AT231462B - Verfahren zur Herstellung neuer Guanylhydrazone - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Guanylhydrazone

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung neuer Guanylhydrazone 
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von neuen Guanylhydrazonen der allgemeinen Formel : 
 EMI1.1 
 worin Ph einen durch eine methylierte Aminogruppe substituierten Phenylrest bedeutet, und ihre Salze. 



   In den neuen Verbindungen kann der Phenylrest auch noch weitere Substituenten enthalten, z. B. Niederalkyl-, wie Methyl-, Äthyl-, n-oder i-Propyl-, gerade oder verzweigte, in beliebiger Stellung verbundene Butyl-, Pentyl-oder Hexylreste, Niederalkoxy, wie Methoxy, Äthoxy, Propoxy oder Butoxy, Halogen-niederalkyl, wie Trifluormethyl, oder Halogen, wie Fluor, Chlor oder Brom. 



   Die neuen Hydrazone besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften. So zeigen sie   z. B.   eine antiinflammatorische Wirkung. Sie können daher pharmakologisch oder als Heilmittel am Tier und Mensch bei entzündlichen Prozessen verwendet werden. Sie sind aber auch als Zwischenprodukte für die Herstellung von Heilmitteln wertvoll. 



   Besonders hervorzuheben sind die Verbindungen der Formel : 
 EMI1.2 
 oder der Formel : 
 EMI1.3 
 worin R für einen Methylrest oder in zweiter Linie für ein Wasserstoffatom steht, und ihre Salze und insbesondere das p-Dimethylamino-acetophenon-guanylhydrazon und seine Salze. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Die neuen Verbindungen werden nach an sich bekannten Methoden gewonnen. Zweckmässig geht man so vor, dass man Verbindungen der Formel : 
 EMI2.1 
 worin Ph einen-durch eine methylierte Aminogruppe substituierten Phenylrest bedeutet, oder ihre Salze   i mit   Guanylhydrazin, zweckmässig in Form seines Salzes mit einer Säure, umsetzt. Die Oxogruppe kann dabei auch in reaktionsfähig abgewandelter Form vorliegen. 



   Die genannte Reaktion wird in üblicher Weise, in An- oder Abwesenheit von Verdünnungs-, Konden-   sations-oder   katalytischen Mitteln, bei erniedrigter, gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur, gegebe- nenfalls im geschlossenen Gefäss durchgeführt. 



  Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder lassen sich nach an sich bekannten Methoden herstellen. 



   Für die genannten Verfahrensvarianten lassen sich auch solche Derivate der Ausgangsstoffe verwen- den, die sich unter den Reaktionsbedingungen zu den genannten Ausgangsstoffen umwandeln. 



   Je nach den Verfahrensbedingungen werden die neuen Verbindungen als freie Basen oder in Form ihrer
Salze gewonnen. Als Salze kommen insbesondere in Frage diejenigen von therapeutisch verwendbaren
Säuren, wie anorganischen Säuren, z. B. Halogenwasserstoffsäuren, beispielsweise Salzsäure oder Brom- wasserstoffsäure, Perchlorsäure, Salpetersäure oder Thiocyansäure, Schwefel- oder Phosphorsäuren, oder organischer Säuren, wie Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Glykolsäure, Milchsäure, Brenztrauben- säure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure,   Äpfelsäure,   Weinsäure, Zitro- nensäure, Ascorbinsäure, Hydroxymaleinsäure, Dihydroxymaleinsäure, Benzoesäure, Phenylessigsäure,   4-Amino-benzoesäure,   4-Hydroxy-benzoesäure, Anthranilsäure, Zimtsäure, Mandelsäure, Salicylsäure,

  
4-Aminosalicylsäure,   2 -phenoxy-benzoesäure, 2 -Acetoxy-benzoesäure,   Embonsäure, Methansulfonsäure,   Athansulfonsäure, Hydroxy-äthansulfonsäure, Benzolsulfonsäure, p-Chlorbenzolsulfonsäure, p-Toluolsul-    fonsäure, Naphthalinsulfonsäure oder Sulfamylsäuren oder Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin. 



   Erhaltene Salze lassen sich in üblicher Weise in die freien Basen, freie Basen in ihre Salze,   z. B.   die oben genannten, verwandeln. 



   Die Erfindung betrifft auch diejenigen Ausführungsformen des Verfahrens, bei denen ein Ausgangs- stoff unter den Reaktionsbedingungen gebildet wird. 



   Die neuen Verbindungen können als Heilmittel,   z.     B. in Form pharmazeutischer Präparate, Verwen-   dung finden, welche sie oder ihre Salze in Mischung mit einem für die enterale, parenterale oder topi- cale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trä- germaterial enthalten. Für die Bildung desselben kommen solche Stoffe in Frage, die mit den neuen Ver- bindungen nicht reagieren, wie z. B. Wasser, Gelatine, Milchzucker, Stärke, Magnesiumstearat, Talk, pflanzliche Öle, Benzylalkohole, Gummi, Polyalkylenglykole, Vaseline, Cholesterin oder andere be- kannte Arzneimittelträger. Die pharmazeutischen Präparate können   z. B.   als Tabletten, Dragees, Salben,
Creams oder in flüssiger Form als Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen vorliegen.

   Gegebenenfalls sind sie sterilisiert und bzw. oder enthalten Hilfsstoffe, wie Konservierungs-, Stabilisierungs-, Netz- oder Emulgiermittel, Salze zur Veränderung des osmotischen Druckes oder Puffer. Sie können auch noch andere therapeutisch wertvolle Stoffe enthalten. Die Präparate werden nach üblichen Methoden gewonnen. Sie enthalten vorteilhaft ungefähr   5-90%,   insbesondere   20 - 50j,   an aktivem Wirkstoff oder ungefähr   10 - 100   mg, insbesondere 40 - 60 mg, des aktiven Wirkstoffs pro Dosierungseinheit. 



   Die   tägliche Dosis   hängt von der Applikationsform und vom individuellen Bedürfnis des Patienten ab. 



  Sie kann leicht durch den behandelnden Arzt bestimmt werden. 



   Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen näher beschrieben. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. 
 EMI2.2 
 



  Die gekühlte Lösung wird von einer ersten Kristallisation abgesaugt und die Mutterlauge auf ein kleines Volumen eingedampft. Es wird eine zweite grössere Kristallisation erhalten. Beide Kristallisate werden aus 300 cm3 Isopropanol unter Zusatz von 10 cm3 Wasser umgelöst. Beim Einengen der Lösung kristalli- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 siert das p-Dimethylaminoacetophenon-guanylhydrazon-Hydrochlorid der Formel : 
 EMI3.1 
 
Es besitzt den F.   238 - 2400.   



     Beispiel 2 :   Aus 14, 0 g Guanylhydrazin-Bicarbonat, 30 cm2 Wasser und   16, 75cms 6, 25n-Salz-   säure wird eine Lösung von Guanylhydrazin-Hydrochlorid bereitet. In diese trägt man 16, 32 g m-Dimethylaminoacetophenon und 75   cm   Methanol ein und hält 3h im Wasserbad von 80  unter Rühren am Sie- 
 EMI3.2 
 hydrazon-hydrochlorid der Formel : 
 EMI3.3 
 Es besitzt den F.   196 - 1980.   
 EMI3.4 
 die Mischung unter Rühren noch 3 h unter Rückfluss, filtriert, verdampft im Vakuum zur Trockne und schüttelt den kristallisierenden Rückstand mit 100 cm3 Butanol, wobei völlige Kristallisation eintritt.

   Die isolierten und   getrackneteri   Kristalle werden anschliessend aus 40 cm3 Wasser umkristallisiert, wodurch reines p-Methylaminoacetophenon-guanylhydrazon-hydrochlorid der Formel : 
 EMI3.5 
 vom F.   213 - 2160   erhalten wird. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung neuer Guanylhydrazone der allgemeinen Formel : EMI3.6 worin Ph einen durch eine methylierte Aminogruppe substituierten Phenylrest, der gegebenenfalls noch weitere Substituenten, wie Niederalkyl-, Niederalkoxy-, Halogenniederalkylgruppen oder Halogenatome enthalten kann, bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel : <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 worin Ph die angegebene Bedeutung hat, oder ihre reaktionsfähigen funktionellen Oxoderivate und/oder Salze mit Guanylhydrazin oder seinen Salzen umsetzt und, wenn erwünscht, erhaltene Basen in ihre Salze oder erhaltene Salze in. die freien Basen umwandelt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel : EMI4.2 worin R für einen Methylrest oder ein Wasserstoffatom steht, oder ihren reaktionsfähigen funktionellen Oxoderivaten und/oder Salzen ausgeht.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen der Formel : EMI4.3 worin R für einen Methylrest oder ein Wasserstoffatom steht, oder ihren reaktionsfähigen funktionellen Oxoderivaten und/oder Salzen ausgeht.
AT28562A 1961-01-16 1962-01-15 Verfahren zur Herstellung neuer Guanylhydrazone AT231462B (de)

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