AT205653B - Verfahren zur Herstellung von Viskose-Kunstseide-Fasern mit besonders hoher Kräuselung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Viskose-Kunstseide-Fasern mit besonders hoher Kräuselung

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AT205653B
AT205653B AT495156A AT495156A AT205653B AT 205653 B AT205653 B AT 205653B AT 495156 A AT495156 A AT 495156A AT 495156 A AT495156 A AT 495156A AT 205653 B AT205653 B AT 205653B
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sep
viscose
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particularly high
rayon fibers
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AT495156A
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Werner Dr Bandel
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Spinnfaser Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Viskose-Kunstseide-Fasern mit besonders hoher Kräuselung 
Zur Erzielung von   Kräuselfasern   aus Viskose-Kunstseide für den Einsatz auf dem Baumwoll-oder Wollsektor hat man bisher Verfahren entwickelt, die darauf aufbauten, unreife Viskose   z. B.   mit einer Spinnreife von mehr als 14  H zu verspinnen. Weiterhin brachte die Erhöhung des Alkaligehaltes der Viskose günstige Ergebnisse, ebenso auch die Verwendung   zinkhaltiger   Spinnbäder oder von Spinnbädern mit einem niedrigen   H   S   3.-Gehalt   und schliesslich eine erhöhte Verstreckung nach dem Verlassen des Erstbades. 



   Die Anwendung der   oben genannten Massnahmen kann jedoch-wie Versuche   erwiesen haben-bei der Herstellung von Fäden mit einem hohen Titer,   z. B.   von 6 den und mehr nicht befriedigen, da der gewünsche Kräuseleffekt nicht eintritt. Die Reduzierung des   Schwefelsäuregehaltes   führt weiterhin zu Fadenverklebungen, so dass eine einwandfreie Verspinnung nicht mehr gewährleistet ist. 



   Es wurde nun gefunden, dass bei der Herstellung grobtitriger Fäden von 6 den und mehr eine sehr gute Kräuselung erzielt werden kann, wenn unreife Viskose in   Spinnbädem,   die 92-110 g/lHH SO, 345-355 g/l Na2SO4, 10-12 g/i ZnSO4 enthalten und ein spezifisches Gewicht bei 430 C von wenigstens 1,3 aufweisen, bei Temperaturen über 650 C versponnen wird und anschliessend die Fäden in bekannter Wei- 
 EMI1.1 
 Weise ausserdem Fäden, die eine sehr gute Faserdehnullg und sehr gute Scheuerfestigkeitswerte aufweisen, was insbesondere deshalb sehr wichtig ist, weil diese grobtitrigen Fasern vielfach zur Herstellung von Teppichen verwendet werden. 



     Beispiel : Spinnung eineriss   den hochgekräuselten Type mit einer   Schnittlänge   von 100 mm. Eine Viskose der Zusammensetzung : Cellulose 8,   6%, Na OH   6,   5 lo   und CS235,0 % bzw, 37,0 % wird mit einer Reife von 19  H in einem Spinnbad folgender Zusammensetzung versponnen : 105-110 g/l HSO4,   345 - 355 g/l Na2SO4 und 10 - 12 g/l ZnSO4 ; Spez. Gew. (bei 430 C) 1, 310 - 1, 320. 



  Die Temperatur des Bades beträgt 700 C. Man arbeitet mit einem Abzug von 55 m/min und ver-   
 EMI1.2 
 sche vollständig zersetzt und wie   ilblich nachbehandelt.   



   Der technische Fortschritt des Verfahrens für diese ausgesprochene Teppichtype wird aus einer Temperatur-Abspinnung des   Erstbades-wie   sie in folgenden Tabellen niedergelegt ist-deutlich. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Bogen <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> mm <SEP> Entkräuselungs-Widerstand <SEP> Einkräuselung <SEP> Kräuselbeständigkeit
<tb> Versuch <SEP> temp. <SEP> Faser <SEP> mg <SEP> % <SEP> %
<tb> a <SEP> 48 C <SEP> 66 <SEP> 250 <SEP> 19,1 <SEP> 49,3
<tb> b <SEP> 550C <SEP> I <SEP> 70 <SEP> 265 <SEP> 20, <SEP> 5 <SEP> 57, <SEP> 2
<tb> c <SEP> 60 C <SEP> 78 <SEP> 273 <SEP> 22,1 <SEP> 55, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> d <SEP> 650C <SEP> 85 <SEP> 288 <SEP> 21, <SEP> 6 <SEP> 58, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> e <SEP> 700C <SEP> 98 <SEP> 279 <SEP> 24, <SEP> 0 <SEP> 57, <SEP> 6 <SEP> 
<tb> 
 Textile Daten 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Versuch <SEP> Temp.

   <SEP> Titer <SEP> Festigkeit <SEP> Dehnung <SEP> schlingenfestigkeit <SEP> Scheuerwert <SEP> Biegezahl
<tb> trocken <SEP> nass <SEP> trocken <SEP> nass <SEP> trocken
<tb> a <SEP> 48 C <SEP> 16, <SEP> 12 <SEP> 16, <SEP> 1 <SEP> 8,7 <SEP> 22,8 <SEP> 32, <SEP> 8 <SEP> 4,2 <SEP> 48250 <SEP> 5500
<tb> b <SEP> 550C <SEP> 15, <SEP> 98 <SEP> 16,9 <SEP> 9, <SEP> 2 <SEP> 21,9 <SEP> 33,0 <SEP> 4,3 <SEP> 49100 <SEP> 4650
<tb> c <SEP> 600C <SEP> 16,07 <SEP> 17,4 <SEP> 9, <SEP> 7 <SEP> 24, <SEP> 3 <SEP> 35, <SEP> 3 <SEP> 4,7 <SEP> 57890 <SEP> 6900
<tb> d <SEP> 650C <SEP> 15, <SEP> 96 <SEP> 19,2 <SEP> 10,8 <SEP> 27,8 <SEP> 39,4 <SEP> 4,5 <SEP> 76811 <SEP> 7700
<tb> e <SEP> 700C <SEP> IS, <SEP> 18 <SEP> 19,8 <SEP> 10,2 <SEP> 29, <SEP> 2 <SEP> 39,7 <SEP> 4,7 <SEP> 84200 <SEP> 8810
<tb> 
 
Es ist an sich bekannt, unreife Viskose in Bäder zu verspinnen,

   die neben niedrigen Schwefelsäurekonzentrationen, Natrium- und Zinksulfat enthalten und die Fäden anschliessend zu verstrecken und in entspanntem Zustand zu zersetzen. Bei diesem bekannten Verfahren ist jedoch bisher nicht darauf geachtet worden, dass die Spinnbadzusammensetzung so gewählt wird, dass ein spezifisches Gewicht von wenigstens 1, 3 (gemessen bei 430) eingehalten wird. Dieses hohe spezifische Gewicht ist jedoch für den Erfolg des Verfahrens von ausschlaggebender Bedeutung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Viskose-Kunstseide-Fasern mit einem Titer von 6 den und darüber, sowie mit besonders hoher Kräuselung, hohen Dehnungs- und Scheuerfestigkeitswerten, dadurch gekennzeichnet, dass unreife Viskose in Spinnbädern, die 92-110 g/l H SQt, 345-355g/lNazSO4, 10-12 g/l ZnSO4 enthalten und ein spezifisches Gewicht bei 430 C von wenigstens 1,3 aufweisen, bei Temperaturen über 65 C versponnen wird und anschliessend die Fäden in bekannter Weise verstreckt und in entspanntem Zustand zersetzt werden.
AT495156A 1955-10-12 1956-08-16 Verfahren zur Herstellung von Viskose-Kunstseide-Fasern mit besonders hoher Kräuselung AT205653B (de)

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