DE129782C - - Google Patents

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DE129782C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

PATENTAMT.
Ja 129782 KLASSE Sd.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Lauf bremse, bei welcher das Bremsen ohne besonderes Bremsgewicht durch die Förderlast bewirkt wird.
An eine Laufbremse, welche sich zur Anwendung im Bergwerksbetrieb eignen soll, wird die Anforderung gestellt, dafs dieselbe sich leicht befördern läfst und gemäfs den Bergpolizeivorschriften sich selbstthätig schliefst.
Bei fast allen bis jetzt gebrauchten Laufbremsen wird sehr oft von den Arbeitern das Bremsgewicht leichtsinnig entfernt, weil beim Bremsen das Bremsgewicht unter einem bestimmten Kraftaufwand gehoben werden mufs, und der Bremser, ohne an die Gefahr dabei zu denken, das Drücken auf den Bremshebel vorzieht. Um dieses zu verhüten, kommt bei vorliegender Bremse jedes besondere Bremsgewicht in Wegfall.
Auf der Zeichnung stellt dar:
Fig. ι eine Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der
Fig- ι,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie C-D der
Fig. i,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie E- F der Fig. 2.
Durch den drehbaren Haken α wird das aus Winkeleisen hergestellte Gestell b an einen gewöhnlichen Stempel c aufgehängt. Der aus weichem Holz gefertigte Bremsklotz d ist mittels zweier Schrauben e mit dem Gestell b fest verbunden. Die Bremsscheibe / ist in Verbindung mit der Scheere g und den Führungsstücken h zwischen dem Gestell b angebracht/ Durch Aufwärtsbewegung der Zahnstange i wird die Scheere g mit der Bremsscheibe f vom anliegenden Bremsklotz d abgehoben. Beim Anheben der Bremsscheibe zwecks Lüftung der Bremse ist gleichzeitig die Zugkraft des beladenen sowie des leeren Wagens zu überwinden.
Beim Sinkenlassen der Scheibe wird dieselbe sich durch das Gewicht der Förderwagen auf den Bremsklotz d aufsetzen und dadurch eine starke Bremsung hervorrufen.
Der Bremsklotz d ist an beiden Seiten theilweise mit einem Schlitz für das Förderseil versehen. Diese beiden Schlitze mit den beiden Schrauben e verhüten ein Herausspringen des Seiles aus der Seilnuth.
Zur Aufwärtsbewegung der Zahnstange i dient das Zahnrad k (Fig. 2), das auf einer Achse / sitzt und durch einen entsprechend langen Handhebel m gedreht wird. Der Hebel m kann auf die Achse I von beiden Seiten aufgesteckt werden, wodurch ein Umsetzen um 450 möglich wird. In der Ruhelage der Bremse kann der Hebel abgenommen werden, um ein bequemes Arbeiten vor Ort zu gestatten.
Beim Betriebe kommt es manchmal vor, dafs entweder durch Reifsen eines Kupplungsringes des Förderwagens oder infolge falsch verstandener Signale beim Ablassen des beladenen Wagens das andere Seilende ohne Wagen aufgezogen wird. Dabei rutscht jedoch, trotzdem die Bremsscheibe still steht, das Seil mit grofser Geschwindigkeit in der Seilnuth, was sowohl dem Bremser als auch der Bremse
selbst gefährlich werden kann. Hier tritt nun die Nothbremse in Thätigkeit. Merkt der Bremser ein Rutschen des Seiles, so hat er nur sofort den Hebel in der entgegengesetzten Richtung zu drehen. Dadurch wird die Zahnstange i in der Führung ο der Scheere g abwärts bewegt und der Bremsklotz η gegen das Seil in der Nuth gedrückt, wodurch ein sicheres Bremsen bewirkt wird. Jedoch ist die letztere Art der Bremsung zur Schonung der Förderseile nur im a'ufsersten Nothfalle zu gebrauchen.

Claims (1)

  1. P ATENT-Anspruch :
    Laufbremse mit durch die Förderlast bewirkter Bremsung, dadurch gekennzeichnet, dafs durch die Aufwärtsbewegung einer Zahnstange (i) mittels eines Zahnrades (k) und einer Handkurbelwelle (e) die in dem Rahmen (g) geführte Bremsscheibe ff) vom Bremsklotz (d) abgehoben, durch den Abwärtsgang der Zahnstange (i) jedoch eine besondere Bremsung des Förderseiles mittels des Bremsklotzes (n) erzielt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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