DE725041C - Doppelt wirkender Bremsnachsteller - Google Patents

Doppelt wirkender Bremsnachsteller

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Publication number
DE725041C
DE725041C DESCH118995D DESC118995D DE725041C DE 725041 C DE725041 C DE 725041C DE SCH118995 D DESCH118995 D DE SCH118995D DE SC118995 D DESC118995 D DE SC118995D DE 725041 C DE725041 C DE 725041C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adjuster
brake
control rod
housing
tension spindle
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Expired
Application number
DESCH118995D
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Scheib
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H15/00Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters
    • B61H15/0035Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in both directions
    • B61H15/0042Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in both directions by means of linear adjustment
    • B61H15/0057Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in both directions by means of linear adjustment with screw-thread and nut

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Doppelt wirkender Bremsnachsteller Die bekannten, einfach- oder doppelt wirkenden Bremsnachsteller, welche mit nicht selbsthemmender Spindel und Mutter arbeiten, bremsen beim selbsttätigen Ausschrauben infolge zu kleinen Kolbenhubes die nicht selbsthemmende Mutter bis zu einem bestimmten Grade ab. Beim Rückgehen und Verkürzen des Gestänges muß diese Sperrmutterabbremsung wieder überwunden werden, und dazu ist beim einfach wirkenden Nachsteller eine zu große Kraft in der Antriebsvorrichtung notwendig, die von der Rückzugfeder des Giestänges hergegeben werden muß. Als Folge davon kann es vorkommen, daß. das ganze Giestänge nicht mehr in seine Ursprungslage zurückgebt und die Nachstellung nur unvollkommen erfolgt. Noch schlimmer sind die Nachteile bei den doppelt wirkenden Nachstellern, weil hier mit sehr starken Rückzugskräften, die durch Bremsrückzugfedern erzeugt werden, gearbeitet werden muß und daher leine entsprechend stärkere Bauart der gesamten Einrichtung erforderlich ist. Außerdem geht die Kraft, welche notwendig ist, um die starken Federn in Arbeitsstellung zu bringen, der Bremskraft verloren.
  • Diese Übelstände zu beseitigen, ist Zweck der Erfindung.
  • Es zeigt Abb. i einen teilweisen Schnitt und Seitenansicht, Abb. 2 eine Ansicht der Bremstrommel. Der Nachsteller besteht erfindungsgemäß im wesentlichen aus: i. der Spindel i mit der Sperrmutter 2, 2. dem kraftübertragenden Gehäuse 3 mit der Bremstrommel 4, 3. der Steuervorrichtung i i mit der Greifvorrichtung 12.
  • Die im Zuggehäuse 3 liegende Zugspindel 1 trägt in bekannter Weise eine Sperrmutter 2, welche mit geringem Spiel nach rechts durch das Kugellager 5 und nach links durch eine im Gehäuseinnern gelagerte Bremstrommel 4 gehalten wird. Diese Bremsttommel.4 wird abgebremst durch die Federbremse 7 sowie durch die Stützfeder 6, die die Bremstrommel ¢ derart stark gegen das Bremsnachstellergehäuse 3 drückt, daß hier eine stark hemmende Reibwirkung entsteht. Hierdurch wird erreicht, daß sich bei Spannung im Gestänge die Sperrmutter 2 zuerst mit der Bremstrommel 4 kuppelt und sich bei Eintritt einer bestimmten Spannung mit dieser selbsttätig ausschraubt, bis der Normalhub erreicht ist. Um nun dem weiteren Selbstausschrauben Einhalt zu bieten, muß in diesem Augenblick die Bremstrommel 4 samt Sperrmutter 2 blokkieri werden. Diesem Zwecke dient die Steuerstange i i, die an ihrem linken Ende mit der Greifvorrichtung 12 verbunden ist und an ihrem rechten Ende in eine den Bolzen 16 am Bremshebel i o umfassenden Schleife 17 ausläuft. Eine die Steuerstange i i beeinflussende Feder 18 zwingt dieselbe und mit ihr die Greifvorrichtung 12 dauernd nach reclhts. Die Steuerstange i i hat eine Aussparung 2o, durch die in der Ruhelage die Bremstrommel 4 durch die Steuerstange in ihrer Umdrehung nicht gehemmt' wird.
  • Die Steuerstange hat zweierlei Tätigkeit zu erfüllen: i. vollständige Blockierung der Bremstromme14 und damit des ganzen Bremsnachstellers, 2. Steuerung einer auf der Zugstange i sitzenden Greifvorrichtung.
  • Das erstere wird durch Eintritt des Steuerstangenkörpers i i in den Umdrehungsbereich der mit Rasten 2 i versehenen Bremstrommel 4 erreicht, was jedoch nur stattfinden kann, wenn der Normalhub durchmessen ist und der Bolzen 16 die Steuerstange i i nach links schiebt.
  • Die zweite Tätigkeit ist das Verschieben der Greifvorrichtung 12 bei zu großem Kolb.enhube und darauf folgendem Beiziehen der Zugstange i in das Nachstellergehäuse hinein.
  • Die Wirkungsweise der Nachstellvorrichtung ist folgende: In der Ruhelage ist die Greifvorrichtung 12 fest gegen das Gehäuserohr 13 gezogen. Die Aussparung 2o in der Steuerstange i i steht genau unter der Bremstrommel 4 und hindert deren Drehung nicht. Die Sperrmutter 2 steht am rechten Kugellager 5 an, und die Bremstrommel4 ist durch die Federbremse 7 sowie durch die Stützfeder 6 .einer bestimmten Umdrehungshemmung unterworfen.
  • Beim Bremsanziehen bewegen sich die beiden Ausgleichhebel i o gegeneinander. Die Sperrmutter 2 kuppelt sich infolgedessen mit der Bremstrommel 4. Das Bremsgestänge verliert sein freies Spiel und erhält nach und nach höhere Spannung, so daß allmählich die Drehhemmung der Bremstrommel 4 überwunden wird und . die Sperrmutter 2 unter Mitnahme der Bremstrommel 4 sich dreht und ausschraubt. Zu gleicher Zeit durchschleift der Bolzen 16 die Schleife 17 der Steuerstange i i und stößt in dem Augenblicke die Steuerstange i i nach links, in welchem der Normalhub erreicht ist. Durch dieses Verschieben tritt der Körper der Steuerstange i i in den Umdrehungsbereich der Bremstrommel 4 und greift in eine der Aussparungen 2 i sein, wodurch die Bremstrommel 4 samt der Sperrmutter 2 blockiert wird. Ist nun der Kolbenhub zu groß, dann wird die Steuerstange i i weiter nach links gedrückt und mit ihr die rutschende Greifvorrichtung 12. je größer der augenblickliche Kolbenhub ist, um so mehr entfernt sich die Greifvorrichtung von dem Gehäuserohr 13 bei gleichzeitig stärkerem Zusammendrücken der Feder 18.
  • Beim Bremslösen gehen die Bremshebel io wieder zurück. Die Steuerstange folgt unter dem Zwange der zusammengedrückten Feder 18 nach rechts und nimmt die Zugstange i so lange mit, bis die Greifvorrichtung 12 an dem Gehäuserohr 13 ansteht. Die derart beigezogene Zugspindel hat im Innern die Sperrmutter 2 von der Bremstrommel 4 gelöst, gegen das Kugellager 5 gedrängt und sie eingeschraubt, d. h. den Bremsnachsteller auf Normalhub eingestellt. Die Ausgleichhebel io gehen noch mehr zurück, und der Bolzen 16 durchläuft wieder die Schleife. Die Aussparung 2o an der Steuerstange i i hat ebenfalls ihre Anfangsstellung eingenommen und läßt der Briemstromme14 nun freien Lauf, so daß der Bremsnachsteller sich bei zu kleinem Kolbenhub,e ohne Hindernis entsprechend ausschrauben kann, jedoch wieder unter überwindung der Drehhemmungen an der Bremstrommel 4. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppelt wirkender Bremsnachsteller für Eisenbahnfahrzeuge mit nicht selbsthemmender Zugspindel und Mutter, die bei Zug im Gestänge zwecks Nachstellers desselben mit dem kraftübertragenden Gehäuse des Nachstellers gekuppelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung unter Zwischenschaltung einer dauernd abgebremsten Bremsscheibe (4) erfolgt und auf der Zugspindel (i) eine Greifvorrichtung (12) sitzt, welche durch die gegen das Nachstell,ergehäuse abgefederte Steuerstange (i i) bei übernormalem Kolbenhub über die Zugspindel geschoben wird, während beim Lösen der Bremse die Zugspindel durch die unter Federspannung stehende Steuerstange in das Nachstellergehäus@e gezogen wird, wobei sich die Sperrmutter aus ihrer Kupplung mit der Bremsscheibe löst und sich. ohne große Kraftaufwendung !einschraubt. a. Bremsnachsteller nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsscheibie (q.) durch eine Steuerstange wäh. rend der Zurücklegung des Normalhubes entblockt ist und ferst bei Überschreitung des Normalhubes vollständig verblockt wird.
DESCH118995D 1939-08-06 1939-08-06 Doppelt wirkender Bremsnachsteller Expired DE725041C (de)

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