AT26578B - Elastisches Rad. - Google Patents

Elastisches Rad.

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AT26578B
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elastic
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elastic wheel
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Georges Perruchon
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Georges Perruchon
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  Elastisches Rad. 



   Die Erfindung besteht in einem Rade mit elastischer Felge, bei   wilchem infolge der   Belastung die Auflagerfläche auf dem Boden in der Fahrtrichtnng wesentlich verlängert 
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 ringcrt wird. 



   Für die Beschaffenheit des vorliegenden Rades ist das folgende Prinzip aufrechterhalten : Der äussere Kreisumfang der Felge hat eine bestimmte unveränderliche Länge: wenn der Radius   des grösseren   Teiles des Umfanges   um   ein Geringes vermehrt wird, so kann unter dem Einfluss der Belastung der kleinere auf dem Boden aufrubende Teil immer mehr die Richtung einer Geraden annehmen und sich der Fahrfläche anpassen. Der umfang 
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 des   Radiums   des grösseren Teiles des   Radumfanges   richten wird. 



   Das auf diesem Prinzip   beruhende Rad besteht aus   einer elastischen Felge, welche 
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   Speiche wird durch die Zwischenschaltung eines elastischen Elementes herbeigeführt. Dieses   kann aus einer Scheibe von Gummi, Kork oder ähnlichem Material, aus einer Schrauben- 
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 Kopf der Speiche oder Mutter, welche den Befestigungsbolzen oder die kurze Speiche an der elastischen Felge festhält, eingelegt ist. Die elastische Einlage kann an dem inneren oder dem äusseren Ende der Speiche oder an   beiden Enden zugleich zwischengelegt   sein. 



   In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt ein Rad mit nachgiebiger Felge 1 und konzentrisch angeordneter starrer Felge 2. Fig. 2 veranschaulicht in   grösserem Massstabo   einen Schnitt durch die 
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 Felge und in bekannter Weise   durch Tangentspeichcn   3 an der Nabe befestigt. Die   eiastische Feige- ?   ist mit der starren Felge 2 durch Verbindungsbolzen 4 verbunden, welche vorteilhafterweise aus rundem   Stahldraht   bestehen. Jeder Bolzen ist durch beide 
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 und 6 dargestellt. Die nachgiebige Felge kann aus einem Bande von Federstahl gebildet sein, dessen beide Enden durch Nieten verbunden sind.

   Jedoch empfiehlt es sich, diese Felge aus mehreren Lagen herzustellen, welche übereinanderliegen und miteinander derart verbunden sind, dass die einzelnen Lagen gegeneinander eine kleine Gleitbewegung aus- üben können, wodurch die Durchbiegung der Felge erleichtert wird (vgl. Fig. 7). Die beiden Enden des Bandes sind abgeschrägt und ausserdem ist die Hälfte jedes abgeschrägten Teiles vom Ende angefangen, an der benachbarten Lage befestigt, so dass die Länge des Umfanges aufrecht erhalten bleibt, Auf diese Weise ist das Spiel der Verschiebung der Lamellen auf die Stellen beschränkt, an denen die Durchbiegung der Felge stattfindet. Um das Spiel der Lagen gegeneinander nicht zu   beschränken,   ist der Bügel für die Befestigung der Verbindungsbolzen 4 an der Felge 1 mittels kleiner Bolzen 11 befestigt.

   Jeder Bolzen wird von einer der spiralförmig gewundenen Lagen eng umschlossen, wogegen die anderen
Lagen einen gewissen Spielraum in der   Längsrichtung   haben. Bei dem in Fig. 8 dargestellten Beispiel ist die starre Felge durch die Nabe des Rades selbst gebildet. Die
Nabe kann in diesem Falle von zwei   Stahinanschen   begrenzt sein, welche das in Fig. 9 dargestellte Profil haben oder auch aus einem Zylinder 10'bestehen (Fig. 10), welcher mit der eigentlichen Nabe   11'mittels   kleiner Tangentspeichen 12 verbunden ist. Bei dem in
Fig. 11 dargestellten Beispiel sind zwei konzentrisch zueinander liegende nachgiebige
Folgen   1,   l'um die starre Felge 2 herum angeordnet, an welcher sie durch besondere 
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   Öffnungen   der inneren Felge l'hindurch zu der inneren starren Felge 2.

   Diese Anordnung,   wdcho   insbesondere für Kraftfahrzeuge   bestimmt   ist, gestattet die Anwendung der Erfindung für Fahrzeuge von grösserem Gewicht und ergibt ein sehr weiches elastisches Fahren. Es kann in der Höhlung der starren Felge ein voller Gummireifen eingelegt sein, welcher den Stoss in dem Falle ausgleichen wurde, wenn die drei Felgen alle gegeneinander anliegen würden, wodurch die Elastizität noch gesteigert würde. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Rad mit konzentrisch zueinander gelagerten Reifen, dadurch gekennzeichnet. dass 
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 Felge (1) gelenkig befestigt sind und in Öffnungen der inneren starren Felge (4) frei gleiten, auf letzterer mittels einer Feder (Fig. 5 und (6) oder einer elastischen   (Gummi-)   Zwischenlage (9) gelagert sind, wodurch   unter dem Einfluss   der Belastung der Abstand der Felge an der Auflagestelle der Fahrbahn von der Nabe unter Nachgeben der   elastischen     Ft-ige sich verringert, wogegen   die entsprechenden Abstände an den übrigen Stellen infolge der   elastischen Zwischenlage eine Vergrösserung   erfahren.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Rades nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass um die starre Felge (2) herum zwei nachgiebige konzentrisch zueinander liegende Felgen (1 boxw. angeordnet sind, wobei die Bolzen der äusseren Felge durch entsprechend in der inneren elastischen Felge vorgesehene Öffnungen hindurchgeführt sind.
AT26578D 1904-12-21 1904-12-21 Elastisches Rad. AT26578B (de)

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