DE635604C - Vorrichtung zur Herstellung von Kartoffelflocken - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Kartoffelflocken

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DE635604C
DE635604C DES115883D DES0115883D DE635604C DE 635604 C DE635604 C DE 635604C DE S115883 D DES115883 D DE S115883D DE S0115883 D DES0115883 D DE S0115883D DE 635604 C DE635604 C DE 635604C
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rollers
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Willy Salge & Co Tech Ges M B
C OETLING DR
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Willy Salge & Co Tech Ges M B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L19/00Products from fruits or vegetables; Preparation or treatment thereof
    • A23L19/10Products from fruits or vegetables; Preparation or treatment thereof of tuberous or like starch containing root crops
    • A23L19/12Products from fruits or vegetables; Preparation or treatment thereof of tuberous or like starch containing root crops of potatoes
    • A23L19/15Unshaped dry products, e.g. powders, flakes, granules or agglomerates

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Description

Es sind Anlagen zur Kartoffeltrocknung bekannt, mittels deren Kartoffelreibsel vom Fruchtwasser befreit und anschließend fertiggetrocknet werden.
Bei dieser vorherigen Entziehung des proteinhaltigen Fruchtwassers ist es auch möglich, höhere Temperaturen anzuwenden,, da man nun nicht auf die Eiweißstoffe Rücksicht zu nehmen braucht.
Bei Anwendung einer höheren Trocken-, temperatur, z.B. etwa 1600C, kann durch die Dextrinierung der Stärke eine höhere Verdaulichkeit erzielt werden, wodurch der Verlust an Eiweißnährstoff ausgeglichen wird. Versuche haben ergeben, daß tatsächlich das so erzeugte Kartoffelprodukt einen höheren Futterwert besitzt.
Die Herstellung eines solchen Produktes ist aber nur dann wirtschaftlich, wenn die Kosten an Kraft für Zerkleinern und Abpressen so stark vermindert werden, daß sie nicht mehr ins Gewicht fallen. Dies wird erreicht durch die Anwendung einer Gegendruckdampfmaschine, deren Abdampf mit mehr als 5 atü und gewisser Überhitzung in die Trockenwalzen eintritt.
Eine für die Erzeugung solcher Kartoffelprodukte geeignete Vorrichtung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
Die gewaschenen Kartoffeln werden in einen langgestreckten rechteckigen Trichter 1 geschüttet. Aus diesem fallen sie vor ein walzenförmiges Messer- oder Raspelwerk 2, das sie in feinste Reibsei, Schnitzel oder Fäden zerteilt. Von hier aus gelangen diese zwischen Walzen, z. B. zwischen 3, 4, 5, mittels deren sie infolge Pressung entwässert werden. Messer 6 und 6" heben den gebildeten Schleier 7 ab, der sich auf ein wanderndes Metallband 8 legt, das von unten her mit Kondensat oder Abdampf geheizt wird. Hier erfolgt, gegebenenfalls unter Anwendung einer· Andrückwalze 9, eine Verkleisterung des Schleiers 7 zu einer papierähnlichen Bahn. Diese Faserbahn wird durch Messer ι ο von der Unterlage abgestreift und gelangt nun auf die Trockenwalze 11. Mittels Andrückwalze 12 wird die Faserbahn an die Trockenwalze gepreßt und gestreckt. Die Trockenwalze ist teilweise durch einen Schirm 13 bedeckt, so daß die entweichenden oder abgesaugten Brüden über das wandernde Metallband streichen, auf dem die Kartoffelfasern unter Mitwirkung dieser Brüden vorgewärmt und zu einem Faserband verkleistert werden. Nach vollständiger Trocknung und Dextrinierung wird der Schleier von der Trockenwalze durch Messer 14 abgestreift.
Die Entwässerungswalzen können auch derart ausgebildet sein, daß das Schnitzelgut zunächst zwischen Gummiwalzen hindurchläuft und dann erst von Metallwalzen bearbeitet wird. Dieses hat den Zweck, daß die Entwässerung nicht zu stürmisch erfolgt
und die Stärkekörner, .nicht- mitgerissen werden. Die Entwässerungswalzen können aber auch derart angeordnet sein, daß nur die obere Walze aus geeignetem Gummi bestehtgj während die unteren aus Metall sind. ^S* Metallwalzen haben eingedrehte flache Rille|y so daß sie gewellt erscheinen. Durch diese? Riffelung entsteht eine Reckung des Kartoffelfasergewebes, die noch dadurch unterstützt ίο werden kann, daß die Walzen schwach asynchron laufen. Gegebenenfalls werden auch die ersten Walzen zur Abführung der Hauptmenge des Fruchtwassers als Siebe ausgebildet.
Durch die gedrungene Anordnung der Vorrichtung wird eine rasche Verarbeitung erreicht, wobei die Einwirkung des Luftsauerstoffes, z. B. Melaninbildung und Verfärbung und Geschmacksveränderung der Kartoffelmasse, verhindert werden. Man hat zwar schon eine Verkleisterung der Reibsei vorgeschlagen. Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung handelt es sich aber um die Erzeugung einer Kartoffelfaserbahn, d. h. einer papierfaserähnlichen Bahn, die durch Verldeisterung verleimt wird. Diese Verkleisterung geschieht bei mäßiger Temperatur ohne Verdampfung von Wasser. Durch die Verkleisterung erhalten die unregelmäßig filzartig übereinanderliegenden Fasern erst einen Zusammenhalt der einzelnen Teile, so daß eine Weiterverarbeitung in dieser Form möglich wird.
Die Fertigtrocknung erfolgt auf der Trokkenwalze bei etwa 16o° C, um durch möglichst hohe Temperatur eine Dextrinierung zu erhalten. Diese Umwandlung erfolgt zum Zweck der Heraufsetzung der Verdaulichkeit und kann durch Auftragen einer schwachen Säure auf das Faserband, und zwar nach der Abpressung des Fruchtwassers, weil sonst die Eiweißstoffe ausgefällt werden müssen, gefördert werden.
^y hohe Verdampfung zu erhalten,
ie Erzeugung eines sehr dünnen Schleiers der Trockenwalze erforderlich.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Herstellung von Kartoffelflocken durch Zerkleinerung der Rohkartoffeln mit nachfolgender Abpressung der Reibsei, Schnitzel oder Fäden, Verkleisterung und Fertigtrocknung derselben auf Walzen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Zerkleinerungswalze (2) und einer mit einer Andrückwalze (12) und Abhebern (10) versehene Fertigtrocknungswalze (11) filmbildende Entwässerungswalzen (3, 4, 5), die mit Abhebemessern (6, 6") ausgerüstet sind, und g0 ein heizbares Förderband (8), auf das eine Walze (9) drückt, eingeschaltet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (8) über einen Heizkörper läuft, der mit dem Kondensat und dem Abdampf der Fertigtrocknungswalze gespeist wird, die ihrerseits mit dem Abdampf der Antriebsmaschine von nicht weniger als 5 atü geheizt wird, während die beim Trocknen entstehenden Brüden mittels eines Schirmes (13) über das Förderband (8) zum Abzug geführt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwässerungswalzen (3, 4, 5) teilweise als Sieb-, teilweise, als schwach gewellte starre . Walzen in Verbindung mit Gummianpreßwalzen ausgebildet sind und daß die Walzenpaare gegebenenfalls asynchron laufen. s0
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES115883D 1934-10-27 1934-10-27 Vorrichtung zur Herstellung von Kartoffelflocken Expired DE635604C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0143308A3 (en) * 1983-10-27 1987-11-25 Gerhard Dr. Wilke Dried starch product instantly convertible into a ready-to-eat condition by immersion in hot water

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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