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Rechenmaschine.
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gemäss der Erfindung mittelst Zahnsektoren und geeignete Zwischengetriobe auf die in dem Tastenbrett sichtbaren Zahlen- und Typenräder, worauf mitte1st eines Handhebels die
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jedoch wird dieselbe nicht vollständig ausgeführt, sondern dies geschieht erst, wenn eine Summe genommen werden soll.
Der Unterschied im Übertragungsmechanismus des Erfindungsgegenstandes im Ver- glich zu den aller anderen bekannten Maschinen dieser Art besteht darin, dass bei letzteren ''ine Übertragungsklinke durch das Rad niederer Ordnung gespannt wird, ähnlich wie der Hahn eines Gewehres, und mittoist einer anderen Vorrichtung, die nur wirksam ist, wenn
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liegender Erfindung setzt hingegen die Hemmvorrichtung das Rad höherer Ordnung sicher und ohne weitere Hilfsmittel in Bewegung, sobald das Rad niederer Ordnung die Uber- tragungsstellung erreicht hat, Hiebei ist es gleichgiitig, ob das Rad höherer Ordnung in RuheoderinBewegugnist.
Bei den bisher gebräuchlichen Vorrichtungen für die Zehnerübertragung kommen l'haltklinlielJ in Anwendung, welche mittelst eines Ansatzes, der an dem Rade niederer
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n. n-hste Bewegung des Handhebels bringt die Schaltklinko in Anfangsstellung und bewirkt, dass das Rad höherer Ordnung weitergeschaltet wird. Diese Vorrichtungen haben den dachteil, dans das Rad der Jeweilig höheren Ordnung nicht durch die Getriebe der Summandenanzeigeräder betätigt werden kann, da sonst die Schaltklinke nicht wirksam sein
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Gemäss vorliegender Erfindung wird dieser Übelstand beseitigt.
Die Nouerung besteht im wesentlichen darin, dass sich das Hemmrad sowohl mit dem R : de niederer, s ! : auch mit demjenigen höherer Ordnung dreht und ein periodisches Verdrehen des letzteren gegenüber dem ersteren bewirkt. Die übertragungsvorrichtung wird durch die Bewegung der Räder höherer Ordnung nicht beeinflusst ; sie ist auch davon unabhängig, dass die Getriebe der Summandenanzeigeräder sich in Ruhe befinden, wenn das Rad höherer Ordnung bewegt wird.
Die Erfindung erstreckt sich ferner auf die Verbindung der Übertragungsvorrichtung des Summierers mit einer Vorrichtung zur richtigen Einstellung der Schaltvorrichtung. Durch diese Neuerung wird bewirkt, dass der Mechanismus auch dann einen vollen Anschlag ausführt, wenn er in seiner Bewegung zurückgeblieben ist, da alsdann die Vorrichtung zwangsläufig mit den Getrieben des Summierers verbunden ist.
Der Tasteamechanismus unterscheidet sich von bekannten Anordnungen dieser Art durch eine Verriegelungsvorrichtung, welche eine Übertragung der Summanden auf die Summenriider verhindert, solange Summanden auf den Zahlonrädern eingestellt werden, während andererseits eine Einstellung der Zahlenräder nicht stattfinden kann, solange Übertragung auf die Summenräder stattfindet.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht ; Fig. 2 ein Grundriss und Fig. 3 ein Längsschnitt der Maschine ; Fig. 4 ist eine rechtsseitige Ansicht mit teilweise offenem
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Teiles der Maschine in natürlicher Grösse ; Fig. 7 und 8 zeigen innere Ansichten der Maschine von rechts bezw. von links ; Fig. 9 eine Vorderansicht der Tastenvorrichtung ; Fig. 10 einen Grundriss derselben ; Fig. 11 ist ein Grundriss des hinteren Teiles der Maschine ; Fig. 12 ein Querschnitt nach 12-12 der Fig. 6 ; Fig. 13 eine Einzelheit : Fig. 14 ein Schnitt nach 14-14 der Fig. 8 ; Fig. 15 ein Querschnitt nach 15-15 der Fig. ss ; Fig. 16 ist ein Längsschnitt durch die Druckvorrichtung ; Fig. 17 ein Grundriss : Fig. 18 eine Vorderansicht und Fig. 19 eine Seitenansicht der Druckvorrichtung ;
Fig. 20, 21 und 22 zeigen den Übertragnngsmechanismus in Vorderansicht und Seitenansicht bezw.
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ist ein Grundriss derselben von unten gesehen ; Fig. 26 ein Schnitt nach 26-26 der Fig. 7; Fig. 27 eine Seitenansicht der in Fig. 26 gezeigten Vorrichtung ; Fig. 28-30 sind schematische Ansichten der Übertragungsvorrichtung und Fig. 31 ist eine Seitenansicht derselben.
Die Rechenmaschine besteht aus einer Grundplatte 1 (Fig, 1, 2, 3,4), auf welcher passend und abnehmbar der Kasten 2 sitzt, in dessen vorderen Teil die Tasten und dip
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angeordneten Getriebe, Zahlenräder, Summcnräder und Typenräder angeordnet sind. Der Deckel 4C (Fig. 2, 3, IG) des hinteren Teiles trägt die Druckvorrichtung mit Papier-und Farbenrollen.
Der Deckel 4 des vorderen Teiles ist auf Eck-und Mittclpfosten 3 befestigt und wie üblich, mit Öffnungen für die Tastenstangen versehen, die in neun Querreihen stehen
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Stangen gehen durch eine Platte 8 (Fig. 1 und 5) und haben unter dieser Platte Anhalt- ringe. 9. Über der Platte 8 sind zwischen den Tastenstangenreihen querlaufende Leisten 10 an auf dieser Platte sitzenden Winkel 11 (Fig. 9 und 10) befestigt. Diese Leisten trag (l) an Drehstangen 12 Winkelhebel 13, deren unterer Arm einen Stift 14 hat, welcher an einer Schulter 7 (Fig. 5,9 und 10) der Stangen 6 durch um die Drehstangen gewundene Federn 15 in Angriff gehalten wird und so die Tastenstangen in Ruhestellung hält.
De@ am oberen Arm der Winkelhebel 13 befindliche Haken 16 greift beim Niederdrücken der Taste in einen der Lappen einer drehbaren Anhaltplatte 19 ein, während das obere Ende dieses Armes als Anhalt für einen det neun Zähne der Hebel 30 dient, welche entsprechend den Reihen der Tastenstangen angeordnet und auf einer Welle 31 (Fig. 6 und 15) befestigt sind : die vorderen Enden der Hebel 30 worden in Schlitzen einer am Deckel 4 befestigten Platte M* (Fig. 3, 5 und 9) geführt. Eine ebenfalls unter dem Deckel but,- festigte Platte 32 dient als Anhalt der Hebel 30 nach oben.
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schwingt der Anhaltpfosten 20 unter dem Hebel 90 weg.
Dieser kann nun auf die Schulter 17 (Fig. 9) des Winkelhebels 13 niederfallen und verhindert dabei ein Zurückschwingen des Winkelhobol , gleichviel, ob der Lappen 21 von der Federfalle 222 angehalten wird oder nicht.
Beim Niederdrücken weiterer Tasten in denselben Tastenreihen kann zwar eine Taste
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des Hakens 16 mit der Anhaltplatte 19 bewirken, und ebensowenig kann beim Niederdrücken einer Taste von höherem Wert ein solcher Eingriff erfolgen, da die Winkelbewegungen der Platten 19 und der Winkelhebel 13 verschieden sind ; werden zwei Tasten gleichzeitig niedergedrückt, so wird der Hebel 30 nur durch die Taste von niederem Wert bezw. durch deren Winkelhebel 13 angehalten. Die Feder 28 (Fig. 9 und 10) auf der
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an den Lappen 21 der Platte 19 befindlichen, mit Einschnitten 26 versehenen Flanschen 25. Ist nun z. B. die dritte Taste von rechts (Fig. 9) niedergedrückt und der betreffende Lappen der Platte 19 von dem Haken 16 des Winkelhebels 13 gehalten, so kommt das
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Drehung gehemmt.
Wird die Welle 27 von ihrer Ruhestellung aus (von Hand) nach rechts vorschoben, so bewirkt sie eine Drehung sämtlicher Platten 19, so dass ihre Anhaltpfosten (Nunanschläge) 20 das Ende der Hebel 30 freigeben und diese Hebel gleichzeitig niederfallen können ; sobald aber eine Taste niedergedrückt ist, kann die Welle 27 nicht bewegt werden, um einen der Hebel 30 auszulösen.
Um eine Summicrnng vorzunehmen, müssen alle Hebel 30 ausgelöst werden und dies kann nach vorstehendem nicht geschehen, solange ein Summand auf die Zahlenräder übertragen wird. Sind aber alle Platten 19 mittelst Längsverschiebung der Wolle 27 hochgeschwungen, so kann der Haken 16 des Winkel hebels 13 nicht in Eingriff mit dem Lappen der Platte 19 kommen und es ist alsdann nicht möglich, Summanden auf die Zahlonrädor zu übertragen.
Durch die am hinteren Ende des Tastenbrottes angebrachten Sichtöffnungen kann man sich jederzeit über die richtige Stellung der unter diesen Sichtöffnungen befindlichyen Zahlenräder vergewissern. Wenn ein Fehler im anschlag der Tasten gemacht wurde, so
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Zahleuräder auf Null gestellt bezw. die Hebel 30 in Ruhestellung gebracht sind. Hiezu dient die im folgenden beschriebene Vorrichtung :
Auf der Welle 31 (Fig 6, 7 und 11) der Hebel 30 ist ein mit Zähnen versehener Arm 33 angebracht, der durch eine Feder 34 mit einer an einer Wolle 100 sitzenden Platte 12.'3 verbunden ist. Diese Feder 34 dient dazu, das Niederschwingen des Hebels 30 zu unterstützen.
Dio Zähne des Armes 33 sind in Eingriff mit einem auf einer Welle 35 befestigten Zahnsektor 35 und dieser ist mit einem Triebling 37 (Fig. 6,7) verbunden, welcher mit Getriebe : - : 8 durch auf Wellen 41 sitzende Zwischengetriebe 40 in Eingriff steht-.
die Getriebe 38 sind in Eingriff mit den auf der Welle 4-1 sitzenden Getrieben 45 du Zahtenrädcr 43. Um den Druck der Zahlen auf einem schmalen Papiorstreifen zu ermöglichen, sind in der Mitte der Welle 39 der Getriebe 38, welche in der Mitte der Maschine auf einer Platte 42 und an den Seitenteilen der Maschine gelagert ist, nahe beieinander stehende Getriebe 38@ angeordnet (Fig. 11 und 6), welche in Eingriff mit den auf einer Welle 47 sitzenden Getrieben 48 der Typenräder 49 stehen, deren Typen durch eine Öffnung in der Platte 46 sichtbar sind.
Der Hebel A sitzt an der linken Seite der Maschine lose auf einer Welle 50 t Fig. 2, 6 und 8), auf welcher Daumen 51 (Fig. 6) unter dem an den Hebeln 30 be-
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hintere Kante durch ein !' Feder 55, welche mit einem. Arm eines Hebels 108 verbunden ist, gegen einen in der Soitenwand des Gestelles angebrachten Zapfen 56 angehalten wird. Die vordere Kante des Armes 52 steht an dem Zapfen 53 eines Kurbelarms 54 der Welle 50 an, so dass beim Niederdrücken des Hebels A die Welle 50 mit dem Kurbelarm 54 und den Daumen 51, welche durch mit Welle 100 verbundene Federn 57 in Ruhestellung gehalten werden, gedreht und durch die Daumen 51 die niedergefallenen
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werden.
Um die Trieblinge 37 in ihrer- Anfangsstellung festzuhalten, ist an den Schäften derselben ein Stift 200 angebracht (Fig. 6), der in eine Nut der Nabe 201 des Daumens 51 eingreift.
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Zum Übertragen der Summanden auf die Summenräder dient der in der rechten Seite der Maschine lose auf der Welle 50 sitzende Hebel B, der mit einer kulissen- platte 60 (Fig. 7) verbunden ist. Beim Niederdrücken des Hebels wird diese Platte gehoben, bis ein an derselben befestigter Stift 59 in Angriff mit einem Daumen 58 der
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Tastenmechanismus in Ruhestellung gesetzt. Die Aofangsbcwegung des Hebels bringt die Summonräder in Verbindung mit dem Mechanismus der Zahlooräder und bewirkt den Druck der Summanden auf den Papiorstroifon, ehe die Summanden auf die Summenräder übertragon sind.
Zu dem Zwecke ist die Kulisse 61 der Platte 60 in der Weise gebogen, dass der untere Teil derselben konzentrisch mit der Welle 50 vorläuft. Der obere Teil derselben
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platten 66 des Summenmechanismus angebracht ist.
Die Platten 6'6 (Fig. 3, 6, 7 und 11) schwingen um an den Seitenwänden der Maschine angebrachte Drehzapfen 67. In den Platten 66 ist eine Wolle gelagert, auf welcher Fallklinken 72 sitzen, welche in die Zähne von Getrieben 81 eingreifen und an ihrer Nabe Stifte 74 tragen, welche durch Federn 68 mit einer in den Seitenwinden gelagerten Welle 140 verbunden sind, um sowohl die Fallklinken in Angriff mit den Getrieben 81, als auch die Platten 66 in Ruhestellung zu halten. Die durch den Hebel B (Fig. 7) bewirkte schwingende Bewegung des Hebels 63 bewirkt somit den Eingriff der Getriebe 81 in die Verzahnung der Trieblingo 37.
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Winkelhebels 77 kommt.
Der andere Arm dieses Uobels hat einen Stift 79, der auf dem Winkclarm 80 der auf der Wolle 50 sitzenden Kurbel 54 reitet. Die Fallklinken 72 werden demnach, sobald der Zapfen 59 der Kulissenplatte 60 (Fig. 7) mit dem Daumen 58 in
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beim Zuruckgang der Trieblinge 37 in Drehung versetzt werden. Die Getriebe 81 der Summenräder stehen in Eingriff mit Getrieben 82 und diese mit Getrieben 83 (Fig. 6,11, 12), welche mit Scheiben 84 (Fig. 31) vorsehen sind, die an ihrem Umfang ausgebuchtete
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Vorrichtung ein.
Die Schaltvorrichtung für die Zehnerübersetzung ist in den Fig. 11 und 12, in Fig. 20-25 in grösserem Massstabe und die Bewegung derselben ist in den Fig. 28-30 schematisch dargestellt.
Die Zwischenräder 81 greifen, sobald eine Übertragung der auf den Tasten der Rechenmaschine eingestellten Zahlen auf das Summierwerl stattfinden soll, in die Zahnbogen 37 ein, welche mittelst geeigneter Antriebsorgane durch den Anschlag der Tasten in Drehung versetzt werden und eine dem Tastenwert entsprechende Bewegung ausführen, durch welche die Einstellung der Summonrfider 84 bewirkt wird. Die Getriebe 81 sind auf
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diametral gegenüberliegende Ringsegmente 88 und 89 fest angeordnet sind. Am Umfang derselben ist je eine Blattfeder 90 bezw. 91 befestigt.
Die Blattfedern tragen an ihren
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wenn eine fortschreitende Zehnerübertragung stattfindet, d. li. wenn alte oder mehrere nebeneinander liegende Nutseiben eine dem Ziterwert 9 entsprechende Lage einnehmen und nonmehr z. B. im Einergetriebe der Zifferwert 1 eingestellt und addiert werden soll.
In diesem Falle müssen alle Räder höherer Ordnung durch die ganze Maschine hindurch fast gleichzeitig weitergeschaltet werden, und zwar lediglich mittelst der Klauen 86 und 87
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lassen und diese mit Spielraum ineinandergreifen, so können sich die Fehler bei einer derartigen Einstellung summieren und falsche Ergebnisse zur Folge haben.
Um derartige Fehler unschädlich zu machen, ist gemäss vorliegender Erfindung ein Sicherheitsgetriebe vorgesehen. Dieses besteht aus den auf einer Welle 112 fest an- geordneten Sternrädern 113, deren Zähne die Bahn eines an der Kurvennutscheibe 84 be- festigten Stiftes 114 kreuzen. Bei der in Fig. 6 gezeigten Stellung der Scheiben 84 ragt
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vorstehenden Stift 115 mittelst eines Anschlages 117, der an einer verschiebbar gelagerten Stange 116 befestigt ist, gehalten wird, wenn die Anschläge an die Scheiben 84 herangerückt werden.
Die Einrückung findet stets statt, bevor die Summe auf den Summandenanzeige- und Typenrädern eingestellt wird und geschieht mit Hilfe eines Ilandhebels C der auf einer Welle 100 gelagert und mit einer Scheibe 101 verbunden ist. Diese Scheibe trägt eine Klinke 110, welche beim Umlegen des Hebels C gegen einen Zahn eines in der Bahn der Klinke auf der Welle 112 befestigten Sternrades 111 stösst und dieses um eine Zahnteilung dreht. Über das Stcrnrad greift eine Sperrklinke 112a, die es nach vollendeter Schaltung festhält. Das Sternrad 111 besitzt sechs Zähne und wird beim einmaligen Umlegen des Hebels C um 60 gedreht. Dadurch werden die Sternräder 113 um eine Zahntoilung in Richtung des Pfeiles vorwärts geschaltet.
Befindet sich nun eine Scheibe < M in einer Lage, welche einer zwischen den Ziffern-
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rilckerarmes 85 sich in der Ausbuchtung der Nut der Scheibe 84 befindet, so steht der Stift 114 der Scheibe 84 in der Bahn der Zähne des Sternrades 113. Er wird daher beim Niederdrücken dos Handhebels C von einem Zahn erfasst und in diejenige Stellung gefracht, welche dem Zifferwert 0 der Scheibe 84 entspricht. Auf diese Weise wird beim Umlegen des Hebels C mit Hilfe der Sternräder 113 eine etwaige falsche Einstellung der Summenscheiben 84 zwischen Grenzlagen, die den Worten 9 und 0 entsprechen, berichtigt.
Durch diese Sicherheitsgetriebe werden demnach Herstellungsfehler unschädlich gemacht.
Das Ein- und Ausrücken der Anschläge 117 der Welle 116 wird mittelst des Handhebels C bewirkt. Die mit diesem verbundene Scheibe 101 trägt eine drehbar gelagerte Zugstange 122, deren Ende mit einer Kurbelschleife versehen ist. In dieser gleitet ein
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entgegen dem Druck der Feder 118 derart, dass die Anschläge 117 in die Bahn der Stifte 115 gelangen. Die Einrückung findet jedoch erst statt, nachdem die Scheiben 84 erforderlichenfalls mittelst der Sternräder 113 eingestellt worden sind.
Selbstverständlich bedürfen die Getriebe der höchsten Ordnung keiner weiteren Übertragung. Aus diesem Grunde kann bei diesen die Anwendung einer Kurvenscheibe 84 erspart werden. Statt der Scheibe 84 ist hier das Vorlegerad 82 mit Stiften 11511 aus- gerilstet, welche durch einen auf der Welle 116 angeordneten Anschlag zain der Nullstellung angehalten werden, wenn die Übertragung der auf den Snmmenr dem enthaltenen Summe auf die Summandenanzeige- und Typenräder vorgenommen wird.
Da der Umfang der Räder 82 bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel dem dreifachen Umfang des Rades 81 gleich ist, so müssen jene selbstverständlich mit drei Stiften n5- versehen seint weil sie bei einer vollen Umdrehung dreimal die NuUstell-ang überschreiten.
Die Summierungsgetriebe höchster Ordnung (hier die Millionen) haben selbstverständlich keine weitere Übertragung und sind daher mit einer Falle 117" (Fig. 14 auf der Welle 116) ersehen, die an einem Stift 115a des Getriebes 82 (der Millionen) angreifen.
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Kurbelarm 109 der Welle 27 verbunden (Fig. 8), so dass der Hebel 103 durch die Feder 28 der Welle 27 in Ruhestellung gehalten wird.
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platten 19 eingreifen. Eine Auslösung derselben erfolgt mittelst Verschiebung der Welle 27, wofür an dieser ein seitlicher lIandknopf (Fig. 2) vorgesehen ist.
Um die Fallen 72 aus den Getrieben 81 auszulösen, ist die Scheibe 101 durch einen Gelenkhebel 107 mit einem Winkelhebel 108 verbunden. Ein Arm dieses Winkelhebels kommt dabei in Eingriff mit dem Stift 76 der auf der Welle 73 sitzenden Kurbel 75 und löst dabei die Fallen 72 aus.
Will man die Räder sämtlich auf Null stellen, so wird der Hebel C vorgestellt und damit im ersten Teil der Bewegung die Nullstellung bewirkt.
Hat man verschiedene Einheiten auf den Zahnrädern eingestellt und mittelst dos Hebels B auf die Summenräder übertragen, und man will nun die Summe erhalten, so wird der Hebel C (Fig. 8) zurückgelegt und. dadurch die Summenräder in Eingriff mit den Zabicnrädorn gebracht und erstere worden durch Heben der Klinke 72 (Fig. G) freigegeben. Solange der Hebel zurückgelegt gehalten wird, ist der Tastenmechanismus verriegelt, so dass ein Niederdrücken der Tasten keine Einstellung der Zahlenräder bewirken kann ; durch die Sternräder 113 werden die Ausbuchtungen der Scheibennuten. W auf volle Ausschlagsstellung und die Nullanschläge 20 yin Angriff mit den Stiften 115 gebracht.
Dabei stellen sich die Zahlenräder auf 9, während die Hebel 30 durch ihre
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eine grössere Spannung der Feder 3-1 und den Vorteil, eine leichtpre Fedcr bonützen zu können, um die Getriebe der Zahlenräder für sich oder in Verbindung mit den Summen rädern zu bewegen.
Wenn eine Zahl oder eine Summe gedruckt werden soll, so müssen die Getriebe 389. festgestellt werden. Dies geschieht durch eine in diese Getriebe eingreifende Stange 126, welche in einem Hebel 125 (Fig, 11 und 16) auf einer Welle 124 sitzt. Diese Welle hat
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Die Auslösung der Druckhammer 143 (Fig. 3,16 und 17) erfolgt durch eine an dem Getriebe zea angebrachte, gebogene Leiste 130, auf der das vordere Ende eines Armes der Doppelhebel 131 angreift, welche auf einer Welle 132 sitzen und durch Federn 13.@
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selbe fortgeschaltet wird. Diese Schaltung erfolgt durch ein mit vier Zähnen versehene Schaltrad (Fig. 4 und 7) auf der Welle 140 mittelst einer Federfalle 148, die am Ende des einen Armes eines Winkelhel} els 147 angebracht ist.
Der andere Arm dieses Winkelhebels hat eine Reibrolle, die in einen Schlitz am unteren Ende des oberen Armes
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ein und sind mit Federn 144 mit dem unteren Arm dieser Gabel verbunden ; dadurch wird dem Hammer ein von den Hebeln 186 unabhängiger Aufschlag ermöglicht, aus dom er durch die Feder 144 zurückgezogen wird.
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Nachdem die Summanden in der vorher beschriebenen Weise gedruckt sind, erliilt man die Summe durch Zurücklegung des Hebels C, zieht die Welle 27 seitlich heraus, um die Getriebe der Zahlenräder auszulösen und die Summen auf den Summierer zu übertragen. Hierauf wird der Hebel B leicht niedergedrückt, um den Druck der Summen durch Schaltung des Rades 149 zu erzielen. Will man die Summen in der Maschine behalten, so wird der Hebel C zurückgehalten, während, der Hebel B niedergedrückt wird.
Will man sämtliche Teile auf Null stellen, 80 wird sowohl der Hebel C als der Hebel B zurückgelassen und die Hebel 30 werden durch Hebel A in Ruhestellung gesetzt, während dieser zugleich die Typenhämmer in Anfangsstellung setzt und deren Federn 141 spannt.
Der Papierstreifen, auf den die Summanden und Summen gedruckt werden, wird von einer Papierrolle 155 (Fig. I, 4 und 16) die auf einer Welle aufgerollt ist, abgewickelt ; diese Welle ist in Trägern, die an dem Gehäuse des Druckapparates befestigt sind, gelagert. Das Papier läuft über Walzen 156, unter über der Platte 46 gelagerte Walzen 157 (Fig. 18) nnd zwischen einer Mitnehmerwalze 158 und einer gegen diese durch Federn angedrückten Leerwabe 159 durch.
Die Mitnehmerwalze hat an einem Ende ein Schaltrad 160 (Fig. 17), in welches eine Klinke 161 eingreift, die an einer senkrecht verschiebbaren Stange 162 (punktierte Linien Fig. 16) angebracht ist ; an letzterer befindet sich
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obere, einem Typenhammer ohne Typen ähnliche Ende der Stange 162 ist mit einem lebel 164 (Fig. 17) verbunden, der bei 165 an das Gehäuse des Druckapparates angelenkt ist. Das hintere Ende des Hobels 164 hat Schlitz-und Stiftverbindung mit einem Hebe 1 166 auf der Welle 137. Ein Stift 167 am unteren Ende des Hebels 166 (Fig. 11) ist in Eingriff mit einem Schaltrad 168, das in allen Teilen dem Schaltrad 139 gleicht.
Es wird demnach bei jeder Bewegung der Typenhämmer eine auf und ab gehende Bewegung der Stange 162 und dadurch ein Fortschalten der Walze 158 bewirkt Über der Platte 46 (Fig. 16 und 17) ist die Farbenbandspule, 169 gelagert, auf welcher das Farbenband 171 von der auf einem Träger an der Vorderseite der Platte 46 montierten Farbenrolle 172, unter dem Papierstreifen und über den Typenrädern weglaufend, aufgerollt wird. Auf der Welle der Farbenspule sitzt ein Schaltrad, das durch eine Failklinke, die am Ende des Hebels 163 angebracht ist, bei der Bewegung dieses Hebels fort-
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so wird ein Summand, z.
B. 35'23, durch Anschlagen der entsprechenden Tasten auf den Summandenanzeigerädcrn in Sicht auf dem Tastenbrett und auf den Typenrädern in Drucklinie eingestellt ; ebenso eine zweite Zahl, z. B. 36'27. Wenn im Anschlagen einer Zahlenreihe ein Fehler gemacht wurde, so wird, ehe man den Hebel B vorlegt, der Handhebel A bewegt, um die Sunuuandenanzeigeräder auf Null zu stellen und der Summand kann nun richtig angeschlagen und eingestellt worden.
Um diese Zahlen zu addieren, wird der Handhebel B vorgelegt und dadurch der Summierer in Eingriff mit den Segmentgetrieben der Summandenanzeigeräder gebracht. Die fortgesetzte Bewegung des Handhobels B bringt die Summandengetriebe in Nullstellung und überträgt die eingestellten Summanden auf den Summierer. Ebenso wird jede nachfolgend eingestellte Zahl auf den Summierer übertragen, d. h. zu der Summe der früher eingestellten Summanden addiert.
Will man dann eine auf dem Summierer eingestellte Summe drucken, so wird der Hebel C zurückgelegt und in rückwärtiger Stellung gehalten, während die Welle 27 durch
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bewegt.
PATENT ANSPRÜCHE:
1. Rechenmaschine mit Zehnerschaltung, dadurch gekonnzeichnot, dass bei Vollendung einer Umdrohung eines Summonrades ein mit dem Getriebe (82, 83) des Summenrades höherer Ordnung im Eingriff stehendes Rad (, 97), das mit dem zwischen dem Antriebsorgan (37) und dem Summen rad angeordneten Zwischenrad (81) gekuppelt ist, längs seiner Achse verschoben wird, wobei Führungsstifte (95) desselben an festen Führungen (92) gleiten, welche das Rad (97) bei seiner Verschiebung derart drehen, dass hiedurch das Summenrad höherer Ordnung um eine Zahleneinheit weitergeschaltet wird.