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Vorrichtung zum Rückspulen von gekräuseltem Filamentgarn
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ErfindungmendenSammelbehälters und Fig. 2 zeigt den Sammelbehälter während des Rückspulens des Garnes, teilweise im Schnitt.
Gemäss Fig. l ist derSammelbehälter 1 auf einem (nicht dargestellten) Drehtisch befestigt, der in der Pfeilrichtung durch die Welle 2 langsam in Umdrehung versetzt werden kann. Im Inneren des Sammelbehälters ist ein weiter hohler Kern 3 in Säulenförm befestigt. Der Aussenmantel, der Boden und die Säule des Behälters sind mit einer grossen Zahl von Perforationen 4 versehen.
Das aus einer (nicht dargestellten) Kräuselvorrichtung ablaufende Filamentgarn 5 fällt in vertikaler Richtung in ein Verteilerrohr 6, das an der Stelle 7 schwenkbar gelagert ist, so dass es sich von der Stellung 6 in die gestrichelt dargestellteStellung 6a bewegen kann. Hiezu wird es durch die bei 8 angelenkte Pleuelstange 9 betätigt, derenKurbelscheibe 10 durch dieWelle 11 inUmdrehung versetzt wird. Das Ver-
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lungen 6b und 6a ist so bemessen, dass das aus dem Rohr herabfallende gekräuselte Garn zwischen dem Aussenmantel und dem Kern 3 des Sammelbehälters zick-zack-förmig abgelegt wird.
Sobald sich genügend Garn im Behälter angesammelt hat, wird die Kräuselung in einem Dampfmedium fixiert. Die Perforationen im Aussenmantel, in der Säule und im Boden des Behälters gewährleisten, dass der Dampf leicht zu dem Garnvorrat gelangen kann. Nachdem die Kräuselung des Garnes fixiert wurde, wird eine Lage von Kugeln 13 lose auf den Garnvorrat 12 aufgelegt, nachdem dieser gegebenenfalls zusammengedrückt wurde. Die Kugeln besitzen einen Durchmesser von 16 bis 18 mm, bestehen aus gesintertem Aluminiumoxyd und haben eine ungeschliffene, matte Oberfläche. Die Kugelschicht ist zweibis dreimal so dick wie der Durchmesser der Kugeln. Der Sammelbehälter misst 32 cm im Durchmesser und 38 cm in derHöhe. DieSäule 3 hat einen Durchmesser von 8 cm, der Garnvorrat 12 hat vor dem Zusammendrücken eine Höhe von 30 cm.
Nach dem Auflegen der Kugelschicht 13 wird eine Scheibe 14 und ein Ring 15 am Kern 3 bzw. am Rand der Aussenwand des Behälters befestigt, die zusammen ein Labyrinth bilden. Hierauf wird das Garn 5 aus dem Garnvorrat 12 in der in Fig. 2 durch den Pfeil angedeuteten Richtung durch die Kugeln 13. längs des Aussenrandes der Scheibe 14 und des Innenrandes des Ringes 15 abgezogen. Nachdem es drei Stäbe 16 und eine obereöse 17 passiert hat, wird es in an sich bekannterWeise auf eineSpule 18 aufgewickelt. Der Antrieb der Spule 18 ist nicht dargestellt, da er auf übliche Weise ausgebildet ist.
Die Stäbe 16 dienen dazu, dem Garn eine solche Spannung zu verleihen, dass es aufgespult werden kann. Vorzugsweise werden die Stäbe 16 in grösserem Abstand, beispielsweise im Abstand von 1 bis 2 m, oberhalb des Randes des Sammelbehälters angeordnet. Es hat sich gezeigt, dass auf diese Weise das Garn ohneschwierigkeiten mit sehr hohen Geschwindigkeiten, etwa mit 100 - 200 m/min, rückgespult werden kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zumRückspulen von gekräuseltem Filamentgarn aus einem in einem Behälter gestauten Vorrat auf dem Kugeln liegen, dadurch gekennzeichnet, dass eine vom Boden des Behälters (1) aufragende Säule (3) eine oder mehrere runde über den Kugeln (13) liegende Platten (14) trägt und auf den offenen Behälterrand ein Ringdeckel (15) aufgesetzt ist, dessen Öffnung kleiner als der Durchmesser der Platte (14) ist, wobei sowohl der Rand der Platte (14) als auch der Lochrand des Ringdeckels (15) zur Abstützung des die Kugeln (13) durchsetzenden Fadens (5) dient.