AT21938B - Apparat zur fraktionierten Destillation von rohen, leicht siedenden Erdölkohlenwasserstoffen, Rohbenzolen u. dgl. - Google Patents

Apparat zur fraktionierten Destillation von rohen, leicht siedenden Erdölkohlenwasserstoffen, Rohbenzolen u. dgl.

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AT21938B
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fractional distillation
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Philipp Porges
Leopold Dr Singer
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Philipp Porges
Leopold Dr Singer
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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Apparat zur fraktionierten Destillation von rohen, leicht siedenden   Erdölkohlenwasserstofen,  
Rohbenzolen u. dgl. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Siphon b ausgebildeten, in den Kessel d mündenden Rohrleitung e verbunden ist. Oberhalb der letzten Doppelkugel ist eine gleichfalls mit einem   Wärmeschutzmittel   bekleidete Kugel K angeordnet, welche durch einen in sie hineinragenden Krümmer t mit einer kleinen, an die Rohrleitung e angeschlossenen Kugel k2 verbunden ist und an ihrer Oberseite einen Stutzen m besitzt, welcher zu einem beliebigen Dephlegmator führt. 



   Die Gase steigen aus dem Kessel d durch den untersten Stutzen 8 in den Raum A der Hohlkugel K, wo ein Teil derselben expandiert und durch das Siphonrohr h unter Vermittlung der Rohrleitung e in den Kessel d zurückgeführt wird. Der nicht expandierte Teil der Gase geht im Sinne der Pfeile durch das   Vertoilungsstück     v   und dessen   Röhrchen f   in die   Innenkugel   k und expandiert teilweise beim Eintritt in die Innenkugel. Das hiebei entstehende Kondensat wird durch den Siphon f in den Innenraum   A   der- Kugel K geleitet und von hier wie früher zur Rohrleitung e geführt.

   Da die   Aussenkugel K   in bekannter Weise durch das   Wärmeschutzmittel   so vollkommen als möglich vor Wärmeausstrahlung geschützt ist, wird die beim Kondensieren der Gase im Raum A freigewordene Wärme die in der Kugel k nicht kondensierten Gase durch den zweiten Stutzen 8 in die zweite Doppelkugel K, k treiben, wo sich der geschilderte Vorgang wiederholt, bis die Gase aus der obersten Doppelkugel in die einfache   Kugel K gelangen.   Ein Teil dieser Gase wird durch den Krümmer i von der kleinen, eines   Wiirmeschutzmittf1ls   entbehrenden Kugel   k2   abgesaugt, daselbst infolge der Temperaturdifferenz zur Kondensation gebracht und gelangt schliesslich in die Rohrleitung e,

   während der andere Teil der nichtkonden-   sierten   Gase durch den Stutzen m zum Dephlegmator streicht, aus welchem der   Rücklauf   durch ein in den obersten Stutzen s mündendes Rohr o zum Apparat   geführt   werden kann. 



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sind in der Rohrleitung e Dreiweghähne   p   eingeschaltet, welche durch siphonartige Rohre a mit den Aussenkugeln K verbunden sind. Je nach der Stellung dieser   Dreiweghähne   kann eine mehr oder minder scharfe Fraktionierung erzielt werden. Sind die Dreiweghähne wie in Fig. 1 gezeichnet gestellt, ho wird das Destillat durch das obere   Siphonrohr   a aus den Kugeln und k2 in den Raum A der oberen Doppelkugel K, k und das Destillat aus letzterer in analoger Weise in den 
 EMI2.1 
 hracht zu werden usf. Dieser Fall ist dort, wo man nicht allzuscharfe Fraktionierung beansprucht, der gebräuchliche.

   Handelt es sich dagegen um eine besonders scharfe Fraktionierung oder um eine normale Ausbeute an leichten Kohlenwasserstoffen von 
 EMI2.2 
 von relativ schwereren Kohlenwasserstoffen, so werden die   beiden Dreiweghähne   p im Sinne der Fig. 2 gestellt, wodurch bewirkt wird, dass sämtliche Destillate bis in die Blase zurücklaufen. 



   Für den Fall des Eintrittes unregelmässiger Destillation, wie sie z. B. durch Schwankungen des Dampfdruckes in den Heizschlangen der Destillationsblase wiederholt veranlasst wird, wobei grössere Teile mechanisch mitgerissener, schwerer Flüssigkeitsmengen abzuscheiden sind, sind am Fusse der   Aussenkugel   oberhalb der Einmündung der Stutzen Prallplatten t und die Innenkugel durchquerende Siebe u angebracht, welche jedoch bei regelrechtem Betriebe bezw. regelrechter Arbeitsweise nicht wesentlich beansprucht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Apparat zur Fraktionierung und Rektifikation von rohen, leicht siedenden Erdöl-   kohlenwasserstoffen, Robbenzolen   und ähnlichen leichten Kohlenwasserstoffen, gekennzeichnet durch eine Anzahl durch Rohrstutzen s miteinander verbundener Doppelkugeln K, k, von   wt'lchen   die in bekannter Weise mit einem Wärmeschutzmittel bekleideten   Aussenkngeln   durch ein an ihrer höchsten Stelle angeordnetes, mit Röhrchen r versehenes Verteilungsstück   v   mit den an ihrer untersten Stelle mit einem Siphonrohrf versehenen Innenkugeln k in Verbindung stehen, wobei die Kondensate unter Vermittlung der in den Rohrstutzen s vorgesehenen Nut g durch   Siphonrohre/t   einer in den Kessel mündenden Rohrleitung e zugeführt werden.

Claims (1)

  1. 2. Ein Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der letzten Doppelkugel eine in bekannter Weise mit einem Wärmeschutzmittel bekleidete Kugel/ angeordnet ist, welche durch einen Krümmer i mit einer an die Rohrleitung e angeschlossenen nicht isolierten, kleinen Kugel k2 verbunden ist, die aus der Kugel K'Gase absaugt und zur Kondensation bringt.
AT21938D 1903-02-23 1903-02-23 Apparat zur fraktionierten Destillation von rohen, leicht siedenden Erdölkohlenwasserstoffen, Rohbenzolen u. dgl. AT21938B (de)

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