 



   Das von der in der Zeichnung nicht dargestellten Schlachtstrecke kommende Blut wird durch eine Leitung-l-in einen   Behälter-2-gefördert.   Aus dem   Behälter-2-,   in welchem das Blut direkt oder indirekt mittels Dampf, der durch eine   Leitung --8-- über   ein Regel- und Absperrventil - zugeführt wird, vorgewärmt werden kann, wird das Blut durch eine   Leitung --3-- mit     Regelventil-4-einer   Pumpe --5-- zugeführt und sodann durch die Pumpe durch eine Leitung - zu einer mit Dampf gespeisten Erhitzungsvorrichtung --7-- geführt, in der das Blut kontinuierlich auf eine solche Temperatur erhitzt wird, dass es gerinnt.

   Die Erhitzung kann indirekt erfolgen, wird aber vorzugsweise durch direkte Dampfeinführung besorgt, wobei der Dampf dem dampfgespeisten   Erhitzer--7-durch   eine   Leitung --8-- und   ein Regel- und Absperrventil   - -10-- zugeführt   wird. 
 EMI2.1 
 während welcher sich das Blut in dieser Leitung befindet, für eine vollständige Gerinnung ausreicht. 



   In der   Entwässerungseinrichtung --12--,   welche vorzugsweise aus einer dauernd arbeitenden Horizontal-Schlammzentrifuge besteht, erfolgt die Abscheidung von ungefähr 2/3 jener Wassermenge die entfernt werden muss, damit man ein Enderzeugnis eines Wassergehaltes von 5 bis 10% erhält. 



   Die in der   Vorrichtung-12-entwässerte Blutmasse   wird durch einen   Auslass--13--   entnommen und einer kontinuierlich arbeitenden Trocknungsvorrichtung --14-- zugeführt, in welcher es auf übliche Weise auf den vorhin erwähnten Endwassergehalt von 5 bis 10% gebracht wird, 
 EMI2.2 
 gesteuert, welches durch ein in der Zeichnung nicht dargestelltes thermostatisches Organ, dessen Fühlerelement in der Leitung --11-- unmittelbar hinter dem Erhitzer --7-- untergebracht sein kann, betätigt wird. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die erhitzte, geronnene Blutmasse im Rohr - Ablagerungen auf dem Fühlerelement erzeugen kann, was zur Folge hat, dass die Empfindlichkeit und Verlässlichkeit dieses Fühlerelementes beträchtlich vermindert werden.

   Gemäss der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch überwunden, dass das Fühlerelement des Thermostaten in dem   Rohr--16--nahe   dem Auslass --15-- angeordnet wird, so dass das abgetrennte Wasser um das Fühlerelement herumfliesst, welches Wasser eine viel niedrigere Temperatur und einen bedeutend geringeren Trockensubstanzgehalt aufweist als die Blutmasse in der Leitung
Aus Vorstehendem geht klar hervor, dass es gemäss der Erfindung möglich ist, Blutmehl mit bedeutend geringeren Kosten zu erzeugen als unter Anwendung der bisherigen Verfahren und Einrichtungen, welcher Vorteil hauptsächlich dadurch erhalten wird, dass die gesamte Anlage fortlaufend arbeitet, was mit einem beträchtlichen Zeitgewinn verbunden ist, und dass fast 2/3 der aus dem Rohblut zu entfernenden Wassermenge auf mechanischem Wege durch Zentrifugierung entfernt wird,

   wodurch beträchtliche Mengen an thermischer, ansonsten für den Trocknungsvorgang nötiger Energie gespart werden. Allgemein gesagt, macht es der letztgenannte Faktor möglich, mehr als die doppelte Blutmenge in einer bestehenden Trocknungsvorrichtung zu verarbeiten oder dieselbe Erzeugungskapazität wie gemäss einer herkömmlichen Methode zu erzielen, jedoch mit einer Trocknungsanlage, die weniger als die halbe herkömmliche Grösse besitzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Herstellen von Blutmehl durch Rohblutentwässerung, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Rohblut kontinuierlich durch eine Erhitzungsvorrichtung geführt wird, in der es auf eine Temperatur erhitzt wird, bei der es gerinnt, wonach der Hauptteil des Wassergehaltes in dem geronnenen Blut durch Zentrifugieren in einer kontinuierlich arbeitenden Entwässerungsvorrichtung mechanisch abgetrennt und schliesslich das geronnene und entwässerte Blut in einer kontinuierlich arbeitenden Trocknungsvorrichtung getrocknet wird. EMI3.1 Erhitzen in der Erhitzungsvorrichtung auf eine Temperatur unterhalb seiner Gerinnungstemperatur vorgewärmt wird.
    4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, EMI3.2 angeordneten Einrichtungen, nämlich einer Pumpe, einem dampfgespeisten Erhitzer, einer Entwässerungseinrichtung und einem Trockner besteht, wobei jedoch die Entwässerungseinrichtung (12) eine kontinuierlich arbeitende Horizontal-Schlammzentrifuge ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, EMI3.3
AT165464A 1963-04-05 1964-02-26 Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Blutmehl AT265837B (de)

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