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Anhängerkupplung fair Schlepper Nach dem Patent 874 99o bildet die
Anhängerkupplung einen: zweiarmigen Hebel, der schwenkbar am Schlepp@erkörper- gelagert
ist und an seinem unteren, als Kraftarm :den Arbeitswiderstand aufnehmenden Hebelarm
das Kupplungsstück für den Anhänger trägt, während sein: oberer, als Lastarm wirkender
Hebelaren auf ein den Hebeldruck aufnehmendes Organ des Schlepperkörpers einwirkt.
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In dem im Hauptpatent dargestellten Ausführungsbeispiel wirkt :der
Hebeldruck über ein Organ (Druckfeder) der Hydraulik auf den Schlepperkörper und
damit auf ein Steuerungsorgan für die Hydraulik zur Gerätetfefenkontrolle ein. Infolgedessen
kann, der Steuerungsmechanismus der Hydraulik beim Ziehen von beladenen Anhängern,
besünders auf schlechten Straßen, über die Druckstange der Anhängerkupplung unerwünscht
betätigt werden.
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Dies zu vermeiden, ist der Zweck der vorliegen-. den Erfindung, der
dadurch erreicht wird, daß erfindungsgemäß das Druckgestänge der Anhängerkupplung
unter bewußter Umgehung der Steuerorganie für die- Hydraulik am Schlepperkörper
selbst, z. B. an, festen Nocken bzw. .dem festen Widerlager der Hydraulikfeder,
abgestützt wird.
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Weitere sich aus dieser Maßnahme ergebende vorteilhafte bauliche Möglichkeiten
für die Anhängerkupplung sind hierunter an Hand der Zeichnung beschrieben. Diese
zeigt verschle,denie Ausführungsbe'ispiele der Erfindung.
Feg. 1
rund 2 hzw:. 3. und °4 zeigen zwei einander sehr ähnliche: Ausführungen, jeweils
in Seitenansicht und Draufsicht; Fig. 5 :und 6 zeigen in Seitenansicht -und Draufsicht,
wie sich durch einfache bauliche Ergänzungen das Anweäidungsgebiet -der neuen. Anhängerkupplung
erweitern läBt.
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Gemäß Fi . -i- .und 2 bzw. 3 und 4 besteht die Anhangerkupplung im,
wesentlichen aus dem aufrechten. Hebel 6, der wie beim Hauptpatent durch
einen Zugbügel 7 @o,d. !dgl. Mittel gelenkig am den festen Schlepperkörper i angeholzt
ist. Der Hebel 6 trägt ian sepnem :unterem: Endeden, zum ginschleben der Anhängerdeichsel
bestimmten Schuh io mit Steckbolzen i i. An: dem oberen, :dem Lastarm 5 der Anhänigerkupplung
6, io greft mittels Biolzens 18 ,das eine, Ende Ües Druckgestänges 4 k@n, dessen
,anderes. Ende am Schlepperkörper i- so abgestützt eist, daß jede Erhöhung des Zugwiderstandes
;an der Anhängerkupplung sich als Drehmoment kn Sinn der Erhöhung ides B.o.deadruckes
der Schlepperräder auswirkt.
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Erfindungsgeim;ä,ßerfolgt die Abstützung des Druckgestänges 4 n,in
Schlepperkörper durch - ein Glied i g, das unter Umgehung der Steuerung für die
Hydraulik (Felder 2) am, festem Schlepperkörper i selbst sein Widerla;ger findet.
Die Hydraulükfeder bleibt dadurch vollkommen entleastet, da sie jeder Beanspruchung
',durch Druckkräfte der Anhängerkupplung entzogen ist.
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Im .gezeicbheten Aus£ührungsb:evspiel nach den FIvg.- r ,und= 2 bildet
das erfindungsg emäße Abstützglied i Seine Gabel, @die mit ,der beispielsweise aus
zwei Laschen bestehenden Druckstange 4 durch Seh'rauhen 2o starr verbunden isst.
Die Gabel kann gemäß -Feg. 2 durch: lein, :oder ;aufgeschweißte oder
aufgenietete Querstreben 26 verstärkt sein; damit Ae sich bei starker eiecht verbvegt.
Die Gabelzinken sind mit ihren zweckm;äßijkenweis.e elastischen. Enden 24, -genau
wie das bei den in Fig. 3 und 4 dargestellten elastischen Enden 24 an@deubet ist,
in -Vertiefungen z 1 eingebeIttet, die von den Lagernocken 22, 23 der Hydraulikeinricb:tung
am Schlepperkörper i gebildet werden. Dadurch ist in einfacher Welke für sicheren
Halt des Abstützgliedes ig ohne Ziuhüfenab!me zusätzlicher Haltemittel, wie Schrauben
od.'dgl., gesorgt., -An Stelle der Stoßfänger aus elastischem Stoff 2¢, der -z.
B. in fest mit den Gabelziünkenn ver= bundene (verschweißte) Hülsen 25 eingesetzt
ist, können natürlich ;auch Federn treten:, die beispielsweise ;aud die Gabelzinken
geschoben werden.
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An Steller einer Gabel i g könnte z. B. au:cu :einte halbmohrförmige,
die Hydraulikfeder 2 haubenförmig Überdeckende Stütze treten, die afn. dem festen
Wiederläger der Feder 2 Abstützung findet, die' Feder :selbst;alsio iuangeht.
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Die Gabel ig ,oder ein an ihre Stellte tretendes Halbmohr @od. dgl.
Glied könnte ;auch an die Anhängerkupplung 6 iummitteIbar anggelienkt sein, wodurch
die Druckstangen 4 entbehrlich würden.
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Zwec'=äßijgerweisie wird das Abstützglied i g in seiner wirksamen
Länge veränderlich; gestaltet, indem z. B. der Gabelscb'aft mit Längslöchern 2o'
für die Schrauben 2o versehen wird.
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Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. i iund 2 liegt die Hydraiulikfeder
2, @abgleicli das Druckgestämcge 4; ig der Anhängerkupplung an ihr zu beiden Sehzen
vorbeigeht, für den Anschluß ade, Druckstange einer Dreipiunktkupplung von AckergerÄten
!unxugängitg, weil der ,aufrechte Hebel 5, 6 der Anhängerkupplung .diesem Anschluß
im Wege steht. Aus diesem, Grunde ist der an .sich einfache Abbau der Anhängerkupplung
erforderlich, wenn die genannte Dreipunktkupplung für Ackergeräte an die Hydmulikfeider
angeschlossen werden soll.
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Der Abbau der Anhängerkupplung für diesen Zweck läßt sich in :einfachster
Weise venlmeiden, wenn ihr aufrechter Hebel 6 in seinem oberen Teil 5 gegabelt oder
als Zwillingshebel ausgebildet wird. 'Hi:erfür geben, Fig. 3 :und 4 da Beispiel.
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Der Diruck wird in ,diesem Fall über zwei mittels Bolzen ian die Druckhebel
5: aggel:enkte Gabelköpfe 4': übertragen, welche die Verbindung mit zwei. in der
Länge verstellbare Druckstangen: ig' herstellen. Auch diese Druckstangen i g' sind
im Vorderteil mit Stoßfängern 24 versehen, die leine elastische Abstützung am Schlepperkörper
i bewirken.
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Die Erfindung- ermöglicht ferner folgende vorteilhafte bauliche Ergänzungen
der Anhängerkupplung: lm Hauptpatent ist ein Beispiel für die Verbindung ,einer
Geräteschiene reit der An-
hängerkupplung gegeben, - ,und eine solche Geräteschiene
12 -oder ein anderes geeignetes, mit der Anhängerkupplung verbindbares Bauelement
ist erfindungsgemäß" wie Fig. 5 und 6 zeigen, im oberen Teilt zweckmäßigenveisie
mit seinem Zughaken 27 verseUlem, in dein. bei eingesetzter Geräteschieue 12 z.
B. eine Tnaktorendrillmaschine 28 Moder auch eine landwirtschäftliche Maschine eingebängt
werden kann, z. B. dadurch, -daß. ,der Kupplungsschuh io um seinen Haltebolzen 29
vorübergehend geneigt ,und; .amchidehr er ja die waagerechte Stellung zuräckgebracht
isst, durch Einführen eines Bolzens in die Bohrungen 3o wieder festgestellt wird.
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Ferner sind an,der Geräteschiene 12 seitlich zwei Halterungen 31 vorgesehen,
in :denen. Schwenkarme 32 mittels Haltebolzen 33 in verschiedenen Höhen befestigt
werden können.
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Außer dem Zughaken 27 - zum Anhängen. einer DrillanaSChine 28 - -old.
dgl. zeigen Fig. 5 und 6 eine lange Genätescb@w@e 34, am der z. B. schwenkbare Spurlockerer
35 mittels Bolzen 36 befestigt sind. Diese lange Geräteschiene 34 ist mittels ZaPifenhebel37
an die bekannten hydraulischen Hebearme 38 des Traktors egmgekuppelt. Durch
Lösen von Halteschrauben 3 9 kann die Schnittwinkelverstellung der an der
Geräteschiene 34 angebrachten Werkzeuge vorgenommen werden, für welchen Zweck in
deal Halteblechen entsprechende Kreisschlitze 41 vorgesehen sind.
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Hervörzuhehen ist, daß sich -der ArbeitswIderstand der an der hydraulisch
hebbaren längen Geräteschiene 34 angebrachten Werkzeuge und Ge-
Täte
über die Anhängerkupplung ebenfalls als belastender Druck auf den Schlepper i überträgt.
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Unter Verzicht auf die automatische Tiefenkontrolle, wie sie bei den
im Dreipunktsystem gekuppelten Geräten wirksam ist, kann die lange Geräteschiene
34 mit einflachen Haltern, wie sie ähnlich bei dein Spurlockerern 35 vorgesehen
sind, Grubbermesser, Wieseüritzer, Kultivatorzinken und andere Werkzeug unmittelbar
aufnehmen. Außer der langen Geräteschiene 34 kann, zugleich im, die Halterung 31
der kurzen Geräteschiene 12 im Punkt B oder C ein Traggerüst für Eggen und müdere
Arbeitsgeräte angebolzt werden. Dieses Traggerüst wird mittels Ketten mit den beidem
Zapfenhebeln 37 verbunden. Die an den. Hebeln angebrachten Schlitzlöcher 42 erlauben
eine Einstellung des gewünschten Arbeitstiefenverhältnisses beider Geräte, z. B.
Grubber, Egge, zueinander.