DE459922C - Gleitfangvorrichtung mit beweglichem Widerlager - Google Patents

Gleitfangvorrichtung mit beweglichem Widerlager

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DE459922C
DE459922C DEF62385D DEF0062385D DE459922C DE 459922 C DE459922 C DE 459922C DE F62385 D DEF62385 D DE F62385D DE F0062385 D DEF0062385 D DE F0062385D DE 459922 C DE459922 C DE 459922C
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DE
Germany
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wedge
safety device
sliding safety
braking
car
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Expired
Application number
DEF62385D
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English (en)
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ARTHUR JAHRISCH
HERRM FINDEISEN FA C
Original Assignee
ARTHUR JAHRISCH
HERRM FINDEISEN FA C
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Application granted granted Critical
Publication of DE459922C publication Critical patent/DE459922C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces
    • B66B5/22Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces by means of linearly-movable wedges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

  • Gleitfangvorrichtung mit beweglichem Widerlager. Das Patent 448 548 hat eine Gleitfangvorrichtung mit beweglichem Widerlager zum Gegenstande, bei der durch Anordnung eines Bewegungsreglers :eine Einstellung des Bremsweges ermöglicht ist, um die zum sanften Anhalten zulässige Höchstverzögerung zu erreichen. Die in den Abbildungen dargestellte Erfindung bezweckt, weitere zweckmäßige Ausbildungen dieser Gleitfangvorrichtung anzugeben.
  • Die Fangvorrichtung nach Abb. i besteht aus einem Sperrfänger I und einem Gleitfänger II. Der Keil q. mit einer Länge entsprechend dem gewünschten Bremsweg und einer Steigung, die so groß sein muß, um die erforderliche Federspannung zur Erzielung genügender Bremskraft zu erzeugen, ist befestigt an dem Sperrfänger I, der lose auf dem Gleitfänger II ruht. Wird beim Reißen eines caer aller Seile der Kei13 des Sperrfängers hochgezogen und damit der Sperrfänger zur Wirkung gebracht, so wird der Keil ¢, der zugleich als Bewegungsregler dient, festgehalten. Der Fahrkorb mit dem festen Widerlager 8 und dem beweglichen Widerlag.er i bewegt sich dagegen nach unten weiter, die Feder 2 wird entsprechend dem zurückgelegten Fahrkorbweg gespannt und damit der Preßdruck zwischen ,den beiden Widerlagern 8 und i immer größer, bis Stillstand des Fahrkorbes erzielt ist. Durch richtige Bemessung der Keillänge und der Keilsteigung kann rechnerisch die erforderliche Federspannung und der erwünschte Auslaufweg bestimmt werden, so daß also durch die Länge und die Steigung des Keils q. selbst der Bremsweg geregelt wird und so der zusätzliche Bewegungsregler nach dem Hauptpatent wegfällt.
  • Eine ähnliche Anordnung zeigt die Abb. a. Hier ist jedoch der Keil q. seitlich beweglich an dem Sperrfänger I nur aufgehängt und ein Zwischenstück io, ebenfalls seitlich beweglich, am Gleitfänger II befestigt, eingeschaltet. Tritt die Fangvorrichtung in Wirkung, so stehen die Schiene 7 und der Keil q. fest, während sich der Fahrkorb mit dem festen Widerlager 8, dem Zwischenstück io und dem beweglichen Widerlager i noch weiterbewegt. Es ist dadurch eine Art Lamellenbremse geschaffen, und die Feder 2 ist bei gleicher Stärke wie bei Ausführung i in der Lage, eine größere Belastung abzubremsen.
  • Abb.3 zeigt eine vereinfachte Ausführung, mit welcher der gleiche Zweck erfüllt wird wie mit der Bauart nach i und z. Der Sperrfänger ist weggefallen, und der Keil q. dient zugleich als Fangkeil. Der Stift 9 ist am Keil q. befestigt, und die schraffierte Nase ist mit der Grundplatte der ganzen Fangvorrichtung verbunden. Die Walzenstrecke i i -zwischen dem Keil 4 und dem beweglichen Widerlager i dient zur Verringerung der Reibung zwischen diesen beiden Teilen. Tritt die Fangvorrichtung in Tätigkeit, so wird in bekannter Weise der Keil 4 in die Höhe gezogen und bekommt damit Reibungsschluß an der Führungsschiene 7. Dadurch bildet der Keil 4 mit der Schiene 7 ein Ganzes und beharrt zunächst im Ruhezustand, während sich der Fahrkorb mit dem gesamten Widerlager 8 abwärts bewegt. Hierdurch wird die Feder entsprechend dem zurückgelegten Fahrkorbweg gespannt und dadurch der Preßdruck zwischen Widerlager 8 und der Schiene 7 gesteigert. Hierbei ist zunächst die Bremswirkung selbst zwischen Widerlager 8 und Schiene i einfach wirkend. Hat der Fahrkorb einen Weg zurückgelegt gleich der ganzen Keillänge, so stößt die schraffierte Nase gegen den Stift 9; es wird also nun der Keil mitgenommen, sofern der Preßdruck noch nicht stark genug ist, um den Stillstand zu erzielen. Dadurch entsteht auf der anderen Seite der Führungsschiene 7 zwischen Keil und Schiene eine weitere Bremswirkung. Dier Zweck dieser Einrichtung ist der, dem Fahrkorb, auch wenn er nur leicht beladen ist, einen möglichst großen Gleitweg zu gewährleisten, trotzdem aber auch den vollbeladenen Fahrkorb sicher abfangen zu können, was bei der Ausführung nach Abb. i und z nicht erreicht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gleitfangvorrichtung mit beweglichem Widerlager und einem Fangkeil nach Patent 448 548, dadurch g-ekenn7eichnet, daß der Keil (4) selbst als Bewegungsregler ausgebildet ist, indem er durch seine Länge den Bremsweg bestimmt und durch seine Steigung die erforderliche Bremsraft erzeugt. a. Gleitfangvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Führungsschiene (7) und dem Keil (4) ein seitlich verschiebbares Zwischenstück (io) angeordnet ist, um die Bremswirkung zu verstärken. 3. Gleitfangvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Fahrkorb ein Anschlag angebracht ist, der beim Abschluß der regelrechten Keilbremsung auf einen am unteren Ende des Kegl' s (4); sitlaenden'Stift (9) i0. Id'gl. trifft und dadurch bei einem weiteren Fallen des Fahrkorbes den Keil (4) zur Verstärkung der Bremswirkung mitnimmt. -
DEF62385D 1926-11-04 1926-11-04 Gleitfangvorrichtung mit beweglichem Widerlager Expired DE459922C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE883193C (de) * 1951-04-01 1953-07-16 Haushahn C Exzenterfangvorrichtung fuer Aufzuege
US3273671A (en) * 1966-09-20 Load transfer device and braking arrangement

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