AT234798B - Verfahren zur Herstellung einer Silberelektrode - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Silberelektrode

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AT234798B
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Austria
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silver
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wire
electrodes
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AT722060A
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Bela Ing Bartfai
Miklos Bartfai
Jeno Goenczi
Laszlo Ing Hajdu
Marton Markovics
Bela Ing Ronai
Jozsef Ing Szuecs
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Metrimpex Magyar Mueszeripari
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung einer Silberelektrode 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Silberelektrode für Silber-Zink-Akkumula- torenzellen. 



   Es ist bekannt, dass   diepositivenElektroden derSilber-Zink-Akkumulatorenzellen   aus Silberpulver oder   ausSilberoxydpulver gepresstwerden. Bei genügend hohem Pressdruck   besitzt die Elektrode die erforderliche
Festigkeit und der in die Elektrode gepresste Ausführungsdraht sichert einen zufriedenstellenden Kontakt. 



  Diese Elektrode weist jedoch den Nachteil auf, dass nur   15-20o   ihres aktiven Materials am stromerzeugenden Prozess beteiligt sind, weil der Elektrolyt nicht in die inneren Teile der Elektrode einzudringen vermag. 



   Durch Verwendung von niedrigem Pressdruck kann wohl erreicht werden, dass die ganze aktive Masse der Elektrode an der Depolarisation teilnimmt ; in diesem Falle zerfällt aber die Elektrode sehr bald, und der eingepresste Ausführungsdraht sichert keinen guten Kontakt, so dass die Akkumulatorenzelle nach einigen Zyklen zugrunde geht. 



   Es wurde schon vorgeschlagen, dünne Silberelektroden unter hohem Druck herzustellen, aber dieser Vorschlag hat sich in der Praxis nicht bewährt, da in diesem Falle sehr viele Elektroden verwendet werden müssten. Ausserdem stellt das Auseinanderhalten dieser Elektroden eine schwierige Aufgabe dar, die nur in unzuverlässiger Weise gelöst werden kann. Ein weiterer Nachteil dieses Vorschlages besteht darin, dass alle Elektroden mit einem besonderen Ausführungsdraht versehen werden müssen, was einen grossen Teil des zur Verfügung stehenden Innenraumes beansprucht. 



   Es ist ferner aus der deutschen Patentschrift Nr. 113726 bekannt, zur Herstellung einer Silberelektrode für Akkumulatoren eine auf einem metallischen Träger aufgebrachte Silberchloridschicht durch Reduktion in Silbermetall und durch darauffolgende elektrolytische Oxydation in Silberoxyd überzuführen. 



  Eine nach diesem Verfahren hergestellte Elektrode besitzt jedoch ebenfalls die oben angeführten Mangel, weil die aktive Masse durch rein mechanische Methoden an dem metallischen Träger befestigt ist. 



   Aus der USA-Patentschrift Nr. 2,590, 584 ist schliesslich bekanntgeworden, bei der Herstellung einer Silberchloridelektrode für Meerwasserbatterien von einer Silberplatte auszugehen und auf dieser durch elektrolytische Chlorierung einen Silberchloridüberzug zu bilden. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung einer Silberelektrode für Silber-Zink-Akkumulatorzellen, wobei eine auf einem metallischen Träger aufgebrachte Silberchloridschicht durch Reduktion in Silbermetall und durch darauffolgende elektrolytische Oxydation in Silberoxyd übergeführt wird, besteht darin, dass die Silberchloridschicht auf einem homogenen   Silbermetallkern   aus vorzugsweise gekräuseltem Silberdraht in einer Menge von 4 bis   801o,   auf den Silberkern bezogen, durch an sich bekannte elektrolytische Chlorierung des Silbermetallkerns hergestellt wird. 



   Ein grosser Vorteil der erfindungsgemäss hergestellten Silberelektrode gegenüber den bisher bekannten Silberelektroden besteht darin, dass sie einen zuverlässigen Kontakt zwischen dem aktiven Material und dem als Träger und Ausführung dienenden Silbermetallkern sichert. Dieser zuverlässige Kontakt be- 

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 steht auch im Falle von höheren Zyklenzahlen. Ein weiterer Vorteil dieser Elektrode ist ihre grosse spezifische   Kapazität von ungefähr 100   Milliamperestunden/ml, gegenüberder Kapazität der bisher bekannten Silberelektroden.   Diese hohe Kapazität ist der   Tatsache zuzuschreiben, dass der elektrochemische   Prozess   im gesamten Querschnitt der in das Oxyd übergeführten Schicht der Silberelektrode stattfindet.

   Dementsprechend wird der Wirkungsgrad des Depolarisationsprozesses verbessert und das Mass der Gasentwicklung auf der positiven Elektrode während der Ladungen und Entladungen herabgesetzt. Demzufolge kann die erfindungsgemäss hergestellte positive Silberelektrode in hermetisch verschlossenen Silber-Zink-Akkumulatorenzellen, z. B. auch in den sogenannten Knopfzellen, vorteilhaft verwendet werden. 



   Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung des erfindungsgemässen Verfahrens. 



     Beispiel l :   Aus einem Silberdraht von 0,15 mm Durchmesser wird eine Spirale von 0,8 mm Durchmesser hergestellt und diese Silberspirale entsprechend der gewünschten Elektrodenform gewickelt, worauf die Wicklung mit einem Silberdraht festgebunden wird. Danach wird die Elektrode unter Verwendung einer Silberkathode chloriert, wobei man die Silberspirale in einer 10%-igen Natriumchloridlösung als Anode schaltet und bei einer Stromstärke von 20   mA/1g   Elektrodengewicht oxydiert. 



   Die verwendete Strommenge beträgt 200 Milliamperestunden, bezogen auf lg des Elektrodengewichts. 



  Nach der Chlorierung wird die Elektrode mit Wasser gewaschen, danach   in einer 40%-igen und 1-2%   Ka- 
 EMI2.1 
 Kathode geschaltet und bei einer Stromstärke von 30 mA/g Silbergewicht oxydiert,   d. h.   mit 200 Milliamperestunden/gSilbergewichtaufgeladen. Danach werden die Elektroden durch einen konstanten Widerstand als Oxydelektroden wieder entladen, dann aufgeladen. Die so erhaltenen Silberelektroden werden in die Akkumulatorenzelle eingebaut. 



   Beispiel 2 : Es wird wie im Beispiel 1 vorgegangen, aber statt des Silberdrahtes ein Silberband von 1 mm Breite und 0,2 mm Dicke verwendet. 



     Beispiel 3 : Ein   Silberdraht von 0,15 mm Durchmesser wird gewellt,   d.   h. eine ausgedehnte Spirale aus dem Draht geformt. Aus dem gewellten Draht wird eine Silberelektrode gewünschter Form und Dimension gewickelt. Im weiteren verfährt man wie im Beispiel 1 angegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung einer Silberelektrode für Silber-Zink-Akkumulatorenzellen, wobei eine auf einem metallischen Träger aufgebrachte Silberchloridschicht durch Reduktion in Silbermetall und durch darauffolgende elektrolytische Oxydation in Silberoxyd übergeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Silberchloridschicht auf einem homogenen Silbermetallkern Åaus vorzugsweise gekräuseltem, Silberdraht in einer Menge von 4 bis 80%, auf den Silberkern bezogen, durch an sich bekannte elektrolytische Chlorierung des Silbermetallkerns hergestellt wird.
AT722060A 1960-06-07 1960-09-23 Verfahren zur Herstellung einer Silberelektrode AT234798B (de)

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