DE28681C - Aufzugswinde mit selbstthätiger Bremse - Google Patents

Aufzugswinde mit selbstthätiger Bremse

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DE28681C
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Germany
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elevator
hand
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automatic brake
counterweight
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DENDAT28681D
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Original Assignee
H. MOHR in Mannheim
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. März 1884 ab.
Das Gegengewicht des durch die dargestellte Winde zu bedienendenFahrstuhles wird wesentlich schwerer als der Fahrstuhl selbst gemacht, so dafs ein Theil der Last auf dem Fahrstuhl ausgeglichen ist und nicht gehoben zu werden braucht. Diese Anordnung bedingt, dafs beim Ablassen des leeren Fahrstuhles das schwerere Gegengewicht gehoben werden mnfs, man also.zum Aufziehen der Last sowohl als zum Herablassen des leeren Fahrstuhles bezw. Heben des Gegengewichtes eine Arbeit zu leisten hat, welche jedoch in der einen oder anderen Richtung nur der Hälfte der geförderten Last entspricht.
Bei gleicher Bedienungsmannschaft wird demzufolge ein doppelt so schnelles Heben ermöglicht, als wenn' das Gegengewicht nur einen Theil des Fahrstuhles ausgleichen würde.
Diesen Vortheil zu erreichen, mufs die selbstthätige Hemmung und Bremse der Winde nach zwei Seiten wirken, je nachdem der beladene Fahrstuhl oder das Gegengewicht die Ueberlast hat, und dieses ist durch die vorliegende Erfindung erreicht.
In der Keilrinne der Rolle α liegt ein Seil b, an dessen einem Ende der Fahrstuhl bezw. die zu hebende Last, an dessen anderem Ende das Gegengewicht befestigt ist. Auf der Achse dieser Rolle oder bei Anwendung einer. Räderübersetzung auf der Vorgelegeachse sitzt ein Klemmrad c, über dessen Rinne ein Handseil d ohne Ende läuft, das durch alle Stockwerke des betreffenden Gebäudes geht. Dieses Rad c ist auch an seinem äufseren Umfang keilförmig gedreht, Fig. 3, und an diesen Umfang greift der Bremsklotz e des Hebels f an1, welcher durch das Gegengewicht g beschwert ist. Das andere Ende des Hebels f trägt zwei Rollen h und i, über welche das Handseil d geführt wird.
Sobald man an einem Strang des Handseiles zieht, um die Ueberlast zu heben, wird zunächst das Rollenende des Hebels f gesenkt, dadurch der Bremsklotz e gelöst und dann das Rad c ohne jede weitere Reibung in der Zugrichtung des Handseiles mitgenommen. Soll dagegen die Ueberlast herabgelassen werden, so macht der Hebel / durch den Zug am Handseil d keine Bewegung, sondern dieser Zug hebt nur die Bremsklotzbelastung, welche durch das Gegengewicht^ erzeugt wird, so weit auf, dafs die Reibung zwischen Rad c und Bremsklotz e so weit vermindert ist, um der Ueberlast das Gleichgewicht zu halten, und das Rad c folgt dem Zug am Handseil ohne jede unnöthige Anstrengung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Aufzugswinden die Anwendung eines Hebels, welcher einestheils durch Gewichtsbelastung gegen das Antriebrad der Winde gedrückt wird und dasselbe bremst bezw. hemmt, anderentheils in seiner Bremswirkung durch den Zug am Handseil selbstthätig regulirt wird, was dadurch geschieht, dafs das Handseil über Leitrollen geht, welche auf diesem Hebel befestigt sind.
DENDAT28681D Aufzugswinde mit selbstthätiger Bremse Active DE28681C (de)

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