DE596635C - Schleifscheibe, insbesondere zum Trennen von Steinen - Google Patents

Schleifscheibe, insbesondere zum Trennen von Steinen

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DE596635C
DE596635C DEO19899D DEO0019899D DE596635C DE 596635 C DE596635 C DE 596635C DE O19899 D DEO19899 D DE O19899D DE O0019899 D DEO0019899 D DE O0019899D DE 596635 C DE596635 C DE 596635C
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D61/00Tools for sawing machines or sawing devices; Clamping devices for these tools
    • B23D61/02Circular saw blades
    • B23D61/025Details of saw blade body
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D5/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor
    • B24D5/12Cut-off wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/02Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
    • B28D1/12Saw-blades or saw-discs specially adapted for working stone
    • B28D1/121Circular saw blades

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Description

Zum Trennen von harten Stoffen, Metall, Stein u. dgl., haben sich dünne Schleifscheiben als geeignet erwiesen. Diese Schneidschleifscheiben bestehen vorzugsweise aus einem Metallkern, dessen äußerer Rand mit Schleifmasse belegt ist. Der Metallkern, meist aus hochwertigem Stahl von 3 bis 8 mm Dicke, hat den Zweck, ein Zerbrechen der dünnen Schleifscheibe durch den hohen Arbeitsdruck und
ίο durch die Aufspannflanschen zu vermeiden und verhältnismäßig große Schleifscheiben herstellen zu können, bis zu einem Durchmesser von 1500 mm. Der Schleifkranz von 25 bis 50 mm Höhe steht auf jeder Seite des Stahlkernes ι bis 2 mm vor^
Diese Schneidschleifscheiben arbeiten mit
einer Umfangsgeschwindigkeit von etwa 30 bis " 40 m/Sek. Es ist infolgedessen nötig, daß der Stahlkern genau abgedreht, gerichtet und zentriert wird und daß auch der Schleifbelag sehr sorgfältig aufgepreßt wird, da sonst ungleichmäßiges Arbeiten, schlechter Schnitt, großer Kraftverlust durch seitliches Klemmen und dadurch Bruch des Schleifbelages bei dem angewendeten hohen Arbeitsdruck unausbleiblich ist. Trotz sorgfältigster Herstellung wird durch den unvermeidlichen seitlichen Schlag des bisherigen starren Schleifscheibensystems die Schnittfuge 2 bis 3 mm weiter als die Belagdicke. Bei einer Dicke des Stahlkernes von 3 mm und dem Überstehen des Schleifbelages auf jeder Seite von I1Z2 mm ergibt sich eine Dicke des Schleifbelages von 6 mm. Durch den unvermeidlichen seitlichen Schlag wird die Schnittfuge aber mindestens 8 mm breit. Bei dickerem Stahlkern und größerem Durchmesser ist das Verhältnis noch ungünstiger.
Dieser Nachteil wird durch die nachstehend beschriebene neue Erfindung beseitigt. Nach dieser wird als Kern ein Gewebe aus Draht 0. dgl. verwendet, auf welchem das Schleifmittel in bekannter Weise aufgebracht ist. Das Gewebe ist entsprechend stark zu wählen, um dem seitlichen Arbeitsdruck Widerstand zu leisten, aber es ist trotzdem in der Schnittfuge elastisch durch die Struktur der einzelnen Maschen, die untereinander nicht verbunden sind. Es hat sich auch durch die Praxis bewiesen, daß entsprechend gewähltes und geformtes Drahtgewebe diese Bedingungen anstandslos erfüllt, weil auch durch die große Umfangsgeschwindigkeit, welche bis zu 90 m/Sek. gesetzlich zulässig ist, ein zusätzliches Spannen und Zentrieren der Schleifscheibe erfolgt.
Die bisher bekannten Schneidschleifscheiben mit Stahlkern waren verhältnismäßig teuer, weil die Stahlkerne gerichtet, zentriert, am Rande abgedreht, ausgestanzt und dann nochmals gerichtet werden mußten. Die Gewebekerne entsprechend unserer Erfindung sind aber wesentlich billiger. Das Gewebe kann ohne jede weitere Bearbeitung, wenn es rund zugeschnitten ist, sofort belegt werden. Trotz dieses wesentlich billigeren Herstellungspreises sind aber die Schneidschleifscheiben mit Gewebekern wesentlieh leistungsfähiger, weil die in dem Belag gebundenen spröden Schleifkörper, vorzugsweise aus Siliciumcarbid, mehr schabend wirken und
nicht so schnell zerdrückt werden als bei einem starren Stahlkern.
Auch die so wichtige Wasserzuführung erfolgt durch die Maschen des Gewebekernes viel reichlicher und zweckmäßiger als bei einem massiven Stahlkern. Infolge der Elastizität des Gewebes und dessen Selbstzentrierung sowie des wesentlich leichteren Gewichtes brauchen die nach der Erfindung hergestellten Schneidschleifscheiben nur einen Bruchteil der Kraft der bisher bekannten Schneidschleifscheiben mit Stahlkerneinlage. Außerdem zerbricht der Belag auch nicht so leicht und wird insbesondere nicht fortgeschleudert, weil er in den Maschen des Gewebes viel inniger haftet als in den nach außen offenen Schlitzen.
Um Schneidschleifscheiben von großemDurchmesser mit Gewebekern herzustellen, müßte ein ziemlich dickes Drahtgewebe Verwendetwerden, und infolgedessen wird auch der Belag ziemlich stark, was für den Schnitt nicht immer erwünscht ist. Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird nicht nur der Schleifkranz äußerlich auf das · Gewebe gepreßt, sondern es werden gleichzeitig oder auch vorher die Zwischenräume des Drahtgewebes ebenfalls mit Belag ausgefüllt. Dadurch werden die Maschen des Gewebes verkittet, so daß die Widerstandskraft auch bei schwächerem Gewebe den Arbeitsdrücken genügt. In der mittleren frei bleibenden Zone des Gewebekernes kann das Wasser zugeführt werden; dabei wird der Forderung der Nachgiebigkeit durch diese schmale belagfreie Zone in ausreichender Weise entsprochen.
In der Zeichnung ist eine Schneidschleifscheibe nach der Erfindung in Fig. 1 und 2 dargestellt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schleifscheibe, insbesondere zum Trennen von Steinen mit einem elastischen Mittelteil, auf dessen Außenzone Schleifstoff aufgebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (1) aus Drahtgewebe besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEO19899D 1932-06-11 1932-06-11 Schleifscheibe, insbesondere zum Trennen von Steinen Expired DE596635C (de)

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DE596635C true DE596635C (de) 1934-05-07

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DE (1) DE596635C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743121C (de) * 1941-05-09 1943-12-18 Dr Wilhelm Mueller Schleifscheibe mit achsensenkrechter Arbeitsflaeche

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743121C (de) * 1941-05-09 1943-12-18 Dr Wilhelm Mueller Schleifscheibe mit achsensenkrechter Arbeitsflaeche

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