AT18437B - Verfahren zur Behandlung von Baumwolle, baumwollenen Gespinsten und Geweben behaufs Verminderung der Entzündlichkeit derselben. - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von Baumwolle, baumwollenen Gespinsten und Geweben behaufs Verminderung der Entzündlichkeit derselben.

Info

Publication number
AT18437B
AT18437B AT18437DA AT18437B AT 18437 B AT18437 B AT 18437B AT 18437D A AT18437D A AT 18437DA AT 18437 B AT18437 B AT 18437B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
fabrics
solution
inflammability
rovings
reduce
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
William Henry Perkin Jr Dr
Whipp Brothers & Tod Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by William Henry Perkin Jr Dr, Whipp Brothers & Tod Ltd filed Critical William Henry Perkin Jr Dr
Application granted granted Critical
Publication of AT18437B publication Critical patent/AT18437B/de

Links

Landscapes

  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   N   18437. 



   DR. WILLIAM HENRY PERKIN JR. 



   UND WHIPP BROTHERS & TOD LTD. IN MANCHESTER. 



    Verfahren zur Behandlung von Baumwolle, baumwollenen Gespinsten und Geweben behufs Verminderung der Entzündlichkeit derselben.   



     Vorliegende Ermdung   bezieht sich auf Ain Verfahren zum Behandeln von Roh-   baumwolle, baumwollenen Gespinsten   oder Geweben, zum Zwecke, sie unentzündl) ar zu machen   uni-'ein Abnehmen   der   Feuerbeständigkeit auch   nach mehrmaligem Waschen zu verhüten.'
Um dieses Resultat zu erzielen, muss man in der Weise verfahren, dass man die Stoffe   zunächst   mit einer Lösung eines zinnsauren Salzes,   z.   B. zinnsaurem Natron und dann mit einer Lösung eines Zink-, Aluminium-, Kupfer-oder Nickelsalzes, z. B. mit   essigsaurf'1ll   Zink oder   essigsaurem Aluminium   oder   schwefelsaurem   Kupfer oder schwefel-   saurem   Nickel behandelt. 



   Man hat bereits früher zum Feuorsichermachen Aluminate benützt, doch verlieren die mit   Aluminaten   behandelten Stoffe schon bei einmaligem Waschen ihre Feuerbeständigkeit. Wollte man die Stoffe so oft mit Aluminaten resp. mit so   starken Lösungen   von Aluminaten behandeln. dass sie auch nach   mehrmaligem   Waschen die Feuerbeständigkeit nicht verlieren, so würden die Stoffe derart mit den Salzen iiberladen sein, dass sie im Handel überhaupt nicht verwertet werden könnten. 



   Diesem Mangel wird nun durch die Verwendung von zinnsauren Salzen vollkommen abgeholfen. Es genügt eine einmalige Behandlung der Stoffe mit zinnsauren Salzen und dann mit   einer Lösung   eines   Zink-, Aluminium-, Kupfer-oder Nickelsalzes, um   sie feuerbeständig zu machen und ein Abnehmen dieser Feuerbeständigkeit auch nach mehrmaligem Waschen zu verhüten. 
 EMI1.1 
 einer Lösung von zinnsaurem Natron von 22  Bé. behandelt, hierauf getrocknet und dann mit einer Lösung von essigsaurem Zink von 16    Bé. behandelt. Schliesslich werden   die Stoffe getrocknet und eventuell   gedämpft.   



   Enthalten die Stoffe Appretur, so empfiehlt es sich diese zuerst auszuwaschen, bevor man die Stoffe der Behandlung gemäss vorliegendem Verfahren unterwirft. Man kann auch die Behandlung dadurch unterstützen, dass man die Stoffe zunächst durch eine schwache Lösung von   Olein,   Seife oder Glyzerin hindurchzieht. Kommen zwei Bäder bei der   Behandlung der   Stoffe zur Verwendung, so kann man auch dem ersten Bade etwas 
 EMI1.2 
 
Man behandelt in diesem Falle die Stoffe zunächst in einem   Bade,.   welches 50 Teile einer Lösung von   zinnsaurem   Natron von   170   Bé. und 1 Teil einer Lösung von   Olein     von 25% Stärke   oder 1 Teil eines gewöhnlichen löslichen Handelsöls oder Glyzerin enthält.

   Die Stoffe werden alsdann getrocknet und hierauf in einem zweiten Bade behandelt, welches 8 Teile einer Lösung von essigsaurem Zink von 170 Be. und 5 Teile Essigsäure von 2  Bé. enthält. Hierauf werden die Stoffe getrocknet und eventuell noch gedämpft. 



     Die Steife können entweder   in die Lösung eingetaucht oder damit begossen werden, je nachdem es sich in der Praxis als geeignet empfiehlt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Behandeln von Baumwolle, baumwollenen Gespinsten oder Geweben, um sie feuersicher zu machen und ein Abnehmen der Feuorbestl1ndigkeit auch nach mehrmaligem Waschen zu verhüten, dadurch gekennzeichnet, dass man die Stoffe mit der Lösung eines zinnsauren Salzes durchtränkt und nach dem Trocknen mit einem löslichen Metallsalz, z. B. mit essigsaurem Zink, essigsaurem Aluminium, schwefelsaurem Kupfer oder schwefelsaurem Nickel behandelt. EMI2.1
AT18437D 1902-04-25 1902-04-25 Verfahren zur Behandlung von Baumwolle, baumwollenen Gespinsten und Geweben behaufs Verminderung der Entzündlichkeit derselben. AT18437B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT18437T 1902-04-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT18437B true AT18437B (de) 1904-11-25

Family

ID=3522218

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT18437D AT18437B (de) 1902-04-25 1902-04-25 Verfahren zur Behandlung von Baumwolle, baumwollenen Gespinsten und Geweben behaufs Verminderung der Entzündlichkeit derselben.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT18437B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT18437B (de) Verfahren zur Behandlung von Baumwolle, baumwollenen Gespinsten und Geweben behaufs Verminderung der Entzündlichkeit derselben.
DE150465C (de)
DE542775C (de) Verfahren zum Impraegnieren von Textilien mit Metallverbindungen
DE274867C (de)
DE648447C (de) Verfahren zum Wasserfestmachen von Wollfasern
DE1521852B1 (de) Verfahren zum Faerben von Zink und Zinklegierungen mit einer Chromatierungsloesung und einer organischen Farbstoffloesung
AT132696B (de) Verfahren, um Wollfasern mit Al2 (SO4)3 wasserabstoßend zu machen.
DE431508C (de) Arbeiten mit heissen Loesungen von Ammoniumchlorid, welche neben dem AmmoniumchloridAmmoniumnitrat enthalten
AT8596B (de) Verfahren zur Überführung der Cellulose in eine in Kupferoxydammoniak besonders leicht lösliche Form.
AT206854B (de) Kontinuierliches Verfahren zum Entfetten und Entschlichten von Textilmaterialien aus Rayon
AT233506B (de) Verfahren zur Behandlung von Keratintextilfasern gegen Verfilzen
AT95843B (de) Verfahren zur Verzinnung von Eisen, insbesondere Gußeisen.
DE598679C (de) Verfahren zur Behandlung von Pflanzenfasern
AT93924B (de) Verfahren zum Waschen von Pflanzenfasern.
AT141134B (de) Verfahren zur Reinigung und Bleichung von Pflanzenfasern.
AT56300B (de) Verfahren zum Fixieren von Viskose (Zellulosexanthogenat) in Druckschichten, Überzügen, Appreturen, Füllungen und Schlichten.
AT109677B (de) Verfahren zum Färben, Drucken und Bemustern von ganz oder teilweise aus Zelluloseacetat bestehendem Fasergut, Gespinsten, Geweben, Filmen usw.
AT54716B (de) Verfahren zum Reinigen von Metallgegenständen aus Silber und Gold, galvanischen Plattierungen und dgl.
DE535638C (de) Verfahren zur Verkupferung von Aluminium auf kaltem Wege mittels eines wasserloeslichen Kupfersalzes
DE640508C (de) Verfahren zum Beschweren von Wolle
DE870249C (de) Verfahren zur Nachbehandlung von ausgefaellten sekundaeren Celluloseestern
DE808706C (de) Verfahren zur Behandlung von Zellulosematerial mit konzentrierter Alkalilauge
DE750704C (de) Verfahren zur Herstellung von Praegemustern auf Geweben aus Cellulosefasern
AT166477B (de) Verfahren zum Unlöslichmachen von Fasern aus Milch- oder Sojabohnencasein mit Chromsalzen
AT80790B (de) Verfahren zum Bäuchen von Baumwollwaren. Verfahren zum Bäuchen von Baumwollwaren.