AT24139B - Rechenmaschine. - Google Patents

Rechenmaschine.

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AT24139B
AT24139B AT24139DA AT24139B AT 24139 B AT24139 B AT 24139B AT 24139D A AT24139D A AT 24139DA AT 24139 B AT24139 B AT 24139B
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St Louis Computing Company
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Description


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  Rechenmaschine. 
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 gemäss der Erfindung mittelst Zahnsektoren und geeignete   Zwischengetriobe   auf die in dem Tastenbrett sichtbaren Zahlen- und Typenräder, worauf   mitte1st   eines Handhebels die 
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   jedoch wird dieselbe nicht vollständig ausgeführt,   sondern dies geschieht erst, wenn eine Summe genommen werden soll. 



   Der Unterschied im Übertragungsmechanismus des Erfindungsgegenstandes im Ver-   glich   zu den aller anderen bekannten Maschinen dieser Art besteht darin, dass bei letzteren   ''ine   Übertragungsklinke durch das Rad niederer Ordnung gespannt wird, ähnlich wie der Hahn   eines Gewehres, und mittoist einer anderen Vorrichtung,   die nur wirksam ist, wenn 
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 liegender Erfindung setzt hingegen die Hemmvorrichtung das Rad höherer Ordnung sicher und ohne weitere Hilfsmittel in   Bewegung, sobald das   Rad niederer Ordnung   die Uber-   tragungsstellung erreicht hat, Hiebei ist es gleichgiitig, ob das Rad höherer Ordnung in RuheoderinBewegugnist. 



   Bei den bisher gebräuchlichen Vorrichtungen für die Zehnerübertragung kommen   l'haltklinlielJ   in Anwendung, welche mittelst eines Ansatzes, der an dem Rade niederer 
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   n.     n-hste Bewegung   des   Handhebels bringt   die   Schaltklinko in Anfangsstellung   und bewirkt,   dass das Rad höherer Ordnung weitergeschaltet   wird. Diese Vorrichtungen haben den   dachteil, dans   das Rad der Jeweilig höheren Ordnung nicht durch die Getriebe der Summandenanzeigeräder betätigt werden kann, da sonst die Schaltklinke nicht wirksam sein 
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   Gemäss vorliegender Erfindung wird dieser Übelstand   beseitigt.   



   Die Nouerung besteht im wesentlichen darin, dass sich das Hemmrad sowohl mit   dem R : de niederer, s ! : auch mit demjenigen höherer Ordnung dreht und ein periodisches Verdrehen des letzteren gegenüber dem ersteren bewirkt. Die übertragungsvorrichtung wird   durch die Bewegung der Räder höherer Ordnung nicht beeinflusst ; sie ist auch davon unabhängig, dass die Getriebe der Summandenanzeigeräder sich in Ruhe befinden, wenn das Rad höherer Ordnung bewegt wird. 



   Die Erfindung erstreckt sich ferner auf die Verbindung der Übertragungsvorrichtung des Summierers mit einer Vorrichtung zur richtigen Einstellung der Schaltvorrichtung. Durch diese Neuerung wird bewirkt, dass der Mechanismus auch dann einen vollen Anschlag ausführt, wenn er in seiner Bewegung zurückgeblieben ist, da alsdann die Vorrichtung zwangsläufig mit den Getrieben des Summierers verbunden ist. 



   Der   Tasteamechanismus   unterscheidet sich von bekannten Anordnungen dieser Art durch eine Verriegelungsvorrichtung, welche eine Übertragung der Summanden auf die   Summenriider   verhindert, solange Summanden auf den   Zahlonrädern   eingestellt werden,   während   andererseits eine Einstellung der Zahlenräder nicht stattfinden kann, solange Übertragung auf die Summenräder stattfindet. 



   In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht ; Fig. 2 ein Grundriss und Fig. 3 ein Längsschnitt der Maschine ; Fig. 4 ist eine rechtsseitige Ansicht mit teilweise offenem 
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 Teiles der Maschine in natürlicher Grösse ; Fig. 7 und 8 zeigen innere Ansichten der Maschine von rechts bezw. von links ; Fig. 9 eine Vorderansicht der Tastenvorrichtung ; Fig. 10 einen Grundriss derselben ; Fig. 11 ist ein   Grundriss   des hinteren Teiles der   Maschine   ; Fig. 12 ein Querschnitt nach 12-12 der Fig. 6 ; Fig. 13 eine Einzelheit : Fig. 14 ein Schnitt nach 14-14 der Fig. 8 ; Fig. 15 ein Querschnitt nach 15-15 der Fig.   ss   ; Fig. 16 ist ein Längsschnitt durch die Druckvorrichtung ; Fig. 17 ein Grundriss : Fig. 18 eine Vorderansicht und Fig. 19 eine Seitenansicht der Druckvorrichtung ;

   Fig.   20, 21   und 22 zeigen den Übertragnngsmechanismus in Vorderansicht und Seitenansicht bezw. 
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 ist ein Grundriss derselben von unten gesehen ; Fig.   26 ein   Schnitt nach 26-26 der Fig. 7; Fig. 27 eine Seitenansicht der in Fig. 26 gezeigten Vorrichtung ; Fig. 28-30 sind schematische Ansichten der   Übertragungsvorrichtung   und Fig. 31 ist eine Seitenansicht derselben. 



   Die Rechenmaschine besteht aus einer Grundplatte   1 (Fig, 1, 2,   3,4), auf welcher passend und   abnehmbar   der Kasten 2 sitzt, in dessen vorderen Teil die Tasten und dip 
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 angeordneten Getriebe, Zahlenräder,   Summcnräder   und Typenräder angeordnet sind. Der Deckel 4C (Fig. 2, 3,   IG)   des hinteren Teiles trägt die Druckvorrichtung mit Papier-und Farbenrollen. 



   Der Deckel 4 des vorderen Teiles ist auf   Eck-und Mittclpfosten   3 befestigt und wie üblich, mit Öffnungen für die Tastenstangen versehen, die in neun Querreihen stehen 
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 Stangen gehen durch eine Platte 8 (Fig. 1 und 5) und haben unter dieser Platte   Anhalt-   ringe. 9. Über der Platte 8 sind zwischen den Tastenstangenreihen querlaufende Leisten 10 an auf dieser Platte sitzenden Winkel 11 (Fig. 9 und 10) befestigt. Diese Leisten   trag (l)   an Drehstangen 12 Winkelhebel 13, deren unterer Arm einen Stift 14 hat, welcher an einer Schulter 7 (Fig. 5,9 und 10) der Stangen 6 durch um die Drehstangen   gewundene   Federn 15 in Angriff gehalten wird und so die Tastenstangen in   Ruhestellung hält.

   De@   am oberen Arm der Winkelhebel 13 befindliche Haken 16 greift beim Niederdrücken der Taste in einen der Lappen einer drehbaren Anhaltplatte 19 ein, während das obere Ende dieses Armes als Anhalt für einen det neun Zähne der Hebel 30 dient, welche entsprechend den Reihen der Tastenstangen angeordnet und auf einer Welle 31 (Fig. 6 und   15)   befestigt sind : die vorderen Enden der Hebel 30 worden in Schlitzen einer am Deckel 4 befestigten Platte   M*   (Fig. 3, 5 und 9) geführt. Eine ebenfalls unter dem Deckel   but,-   festigte Platte 32 dient als Anhalt der Hebel 30 nach oben. 
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 schwingt der Anhaltpfosten 20 unter dem Hebel   90   weg.

   Dieser kann nun auf die Schulter 17 (Fig. 9) des Winkelhebels 13 niederfallen und verhindert dabei ein   Zurückschwingen   des   Winkelhobol , gleichviel,   ob der Lappen 21 von der Federfalle 222 angehalten wird oder nicht. 



   Beim Niederdrücken weiterer Tasten in denselben Tastenreihen kann zwar eine Taste 
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 des Hakens 16 mit der Anhaltplatte 19 bewirken, und ebensowenig kann beim Niederdrücken einer Taste von höherem Wert ein solcher Eingriff erfolgen, da die Winkelbewegungen der Platten 19 und der Winkelhebel 13 verschieden sind ; werden zwei Tasten gleichzeitig niedergedrückt, so wird der Hebel 30 nur durch die Taste von niederem Wert bezw. durch deren Winkelhebel 13 angehalten. Die Feder 28 (Fig. 9 und 10) auf der 
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 an den Lappen 21 der Platte 19 befindlichen, mit Einschnitten 26 versehenen Flanschen 25. Ist nun z. B. die dritte Taste von rechts (Fig. 9) niedergedrückt und der betreffende Lappen der Platte 19 von dem Haken 16 des Winkelhebels 13 gehalten, so kommt das 
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 Drehung gehemmt.

   Wird die Welle 27 von ihrer Ruhestellung aus (von Hand) nach rechts vorschoben, so   bewirkt   sie eine Drehung sämtlicher Platten 19, so dass ihre Anhaltpfosten   (Nunanschläge)   20 das Ende der Hebel 30 freigeben und diese Hebel gleichzeitig niederfallen können ; sobald aber eine Taste niedergedrückt ist, kann die Welle 27 nicht bewegt werden, um einen der Hebel 30 auszulösen. 



   Um eine   Summicrnng   vorzunehmen, müssen alle Hebel 30 ausgelöst werden und dies kann nach vorstehendem nicht geschehen, solange ein Summand auf die Zahlenräder übertragen wird. Sind aber alle Platten 19 mittelst Längsverschiebung der Wolle 27 hochgeschwungen, so kann der   Haken   16 des Winkel hebels 13 nicht in Eingriff mit dem Lappen der Platte 19 kommen und es ist alsdann nicht möglich, Summanden auf die   Zahlonrädor   zu übertragen. 



   Durch die am hinteren Ende des Tastenbrottes angebrachten   Sichtöffnungen   kann man sich jederzeit über die richtige Stellung der unter diesen Sichtöffnungen befindlichyen Zahlenräder vergewissern. Wenn ein Fehler im anschlag der Tasten gemacht wurde, so 
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   Zahleuräder   auf Null gestellt bezw. die   Hebel 30   in Ruhestellung gebracht sind. Hiezu dient die im folgenden beschriebene Vorrichtung :
Auf der Welle   31 (Fig 6, 7 und   11) der Hebel 30 ist ein mit Zähnen versehener Arm   33   angebracht, der durch eine Feder 34 mit einer an einer Wolle 100 sitzenden   Platte 12.'3   verbunden ist. Diese Feder 34 dient dazu, das Niederschwingen des Hebels 30 zu unterstützen.

   Dio Zähne des Armes 33 sind in Eingriff mit einem auf einer Welle 35 befestigten   Zahnsektor 35   und dieser ist mit einem Triebling 37 (Fig. 6,7) verbunden, welcher mit   Getriebe : - : 8   durch auf Wellen 41 sitzende Zwischengetriebe 40 in Eingriff   steht-.

   die Getriebe 38 sind   in Eingriff mit den auf der Welle 4-1 sitzenden Getrieben 45 du   Zahtenrädcr 43.   Um den Druck der Zahlen auf einem schmalen Papiorstreifen zu ermöglichen, sind in der Mitte der   Welle 39 der Getriebe 38, welche   in der Mitte der   Maschine   auf einer Platte 42 und an den Seitenteilen der Maschine gelagert ist, nahe   beieinander stehende Getriebe 38@ angeordnet (Fig.   11 und 6), welche in Eingriff mit den auf einer   Welle   47 sitzenden Getrieben 48 der Typenräder 49 stehen, deren Typen durch eine Öffnung in der Platte 46 sichtbar sind. 



   Der Hebel A sitzt an der linken Seite der Maschine lose auf einer Welle 50   t Fig. 2, 6 und   8), auf welcher   Daumen 51 (Fig. 6)   unter dem an den Hebeln 30 be- 
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 hintere Kante durch   ein !' Feder 55, welche mit einem.   Arm eines Hebels   108 verbunden   ist, gegen einen in der Soitenwand des Gestelles angebrachten Zapfen 56 angehalten wird. Die vordere Kante des Armes   52   steht an dem Zapfen 53 eines Kurbelarms 54 der Welle 50 an, so dass beim Niederdrücken des Hebels A die Welle 50 mit dem Kurbelarm   54   und den Daumen 51, welche durch mit Welle 100 verbundene Federn 57 in Ruhestellung gehalten werden, gedreht und durch die Daumen 51 die niedergefallenen 
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 werden. 



   Um die Trieblinge 37 in ihrer- Anfangsstellung festzuhalten, ist an den Schäften derselben ein Stift 200 angebracht (Fig. 6), der in eine Nut der Nabe 201 des Daumens 51 eingreift. 

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   Zum Übertragen der Summanden auf die Summenräder dient der in der rechten Seite der Maschine lose auf der Welle 50 sitzende Hebel B, der mit einer kulissen-   platte 60 (Fig. 7) verbunden ist. Beim   Niederdrücken des Hebels wird diese Platte gehoben, bis ein an derselben befestigter Stift 59 in Angriff mit einem Daumen 58 der 
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 Tastenmechanismus in Ruhestellung gesetzt.   Die Aofangsbcwegung   des Hebels bringt die   Summonräder   in Verbindung mit dem Mechanismus der   Zahlooräder   und bewirkt den Druck der Summanden auf den   Papiorstroifon,   ehe die Summanden auf die   Summenräder   übertragon sind. 



   Zu dem Zwecke ist die Kulisse 61 der Platte 60 in der Weise gebogen, dass der untere Teil derselben konzentrisch mit der Welle 50 vorläuft. Der obere Teil derselben 
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 platten   66   des Summenmechanismus angebracht ist. 



     Die Platten 6'6   (Fig. 3, 6, 7 und   11)   schwingen um an den Seitenwänden der Maschine angebrachte Drehzapfen 67. In den Platten 66 ist eine Wolle gelagert, auf welcher Fallklinken 72 sitzen, welche in die Zähne von Getrieben 81 eingreifen und an ihrer Nabe Stifte 74 tragen, welche durch Federn 68 mit einer in den Seitenwinden gelagerten Welle 140 verbunden sind, um sowohl die Fallklinken in Angriff mit den Getrieben 81, als auch die Platten 66 in Ruhestellung zu halten. Die durch den Hebel B (Fig. 7) bewirkte schwingende Bewegung des Hebels 63 bewirkt somit den Eingriff der Getriebe 81 in die Verzahnung der   Trieblingo   37. 
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   Winkelhebels   77 kommt.

   Der andere Arm dieses Uobels hat einen Stift 79, der auf dem   Winkclarm 80   der auf der Wolle 50 sitzenden Kurbel 54 reitet. Die Fallklinken 72 werden demnach, sobald der Zapfen 59 der Kulissenplatte 60 (Fig. 7) mit dem Daumen 58 in 
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 beim   Zuruckgang   der Trieblinge 37 in   Drehung versetzt werden. Die   Getriebe 81 der Summenräder stehen in Eingriff mit Getrieben   82 und   diese mit Getrieben 83 (Fig. 6,11, 12), welche mit Scheiben 84 (Fig. 31) vorsehen sind, die an ihrem Umfang ausgebuchtete 
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 Vorrichtung ein. 



   Die Schaltvorrichtung für die Zehnerübersetzung ist in den Fig. 11 und 12, in   Fig. 20-25   in   grösserem   Massstabe und die Bewegung derselben ist in den Fig. 28-30 schematisch dargestellt. 



   Die Zwischenräder 81 greifen, sobald eine Übertragung der auf den Tasten der Rechenmaschine eingestellten Zahlen auf das   Summierwerl   stattfinden soll, in die Zahnbogen 37 ein, welche mittelst geeigneter Antriebsorgane durch den Anschlag der Tasten in Drehung versetzt werden und eine dem Tastenwert entsprechende Bewegung ausführen, durch welche die Einstellung der   Summonrfider   84 bewirkt wird. Die Getriebe 81 sind auf 
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 diametral gegenüberliegende Ringsegmente 88 und 89 fest angeordnet sind. Am Umfang derselben ist je eine Blattfeder 90 bezw. 91 befestigt.

   Die Blattfedern tragen an ihren 
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 wenn eine fortschreitende Zehnerübertragung stattfindet, d.   li. wenn alte   oder mehrere nebeneinander liegende   Nutseiben   eine dem Ziterwert 9 entsprechende Lage einnehmen und   nonmehr z.   B. im   Einergetriebe   der Zifferwert 1 eingestellt und addiert werden soll. 



  In diesem Falle müssen alle Räder höherer Ordnung durch die ganze Maschine hindurch fast gleichzeitig weitergeschaltet werden, und zwar lediglich mittelst der Klauen 86 und 87 
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 lassen und diese mit Spielraum ineinandergreifen, so können sich die Fehler bei einer derartigen Einstellung summieren und falsche Ergebnisse zur Folge haben. 



  Um derartige Fehler unschädlich zu machen, ist gemäss vorliegender Erfindung ein   Sicherheitsgetriebe   vorgesehen. Dieses besteht aus den auf einer Welle 112 fest an- geordneten Sternrädern 113, deren Zähne die Bahn eines an der Kurvennutscheibe 84 be- festigten Stiftes   114   kreuzen. Bei der in Fig. 6 gezeigten Stellung der Scheiben 84 ragt 
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 vorstehenden Stift 115 mittelst eines   Anschlages 117, der   an einer verschiebbar gelagerten Stange 116 befestigt ist, gehalten wird, wenn die Anschläge an die Scheiben 84 herangerückt werden.

   Die Einrückung findet stets statt, bevor die Summe auf den Summandenanzeige- und Typenrädern eingestellt wird und geschieht mit Hilfe eines   Ilandhebels C   der auf einer   Welle 100 gelagert und   mit einer   Scheibe 101   verbunden ist. Diese Scheibe trägt eine   Klinke 110, welche   beim Umlegen des Hebels C gegen einen Zahn eines in der Bahn der Klinke auf der Welle 112 befestigten Sternrades 111 stösst und dieses um eine Zahnteilung dreht. Über das Stcrnrad greift eine Sperrklinke 112a, die es nach vollendeter Schaltung festhält. Das Sternrad 111 besitzt sechs Zähne und wird beim einmaligen Umlegen des Hebels C um 60  gedreht. Dadurch werden die   Sternräder   113 um eine Zahntoilung in Richtung des Pfeiles vorwärts geschaltet.

   Befindet sich nun eine Scheibe    < M   in einer Lage, welche einer zwischen den Ziffern- 
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   rilckerarmes   85 sich in der Ausbuchtung der Nut der Scheibe 84 befindet, so steht der   Stift 114   der Scheibe 84 in der Bahn der Zähne des Sternrades 113. Er wird daher beim   Niederdrücken dos Handhebels   C von einem Zahn erfasst und in diejenige Stellung gefracht, welche dem Zifferwert 0 der Scheibe 84 entspricht. Auf diese Weise wird beim Umlegen des Hebels C mit Hilfe der Sternräder 113 eine etwaige falsche Einstellung der   Summenscheiben   84 zwischen Grenzlagen, die den Worten 9 und 0 entsprechen, berichtigt. 



  Durch diese Sicherheitsgetriebe werden demnach   Herstellungsfehler unschädlich   gemacht. 



   Das Ein- und Ausrücken der Anschläge 117 der Welle 116 wird mittelst des Handhebels C bewirkt. Die mit diesem verbundene Scheibe 101 trägt eine drehbar gelagerte   Zugstange 122, deren   Ende mit einer   Kurbelschleife   versehen ist. In dieser gleitet ein 
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 entgegen dem Druck der Feder 118 derart, dass die Anschläge 117 in die Bahn der Stifte 115 gelangen. Die Einrückung findet jedoch erst statt, nachdem die Scheiben 84 erforderlichenfalls mittelst   der Sternräder 113   eingestellt worden sind. 



     Selbstverständlich   bedürfen die Getriebe der höchsten Ordnung keiner weiteren Übertragung. Aus diesem Grunde kann bei diesen die Anwendung einer Kurvenscheibe   84   erspart werden. Statt der Scheibe 84 ist hier das Vorlegerad 82 mit Stiften   11511 aus-   gerilstet, welche durch einen auf der Welle   116   angeordneten Anschlag   zain   der Nullstellung angehalten werden, wenn die Übertragung der auf den   Snmmenr dem   enthaltenen Summe auf die Summandenanzeige- und Typenräder vorgenommen wird.

   Da der Umfang der Räder 82 bei dem vorliegenden   Ausführungsbeispiel   dem dreifachen Umfang des Rades 81 gleich ist, so müssen jene selbstverständlich mit drei Stiften   n5- versehen seint   weil sie bei einer vollen Umdrehung dreimal die NuUstell-ang überschreiten. 



   Die Summierungsgetriebe höchster Ordnung (hier die Millionen) haben   selbstverständlich     keine weitere Übertragung und sind daher mit einer Falle 117" (Fig. 14 auf der Welle 116) ersehen, die an einem Stift 115a des Getriebes 82 (der Millionen) angreifen.   

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 Kurbelarm 109 der Welle 27 verbunden (Fig. 8), so dass der Hebel 103 durch die Feder 28 der   Welle 27   in Ruhestellung gehalten wird. 
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 platten 19 eingreifen. Eine Auslösung derselben erfolgt mittelst Verschiebung der Welle 27, wofür an dieser ein seitlicher lIandknopf (Fig. 2) vorgesehen ist. 



   Um die Fallen 72 aus den Getrieben 81 auszulösen, ist die Scheibe 101 durch einen Gelenkhebel 107 mit einem Winkelhebel 108 verbunden. Ein Arm dieses Winkelhebels   kommt   dabei in Eingriff mit dem Stift 76 der auf der Welle 73 sitzenden Kurbel 75 und löst dabei die Fallen 72 aus. 



   Will man die Räder sämtlich auf Null stellen, so wird der Hebel C vorgestellt und damit im ersten Teil der Bewegung die Nullstellung bewirkt. 



   Hat man verschiedene Einheiten auf den Zahnrädern eingestellt und mittelst dos Hebels B auf die Summenräder übertragen, und man will nun die Summe erhalten, so wird der Hebel C (Fig. 8) zurückgelegt und. dadurch die Summenräder in Eingriff mit den   Zabicnrädorn   gebracht und erstere worden durch Heben der Klinke 72 (Fig. G) freigegeben. Solange der Hebel zurückgelegt gehalten wird, ist der Tastenmechanismus verriegelt, so dass ein Niederdrücken der Tasten keine Einstellung der   Zahlenräder   bewirken kann ; durch die Sternräder 113 werden die Ausbuchtungen der   Scheibennuten. W   auf volle Ausschlagsstellung und die Nullanschläge   20 yin   Angriff mit den Stiften 115 gebracht.

   Dabei stellen sich die Zahlenräder auf 9, während die Hebel 30 durch ihre 
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 eine grössere Spannung der Feder   3-1 und   den Vorteil, eine   leichtpre Fedcr bonützen zu   können, um die Getriebe der Zahlenräder für sich oder in Verbindung mit den Summen rädern zu bewegen. 



   Wenn eine Zahl oder eine Summe gedruckt werden soll, so müssen   die Getriebe 389.   festgestellt werden. Dies geschieht durch eine in diese Getriebe eingreifende Stange 126, welche in einem Hebel   125 (Fig,   11 und 16) auf einer Welle 124 sitzt. Diese Welle hat 
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   Die Auslösung der   Druckhammer 143   (Fig. 3,16 und 17) erfolgt durch eine an dem Getriebe   zea   angebrachte, gebogene Leiste 130, auf der das vordere Ende eines Armes der Doppelhebel 131 angreift, welche auf einer Welle 132 sitzen und durch Federn   13.@   
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 selbe fortgeschaltet wird. Diese Schaltung erfolgt durch ein mit vier Zähnen versehene   Schaltrad   (Fig. 4 und 7) auf der Welle 140 mittelst einer Federfalle   148,   die am Ende des einen Armes eines   Winkelhel} els 147   angebracht ist.

   Der andere Arm dieses Winkelhebels hat eine Reibrolle, die in einen Schlitz am unteren Ende des oberen Armes 
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 ein und sind mit Federn 144 mit dem unteren Arm dieser Gabel verbunden ; dadurch wird dem Hammer ein von den Hebeln   186   unabhängiger Aufschlag ermöglicht, aus dom er durch die Feder 144 zurückgezogen wird. 
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   Nachdem die Summanden in der vorher beschriebenen Weise gedruckt sind,   erliilt   man die Summe durch Zurücklegung des Hebels C, zieht die Welle 27 seitlich heraus, um die Getriebe der Zahlenräder auszulösen und die Summen auf den Summierer zu übertragen. Hierauf wird der Hebel B leicht niedergedrückt, um den Druck der Summen durch Schaltung des Rades 149 zu erzielen. Will man die Summen in der Maschine behalten, so wird der Hebel C zurückgehalten, während, der Hebel B   niedergedrückt   wird. 



  Will man sämtliche Teile auf Null stellen, 80 wird sowohl der Hebel C als der Hebel B   zurückgelassen   und die Hebel 30 werden durch Hebel   A   in Ruhestellung gesetzt, während dieser zugleich die Typenhämmer in Anfangsstellung setzt und deren Federn 141 spannt. 



   Der Papierstreifen, auf den die Summanden und Summen gedruckt werden, wird von einer Papierrolle 155 (Fig.   I,   4 und 16) die auf einer Welle aufgerollt ist, abgewickelt ; diese Welle ist in Trägern, die an dem Gehäuse des Druckapparates befestigt sind, gelagert. Das Papier läuft über Walzen 156, unter über der Platte 46 gelagerte Walzen   157   (Fig. 18) nnd zwischen einer Mitnehmerwalze 158 und einer gegen diese durch Federn angedrückten   Leerwabe 159   durch.

   Die Mitnehmerwalze hat an einem Ende ein Schaltrad 160 (Fig. 17), in welches eine Klinke 161 eingreift, die an einer senkrecht verschiebbaren Stange 162 (punktierte Linien Fig. 16) angebracht ist ; an letzterer befindet sich 
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 obere, einem Typenhammer ohne Typen ähnliche Ende der Stange 162 ist mit einem lebel 164 (Fig.   17)   verbunden, der bei 165 an das Gehäuse des Druckapparates angelenkt ist. Das hintere Ende des Hobels 164 hat Schlitz-und Stiftverbindung mit einem Hebe 1 166 auf der Welle 137. Ein Stift 167 am unteren Ende des Hebels 166 (Fig. 11) ist in Eingriff mit einem Schaltrad   168,   das in allen Teilen dem Schaltrad 139 gleicht. 



   Es wird demnach bei jeder Bewegung der Typenhämmer eine auf und ab gehende Bewegung der Stange 162 und dadurch ein Fortschalten der Walze 158 bewirkt Über der Platte 46 (Fig. 16 und 17) ist die   Farbenbandspule, 169   gelagert, auf welcher das Farbenband 171 von der auf einem Träger an der Vorderseite der Platte 46 montierten Farbenrolle 172, unter dem Papierstreifen und über den   Typenrädern weglaufend,   aufgerollt wird. Auf der Welle der Farbenspule sitzt ein Schaltrad, das durch eine Failklinke, die am Ende des Hebels 163 angebracht ist, bei der Bewegung dieses Hebels fort- 
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 so wird ein Summand, z.

   B.   35'23,   durch Anschlagen der entsprechenden Tasten auf den   Summandenanzeigerädcrn   in Sicht auf dem Tastenbrett und auf den Typenrädern in Drucklinie eingestellt ; ebenso eine zweite Zahl, z. B.   36'27.   Wenn im Anschlagen einer Zahlenreihe ein Fehler gemacht wurde, so wird, ehe man den Hebel B vorlegt, der Handhebel   A   bewegt, um die   Sunuuandenanzeigeräder   auf Null zu stellen und der Summand kann nun richtig angeschlagen und eingestellt worden. 



   Um diese Zahlen zu addieren, wird der Handhebel B vorgelegt und dadurch der Summierer in Eingriff mit den Segmentgetrieben der   Summandenanzeigeräder   gebracht. Die fortgesetzte Bewegung des Handhobels B   bringt die Summandengetriebe   in Nullstellung und überträgt die eingestellten Summanden auf den Summierer. Ebenso wird jede nachfolgend eingestellte Zahl auf den Summierer übertragen, d. h. zu der Summe der früher eingestellten Summanden addiert. 



   Will man dann eine auf dem Summierer eingestellte Summe drucken, so wird der Hebel C zurückgelegt und in rückwärtiger Stellung gehalten, während die Welle 27 durch 
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 bewegt. 



   PATENT ANSPRÜCHE: 
1. Rechenmaschine mit Zehnerschaltung, dadurch   gekonnzeichnot,   dass bei Vollendung einer Umdrohung eines   Summonrades   ein mit dem Getriebe   (82,   83) des Summenrades höherer Ordnung im Eingriff stehendes Rad   (, 97), das   mit dem zwischen dem Antriebsorgan (37) und dem Summen rad angeordneten Zwischenrad   (81)   gekuppelt ist, längs seiner Achse verschoben wird, wobei   Führungsstifte     (95)   desselben an festen Führungen (92) gleiten, welche das Rad   (97)   bei seiner Verschiebung derart drehen, dass hiedurch das Summenrad höherer Ordnung um eine Zahleneinheit weitergeschaltet wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung jedes Rades 97 mittelst eines in der Nut einer Kurvennutscheibe (84) geführten Schwinghebels (85) bewirkt wird, der beim Hindurchgleiten seines Führungszapfens durch eine Ausbuchtung der Nut das Rad (97) vor und zurück schiebt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (92) je aus zwei keilförmig gestalteten Klauen 86, 87 bestehen und an dem Flansch (89) des Zwischenrades (81) zueinander um 1800 versetzt angeordnet sind, derart, dass beim Verschieben des Rades (97) ein Führungsstift (95) desselben an einer Klauenkante hinaufgleitet, das Rad (97) um eine halbe Einerteilung dreht, während beim Zurückschieben des Rades (97) die gegenüberliegende Klaue (87) ebenfalls mit einem Führungsstift (95) zusammenarbeitend, das Rad um die zweite Hälfte der Teilung weiterdreht.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Sicherheitseinstellgetriebe, durch welches zweckmässig mittelst eines Vorsprunges () der Kurvennutscheiben (84) und je eines Stellrades (113) die Umdrehung jeder Scheibe vollendet wird, wenn der Führungszapfen des entsprechenden Schwinghebels (85) in der Ausbuchtung der Nut stehen bleibt, so dass stets beim Übergang des Rades niederer Ordnung von 9 auf 0 eine volle Hubbewegung des Hebels (85) und eine vollwertige Schaltung des Rades höherer Ordnung erzielt wird.
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