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Abnehmbare Felge für Vollgummiretfen.
Der Ernndungsgegenatand stellt eine sehr einfache und zweckmässige Vorrichtung dar, um die gewöhnlichen im Handel befindlichen Vollgummireifen von Fahrzeugen, insbesondere Lastfahrzeugen, schnell und bequem auswechseln zu können, ohne dass die Haltbarkeit des Gummireifens auf dem Stahlbanda beeinträchtigt wird.
Bekanntlich werden die Vollgummireifen in der Regel auf Stahlbänder aufvulkanisiert
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mittels hydraulischer Presse aufgepresst. Eine solche Auswechslung ist sehr umständlich und zeitraubend und kann auch nur dort vorgenommen werden, wo die kostspieligen und schweren hydraulischen Pressen aufgestellt sind.
Es musste daher bisher meistens, wenn die Auswechslung eines Vollgummireifens sich als notwendig herausstellte, das ganze Laufrad zur Fabrikationstelle oder zu dem Platze, wo gerade in grösserer Entfernung vom Aufenthalt des Wagens sich eine hydraulische Presse befand, eingesandt werden, was oft nicht nur mit grösseren Kosten verbunden, sondern vor allem auch zeitraubend war, da in der Zwischenzeit der Wagen nicht in Betrieb genommen werden konnte, falls nicht Reserveräder mit neu aufgezogeneu Reifen für jeden Wagen, Vor-und Hinterrad und eventuell auch noch Antriebsrad, vorhanden waren. Namentlich im Auslande, wie z.
B. in Russland und Österreich, wo grosse Länderstreeken in Betracht kommen, und speziell auch in überseeischen Staaten, waren sehr grosse Unbequemlichkeiten, Schäden und Kosten mit jeder Auswechslung eines Reifens verbunden. Falls ein Stahlband an der Schweissstelle platzte oder infolge äusserer Beschädigungen der Gummi von dem Stahlband gelöst wurde, musste der Wagen auf freier Chaussee liegen bleiben, bis ein Reserverad herangeschafft war.
Es wurde versucht, diesen Übelstand in der Benutzung von aufvulkanisierten Vollgummireifen dadurch zu beseitigen, dass ein abnehmbarer Seitenflansch gleichzeitig als Stahlband zur Aufnahme des Gummireifens ausgebildet und so Felge und Stahlband vereinigt wurde. Es stellten sich aber der Herstellung derartiger Reifen Fabrikationsschwierigkeiten entgegen, da Formen zur Aufvullkanisation det Vollgummireifen auf den abnehmbaren Seitenflansch zweckentsprechend nicht konstruiert werden konnten und auch hindurch die Auswechslung eines Reifens immer davon
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Der Frindungsgegenstand bezweckt aber gerade das schnelle und bequeme Auswechseln eines handelsgebräuchlichen und überall prhaJtHchen. auf ein tahlband auf vulkanisierten Voll- gumimreifens, und zwar besteht das Wesentliche der Erfindung darin, dass Vollgummireifen mit Rtahlband lil1statt auf den Radkranz nunmehr auf ein abnehmbares besonderes Felgenstück mit Seitenflansch hydraulisch aufgepresst werden, welches auf der eigentlichen Radfelge (Eisen-
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Stahlband, der leicht bei dem Wagen mitgeführt werden kann. Eine Spezialfabrikation für die Vollgummireifen oder Spezialfetgen mit direkt aufvulkanisiertem Vollgummireifen ist unnötig.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele im Querschnitt durch die Radfelge ver- anschaulicht, und zwar in Fig. l bei Anwendung eines einfachen und in Fig. 2 eines doppelten Reifens aus Vollgumnii. a ist der Vollgummireifen, b das Stahlband, welches auf die Hilfsfelge c aufgepresst ist. Der
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aufgezogene Eisenband.
Zwecks Auswechslung der Gummireifen bedarf es lediglich der Abnahme der Hilfsfelge und des Aufschiebens und Festziehens des auf einer neuen Hilfsfelge vorher aufgepressten und aufgeführten Gummireifens nebst Stahlband.
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