AT200144B - Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten der 6- bzw. 7-Hydroxychromone - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten der 6- bzw. 7-Hydroxychromone

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AT200144B
AT200144B AT200144DA AT200144B AT 200144 B AT200144 B AT 200144B AT 200144D A AT200144D A AT 200144DA AT 200144 B AT200144 B AT 200144B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten der 6-bzw. 7-Hydroxychromone 
 EMI1.1 
 treibendes   undkrampfmildemdes   Mittel verwendet wurde, hat z. B. Anlass zur Suche nach Medikamenten mit einer herzkranzgefässerweiternden Wirksamkeit gegeben. 



   Die ersten diesbezüglichen Studien gehen auf 1950 zurück. Es sind die Arbeiten von G. V. 



  Anrep, G. S. Barsoum, M. R. Kenawy (J. Pharm. 



  Pharmacol.,   1 - 164,   1949), von A. Schönberg, A. Sina (J. A. C. S.,   72 - 1611-1950),   von G. V. Anrep, A. Schönberg (J. Pharm. Pharmacol.,   6 - 166,   1953), von Schmutz und andern (Helv. 
 EMI1.2 
 G. Jongebreur (Pharm. Weekblad,   86 - 661, 1951)   (Arch. Int. Pharmacodyn.,   90,   384,1952) hervorzuheben, welcher systematisch den Kern des Chromons und des Flavons untersucht hat, und der aufklären konnte, dass das Molekül gewisse Eigentümlichkeiten haben muss, wenn es als   herzkranzgefässerweiterndes   Mittel wirksam sein soll. 



   Man hat jetzt festgestellt, dass die Kerne von Chromon und Flavon von sich aus eine gewisse Wirksamkeit besitzen, und man hat versucht, festzustellen, wie man den organischen Aufbau dieser Kerne ändern muss, um die herzkranzgefässerweiternde Wirkung zu erhöhen. 



   Nachdem man zunächst verschiedene synthetisch erhaltene Verbindungen untersucht hatte, richtete sich das Interesse auf einen Chromonkern folgender Art : 
 EMI1.3 
 wobei R, R 1 und R2 später definiert werden, d. h. auf ein Molekül, welches in 6- oder 7-Stellung durch eine Oxyacetyl-Kette substituiert ist, welche ebenfalls auch die Form eines cyclischen Furans annehmen kann. 



   Die biologischen Versuchsergebnisse haben die Hoffnungen bestätigt, die man in diese Produkte setzte. 



   Die Verbindungen, die entsprechend vorliegen- der Erfindung hergestellt werden, haben alle bei ihrer Erprobung als Coronardilatatoren an einem isolierten Kaninchenherz und an einem Hunde- herz   in   situ" nach der Methode von Morawitz eine beachtliche Wirksamkeit gezeigt, welche wesentlich stärker war als die   des "Khellins" und   auch eine geringere Giftwirkung aufwiesen. 



   Nach den pharmakologischen Versuchen im biologischen Laboratorium wurden gewisse dieser sehr wirksamen Produkte klinischen Versuchen unterworfen und ergaben interessante Ergebnisse. 



   Die Ergebnisse bezüglich der Wirksamkeit verschiedener so erprobter Produkte sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. 



   Tabelle : 
Wirk- sam- keit 
 EMI1.4 
   3- Di** = stärker als #Khelline".   



   Ein Körper, der sich durch seine erhöhte Wirksamkeit besonders ausgezeichnet hat, ist das Flavon-7-oxyäthylacetat, welches in der Konzentration von 3, 16 mg/1 in einer Ringer-Locke- 

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 Lösung imstande ist, den Coronarfluss um   80%   zu erhöhen. Die Giftigkeit ist ebenfalls sehr gering : Bei Verabreichung innerhalb der Bauchhöhle betrug die   LD 50 bei   der Ratte 3200 mg/kg. 



   Die nach vorliegender Erfindung hergestellten Verbindungen haben folgende Strukturformel : 
 EMI2.1 
 in der a) R und   E. i   beide eine   CH-Gruppe   bedeuten, die   Oxyacetylkette-O-CH-COO-Rs   sich am Chromonkern in 6- oder 7-Stellung befindet und   Rg   eine   CHg-Gruppe   bedeutet, oder 
 EMI2.2 
 bedeutet, oder c) RH und Ri eine C6H5-Gruppe darstellen, die Oxyacetylkette -O-CH2-COO-R2 am Chromonkern in Stellung 7 steht und R2 ein Alkylradikal mit 1-6 Kohlenstoffatomen ist. 



   Die Herstellung der der allgemeinen Formel entsprechenden Verbindungen besteht darin, dass man ein entsprechend substituiertes 6- oder 7-Hydroxychromon, suspendiert in Aceton, mit einem   Halogenessigsäurealkylester,   dessen Alkylgruppe 1-6 Kohlenstoffatome enthält und dessen Halogen Cl, Br oder J ist, in Gegenwart eines Alkalikarbonates während einer Zeitdauer von 7 bis 12 Stunden bei Siedetemperatur der Lösung kondensiert, worauf man den gebildeten Alkylester durch Verdampfung des Lösungsmittels isoliert und durch Umkristallisieren aus einem geeigneten Lösungsmittel reinigt. 



   Man wird die Erfindung besser verstehen, wenn man sich bei der Ausführung des Verfahrens der Erfindung auf folgende Beispiele bezieht. 



   Beispiel 1: 2,3-Dimethylchromon-6-oxyäthylacetat : 
 EMI2.3 
 Man füllt in einen Glaskolben mit einem Fassungsvermögen von 500   cm   der mit einem Kugelkühler mit CaCl2-Abschluss ausgerüstet ist, 200 cm3 wasserfreies Aceton und 8, 5 g Brom- äthylacetat. Zu dieser Lösung fügt man 9, 5 g 6-Hydroxy-2,3-dimethylchromon und 5 g   K2C03   hinzu. Man erhält so eine Suspension, die man 7 Stunden lang auf dem Wasserbad am Rückfluss zum Sieden bringt, ohne dabei jemals eine vollständige Auflösung zu erreichen. Auf diese Weise kondensiert sich das 6-Hydroxy-2,3-dimethylchromon mit dem Bromäthylacetat. Dabei entsteht das   2, 3-Dimethyl-6-chromonoxyäthyl-   acetat. Man setzt auf den Kolben an Stelle des Kugelkühlers ein Verlängerungsstück für eine einfache Destillation und konzentriert bis zur Trockne.

   Auf diese Weise gewinnt man das Lösungsmittel bis etwa zu 85% zurück. Der Rückstand im Kolben liegt in fester Form mit einer Farbe, die man als schmutzig weiss bezeichnen kann, vor. Man nimmt ihn in Wasser auf und filtriert ihn auf einem Büchner-Trichter. 



  Auf diese Weise entfernt man einen Teil des Kaliumcarbonats und das Kaliumbromid, das sich während der Reaktion gebildet hat. Man wäscht den Kuchen, der sich in dem Filter gesammelt hat, sorgfältig mit Wasser und trocknet ihn im Trockenschrank bei   900 C. Man   erhält so 8 g des Produktes mit einem Schmelzpunkt von 100, 5 bis   102, 5    C. 



  Analyse : berechnet für   CigHOg :   C 65,21%; H 5,79%, gefunden : 65,50%; 5,70%. 



   Beispiel2 :2,3-Dimethylchromon-7-oxyäthylacetat : 
 EMI2.4 
 Man füllt in einen Glaskolben mit einem Fassungsvermögen von 500 cm3, der mit einem Kugelkühler mit CaCl2-Abschluss ausgerüstet ist, 200 cm3 wasserfreies Aceton und 8,7 g Bromäthylacetat. Zu dieser Lösung fügt man 10 g 7-Hydroxy-2, 3dimethylchromon und 10 g   K2C03   hinzu. So erhält man eine Suspension, die man 7 Stunden lang auf dem Wasserbad am   Rückfluss   zum Sieden bringt, ohne dabei je eine völlige Auflösung zu erreichen. Auf diese Weise kondensiert sich das   7-Hydroxy-2, 3-dimethylchromon   mit dem Bromäthylacetat, wobei das 2, 3-Dimethylchromon-7-oxyäthylacetat entsteht. Man setzt an Stelle des Kugelkühlers ein Verlängerungsstück zur einfachen Destillation auf den Kolben und konzentriert bis zur Trockne.

   Auf diese Weise erhält man ungefähr   85%   des Lösungsmittels zurück. Der Rückstand in dem Kolben liegt in fester Form vor, er hat eine schmutzig weisse Farbe. Man nimmt ihn mit Wasser auf und filtriert ihn auf einem Büchner-Trichter. Auf diese Weise trennt man einen Teil des Kaliumcarbonats und das Kaliumbromid ab, das sich während der Reaktion gebildet hat. Man wäscht den erhaltenen Filterkuchen sorgfältig mit Wasser und trocknet ihn im Trockenschrank bei 100   C. 



  Man erhält so 14 g des Rohproduktes, welches man in 50%igem Äthylalkohol umkristallisiert. 



  So erhält man 12 g des Produktes mit einem Schmelzpunkt von 123 bis   125  C.   



  Analyse : berechnet für   ClgHOg :   C   65, 21% ;   H   5, 79%,   gefunden :65,18%;5,60%.
Beispiel 3: 2-Äthyl-3-methylchromon-7-oxy- äthylacetat : 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
Man füllt in einen Glaskolben mit einem Fassungs- vermögen von 500   cm3,   der mit einem Kugel- kühler mit   CaCl-Abschluss   ausgerüstet ist, 200 cm3 wasserfreies Aceton und 8, 2 g Bromäthylacetat. 



   Zu dieser Lösung fügt man 10 g 7-Hydroxy-2- äthyl-3-methylchromon und 10 g   KCO,   hinzu.
Man erhält so eine Suspension, die man 7 Stunden lang auf dem Wasserbad am Rückfluss sieden lässt, ohne je eine völlige Auflösung zu erreichen. 



   Auf diese Weise kondensiert sich das 7-Hydroxy-
2-äthyl-3-methylchromon mit dem Bromäthyl- acetat, und es entsteht das 2-Äthyl-3-methyl- chromon-7-oxyäthylacetat. 



   Man ersetzt den Kugelkühler auf dem Kolben durch ein Verlängerungsstück zur einfachen
Destillation und konzentriert bis zur Trockne.
So gewinnt man etwa   85%   des Lösungsmittels zurück. Der Rückstand in dem Kolben liegt in fester Form vor, er hat eine schmutzig weisse
Farbe. Man nimmt ihn mit Wasser auf und filtriert ihn auf einem Büchner-Trichter. Auf diese Weise trennt man einen Teil des Kalium- carbonats und das Kaliumbromid ab, das sich während der Reaktion gebildet hat. Den Filter- kuchen wäscht man sorgfältig mit Wasser und trocknet ihn bei 50   C im Trockenschrank. Man erhält 12, 5 g des Produktes, das man in einer
Mischung von Petroläther und Ligroin um- kristallisiert. Man erhält so 11 g des Produktes mit einem Schmelzpunkt von 87 bis   89  C.   



   Analyse : 
 EMI3.2 
   : C 66, 21% ;gefunden : 66, 51% ; 6, 51%.    



  Beispiel 4: Flavon-7-oxymethylacetat: 
 EMI3.3 
 Man füllt in einen Glaskolben mit einem Fassungsvermögen von 500 cm3, der mit einem Kugelkühler mit einem   CaCl-Abschluss   ausgerüstet ist, 200 cm3 wasserfreies Aceton und 4, 6 g Chlormethylacetat. Zu dieser Lösung fügt man 10 g   7-Hydroxyflavon   und 10 g   K2C03   hinzu. Man erhält so eine Suspension, die man 7 Stunden lang auf dem Wasserbad am Rückfluss sieden lässt, ohne je eine völlige Auflösung zu erhalten. Auf diese Weise kondensiert sich das 7-Hydroxyflavon mit dem Chlormethylacetat und man erhält das Flavon-7-oxymethylacetat. 



   Man ersetzt den Kugelkühler auf dem Kolben durch ein Verbindungsstück zur einfachen Destillation und konzentriert bis zur Trockne. Auf diese Weise gewinnt man bis etwa 85% des Lösungsmittels zurück. Der Rückstand in dem Kolben liegt in fester Form vor. Er hat eine Farbe, die man als gelblich bezeichnen kann. Man nimmt ihn mit Wasser auf und filtriert ihn auf einem Büchner-Trichter. Auf diese Weise trennt man einen Teil des Kaliumcarbonats und das Kaliumchlorid ab, welches sich während der Reaktion gebildet hat. 



   Man wäscht den Filterkuchen sorgfältig mit Wasser und trocknet ihn im Trockenschrank bei 100  C. Man erhält so 6, 3 g des Produktes, welches man in absolutem Alkohol umkristallisiert. 



  Man erhält so 4 g des Produktes mit einem Schmelzpunkt von 134 bis   135  C.   



  Analyse : berechnet für   CHOs :   C 69, 66% ; H   4, 54%,     gefunden : 69, 72% ; 4, 36%.    



   Beispiel   5 : Flavon-7-oxyäthylacetat :   
 EMI3.4 
 Man füllt in einen Glaskolben mit einem Fassungsvermögen von 500   cm3,   der mit einem Kugelkühler mit einem   CaCl-Abschluss   ausgerüstet ist, 200   cm     3 wasserfreies   Aceton und 2, 7 g Chlor- äthylacetat. Zu dieser Lösung fügt man 5 g   7-Hydroxyflavon   und 5 g   K, CO,   hinzu. Man erhält so eine Suspension, die man 7 Stunden lang auf dem Wasserbad am Rückfluss sieden lässt, ohne jemals eine völlige Auflösung zu erreichen. Auf diese Weise kondensiert sich das 7-Hydroxyflavon mit dem Chloräthylacetat. Es entsteht das Flavon-7-oxyäthylacetat. 



   Man ersetzt den Kugelkühler auf dem Kolben durch ein Verlängerungsstück zur einfachen Destillation und konzentriert bis zur Trockne. 



  So gewinnt man etwa 85% des Lösungsmittels zurück. Der Rückstand in dem Kolben liegt in Form eines festen Stoffes vor, die Farbe kann man als schmutzig weiss bezeichnen. Man nimmt ihn mit Wasser auf und filtriert ihn auf einem Büchner-Trichter. Auf diese Weise trennt man einen Teil des Kaliumcarbonats und das Kaliumchlorid ab, welches sich während der Reaktion gebildet hat. 



   Man wäscht den Filterkuchen sorgfältig mit Wasser und trocknet ihn im Trockenschrank bei 100  C. Man erhält so 5 g des Produktes, welches man in 50%igem Äthylakohol umkristallisiert. Man erhält so 4, 5 g des Produktes mit einem Schmelzpunkt von 123 bis 124  C. 



  Analyse : berechnet für C19H16O5: C 70, 37% ; H   4, 93%,   
 EMI3.5 
 Beispiel   6 : Flavon-7-oxy-propylacetat :   
 EMI3.6 
 Man füllt in einen Glaskolben mit einem Fassungsvermögen von 500   cm   der mit einem Kugelkühler mit einem   CaCl-Abschluss     ausgerüstet ist,   200 cm3 

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   wasserfreies Aceton und 4, 6 g Chlor-n-propylacetat. Zudieser Lösungfügtman4, 5g7-Hydroxy- flavon und 4, 5 g K2CO3. Man erhält so eine Suspension, die man 7 Stunden lang auf dem Wasserbad am Rückfluss sieden lässt, ohne jemals eine vollständige Lösung zu erhalten. Auf diese Weise kondensiert sich das 7-Hydroxyflavon mit dem Chlor-n-propylacetat. Es entsteht das Flavon-7-oxy-n-propylacetat. 



  Man ersetzt den Kugelkühler auf dem Kolben durch ein Verlängerungsstück für die einfache Destillation und konzentriert bis zur Trockne. 



  So gewinnt man etwa 85% des Lösungsmittels zurück. Der Rückstand in dem Kolben liegt in Form eines festen Stoffes vor, dessen Farbe man als gelb bezeichnen kann. Man nimmt ihn mit Wasser auf und filtriert ihn auf einem BüchnerTrichter. Auf diese Weise trennt man einen Teil des Kaliumcarbonats und das Kaliumchlorid ab, das sich während der Reaktion gebildet hat. 



  Man wäscht den Filterkuchen sorgfältig in Wasser aus und trocknet ihn im Trockenschrank bei 100   C. Man erhält so 8, 5 g des rohen Produktes, das man in absolutem Alkohol umkristallisiert. Man erhält 8, 5 g feste gelbe Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 165 bis 168  C. 



  Analyse : berechnet für CsoHigOg : C 71, 00% ; H 5, 32%, gefunden : 71,55%; 4,93%.   
 EMI4.1 
 
 EMI4.2 
 Man füllt in einen Glaskolben mit einem Fassungsvermögen von 500   cm3,   der mit einem Kugelkühler mit einem   CaCla-Abschluss   ausgerüstet ist, 200   cm   wasserfreies Aceton und 3, 7 g Chlorisopropylacetat. Zu dieser Lösung fügt man 6, 5 g   7-Hydroxyflavon   und 6, 5 g   K2C03"   Man erhält so eine Suspension, die man 7 Stunden lang am Rückfluss erhitzt, ohne jemals eine völlige Auflösung zu erreichen. Auf diese Weise kondensiert sich das   7-Hydroxyflavon   mit dem Chlorisopropylacetat und man erhält das Flavon-7-oxyisopropylacetat.

   Man ersetzt den Kugelkühler auf dem Kolben durch ein Verlängerungsstück für die einfache Destillation und konzentriert bis zur Trockne. So gewinnt man etwa   85%   des Lösungsmittels zurück. Der Rückstand in dem Kolben liegt in fester Form vor, seine Farbe kann man mit hellgelb bezeichnen. 



  Man nimmt ihn mit Wasser auf und filtriert ihn auf einem Büchner-Trichter. Auf diese Weise trennt man einen Teil des Kaliumcarbonats und das Kaliumchlorid ab, das sich während der Reaktion gebildet hat. 



   Man wäscht den Filterkuchen sorgfältig mit Wasser und trocknet ihn im Trockenschrank bei 100  C. Man erhält so 7 g des Produktes, welches man in absolutem Alkohol umkristalli- siert. Das ergibt 4, 4 g des Produktes mit einem Schmelzpunkt von 115 bis 116  C. 



  Analyse : berechnet für   CHigOg :   C 70, 93% ; H    5, 38%,   gefunden   : 70, 73%, 5, 19%  
Beispiel 8: Flavon-7-oxyallylacetat: 
 EMI4.3 
 Man füllt in einen Glaskolben mit einem Fassungsvermögen von 500 cm3, der mit einem Kugelkühler mit einem CaCl2-Abschluss ausgerüstet ist, 200 cm3 wasserfreies Aceton und 5, 38 g Chlorallylacetat. Zu dieser Lösung fügt man 10 g 7-Hydroxyflavon und 10 g   K2C03   hinzu. Man erhält so eine Suspension, die man 7 Stunden lang auf dem Wasserbad am Rückfluss sieden lässt, ohne jemals eine völlige Auflösung zu erreichen. 



  Auf diese Weise kondensiert sich das 7-Hydroxyflavon mit dem Chlorallylacetat. Es bildet sich das   Flavon-7-oxyallylacetat.   



   Man ersetzt den Kugelkühler auf dem Kolben durch ein Verlängerungsstück zur einfachen Destillation und konzentriert bis zur Trockne. 



  Man erhält so etwa   85%   des Lösungsmittels zurück. Der Rückstand in dem Kolben liegt in Form eines festen Stoffes vor. Die Farbe kann man mit schmutzig weiss bezeichnen. Man nimmt ihn mit Wasser auf und filtriert ihn auf einem Büchner-Trichter. Auf diese Weise trennt man einen Teil des Kaliumcarbonats und das Kaliumchlorid ab, das sich während der Reaktion gebildet hat. Man wäscht den Filterkuchen sorgfältig mit Wasser und trocknet ihn bei   100   C im   Trockenschrank. So erhält man 10 g des rohen Produktes, welches man in Äthylalkohol umkristallisiert. Man erhält 5 g feste weisse Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 118 bis 119  C. 



  Analyse : berechnet für   CHMOg :   C 71, 42% ; H   4, 79%,     gefunden : 70, 6 % ; 4, 69%.    



   Beispiel 9 : Flavon-7-oxy-sec-butyl-acetat : 
 EMI4.4 
 Man füllt in einen Glaskolben mit einem Fassungs- 
 EMI4.5 
 Man erhält so eine Suspension, die man 7 Stunden lang auf dem Wasserbad am Rückfluss sieden lässt, ohne jemals eine völlige Auflösung zu erreichen. 



   Auf diese Weise kondensiert sich das 7-Hydroxyflavon mit dem Chlor-sec-butylacetat und bildet das   Flavon-7-oxy-sec-butylacetat.   

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   Man ersetzt den Kugelkühler auf dem Kolben durch ein Verlängerungsstück zur einfachen
Destillation und konzentriert bis zur Trockne. 



   So gewinnt man etwa 85% des Lösungsmittels   !   zurück. Der Rückstand im Kolben erweist sich als fester Körper. mit einer Farbe, die man als schmutzig weiss bezeichnen kann. Man nimmt ihn mit Wasser auf und filtriert ihn auf einem
Büchner-Trichter. Auf diese Weise trennt man 'einen Teil des Kaliumcarbonats und das Kalium- chlorid ab, das sich während der Reaktion ge- bildet hat. 



   Man wäscht den Filterkuchen sorgfältig mit
Wasser und trocknet ihn bei 50  C in einem
Trockenschrank. Man erhält so 10 g des Produktes, welches man in Ligroin umkristallisiert. Man erhält 7 g feste weisse Kristalle mit einem Schmelz- punkt von 95 bis 96  C. 



   Analyse : berechnet für   CHOs :   C   71, 57% ;   H   5, 72%,   gefunden : 70, 08%, 5, 69%. 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 
 Man füllt in einen Glaskolben von 500 cm3 Inhalt, der mit einem Kugelkühler mit einem   CaCI2-   Abschluss ausgerüstet ist, 200 cm3 wasserfreies Aceton und 6, 3 g Chlorisobutylacetat. Zu dieser 
 EMI5.3 
 die man 7 Stunden lang auf dem Wasserbad am
Rückfluss sieden lässt, ohne jemals eine vollständige Auflösung zu erreichen. Auf diese Weise kondensiert sich das   7-Hydroxyflavon   mit dem
Chlorisobutylacetat, wobei Flavon-7-oxyisobutylacetat entsteht. 



   Man ersetzt den Kugelkühler auf dem Kolben durch ein Verlängerungsstück für die einfache Destillation und man konzentriert bis zur Trockne. 



  Das Lösungsmittel gewinnt man auf diese Weise etwa zu 85% wieder zurück. Der Rückstand liegt in dem Kolben als fester Stoff vor, dessen Farbe man als schmutzig weiss bezeichnen kann. 



  Man nimmt ihn mit Wasser auf und filtriert ihn auf einem Büchner-Trichter. Auf diese Weise trennt man einen Teil des Kaliumcarbonats und das Kaliumchlorid ab, das sich während der Reaktion gebildet hat. 



   Man wäscht den Filterkuchen sorgfältig mit Wasser und trocknet ihn bei 70   C im Trockenschrank. Man erhält so 10 g des Produktes, welches man in Ligroin umkristallisiert. Man erhält 9 g feste weisse Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 93 bis   95  C.   



  Analyse : berechnet für   CHOg :   C   71, 57% ; H 5, 72%,     gefunden : 72, 00%, 5, 65%.    Beispiel   11 : Flavon-7-oxybutylacetat :   
 EMI5.4 
 Man füllt in einen Glaskolben mit einem Fassungsvermögen von 500   cm3,   der mit einem Kugelkühler mit einem   CaCl-Abschluss   ausgerüstet ist, 200 cm3 wasserfreies Aceton und 5, 7 g Chlorbutylacetat. Zu dieser Lösung fügt man 9 g   7-Hydroxy-     flavon   und 9 g K2C03 hinzu. Man erhält so eine Suspension, die man 7 Stunden lang auf dem Wasserbad am Rückfluss sieden lässt, ohne jemals eine völlige Auflösung zu erhalten. Auf diese 
 EMI5.5 
 oxybutylacetat entsteht. Man ersetzt den Kugelkühler durch ein Verlängerungsstück auf dem Kolben für die einfache Destillation.

   Man konzentriert bis zur Trockne. So gewinnt man etwa   85%   des Lösungsmittels zurück. Der Rückstand liegt in dem Kolben in fester Form vor. Die Farbe kann man mit schmutzig gelb bezeichnen. 



  Man nimmt ihn mit Wasser auf und filtriert ihn auf   einem- Büchner- Trichter.   Auf diese Weise beseitigt man einen Teil des Kaliumcarbonats und das Kaliumchlorid, welches sich während der Reaktion gebildet hat. 



   Man wäscht den Filterkuchen sorgfältig mit Wasser und trocknet ihn im Trockenschrank bei   700 C.   Man erhält 11 g des Produktes, welches man in Aceton umkristallisiert. Man erhält 7, 8 g eines festen kristallinischen gelblichen Körpers mit einem Schmelzpunkt von 97 bis 990 C. 



    Analyse :    berechnet für   CHOs :   C   71, 57% ; H 5, 72%,   gefunden :70,86%;5,55%. 
 EMI5.6 
 
 EMI5.7 
 In einen Glaskolben von 500 cm3 Inhalt, der mit einem Kugelkühler mit einem   CaCl2-Abschluss   ausgerüstet ist, bringt man 200 cm3 wasserfreies Aceton und 6, 9 g Chloramylacetat. Zu dieser Lösung fügt man 10 g   7-Hydroxyflavon   und 10 g   K2C03.   Man erhält so eine Suspension, die man 7 Stunden lang auf dem Wasserbad am 1 Rückflusskühler sieden lässt, ohne dabei jemals eine vollständige Auflösung zu erreichen. Auf diese Weise kondensiert sich das   7-Hydroxyflavon   mit dem Chloramylacetat und bildet dabei das Flavon-7-oxyamylacetat.

   Man ersetzt den Kugel- 1 kühler auf dem Kolben durch ein Verlängerungsstück für einfache Destillation und konzentriert bis zur Trockne. So gewinnt man ungefähr   85%   des Lösungsmittels zurück. Der Rückstand in dem Ballon erweist sich als ein fester Körper, 1 dessen Farbe man als schmutzig weiss bezeichnen 

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 kann. Man nimmt ihn mit Wasser auf und filtriert ihn auf einem Büchner-Trichter. So beseitigt man einen Teil des Kaliumcarbonats und das Kaliumchlorid, das sich bei der Reaktion gebildet hat. 



   Man wäscht den Filterkuchen mit Wasser auf dem Filter und trocknet ihn im Trockenschrank bei 70  C. Man erhält so 10 g Rohprodukt, welches man in Ligroin umkristallisiert. Man erhält 6, 5 g feste weisse Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 84 bis   86   C.   



  Analyse : berechnet für C22H22O5: C   72, 11% ; H 6, 05%,     gefunden : 72, 01% ; 5, 98%.    



   Beispiel 13 : Flavon-7-oxyjsoamylacetat : 
 EMI6.1 
 In einen Glaskolben mit 500   cm   Inhalt, der mit einem Kugelkühler mit   CaC12-Abschluss   ausgerüstet ist, bringt man 200   cm   wasserfreies Aceton und 6, 5 g Chlorisoamylacetat. Zu dieser 
 EMI6.2 
 die man 7 Stunden lang am   Rückflusskühler   auf dem Wasserbad sieden lässt, ohne jemals eine völlige Lösung zu erreichen. Auf diese Weise kondensiert sich das   7-Hydroxyflavon   mit dem Chlorisoamylacetat und bildet dabei das   Flavon-7-oxyamylacetat.   



   Man setzt auf den Kolben statt des Kugelkühlers eine Verlängerung für einfache Destillation und konzentriert bis zur Trockne. Der Rückstand im Kolben erweist sich als fester Körper mit einer Farbe, die man als schmutzig weiss bezeichnen kann. Man nimmt ihn mit Wasser auf und filtriert ihn auf einem Büchner-Trichter. 



  Auf diese Weise entfernt man einen Teil des Kaliumcarbonats und das Kaliumchlorid, welches bei der Reaktion gebildet wurde. Man wäscht den Filterkuchen, der sich auf dem Filter befindet, mit Wasser aus und trocknet ihn im Trockenschrank bei 50  C. So erhält man 9, 5 g Rohprodukt, welches in Ligroin umkristallisiert wird. Man erhält 7 g weisse Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 66 bis 68  C. 



  Analyse : berechnetfürC22H22O5 :C72,11%;H6,05%, gefunden : 71, 88%, 5, 95%. 
 EMI6.3 
 
 EMI6.4 
 
 EMI6.5 
 mit einem Kugelkühler mit   CaCl-Abschluss   ausgerüstet ist, gibt man 200 cm3 wasserfreies Aceton und 6, 9 g inaktives Chloramylacetat. 



  Zu dieser Lösung fügt man 10 g 7-Hydroxy- flavon und 10 g   K2C03.   Man erhält so eine Suspension, die man 7 Stunden lang am Rückflusskühler auf dem Wasserbad sieden lässt. 



  Auf diese Weise kondensiert sich das 7-Hydroxyflavon mit dem inaktiven Chloramylacetat und bildet dabei das inaktive Flavon-7-oxyamylacetat.
Man ersetzt den Kugelkühler auf dem Kolben durch ein   Verlängerungsstück   für einfache Destillation und konzentriert bis zur Trockne. So gewinnt man etwa   85%   des Lösungsmittels zurück. Der Rückstand im Kolben erweist sich als ein fester Körper von schmutzig weisser Farbe. Man nimmt ihn mit Wasser auf und filtriert ihn auf dem Büchner-Trichter. So beseitigt man einen Teil des Kaliumcarbonats und das Kaliumchlorid, welches sich bei der Reaktion gebildet hat. 



  Man wäscht den Filterkuchen sorgfältig mit Wasser und trocknet ihn im Trockenschrank bei 100  C. Man erhält 12 g Rohprodukt, welches man in Ligroin umkristallisiert. Man erhält 8 g weisse Kristalle mit-einem Schmelzpunkt von 108 bis 110  C. 



  Analyse : berechnetfürC22H22O5 :C72,11%;H6,05%, gefunden : 72, 08%, 5, 97%. 



   Beispiel   15 : Flavon-7-oxyhexylacetat :   
 EMI6.6 
 In einen Glaskolben mit 500   cm   Inhalt, der mit einem Kugelkühler mit   CaCl2-Abschluss   ausgerüstet ist, gibt man 200 cm3 wasserfreies Aceton und 7, 5 g Chlorhexylacetat. Zu dieser 
 EMI6.7 
 man 7 Stunden lang am Rückflusskühler auf dem Wasserbad sieden lässt, ohne dabei jemals eine vollständige Auflösung zu erreichen. Auf diese Weise kondensiert sich das   7-Hydroxyflavon   mit dem Chlorhexylacetat und bildet dabei das   Flavon-7-oxyhexylacetat.   



   Man ersetzt auf dem Kolben den Kugelkühler durch eine Verlängerung zur einfachen Destillation und konzentriert bis zur Trockne. So gewinnt man das Lösungsmittel zu etwa   85%   zurück. Der Rückstand im Kolben erweist sich als fester Körper von schmutzig weisser Farbe. 



  Man nimmt ihn mit Wasser auf und filtriert ihn auf einem Büchner-Trichter. So entfernt man einen Teil des Kaliumcarbonats und das Kaliumchlorid, welches sich bei der Reaktion gebildet hat. Man wäscht den Kuchen sorgfältig auf dem Filter mit Wasser und trocknet ihn im Trocken-   schrank bei 40   C. So erhält man 7 g Rohprodukt,    welches man in Ligroin umkristallisiert. Man erhält 3, 5 g weisse Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 53 bis   56   C.   



  Analyse : berechnet für   CsgHOg :   C   72, 61% ; H 6, 36%,   
 EMI6.8 


Claims (1)

  1. 72, 12% ; 6, 31%.PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten der 6-bzw. 7-Hydroxychromone der allgemeinen Formel : EMI7.1 in der EMI7.2 und Ri- O-CH2-COO-R2 an dem Chromonkem in Stellung 7 steht und R2 eine C2H5-Gruppe bedeutet, oder c) R H und Ri eine C6H5-Gruppe darstellen, die Oxyacetylkette -O-CH2-COO-R2 am Chromonkern in Stellung 7 steht und R2 ein Alkylradical mit 1-6 Kohlenstoffatomen ist, dadurch gekennzeichnet, dass man ein entsprechend substituiertes 6- oder 7-Hydroxychromon, suspendiert in Aceton, mit einem Halogenessigsäurealkylester, dessen Alkylgruppe 1-6 Kohlenstoffatome enthält und dessen Halogen Cl, Br oder J ist, in Gegenwart eines Alkalikarbonates während einer Zeitdauer von 7 bis 12 Stunden bei Siedetemperatur der Lösung kondensiert,
    worauf man den gebildeten Alkylester durch Verdampfung des Lösungsmittels isoliert und durch Umkristallisieren aus einem geeigneten Lösungsmittel reinigt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1193511B (de) * 1961-03-16 1965-05-26 Cassella Farbwerke Mainkur Ag Verfahren zur Herstellung von Derivaten des 7-Oxychromons
DE1210882B (de) * 1961-07-14 1966-02-17 Cassella Farbwerke Mainkur Ag Verfahren zur Herstellung von Derivaten des 7-Oxychromons

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