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HALLACK ABBEY PENROSE IN BALTIMORE (V. ST. A. ).
Vorrichtung zur Herstellung und Abfüllung von limonaden.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche das Mischen von kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten mit Essenzen oder Sirup besorgt, die zusammen die bekannten Getränke darstellen und welche woiters die Mischung in Flaschen abfüllt, worauf sie diese mit einem Verschlüsse, etwa nach Art der im Patente Nr. 10332 beschriebenen, versieht. Die Vorrichtung kann übrigens auch zum Abfüllen kohlensäurehaltigen Wassers allein, ohne vorsüssende oder aromatisierende Zusätze benutzt werden, oder es können die Mischungsbestandteile gesondert zugeführt und erst in der Flasche vermischt werden.
Die neuartige Vorrichtung gehört zu jener Klasse von Misch-und Abfüllmaschinen, bei welchen die Flasche auf einen heb-und senkbaren Tisch gestellt und durch Betätigung eines Hebels mit ihrer Mündung an den Verschlusskopf angedrückt wird, wobei gleichzeitig eine Pumpe betätigt wird, die ein vorher bestimmtes Volumen Essenz oder dgl. in die oberhalb des Verschlusskopfes angeordnete Mischkammer drückt, aus welcher die Essenz durch eine nunmehr freigegebene seitliche Bohrung eines verschiebbaren Verbindungsorganes in die Flasche fliesst ; in dem Masse, als sich letztere mit Flüssigkeit füllt, tritt die in ihr enthaltene Luft durch ein im Verschlusskopfe vorgesehenes Ventil aus.
Gemäss vorliegender Erfindung ist bei einer derartigen Vorrichtung noch ein Hebel angeordnet, mit welchem das die kohlensäurehaltige Flüssigkeit in die Mischkammer einlassende Ventil geöffnet, gleichzeitig aber auch das Verbindungsorgan betätigt wird, so dass die Flüssigkeit in die Flasche fliessen kann. Die neuartige Vorrichtung ist von dauerhaftem Bau, einfach in ihrer Handhabung und setzt die Verluste an Flüssigkeit auf ein Mindestmass herab.
In der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht, wobei sich die einzelnen Teile in ihrer Ruhestellung befinden ; Fig. 2 eine Vorderansicht ; Fig. 3 ein Schnitt durch die Mitte des oberen Teiles, der Flaschenfüllmaschine ; Fig. 4 ein Schnitt durch die Mitte des unteren Teiles ; Fig. 5 ein lotrechter Schnitt nach x-x von Fig. 2 ; Fig. 6 eine
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haltigen Wassers und der Essenz, die hier gründlich gemischt werden, bevor sie in die Flasche fliessen.
Die Sirup-oder Essenzpumpe 7 ist auf der Seite der Säule 4 befestigt. Aus einem
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ein Rückschlagventil verschlossene Öffnung 10 nach der Siruppumpo 7, die die Essenz durch die Leitung 8 in die Mischkammer 6 drückt. Die Essenz wird in vorher bestimmten Mengen zugeführt, die von dem veränderlichen Hube des Kolbens 12 abhängt, dessen liolbenstange 13 durch ein Zwischenstück 14 mit der Zugstange 15 verbunden ist, die unten an denselben Hebel 20 angelenkt ist, der den Tisch 32 anhebt. Der Hebel 20 dreht
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der lebel 20 einen abwärts gerichteten Arm 22, der mit dem Zapfen 23 an das Glied 24 eines Kniehebels angelenkt ist. Ein gemeinsamer Drehzapfen 25 verbindet die drei Knie- hpbelglicdpr 24, 26 und 27.
Das Glied 26 ist am Zapfen 27'an der Konsole 28 verzapft, die von einer Rippe 29 des Gestellfusses 1 getragen wird. Das Glied 27 ist an dem Zapfen 56'einer Auskragung 30 befestigt, die durch eine Schraubenmutter 30'an die Stange 3J festgeschraubt ist. Diese trägt einen Tisch 32'für die zu füllende Flasche. Die
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gebracht, wobei auch der Tisch 32 gehoben wird. Die Grösse der Bewegung der Stange 15 und also auch der Hub des Kolbens 12 wird durch die Stellschraube 36 bestimmt, die sich in dorn Schlitz 17 verschieben lässt.
Mit dem Hebel 37 sind gemäss vorliegender Erfindung die Teile verbunden, die das gashaltige Wasser der Mischkammer 6 sowie das gemischte Getränk der Flasche zuführen. Der Hebel 37 dreht sich auf einem Zapfen 38 ; sein äusserer Arm wird durch eine Feder 39 nach oben gezogen, die einerseits an dem Stift 40 des Gestellfussos 1 und andererseits an
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Der vordere Arm 48 des Hebels 46 ist in dem Kopf 50 einer gleitenden hohlen Stange 51 befestigt, die durch eine geeignete Stopfbüchse und eine Hülse 52 in die Mischkammor 6 tritt. Die Stange oder das Rohr 51 kann bis in den Flaschenhals vorgeschoben werden und ist mit einer Ausbohrung 53 versehen, die in der Ruhelage durch die Hülse 52 verschlossen gehalten wird. Während des Füllens aber befindet sich die Öffnung 53 ausserhalb der Hülse 52, so dass der Inhalt der Mischkammer durch die Öffnung 53 und das Rohr 51 in die Flasche fliessen kann. Auf dem vorderen Arme 48 des Hebels 46 befindet sich eine Stellschraube 54, die auf den kurzen seitwärts vorstehenden Arm 55 (Fig. 2 und 6) des Winkelhebeis 56 aufschlägt. Dieser wird an eine Nase 57 angelenkt, die an die Mischkammer 6 angegossen ist.
Der untere Teil des Winkelhebels 56 ist durch ein Verbindungsglied 57'an den Hebelarm 58 eines Ventiles oder Hahnes 59 angelenkt. Dieses befindet sich in der Leitung 60, durch die die kohlensäure- oder gashaltige Flüssigkeit aus einem beliebigen Gefässe der Mischkammer zugeführt wird.
Der Hebel 61, welcher sich auf dem Drehzapfen 38 des Hebels 37 dreht, betätigt mittels einer Stange 62 und verschiedener Zwischenglieder das Ventil 67, welches im Verschliesskopfe vorgesehen ist und der in der Flasche enthaltenen Luft beim Einfüllen der Flüssigkeit den Austritt gestattet. In dem unteren Teile des Verschliesskopfes 5 ist ein elastischer Einsatz vorgesehen, um zwischen der Flasche und dem Verschiiesskopf einen luftdichten Verschluss während des Verschhessens herzustellen.
Der Stempel 81 mit dem Arm 82 und den seitlichen Armen 83 dient zum Aufdrücken des Verschlusses und wird unter Vermittlung der Konsole 80 und der Zugstange 78 von dem Fusshebel 75 aus betätigt.
Soll eine Flasche gefüllt und verschlossen worden, so wird sie auf den Tisch 32 gestellt und der Hebel 20 gehoben, wodurch der Kniehebel 26, 27 den Tisch hebt und die Flasche gegen die elastische Einlage des Verschliesstiopfes 5 dr (ickt. Zugleich überträgt der Hebel 20 seine Bewegung durch die Stange 15, wodurch der Kolben J2 der Siruppumpe 7 nach unten gedrückt wird, so dass die vorher bestimmte Menge Essenz in die, Mischkammer 6 eintritt. Bei der vorhergehenden Aufwärtsbewegung de Kolbens 12 wurde die Essenz in den Zylinder der Pumpe 7 gesaugt. Jetzt wird das gashaltige Wasser zugeführt, indem man den Hebel 37 niederdrückt, bis die Schraube 54 gegen die Nase 55 des Winkolhehels 56 anschlägt. Das Glied 57"öffnet das Ventil 59.
Während der Bewegung des Hobels 6 ist das Rohr 51 durch den unteren Teil des Verschliesskopfes 5 in den Flaschenhals eingetreten, so dass die Öffnung 53 aus der Hülse 52 austritt und das Gemisch aus der Mischkammer in die Flasche fliessen kann. Die Luft in der Flasche wird dadurch verdrängt : nur im Flaschenhals und im unteren Teil des Verschliesskopfes bleibt sie zurück. Die Abwärtsbewegung des Hebels 37 ist so begrenzt, dass die Hand des Arbeiters bequem den Hebel 61 des Abbtaseventiles 67 erfassen und ohne den Hebel 37 ganz los-
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schliesskopf durch das Abblasoventil 67 entweicht.
Sowie die Flasche gefüllt ist, wird der Fusshebel 75 niedergedrückt, wobei der Stempel des Verschliesskopfes 5 abwärts geht und den Verschluss in den Flaschenhals einsetzt und befestigt.
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um das Zurücktreten der Flüssigkeit aus der Mischkammer 6 in die Pumpe 7 zu verhindern.