AT215721B - Stützstrebe für die unteren Hubwerkslenker von Traktoren - Google Patents

Stützstrebe für die unteren Hubwerkslenker von Traktoren

Info

Publication number
AT215721B
AT215721B AT95660A AT95660A AT215721B AT 215721 B AT215721 B AT 215721B AT 95660 A AT95660 A AT 95660A AT 95660 A AT95660 A AT 95660A AT 215721 B AT215721 B AT 215721B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tractor
tractors
strut
links
support strut
Prior art date
Application number
AT95660A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl Ing Knell
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Steyr Daimler Puch Ag filed Critical Steyr Daimler Puch Ag
Priority to AT95660A priority Critical patent/AT215721B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT215721B publication Critical patent/AT215721B/de

Links

Landscapes

  • Agricultural Machines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stützstrebe für die unteren Hubwerkslenker von Traktoren 
Die Hubwerkslenker zum Anschluss von Arbeitsgeräten od. dgl. an Traktoren sind bekanntlich nicht nur vertikal auf- und abschwenkbar, sondern auch nach der Seite beweglich gelagert. Für   manche Arbei-   ten müssen die Geräte jedoch fest mit dem Traktor verbunden werden, ebenso Ist eine Verhinderung der Seitenbeweglichkeit der unteren Lenker bei Strassenfahrt erforderlich. Zu diesem Zweck stehen bereits Stützstreben in Verwendung, die am Traktor mit Querabstand von den Anlenkstellen der Lenker koaxial gelagert und geräteseitig mit den Lenkerenden verbunden sind, so dass sich ein gegen   Seitenbewegungstei-   fer Dreieckverband ergibt.

   Soll nun mit einem Gerät gearbeitet werden, das freie Seitenbewegung ver- 
 EMI1.1 
 seits die Gefahr des Verlustes der Stützstreben mit sich bringt. Da eine Begrenzung der   Seitenbeweglich-   keit der Lenker erforderlich ist, damit diese nicht mit den Traktorhinterrädern in Berührung kommen, sind bisher ausser den Stützstreben noch am Traktor befestigte und an den Lenkern angreifende Ketten vorgesehen. Bei frei schwingenden Lenkern, die plötzlich durch die sich spannende Kette gebremst werden, kommt es zufolge der Massenkräfte häufig zu Beschädigungen der Lenker. Es ist auch schon bekannt, an Stelle der Begrenzungsketten und der Stützstreben etwa an   der Anlenkstelle der Stützstrebell befestigte   Ket- 
 EMI1.2 
 strebe, während die verlängerte Kette lediglich als   Begrenzungskette   dient.

   Abgesehen davon, dass das Verkürzen und Verlängern derKette mitHilfe des   Spannschlossesauch verhältnismässig umständlich ist   und ein zusätzliches Werkzeug erfordert, hat es sich gezeigt, dass die Spannschlösser bald verschmutzen und verrosten und dann überhaupt nicht   mehr betätigt werden   können. Schliesslich ist eine Ausführung bekannt- 
 EMI1.3 
 ihrem Vorderende übereinander ein Langloch und ein Rundloch aufweisen. Zur Verhinderung der Seitenbeweglichkeitwerden die Stützstreben mit einem durch das Rundloch gesteckten Zapfen in gleicher Höhe wie die Hubwerkslenker am Traktor befestigt. Seitliches Bewegungsspiel wird erreicht, wenn das Langloch zur Zapfenlagerung herangezogen wird, wobei die Aufnahmestelle für den Zapfen dann allerdings tiefer als die Schwenkachse der Hubwerkslenker liegt.

   Durch diesen Höhenunterschied der Anlenkstellen der Stützstreben und der Lenker am Traktor ergibt sich nun, dass die volle Seitenbeweglichkeit nur in einer Mittellage desSchwenkbereiches gegeben ist und das Seitenspiel mit Annäherung an die Endschwenkstellungen bis auf Null abnimmt, wobei ausserdem das Langloch den Schwenkbereich bestimmt. Bei angehobenem Gerät sind zwar Seitenbewegungen, wie erwünscht, verhindert, ebenso ist aber das notwendige 
 EMI1.4 
 möglich, den Schwenkbereich der Lenker, wie es manchmal erforderlich ist, zu vergrössern oder den Lenkern unter Beibehaltung der vollen   Funktionsfähigkeit   zur   Schrägstellung des Anbaugerätes eine'verschie-   dene Ausgangswinkellage zu geben.

   Ausserdem ist das Umstecken der Lagerzapfen der Stützstreben, da diese unter der Hinterachse des Traktors angeordnet sind, umständlich und bei angebautem Gerät sogar gefährlich. 



   Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Nachteile und die Schaffung einer Stützstrebe, diesewohl die Aufgabe der Verhinderung der Lenkerseitenbewegung erfüllt, als auch die Seitenbewegung in bestimmten Grenzen, aber über den gesamten Schwenkbereich zulässt und lediglich geringfügige Manipulationen erfordert. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Erfindung   geht von einer Ausführung aus, bei der   die Stützstreben und die Lenker am Traktor stets gleichachsig gelagert sind und besteht darin, dass das geräteseitige Strebenende übereinander eine zylindrische Bohrung und ein in   Strebenlängsrichtung   liegendes Langloch für den wahlweisen Eingriff des zugleich das Lagerauge des zugehörigen Hubwerkslenkers aurchsetzenden Geräteanschlusszapfens aufweist. 



  Wird der   Geräteanschlusszapfen   durch die zylindrische Bohrung gesteckt, so ist eine feste Verbindung des geräteseitigen Strebenendes mit dem Lenker erreicht und es ergibt sich der übliche Dreieckverband zur   Verhinderung der Seitenbewegung. Greiftdagegen der Geräteanschlusszapfenin das Langloch ein, ist Ver-    schiebemöglichkeit der Strebe gegenüber dem Lenker gegeben, und es kann der Lenker in den durch'die Länge des Langloches bestimmten Grenzen nach der Seite verschwenkt werden. Das Mitverschwenken der Stützstrebeistohneweiteresmöglich, dadieseamTraktormitgenügendemSpieleangelenktist.DieStrebe kann demnach ständig am Traktor verbleiben, es erübrigt sich dadurch jedes Abschrauben und es ist ein Verlust ausgeschlossen.

   Da die Anschlusszapfen ohnehin an jedem Gerät bzw. an   derAckerschiene   vorhanden sind, werden keine zusätzlichen Verbindungsteile benötigt. Die Anschlusszapfen werden durch einfache Vorstecker gegen Herausziehen gesichert, wobei die Vorstecker ohnehin etwa vertikal angeordnet und somit quer zum Langloch liegen. Die Handhabung ist äusserst einfach, da ja nur fallweise der Vorstecker gelöst, die Stützstrebe umgesteckt und der Vorstecker wieder in seine   Bohrung eingeführt zu wer-   den braucht, welche Manipulationen ohne jede Gefährdung hinter dem Traktor seitlich des Gerätes durchgeführt werden können. Das Seitenspiel bleibt über den gesamten Schwenkbereich gleich, und es ergibt sich auch keine Veränderung, wenn der Schwenkbereich fallweise vergrössert oder der eine Lenker gegen- über dem andern schräg gestellt wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt,   u. mi,   zeigen Fig. 1 das Heck eines Traktors mit den Hubwerkslenkern und den Stützstreben in Draufsicht und Fig. 2 das geräteseitige Strebenende in Seitenansicht. 



   Am Heck des Traktors sind zufolge üblicher   kugelgelenkiger Lagerung auf-und abschwenkbare und   nach der Seite bewegliche untere Hubwerkslenker2 vorgesehen. An diesen Lenkern greifen Über   nichtnä-   her dargestellte Zugstangen die Hubarme 3 des hydraulischen Hubwerks 4 an. Das geräteseitige, ebenfalls nach Art eines Kugelgelenkes ausgebildete Lagerauge 5 der Hubwerkslenker 2 dient zur Aufnahme der am anzubauenden Gerät, im einfachsten Fall an der Ackerschiene 6 vorgesehenen Anschlusszapfen 7. 



   Am Traktorheck sind ausserdem zwei Stützstreben 8 im Querabstand von den Anlenkstellen der Lenker 2 koaxial gelagert. Am geräteseitigen Strebenende sind übereinander eine zylindrische Bohrung 9 und ein in   Strebenlängsrichtung   liegendes Langloch 10 angeordnet. Je nachdem, ob der Geräteanschlusszapfen 7 die Bohrung 9 oder das Langloch 10 durchsetzt, verhindern die Stützstreben die Seitenbewegung der Lenker 2, oder es wird die Seitenbewegung durch Relativverschiebung von Lenker und Strebe in den durch die Langlochenden bestimmten Grenzen ermöglicht. Es ist selbstverständlich, dass die Langlöcher 10 so angeordnet und bemessen sind, dass die Seitenbewegung der Lenker 2 begrenzt wird, bevor die Lenkermit den Traktorhinterrädern in Berührung kommen.

   Die   Geräteanschlusszapfen   7 werden durch Vorstecker 11 gegen Herausziehen aus dem Lagerauge 5 bzw. der Bohrung 9 oder dem Langloch 10 gesichert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : EMI2.1 gung, wobei die Streben und die Lenker am Traktor stets gleichachsig gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass das geräteseitige Strebenende übereinander eine zylindrische Bohrung (9) und ein in Stre- EMI2.2
AT95660A 1960-02-09 1960-02-09 Stützstrebe für die unteren Hubwerkslenker von Traktoren AT215721B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT95660A AT215721B (de) 1960-02-09 1960-02-09 Stützstrebe für die unteren Hubwerkslenker von Traktoren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT95660A AT215721B (de) 1960-02-09 1960-02-09 Stützstrebe für die unteren Hubwerkslenker von Traktoren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT215721B true AT215721B (de) 1961-06-26

Family

ID=3503679

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT95660A AT215721B (de) 1960-02-09 1960-02-09 Stützstrebe für die unteren Hubwerkslenker von Traktoren

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT215721B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4118683C1 (de)
AT404779B (de) Seitenstrebe für den unterlenker eines traktors
DE1957228C3 (de) Kuppelglied für ein Anbaugerät
DE7737875U1 (de) Eitenabstuetzung fuer ueber gelenkkugeln gelenkig gelagerte unterlenker eines dreipunktgestaenges an ackerschleppern o.dgl.
DE1109933B (de) Anbauvorrichtung zum Ankuppeln von Anbaugeraeten an mit einem Kraftheber ausgeruestete Ackerschlepper
AT215721B (de) Stützstrebe für die unteren Hubwerkslenker von Traktoren
DE1455494A1 (de) Dreipunktanlenkung mit Rahmen zum Anschluss von landwirtschaftlichen Geraeten an einen Schlepper
DE948098C (de) Dreipunktaufhaengung fuer schleppergezogene landwirtschaftliche Geraete mit zwei durch Seitenstreben am Schlepper abgestuetzten Unterlenkern und einem Oberlenker
DE1151968B (de) Stuetzstrebe fuer die unteren Hubwerkslenker von Ackerschleppern
DE3937242C2 (de)
DE1079374B (de) Geraeteanbauvorrichtung fuer landwirtschaftliche Zugmaschinen
DE1817644U (de) Stuetztrebe fuer die unteren hubwerkslenker von traktoren.
AT261956B (de) Hubstange für das hydraulische Hubwerk von Ackerschleppern
AT214182B (de) Oberer Lenker eines Lenkersystems zum Anschluß von Arbeitsgeräten an Traktoren
DE1457678C (de) Kupplungsvorrichtung zum Anschließen von Anbaugeräten an die Dreipunkt-Gerätekupplung von Schleppern
DE885629C (de) Einrichtung zum ploetzlichen Einsetzen oder Wiedereinsetzen landwirtschaftlicher Maschinen und Geraete an Zugmaschinen
DE2065507C3 (de) Stein- und !berlastsicherung für Volldrehpflüge
DE885201C (de) Anhaengerkupplung fuer Schlepper
AT260593B (de) Unterer Lenker für das Hubwerk von Ackerschleppern
DE3312930C2 (de)
AT232316B (de) Heuwerbemaschine, die über einen Halter an die Dreipunktaufhängevorrichtung eines Schleppers anbaubar ist
DE870643C (de) Deichsel an Fahrzeugen, insbesondere Ackerwagen fuer Kraft- oder Gespannzug
AT306634B (de) Ladegerät, insbesondere für die Landwirtschaft
DE1457677B1 (de) Kupplungsvorrichtung zum Anschließen von Anbaugeräten an das Dreipunktgestänge von Schleppern
AT254581B (de) Schnellkuppelvorrichtung an Schleppern zum Anbau von Arbeitsgeräten