AT202187B - Rücklaufsicherung für Seilbahnen - Google Patents

Rücklaufsicherung für Seilbahnen

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AT202187B
AT202187B AT735357A AT735357A AT202187B AT 202187 B AT202187 B AT 202187B AT 735357 A AT735357 A AT 735357A AT 735357 A AT735357 A AT 735357A AT 202187 B AT202187 B AT 202187B
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AT735357A
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Pohlig Seilbahn Und Foerderanl
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Rücklaufsicherung   für Seilbahnen 
Die Erfindung betrifft eine Rücklaufsicherung für Seilbahnen, insbesondere Seilbahnen mit Umlaufbetrieb, die dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Mitnehmer vorgesehen ist, der z. B. reibungschlüssig durch einen im Betriebs in einer Richtung bewegten Konstruktionsteil mitgenommen wird und Ausschalter bzw. Bremsvorrichtungen angeordnet sind, die im Rücklauf, also in der andern Richtung durch den Mitnehmer betätigt werden. Gemäss einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist der Mitnehmer in Form eines Bremsklotzes vorgesehen, der mit der Treibscheibe zusammenwirkt. 
 EMI1.1 
 verschiedenen Ausführungsformen bei-spielweise dargestellt. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen in einander zugeordneten Rissen ein   erstes Ausführungsbeispiel ; Fig. 3   veranschaulicht eine konstruktive Einzelheit nach der Schnittlinie   1-1   der Fig. 2. Der Schnitt in Fig. 1 ist ebenfalls nach dieser Linie   II   der Fig. 2   geführt.   Aus den Fig. 4 und 5 ist ein anderes solches Ausführungsbeispiel zu ersehen. 
 EMI1.2 
 liche   Obersichtsskizze   rein schematisch. 



   Wie die Fig. 1-3 erkennen lassen, ist ein Bremsklotz 1 an einem Arm 3 bei 4 gelenkig angeordnet, der schwenkbar auf der Welle 5 der Treibscheibe 2 sitzt. Im wesentlichen unabhängig von der geringfügigen Abnützung des Bremsklotzes 1 wirkt dieser mit der Treibscheibe 2 reibung-   schlüssig   zusammen, wozu auch das Gewicht 23 beiträgt. Dreht sich die Treibscheibe 2 in Richtung des Pfeiles 21 (normale Antriebsrichtung), so wird über den Bremsklotz 1 der Arm 3 mitgenommen, bis der Bremsklotz mit dem Gewicht 23 am Anschlag 24 einer Bremsbacke 25 anliegt. Im normalen Betrieb spielt der Leistungsverlust der durch die Bremswirkung des Bremsklotzes 1 gegeben ist, keinerlei Rolle. 



   Tritt infolge irgendeiner Betriebsstörung Rücklauf ein, so bewegt sich die Treibscheibe 2 gegen-   läufig   in Richtung des Pfeiles 22. Sie nimmt dabei über den Bremsklotz 1 den   Arm   3 mit. Bei dieser   Rück1aufbewegung   stösst dann zu gegebener Zeit das Gewicht 23 an einen Schalter 6, der in an sich bekannter Weise eine Bremsung der Treib- scheibe und somit der gesamten Seilbahn, wie auch eine Abschaltung des Antriebsstromkreises durchführt. Es liegt auf der Hand, dass man durch entsprechende Wahl der Entfernung zwischen dem Anschlag 24 und dem Kontakt 6 die   Rücklauf-   sicherung in gewünschter Weise einstellen kann. 



   Bei der Konstruktion Fig. 4 und 5 wird der Ausschaltkontakt 6 über einen Keil 7 betätigt, der sich im Falle eines Rücklaufes unter dem Kontakt 6 schiebt. Im übrigen arbeitet diese Einrichtung 
 EMI1.3 
 
Fig. 6 zeigt mehr schematisch, wie durch im wesentlichen mechanische Konstruktionsteile'bei Rücklauf eine Bremsung erfolgen kann. Auf einer Welle 8 (die mit der Antriebswelle 5 kraftschlüsig gekuppelt ist oder die selbst die Welle 5 sein kann) sitzt   reibungsschlüssig   ein Arm 9. Im normalen Betrieb wird sodann der Arm 9 in Richtung des Pfeiles 21 gegen den Anschlag 24 gedrückt. 



  Tritt Rücklauf ein, so verschwenkt sich der Arm 9 im Sinne des Pfeiles 22 und es wird dann die Sperrklinke 10, in der Zeichnung Fig. 6 nach links verschoben. Der Eingriff bei 26 wird somit unterbrochen und es erfolgt dann unter der Wirkung des Gewichtes 27 über Hebel 12, 13, 14, 15 und über die Bremsbacken 16 eine Bremsung der Treibscheibe 2. 



   Das Treibseil ist durchwegs mit 28 benannt. 



   Die Erfindung ist auf die dargestellten Ausfüh- 
 EMI1.4 
 Rücklaufsicherung kann nicht nur an der Treibscheibe 2, sondern z. B. auch an einer der Umlenkscheiben 29,30 oder auch an   Führungsrollen   31 erfolgen.   Selbstverständlich   ist es auch möglich, am Seil 28 selbst eine Muffe anzuordnen, die rei-   bungsschlüssig   jeweils in der einen oder andern Richtung mitgenommen wird und die einmal gegen einen Anschlag 24 anliegt und dann nämlich bei Rücklauf, einen Kontakt 6 entsprechend betätigt. 



   Die   Rücklaufsicherung gemäss   der Erfindung arbeitet stossfrei (im Gegensatz zu etwaigen Sperrklinken) und spricht sofort und sicher an, auch 
 EMI1.5 
 kann selbstverständlich nicht nur direkt auf der Treibscheibe sondern auch auf einer andern kraftschlüssig mit dem Zugseil zusammenwirkenden Scheibe erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Rücklaufsicherung für Seilbahnen, insbesondere Seilbahnen mit Umlaufbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mitnehmer (1, 9) vorgese- EMI2.1 schalter (6, 10) bzw. Bremsvorrichtungen (16) an- geordnet sind, die im Rücklauf, also in der andern Richtung (Pfeil 22) durch den Mitnehmer (1, 9) betätigt werden.
    2. Rücklaufsicherung naCh Anspruch I, da- durch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer in Form eines Bremsklotzes (1) vorgesehen ist, d'er mit der Treibscheibe (2) zusammenwirkt.
    3. Rücklaufsicherung nach den Ansprüchen 1 EMI2.2
    4. Rüddaufsicherung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschalter einen Kontakt (6) umfassen, der im Rücklauf durch den Mitnehmer betätigt wird, z. B. über EMI2.3 bekannter Weise eine Bremsung erfolgt.
    5. Rücklaufsicherung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschalter im wesentlichen mechanische Konstruktionsteile (8-16) sind, so dass im Rücklauf auf mechanische Weise eine Bremsung durchgeführt wird, wobei dann zusätzlich (z. B. über einen Kontakt 17) eine Ausschaltung des Antriebsstromkreises erfolgt (Fig. 6). EMI2.4 Sicherungschaltern bzw. Bremsvorrichtungen (6, 10, 26) durch Verschwenken, bzw. Verschieben dieser Teile einstellbar ist, um die Rücklaufsicherung einstellen zu können.
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