AT228514B - Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten auf der Grundlage von Epoxyharzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten auf der Grundlage von Epoxyharzen

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Reichhold Chemie Ag
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  Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten auf der Grundlage von Epoxyharzen 
Das vorliegende Verfahren bezieht sich auf die Herstellung von Umsetzungsprodukten aus Derivaten von Epoxyäthern, d. s. Epoxydgruppen und Hydroxylgruppen enthaltende Polyäther, und monomeren Verbindungen, die eine zur Mischpolymerisation befähigte aliphatisch ungesättigte Gruppe enthalten. 



   Die als Ausgangskomponenten verwendeten Polyäther sind vorzugsweise Glycidyläther von zweiwertigen Phenolen. Die Herstellung solcher Epoxyharze ist   z. B.   aus den brit. Patentschriften Nr. 680, 997 und   Nr. 681, 001 bekannt. Es ist auch bekannt,   Epoxyharzedieser Art mit   ungesättigtenFettsäuren, wie Ricinenfett-   säuren, zu verestern und die Veresterungsprodukte mit Estern der Methacrylsäure zu copolymerisieren, s. die USA-Patentschrift Nr. 2, 689, 834, Beispiele 13 und 14. Bei diesem bekannten Verfahren werden Epoxyester mit relativ hoher Säurezahl im Überschuss gegenüber den Estern der Methacrylsäure verwendet. Wie Versuche gezeigt haben, sind mit solchen Copolymerisaten hergestellte Lackfilme derart weich, dass sie für die meisten praktischen Zwecke unbrauchbar sind. 



   Die Erfindung besteht darin, dass bei einem Verfahren der eingangs genannten Art die Epoxydgruppen und Hydroxylgruppen enthaltenden Polyäther mit ungesättigten Fettsäuren, die vorzugsweise einen hohen Anteil ungesättigter Bindungen aufweisen, bis zu einer niedrigen Säurezahl verestert oder mit Ätheralkoholen veräthert werden, die im Rest bzw. in den Resten des Monoalkohols polymerisationsfähige Doppelbindungen enthalten, und dass die Reaktionsprodukte mit einem Überschuss einer Verbindung aus der Gruppe der Acrylsäure oder deren Estern oder der   alkylierten Acrylsäuren   oder deren Estern mischpolymerisiert werden. 



   Als ungesättigte Fettsäuren können im Rahmen dieses Verfahrens   z. B. Ricinenfettsäure,   Eläostearinsäure, Linolsäure oder Linolensäure verwendet werden. Geeignete ungesättigte Ätheralkohole lassen sich herstellen   z. B.   aus Allyl-, Methallyl-, Chlorallyl-, Crotylalkohol oder Methylvinylcarbinol einerseits und Polyalkoholen, wie Glyzerin, Trimethyloläthan, Trimethylolpropan oder Pentaerythrit anderseits. 



   In einer zweckmässigen Weiterbildung des beanspruchten Verfahrens werden die Mischpolymerisate mit ungesättigten Glycidyläthern weiter veräthert. Solche Glycidyläther haben die Struktur 
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 wobei   R, R und R für H,   Alkyl, Aryl, Aralkyl, cycloaliphatische Reste, Vinyl, Allylätherreste oder Ätherreste mit mehreren Doppelbindungen stehen, wobei jedoch mindestens einer dieser Reste eine Doppelbindung enthalten muss. 



   Bei einer Veresterung eines Epoxyharzes mit Fettsäure, wie sie beim vorliegenden Verfahren durchgeführt wird, wird zunächst der Epoxyring aufgespalten. Erst bei hoher Temperatur erfolgt die Veresterung der bereits anfänglich vorhandenen und der aus der Epoxydgruppe gebildeten sekundären Hydroxylgruppe des Epoxyharzes. Für das Verfahren eignen sich vorzugsweise konjugierte Fettsäuren mit einem hohen Ge- 

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