DE648447C - Verfahren zum Wasserfestmachen von Wollfasern - Google Patents

Verfahren zum Wasserfestmachen von Wollfasern

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DE648447C
DE648447C DEM121373D DEM0121373D DE648447C DE 648447 C DE648447 C DE 648447C DE M121373 D DEM121373 D DE M121373D DE M0121373 D DEM0121373 D DE M0121373D DE 648447 C DE648447 C DE 648447C
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wool fibers
waterproofing
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impregnation
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/10Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing oxygen
    • D06M13/184Carboxylic acids; Anhydrides, halides or salts thereof
    • D06M13/188Monocarboxylic acids; Anhydrides, halides or salts thereof

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren zum Wasserfestmachen von Wollfasern Die Erfindung bezweckt, die Wirkung der zum Wasserfestmachen von Wolle bekannten Imprägnierungsverfahren für Wollfasern zu verbessern, und zwar ohne daß die Tränkungsbäder verstärkt werden und dadurch eine die' Faseroberflächen in nachteiliger Weise verdeckende Beladung mit wasserdicht-' machenden Mitteln erfolgt. _ Zu diesem Zweck werden die Wollfasern einer Vorbehandlung unterworfen, durch die die Fasern an ihren Oberflächen angeätzt und für das Imprägniermittel aufnahmefähiger gemacht werden, so daß bei der darauffolgenden, an sich bekannten Imprägnierung die Wollfasern mit wasserfestmachenden Mitteln, vorzugsweise wasserunlöslichen Metallseifen, -in für den -Imprägnierungszweck günstigerer Weise an den vergrößerten äußeren und inneren Faseroberflächen anhaften.
  • Für das Anätzen werden gemäß der Erfindung verwendet: Formaldehyd, Acetylchlorid, Essigsäureanhydrid, fernerhin die als Merzerisage bereits bekannte Vorbehandlung vorzugsweise der Cellulosefasern mit Alkalihydroxyden. Letztere werden bei den neu U funde -nen Vorbehandlungsverfahren fürWollfasern bei ,niederer Temperatur in ganz schwacher Lösung (beispielsweise Natronlaugie von etwa i° B6) oder in sehr starker Lösung (beispielsweise Natronlauge von etwa q.o° B6) angewendet. . Beispiel Ein Stück Wollstoff wird kurze Zeit in ein Bad eingetaucht oder durch ein Bad passiert, welches Natronlauge von q.0° B6 enthält. Nach dem Entfernen des Flüssigkeitsüberschusses wird in' reinem Wasser gründlich gespült, worauf die Imprägnierung erfolgt, und zwar zuerst in einem Bade, das eine Emulsion von .i o g Wachs mit i o g Seife im Liter enthält. Anschließend folgt ein Bad mit essigsaurer Tonerde von 3° B6.
  • Es wird hierbei eine vorzügliche Wasserfestigkeit erreicht, und zwar eine wesentlich bessere, als dies ohne Vorbehandlung mit Ätzalkali möglich ist.
  • Beispiel 2 In i o 1 Benzin-Benzol-Gemisch werden 200 g Acetylchlorid gelöst und in dieser Lösung i kg Wollgarn i Stunde lang bei 5o" behandelt. Nach Entfernung des überschüssigen Lösungsmittels folgt die Imprägnierung, und zwar in einer Emulsion von 5 g Seife und i o g Olivenöl .auf i 1 Wasser. Darauf wird das Garn in ein Bad von 30 g ameisensaurer Tonerde auf 11 Wasser gebracht und nach mehrmaligem Umziehen' getrocknet bei einer Temperatur von etwa 7o".
  • Die hierdurch erzielte Wasserfestigkeit ist vorzüglich, besser als bei einer Imprägnierung ohne Vorbehandlung.
  • Die Vorbehandlungsmittel der oben ange.-, -ebenen Art können sowohl je für sich als
    saurer Lösung geringer Konzentration.
  • Die nach dieser Vorbehandlung folgende Wasserfesttnachung nach irgendeinem geeigneten bekannten Imprägnierungsverfahr en erlangt hierdurch eine besonders gründli,he und nachhaltige Wirkung, ohne die günstigen Eigenschaften der Wollfasern selbst zu beeinträchtigen. Insbesondere wird die Wasserauftiabmcfäiii-keit der erfindungsgemäß behandelten Wolltrier wesentlich geringer als diejenige von Wollfasern, welche mit denselben Imprägnierungsmitteln behandelt worden sind, jedoch ohne die beschriebene Vor-' Behandlung.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRUCIi: Verfahren zum Wasserfestmachen von Wollfasern, dadurch gekennzeichnet, da(3 die Wollfasern mit Formaldehyd, Acetyl-Chlorid, Essigsäureanhydrid oder mit Alkalihy-droxyden. letztere in ganz schwacher Lösung (beispielsweise Natronlauge von etwa i W; oder aber auch sehr starker Lösung (beispielsweise Natronlauge von etwa qo- Be), bei niederer Temperatur aasgeätzt wernen und dann mit solchen an sich bekannten Wasserfestimprägniermitteln behandelt werden, die vorzugsweise wasserunlösliche Metallseifen bilden.
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