DE679101C - Verfahren zur Erzeugung von Papier, insbesondere Isolierpapier fuer elektrotechnische Zwecke - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Papier, insbesondere Isolierpapier fuer elektrotechnische Zwecke

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DE679101C
DE679101C DES123489D DES0123489D DE679101C DE 679101 C DE679101 C DE 679101C DE S123489 D DES123489 D DE S123489D DE S0123489 D DES0123489 D DE S0123489D DE 679101 C DE679101 C DE 679101C
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Expired
Application number
DES123489D
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English (en)
Inventor
Dr Phil Hermann Boesche
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G9/00Other accessories for paper-making machines
    • D21G9/0009Paper-making control systems
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G9/00Other accessories for paper-making machines

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  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzeugung von Papier; insbesondere Isolierpapier für elektrotechnische Zwecke Es ist bekannt, bei der Herstellung von Papier den der Papiermaschine zuzuführenden Stoff auf gleichbleibender, möglichst niedriger Temperatur zu halten. Der Zweck dieser Maßnahme ist, eine möglichst große Quellung der Cellulosefasern zu erhalten, wodurch eine Verbesserung der Blattbildung und damit der mechanischen Eigenschaften des Papiers erzielt werden soll. Bei diesem bekannten Verfahren erfolgt die Kühlung durch besondere, unmittelbar vor der Siebpartie der Papiermaschine eingeschaltete Kühlvorrichtungen, deren Aufgabe es ist, den Stoff möglichst weitgehend herunterzukühlen.
  • Andererseits ist es bekannt, zwecks Erzielung eines möglichst großen Trockengehaltes des Papiers das Verdünnungswasser für den vom Holländer kommenden Stoff möglichst weitgehend anzuwärmen.
  • Von den Merkmalen dieser bekannten Verfahren macht die Erfindung für einen anderen Zweck teilweise Gebrauch. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, die Erzeugung eines Papiers mit möglichst gleichmäßigen dielektrischen Eigenschaften zu ermöglichen. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß Ungleichmäßigkeiten der dielektrischen Eigenschaften, z. B. Schwankungen der Durchschlagsfestigkeit, des erzeugten Papiers von Schwankungen der Temperatur des Stoffes auf der Siebpartie über bestimmte obere und untere Grenzwerte hinaus verursacht werden. Dies hat seinen Grund in der Temperaturabhängigkeit der Viscosität des Wassers. Bei zu hoher Temperatur läuft das Wasser infolge seiner geringeren Viscosität zu rasch ab und reißt dabei einen Teil der feinsten Fäserchen mit, die bei Innehaltung einer bestimmten, zwischen io und 2o° C liegenden Temperatur des Wassers und damit langsamerem Ablaufen in dem Faserfilz zurückgehalten werden.
  • Erfindungsgemäß wird deshalb bei der Erzeugung von Papier, insbesondere von Isolierpapier für elektrotechnische Zwecke, das Verdünnungswasser für den vom Holländer kommenden Stoff, insbesondere das Rückwasser der Maschine, ganz oder teilweise so gekühlt bzw. erwärmt, daß. die Temperatur des Stoltes auf einem Wert zwischen io und 2o° C gehalten wird. Unter teilweise ist dabei zu verstehen, daß ein Teil des Wassers abgezweigt und gekühlt bzw. erhitzt wird, und zwar stärker als es bei Temperierung des gesamten Wassers notwendig wäre. Der so behandelte Teilstrom wird dem gesamten Wasser wieder beigemischt. Gemäß der Erfindung kommt es nicht auf eine weitgehende Herabkühlung des Stoffes an, sondern nur auf eine Gleichhaltung der Temperatur innerhalb des angegebenen Temperaturbereiches. Eine allzu weit gehende C, nterkühlung des Stoffes bringt keine Vorteile im Sinne der Erfindung, während durch eine Erwärmung des Verdünnungswassers, wie sie zur Erreichung eines hohen Trockengehaltes erforderlich ist, und die dadurch bedingte rasche Trocknung des Papiers die mechanischen Eigenschaften des Papiers derart verschlechtert werden, daß es für Isolationszwecke ungeeignet würde.
  • Die hälihmg bzw. Erwärmung des Verdünnungswassers gemäß der Erfindung erfolgt in Abhängigkeit von der Temperatur, die der Rohstoff bei dem Eintritt in die Papiermaschine besitzt. Die Temperaturgleichhaltung erfolgt dabei vorzugsweise selbsttätig, z. B. durch Kontaktthermometer und von diesen gesteuerte regelbare, z. B. elektrisch, Heiz- bzw. Kühlvorrichtungen.

Claims (2)

1A T E N T A N S I' [Z Ü C. I I IS i. Verfahren zur Erzeugung von Papier, insbesondere Isolierpapier für elektrotechnische Zwecke, bei dem die Temperatur des der Papiermaschine zugeführten Stoffes auf gleichbleibender Höhe gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Verdünnungswasser für den vom Holländer kommenden Stoff, insbesondere das Rückwasser der Maschine, ganz oder teilweise so gekühlt bzw. erwärmt wird, daß die Temperatur des Stoffes auf einem .Wert zwischen io und 2o° C gehalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlung bzw. Erwärmung des dem Stoff zuzusetzenden Wassers in Abhängigkeit von der Temperatur des Stoffes vor Eintritt auf die Papiermaschine selbsttätig erfolgt, z. B. durch Kontaktthermometer und durch diese gesteuerte regelbare, z. B. elektrische Heiz- bzw. Kühlvorrichtungen.
DES123489D 1936-07-19 1936-07-19 Verfahren zur Erzeugung von Papier, insbesondere Isolierpapier fuer elektrotechnische Zwecke Expired DE679101C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3134382A1 (de) * 1980-10-25 1982-09-16 Ingenieure Block + Seichter, 3000 Hannover Einrichtung zur hochgenauen messung von fluessigkeitsstaenden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3134382A1 (de) * 1980-10-25 1982-09-16 Ingenieure Block + Seichter, 3000 Hannover Einrichtung zur hochgenauen messung von fluessigkeitsstaenden

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