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des Hauptstromes zum Empfänger und in die Erdleitung E.
Wird nun durch Drücken einer Taste ein Stift 8 gehoben. und der Anschlag d dadurch angehalten, so fliesst ein Strom vom + Pole, Leitung 1, Stift e, Welle a, Anschlag d,
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-Pole. Der Druckmagnet w am Geber zieht seinen Anker an, drückt mittelst des Ankerhebels t'den vorbeiwandernden Papierstreifen an die gegenüberstehende Type und lässt ihn erst wieder durch, wenn durch Sinken des Tastenstiftes s der Stromweg zum DruckmagnctCD w unterbrochen wird. Soll der Apparat in der Geberstellung abgestellt werden, so ist die erwähnte Blanktaste anzuschlagen und durch irgendeine Vorrichtung niederzuhalten.
Statt oder neben dieser Blanktaste kann auch ein Korrektionshebel wie beim Börsendrucker angewendet worden, der das Typonrad nach einigen leeren Umläufen selbsttätig in die Anfangsstellung bringt. Während dieser Stellung des Typenrades wird der Kontakt k4 durch
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Ruhestellung nicht unnötig Strom verbrauche.
Soll der Apparat als Empfänger benutzt werden, so ist während der Anfangsstellung des Typenrades der Stift e auszuziehen, wodurch h freigemacht und 9 mit der Welle a gekuppelt wird. Dabei wird die Welle a aus dom Stromkreise geschaltet und Kontakt kl schliesst sich von selbst. Die Stromimpulse vom Geber gelangen durch Leitung LI und die Elektromaguete m, 11 in die'Er (Ueitung E. Dabei wird durch die wechselnde Richtung dpr Stromimpulse der Anker v des Echappementhebels l beständig umgelegt. Der Hebel l gestattet dabei dorn Steigradf die Drehung um eine der Zahl der Stromimpulse entsprechende Anzahl halber Zähne und dem Typenrade um die gleiche Zäh ! Typen.
Bleiben nun die
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seinen Anker an und lässt ihn erst wieder los, wenn neuerliche Stromimpulse vom Geber den Anker v wieder umlegen.
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ihn zum vollständigen Anziehen seines Ankers zu veranlasson. Zudem kann die Anordnung getroffen sein, dass die Richtung des Stromes im Druckmagneten durch Kontaktstift k2 eine andere ist als durch k3, was die Magnetisierung des Elektromagneten 10 etwas verzögert
Statt einer Induktionsspule können auch zwei oder mehrere solche angewendet werden, welche mit Vorteil so zu schalten sind, dass die primären Windungen nicht gleichzeitig, sondern in ganz kurzen Zwischenzeiten erregt werden, wodurch sich die sekundären Strom- impulse derselben Richtung summieren und verlängern.
Der Unterschied zwischen dem stärkeren Uffnungsstromo und dem schwächeren Schliessungsstrome kann durch stärkeres I'otarisipren oder Näherbringen eines der beiden Elektromagnete m, n ausgeglichen werden.
Statt dem Kontaktrade h kann auch ein um die Welle a gelagerter Ring mit abwechselnden Kontakten und Isolierungen angewendet werden, von welcher der Strom durch an der Typenradwelle befestigte Bürsten abgenommen wird. Dabei kann diese Dürste wie auch überhaupt Kontaktrad (oder Kommutator) h in unlösbarer Verbindung mit der Typenrad- wellf a sein, da dieselbe während der Empfangerstcllung aus dem Stromkreise geschaltet ist. In diesem Falle wird aber wegen der Reibung von Kommutator und Dürste ein stärkeres Triebwerk in Anwendung kommen müssen.
Das Echappementwerk g, muss jedoch so angebracht sein, dass es nur während der EmpfängerstellungzurWirkungkommt.
Soll Gleichstrom als Linienstrom verwendet werden, so sind einige Änderungen am Apparate notwendig.
Die INduktionsspule t entfällt, ebenso einer der beiden Elektromagnete m,'n und ist dieser durch eine Feder ersetzt, die den Anker v voit nichtpolarisierten Elektro- magneten abreisst. Die Beweglichkeit und Wirkungsweise des Echappemonthebels l bleibt dadurch dieselbe. Der - Pol der Batterie wird durch Leitung 9 mit der Erdleitung E verbunden, während der Linienstrom von der Schleiffeder M abgenommen wird und durch die Leitungen 8. 10. L2 zum Empfänger fliesst.
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Typcndrucktolcgraph, bei dem das synchrone Fortschalten des Empfängers mit dem Geber durch am Geber hervorgerufene Stromimpulse. erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Typenradwollo (a) während der Gebcrstellung vom Echapemontwerko , freigegeben und mit dem Kontaktrado (c) gekuppelt ist, in der Empfängerstellung jedoch von letzterem freigemacht und nur vom Echappementwerke beeinflusst wird.