AT204430B - Luftbereiftes Holzrad - Google Patents

Luftbereiftes Holzrad

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AT204430B
AT204430B AT752657A AT752657A AT204430B AT 204430 B AT204430 B AT 204430B AT 752657 A AT752657 A AT 752657A AT 752657 A AT752657 A AT 752657A AT 204430 B AT204430 B AT 204430B
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Lorenz Joachimsthaler
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Lorenz Joachimsthaler
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Description


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  Luftbereiftes Holzrad 
Gegenstand der Erfindung ist ein luftbereiftes Holzrad, insbesondere für Landwirtschaftsfahrzeuge, hergestellt unter Verwendung alter eisenbereifter Holzräder und versehen mit einer über die mit ihren peripheren Enden in der Holzfelge festgehaltenen Speichen mit Radnabe und Radbitchsen verbundenen, auf der Holzfelge aufliegenden Metallfelge. 



   Die Vorzüge luftbereifter Fahrzeuge haben sich unter anderem in der Landwirtschaft als so bedeutend erwiesen, dass sie beim Bau der verschiedensten Fahrzeuge immer stärkere Verwendung finden und im modernen technisierten Landwirtschaftsbetrieb einfach nicht wegzudenken sind. Um Fahrzeuge, die ansonsten noch gut verwendbar wären, mit Luftbereifung zu versehen, sind verschiedene Vorschläge bekanntgeworden. Am stärksten hat sich eine Ausführung durchgesetzt, die die alten eisenbereiften Räder benützt und sie zur Verwendung für eine Luftbereifung umbaut. Die hiebei verwendeten Holzfelgen konnten aber den gestellten Anforderungen, besonders hinsichtlich Tragkraft und Lebensdauer, nicht entsprechen. Nach einem weiteren Vorschlag werden handelsübliche Stahlfelgen verwendet, die auf der Holzfelge aufliegen.

   Auch diese Ausführung konnte nicht befriedigen, weil wegen der ungenügenden Verbindung zwischen Felge und Speichen die Festigkeit zu wünschen übrig liess. Eine bedeutende Verbesserung wurde erreicht, als mit der Stahlfelge verschweisste Metallhülsen Verwendung fanden und die gekürzten Holzspeichen durch diese Metallhülsen verstärkt und mittels Schrauben an der Stahlfelge befestigt wurden. Aber auch diese Ausführung konnte nicht restlos befriedigen. 



   Die gegenständliche Erfindung versucht eine andere Lösung zur Umarbeitung alter eisenbereifter Holzräder in solche mit   Luftbereifung   und erreicht dies dadurch, dass an zwischen den Speichen gelegenen Stellen der Felge radial angeordnete Eisenbänder die   Holz- und Metallfelge formschlüssig   umschliessen und unlösbar verbinden. Durch die dadurch erzielte Verstärkung der zwischen den Speichen liegenden Felgenteile ist die notwendige Erhöhung der Festigkeit gegeben, um das erfindungsgemässe Rad für alle in der Landwirtschaft vorkommenden Fälle geeignet zu machen. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführung der gegenständlichen Erfindung in der Seitenansicht dargestellt. 



   Die auf der Radnabe 7 sitzenden Holzspeichen 2 sind in ihrer ursprünglichen Länge verkürzt und ihr etwas verjüngtes Ende 8 ist durch die Holzfelge 3 so weit hindurchgeführt, dass es bis zur Stahlfelge 1 durchstösst und an dieser mittels der von der Stahlfelge 1 in die Speiche 2 eingedrehten'Holzschraube 5 befestigt werden kann. Um den Luftschlauch 9 gegen Beschädigung durch die vorstehenden Schraubenköpfe zu schützen, kann zwischen der Stahlfelge 1 und dem Luftschlauch 9 eine Schutzeinlage vorgesehen werden. 



   Damit eine besonders feste Verbindung zwischen der Holzfelge 3 und der Stahlfelge 1 gegeben ist, sind Eisenbänder 4 angeordnet, die die Holzfelge 3 und die Stahlfelge 1 an den zwischen den Speichen gelegenen Stellen der Felgen eng umschliessen, wobei die Enden der Eisenbänder 4 mit der Stahlfelge 1 verschweisst sind. Zum Schutze der Speichen und der Innenteil des Rades sind Abdeckbleche 6 vorgesehen, die mit der Stahlfelge 1 verschweisst werden. 



   Im Ausführungsbeispiel sind vier Eisenbänder 4 zur erfindungsgemässen Verstärkung eines alten Holzrades vorgesehen, doch könnten zur Erhöhung der Festigkeit auch weitere Eisenbänder 4, die mit der   Stahlfelge 1 verschweisst.   sind, angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Luftbereiftes Holzrad, insbesondere für Landwirtschaftsfahrzeuge, hergestellt unter Verwendung alter eisenbereifter Holzräder und versehen mit einer über die mit ihren peripheren Enden in der Holzfelge festgehaltenen Speichen mit Radnabe und Radbüchse verbundenen, auf der Holzfelge aufliegenden Metallfelge, dadurch gekennzeichnet, dass an zwischen den Speichen gelegenen Stellen der Felge radial angeordnete Eisenbänder die Holz- und Metallfelge formschlüssig umschliessen und unlösbar verbinden.
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