AT237048B - Schaltungsanordnung für Endwähler in Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung für Endwähler in Fernsprechanlagen

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AT237048B
AT237048B AT772662A AT772662A AT237048B AT 237048 B AT237048 B AT 237048B AT 772662 A AT772662 A AT 772662A AT 772662 A AT772662 A AT 772662A AT 237048 B AT237048 B AT 237048B
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AT
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relay
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decades
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AT772662A
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Int Standard Electric Corp
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für Endwähler in Fernsprechanlagen 
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Vergrösserung der Zahl der über eine oder mehrere Dekaden erreichbaren Ausgänge unter gleichzeitiger Verkleinerung der Zahl der in den übrigen 
 EMI1.1 
 sind, hat man bei bekannten Anordnungen den Ausgängen dieser Dekade Gruppenwähler   riachgeschaltet,   durch die dann ein grösseres Bündel erreicht werden kann. Es muss also ein weiterer Gruppenwähler-
Gestellrahmen eingebaut werden. Bei Kleinanlagen werden nun die Ausgänge eines Leitungswählerrahmens nicht immer voll ausgenutzt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, bei der auf den Einsatz eines zusätzlichen Gruppenwähler-Gestellrahmens verzichtet wird.

   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Wähler einer Stufe in eine erste und in eine zweite Gruppe aufgeteilt sind und die Wähler der zweiten Gruppe nur über Wähler der ersten Gruppe erreichbar sind, wobei die Ausgänge einer oder mehrerer Dekaden beliebig auf beide Wählergruppen aufgeteilt sein können, und zur Sicherstellung, dass die Wähler einer Gruppe nur auf die dieser Gruppe zugeordneten Leitungen aufprüfen können, ein gemeinsamer Prüfstromkreis vorgesehen ist, so dass zur Verhinderung des Weiterschaltens der gemeinsamen Prüfeinrichtung auf die zur andern Gruppe gehörenden Ausgänge an den jeweils letzten Ausgang einer Gruppe eine ein   dem"Frei"-Potential gleiches Potential erzeugende   Spannungsquelle mindestens kurzzeitig angeschaltet ist. 



   Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass mindestens eine die Umschaltung der Markierkreise in der   gemeinsamen Prüfschaltung vornehmende Schalteinrichtung   vorgesehen ist, so dass beim Anlassen des Markierers durch einen Wähler der zweiten Gruppe diese Schalteinrichtung betätigt werden kann. 



   Die Erfindung wird nun an Hand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es   zeigen : Fig. l   einen Übersichtsplan, Fig. 2 die Anlasskette, Fig. 3 einen Auszug aus der Markierschaltung. 



   In den Figuren sind nur die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Einzelheiten dargestellt. 



   In dem Übersichtsplan   (Fig. l)   ist nur die Beschaltung der Dekaden 3 und 7 dargestellt. Hat ein Teilnehmer Tln über den Anrufsucher AS einen der Leitungswähler   LW1... 6   belegt, so kann er in der 3. Dekade die Teilnehmer 31... 37 erreichen, wobei angenommen wird, dass die Teilnehmeranschlüsse 32 und 33 einen Sammelanschluss bilden. Die restlichen 3 Ausgänge dieser Dekade sind von den Wählern dieser Gruppe, zu der auch die Fernleitungswähler   FLW11... 19 gehören,   nicht zu erreichen. Nach Wahl der Kennziffer 7 wird einer der 4 Leitungswähler   LW7... 10   der zweiten Gruppe belegt. In diesem Leitungswähler kann nach der Wahl der Kennziffer 7 eine der sechs Übertragungen Uel... 6 und nach der Wahl der Kennziffer 3 eine der drei Übertragungen   Ue7... 9   erreicht werden.

   Ein über die Übertragungen ankommendes Gespräch kann über die mit den Übertragungen verbundenen Fernleitungswähler FLW11... 19 zu einem Teilnehmer oder einer andern Übertragung weiter aufgebaut werden. Die Beschaltung der restlichen Dekaden kann sinngemäss erfolgen. 



   Es sei jetzt zuerst der Aufbau einer Verbindung zu dem Teilnehmer 34 über den Leitungswähler LW1 betrachtet. Nachdem die Rufnummer 34 in dem Speicher aufgenommen ist, wird über die Anlasskette 

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 (Fig. 2) der gemeinsame Markierer M belegt. Ist der Markierer frei, so kann das Relais AN1 ansprechen. 



   Es hält sich über seinen Kontakt an 011 und trennt mit seinem Kontakt an 012 den Ansprechstromkreis für die übrigen AN-Relais auf. Gleichzeitig mit dem Relais AN1 spricht auch das Relais ML an. In nicht dargestellter Weise wird jetzt dieWahlinformation zum Markierer übertragen und es spricht dort das nicht dargestellte Dekadenrelais D3 an und schliesst seine Kontakte d31... 311. Durch die Einer-Information ist der Speicherarm   em   auf. den Schritt 4 (Fig. 3) eingestellt und legt dort Erde an. 



     In   Abhängigkeit vom Relais ML spricht ein nicht dargestelltes Relais VP an, das mit seinem Kontakt   vp1... 10 Erdpotential   an die Prüfrelais Pl... 0 legt. Es können jetzt alle die Prüfrelais ansprechen, die über einen der Kontakte d31... 310 ein Gegenpotential finden. Nach einer vorgegebenen Zeit fällt das Relais VP wieder ab. Es kann sich jetzt nur das Relais P halten, das in der Kettenschaltung dem Markier- punkt am nächsten liegt. Das Relais P4 liegt über den Kontakt d34 direkt an Minus. Da an dem Markier- punkt 4 des Leitungswählers LW Erdpotential liegt, hält sich das Relais P4 über seinen Kontakt p4. Alle andern Prüfrelais fallen ab. Durch das betätigte Relais P wird jetzt in Verbindung mit einem Kontakt d3 in bekannter Weise der Schalter eingestellt. 



   Wurde jedoch die Nummer 32   des Sammelanschlusses gewählt, so   prüft dasRelais P2 über den Kontakt d32 in die Teilnehmerschaltung Tin 32. Ist dieser Anschluss besetzt, so kann das Relais P2 nicht ansprechen. Das. Relais P3 spricht auf jeden Fall an, da das Minus-Potential unabhängig vom Belegungszustand angelegt ist. Das Relais P3 kann sich dann über seinen eigenen Kontakt p3, den in Ruhelage befindlichen Kontakt p2 und das am Markierpunkt 2 anliegende Erdpotential halten. 



   Wählt der Teilnehmer jedoch die Ziffer 7, so wird sofort nach Empfang dieser Ziffer der Markierer in der schon oben beschriebenen Weise angefordert. Die Prüfrelais prüfen über die betätigten Kontakte d71... 710 und das erste   betätigte Prüfrelais kann sich über die Kontakte ml, d711, ghl halten.   Sollten alle Leitungswähler dieser Gruppe belegt sein, so kann trotzdem das Relais P4 ansprechen, da es unabhängig vom Belegungszustand des Leitungswählers ein Minus-Potential über den Kontakt vpll findet. 



  Parallel zu diesem Kontakt liegt noch der Kontakt vm, der in Abhängigkeit vom Relais VP betätigt ist. 



  Ist das Relais VP abgefallen, so hält sich Relais P4 noch über den Kontakt vm. Das nicht dargestellte Relais VM fällt erst ab, wenn mit Sicherheit feststeht, dass ein eventuell noch angesprochenes Relais P5 ... 0 wieder abgefallen ist. Vor der Einstellung des Schalters ist das Relais VM und damit auch das Relais P4 abgefallen. Die Verbindung kann also nicht auf einen belegten Leitungswähler aufgeschaltet werden. 



  Über das noch angeschaltete Markier-Potential wird jetzt das Besetzt-Relais BS betätigt, das   z. B.   die Auslösung der bis dahin aufgebauten Verbindung veranlasst. 



   Es sei jetzt angenommen, dass der Leitungswähler LW9 frei ist. Das Relais P3 hält sich über die Kontakte p3, p2, pl, ghl, d711 und ml. Die Verbindung wird jetzt in bekannter Weise zum Leitungswähler LW9 durchgeschaltet. 



   Als nächste Ziffer werde jetzt vom Teilnehmer die Ziffer 3 gewählt. Vom Leitungswähler wird jetzt wieder der Markierer angefordert. Im   Ansprech- und Haltekreis desRelais   AN18 liegt jetzt das Relais GH, das ebenfalls anspricht. Dieses Relais ist ansprechverzögert, damit es nicht bei einer Belegung durch die Relais   AN1... 15   anspricht, da der kurzzeitig benötigte Ansprechkreis auch über dieses Relais geführt ist, jedoch nicht der Haltekreis. Im Markierer werden jetzt   die Kontakte gh1   und 2 betätigt. 



   Nachdem die Prüfrelais Pl... 0 in der schon oben beschriebenen Weise betätigt sind und über die Kontakte d31... 310 geprüft haben, kann sich nach dem Abfall des Relais VP nur eines der Relais P8... 0 halten, da das über die Kontakte ml, d311, gh2 angeschaltete   Erd-Potential   erst vor dem Relais P8 in die Kettenschaltung eingreift. 



   In dem gewählten Ausführungsbeispiel werden also durch die Kennzahlen   31... 37   Teilnehmeran- 
 EMI2.1 
 teilung erreicht werden :
Dekaden   1.., 6   und 8,9 je 6 Teilnehmer,
Dekade 7 4 Wähler der 2. LW-Gruppe
Dekade 0 4 Amtsübertragungen. 



   Über die 2.   LW-Gruppe   können dann erreicht werden : über Kennzahlen 71... 76 und 78,79 je 4 Übertragungen, über Kennzahlen 77 und 70 je 6 Übertragungen,   d. h.   über die Dekade 7 sind insgesamt 44 Übertragungen erreichbar. 



   Entsprechend den Verkehrsbedürfnissen sind natürlich auch andere Aufteilungen möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schaltungsanordnung für Endwähler in Fernsprechanlagen zur Vergrösserung der Zahl der über eine oder mehrere Dekaden erreichbaren Ausgänge unter gleichzeitiger Verkleinerung der Zahl der in den übrigen Dekaden erreichbaren Ausgänge der Endwähler nach dem Kreuzschienenprinzip, dadurch gekennzeichnet, dass die Wähler einer Stufe in eine erste und in eine zweite Gruppe aufgeteilt sind und die Wähler der zweiten Gruppe nur über Wähler der ersten Gruppe erreichbar sind, wobei die Ausgänge einer oder mehrerer Dekaden beliebig auf beide Wählergruppen aufgeteilt sein können, und zur Sicherstellung, dass die Wähler einer Gruppe nur auf die dieser Gruppe zugeordneten Leitungen aufprüfen können, ein gemeinsamer Prüfstromkreis vorgesehen ist,
    sodass zur Verhinderung des Weiterschaltens der gemeinsamen Prüfeinrichtung auf die zur andern Gruppe gehörenden Ausgänge an den jeweils letzten Ausgang einer Gruppe eine ein dem"Frei"-Potential gleiches Potential erzeugende Spannungsquelle mindestens kurzzeitig angeschaltet ist.
    2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine die Umschaltung der Markierkreise in der gemeinsamen Prüfschaltung vornehmende Schalteinrichtung, z. B. ein Relais (GH), vorgesehen ist, so dass beim Anlassen des Markierers durch einen Wähler der zweiten Gruppe diese Schalteinrichtung betätigt werden kann.
AT772662A 1961-10-24 1962-09-29 Schaltungsanordnung für Endwähler in Fernsprechanlagen AT237048B (de)

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