AT22138B - Luftbremse für schnellfahrende Eisenbahnzüge. - Google Patents

Luftbremse für schnellfahrende Eisenbahnzüge.

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AT22138B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Luftbremse für   schnellfahrende Eisenbahnzüge.   



   Durch das Stamm-Patent ist eine   Lnftbremse   für schnellfahrende Eisenbahnzüge geschützt, bei welcher die Luftsaugebremse mit einer an eine besondere Druck-und Auspuffleitung angeschlossenen Zweikammer-Druckluftbremse derart vereinigt ist, dass die Zweikammerbremse in der Lösestellung des Luftsaugers geladen und durch ein besonderes Steuerventil in der Notbremsstellung des   Schnellbremsventi1es   für die   Luftsaugebtemse   angestellt wird, diese   Zweikammerbremse,   jedoch nach kurzer Zeit, sobald die normale Zugsgeschwindigkeit nahezu erreicht ist, sich selbsttätig löst. Nach vorliegender Erfindung 
 EMI1.1 
 Weise wirkt, wie der Zwoikammer-Druckluftbremszylindor des Stamm-Patentes.

   Es wird hiedurch gegenüber der Einrichtung nach dem letzteren der Vorteil erreicht,   dass   eine besondere Druckluftleitung nebst Pumpen   entbehrlich wird.   



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der vorliegenden Anlage schematisch dargestellt. Es ist dabei angenommen, dass als Hauptbremsen selbsttätige Luftsaugebremsen   benutzt werden,   bei welchen die Unterkammer des Bremszylinders 1 mit dem Hauptleitungsrohr 2 in unmittelbarer Verbindung steht und das Schnellbremsventil 3 mit einem Sonder-   behälter 4   verbunden ist.

   Lässt man mittelst des Griffes des Luftsangers Luft in das   Hauptleitungsrohr   treten, so werden der Reihe nach die Schnellbremsventile   S   geöffnet und die Bremszylinder-Unterkammern mit Luft gefüllt, wodurch die die Bremsen betätigenden 
 EMI1.2 
 
Um nun im Anfang des   Anlegens   der Bremsen einen höheren als den normalen Bremsdruck erzielen zu können, ist neben jedem Hauptbremszylinder 1 ein zusätzlicher Luftsaugebremszylinder 21 angeordnet, dessen Unterkammer einerseits durch ein Rohr 24, in welches ein Rückschlagventil 25 eingeschaltet ist, mit dem Hauptleitungsrohr 2 und andererseits durch ein   Rohr-/ ( ?,   in welches ein vom   Schnellbremsrentil   des   IIauptbrems-   zylinders 1 beherrschtes Ventil 26 eingeschaltet ist,

   mit   der Aussenluft   in Verbindung steht. 



  Die Oberkammer des zusätzlichen Bremszylinders kann   mit-dem üblichen Sonderbehälter   verbunden sein. Der   Kolben   des zusätzlichen Bremszylinders 21 ist durch eine Stange 8 mit Schlitz-und Zapfenverbindung mit dem   Gestänge   5 des Ilauptbremszylinders gekuppelt und besitzt eine die Oberkammer mit der Unterkammer dauernd verbindende öffnung oder 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 Kolbens 22 eintritt, der letztere sinkt und somit der übernormale Bremsdruck aufbört Durch entsprechende Bemessung des Querschnittes der Bohrung   29   kann man dahin   sse.   langen, dass der zusätzliche Bremszylinder   21   ausser Wirkung tritt, wenn angenähert die normale Zugsgeschwindigkeit erreicht worden ist. 



   Bei   Betriebs-oder langsamer Bremma wobei   das   Schoellbremaventi !   nicht anspricht, bleibt auch das Ventil 26 geschlossen und es kann somit durch das Rohr 10 keine Aussenluft in die Unterkammer des zusätzlichen   Bromszylinders   21 gelangen. Gleichzeitig verhindert das Rückschlagventil 25 das Einströmen von Luft aus dem Hauptleitungrohr in diese Unterkammer, so dass bei Betriebs-oder normaler Bremsung der zusätzliche Bremszylinder ausser Tätigkeit bleibt. Wird beim Lösen der Bremsen nach vorangegangener Schnellbremsung Luft aus dem   Hauptleitungsrohr   abgesaugt (wobei das   Schnellbrcms-   
 EMI2.2 
 und es wird die Luft aus beiden Kammern des zusätzlichen Bremszylinders 21 abgesaugt, womit die Bremse in den Ausgangszustand übergeführt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Luftbremse für schnellfahrende   Eisenbahnzüge   nach dem Stamm-Patent, dadurch gekennzeichnet, dass der Zweikammer-Druckluftbremszylinder des Stamm-Patentes durch einen   Lnftsaugobromsxylinder   ersetzt ist, der vom Hauptleitungsrohr des Hauptbremszylinders bedient, in der Lösestellung des Luftsaugers entlüftet und durch ein besonderes Steuerventil in der Notbremsstellung des Schnellbremsventiles für den Hauptbremszylinder angestellt wird, jedoch nach kurzer Zeit, sobald die normale   Zngsgeschwindigkeit   nahezu erreicht ist, sich selbsttätig löst.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Luftbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterkammer des zusätzlichen Luftsaugebremszylinders (21) einerseits unter Vermittlung EMI2.3 eine Bohrung oder Öffnung besitzt, welche die Unterkammer mit der Oberkammer desselben verbindet.
AT22138D 1904-05-31 1904-08-08 Luftbremse für schnellfahrende Eisenbahnzüge. AT22138B (de)

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