AT17776B - Flugmaschine. - Google Patents

Flugmaschine.

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AT17776B
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AT
Austria
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flying machine
propellers
flying
crank
driver
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English (en)
Inventor
Samuel Dimmick Mott
Original Assignee
Samuel Dimmick Mott
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Description


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    Österreichische   PATENTSCHRIFT   Nu ; 17776.     SAMUEL DIMMICK MOTT IN PASSAIC (NEW JERSEY, V. ST. A.).   



   Flugmaschine. 



   Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Flugmaschine besteht im Wesen ans zwei   Flugrädern   und einem Rahmen. Der letztere ist derart ausgestattet, dass er die Maschine sowohl auf dem festen Land als auch während des Fluges in der Luft zu tragen imstande ist. 



     Km   kräftiges, konzentrisch und breit gebildetes Drahtgerippe gibt der ganzen Anordnung die wichtigen Eigenschaften wie :   Balligkeit,   Festigkeit, Einfachheit, Leichtigkeit und einen hohen Grad von Sicherheit. Das Schiff benötigt keinerlei Hilfsvorrichtung für den   Anflug   oder   fürs   Landen, kann ohne jede Ballastregelung, Steuerschraube-oder Flügel oder endlich ohne einen Gasballon in der Luft manövrieren und ist leicht   zerleg-und   transportierbar. 



   An Material wird zur Konstruktion desselben vorzugsweise Aluminium, Zelluloid, 
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 ordnung der Zylinder auf dem   Rahmen   : Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie   x-x der   Fig. 8 : Fig. IU zeigt den Gasmotor ; Fig. 11 den Antrieb mit Zahnradübertragung ; Fig. 12 die Endansicht des oberen Teiles der   Flugmaschine   mit der Anordnung zweier von vier   Motot'zylindern : Fig.   13 ein Kugellager im Schnitt : Fig. 14 eine Motorbremse. 



   Um die Maschine lenken zu können, ist sie mit zweckentsprechenden Mitteln ver- 
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   ändern muss.   



   Das Hebungs- und Fortbewegungsmittel für die Flugmaschine bilden die Flugräder A und B, die derart   angeordnet   sind, dass sie in entgegengesetzten Richtungen in der wagrechten Ebene von einem Motor 1 angetrieben werden. Sie besitzen doppelte   Kranz/)   und 6 aus   Holz   oder leichtem Rohrmaterial, die nach Art von Radroifen versteift sind. 
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 ist, dass sie eine Propellerschraube bildet.

   Die Flugräder werden von den   entgegengesetzt     arbeitenden   Teilen des Motors in zueinander   entgegengesetzter Richtung angetrieben, u. zw.   derart, dass der Antrieb der kleineren Schraube A durch die Aktionskraft der an der 

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 Kröpfung der Welle angreifenden Kolbenstange, der Antrieb der grösseren Schraube B dagegen durch die Zylinderrcaktionskraft erfolgt, welche an jenem Rahmen angreift, auf 
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 fest verbunden ist. Die Form der   Flugräderlamellen   kann entweder eine   kreisrunde (Fig. S)   oder eine   trapezförmige   (Fig. 3) sein ; auch können (nach Fig. 6) die beiden   Flugräder A   und   R   ineinander (in derselben Ebene) liegen.

   In diesem Falle arbeiten sie vereint und vergrössern die Hebelarmlänge des   Luftpropellers   für eine gegebene Scheibenfläche. Das innenliegende Rad A hat einen positiven Trieb nach aufwärts, aber dessen Form ist derart, dass es durch radiale Reflexion der Luft eine stetige kräftige Luftströmung radial gegen das äussere Rad verursacht, welches diese ununterbrochen zur Vergrösserung des Auftriebes verarbeitet. Motor und Räder sind an dem das Betriebsmittel führenden Behälter 12 (Fig.   l)   in Rollen-oder Kugellagern leicht drehbar montiert. Dieser Behälter 12 nimmt die Betriebsflüssigkeit, Gasolin, Alkohol oder ein ähnliches Hydrokarbon auf, welches in den inliegenden   Karhurntor 13 durch den Hahn 15   des Rohres   14   eingeführt wird. 



   Der liarburator selbst bildet ein   büchsenartiges   Gehäuse mit Rohrschlangen 16, durch welche die Luft, durch Saugen des Motors getrieben, karburiert und in die Kammer 17 geleitet wird, um als Betriebsmittel für den Motor 1 zu dienen. Der Trägerteil oder Korb des Luftfahrzeuges besteht aus dem hölzernen   Bugstück 18,   der von dem an dem Tragrahmen befestigten Reifen 24 mittels Drahtbänder 19 getragen wird, den Fussstäben   21,   den   Geländerstäben 22,   dem Führersitz, 2 und den ringsherumlaufenden Schienen 3 und 4, die den Sitz tragen und ein Verschieben desselben im Kreis um die Achse nach Wunsch des Führers gestatten.

   Zur Regelung des   Gaszuflusses   ist die Kammer 17 durch ein Drossel- ventil   23,   welches von mehreren Seiten betätigt werden kann,   abschliessbar.   



    Der Motor (Fig. 10) ist hier ein Gasexplosionsmotor mit in Schildzapfen oszillierenden Schwing7. y1indern aus kalt bearbeitetem Stahl und ist für eine Anzahl explodierender Gassorten inklusive Azetylen ausgestattet. 



  Das Gas tritt bei diesem Motor durch die röhrenförmige Kolbenstange und den ebenso gebildeten Kolben 38, die Luft durch die Schildzapfen im Sinne der angegebenen Pfeile 39 in die Explosionskammor. Der Zylinder ist hier aus zwei Teilen zusammengesetzt und an der Verbindungsstelle zwischen den Flanschen 40 und 41 am ganzen Umfange mit Öffnungen versehen, um die Verbrennungsruckstände unbehindert ins Freie ausblasen zu können. Bei Anwendung dieses Motors ist es am zweckmässigsten (Fig. 11), die Übertragung der Kraft durch Zahnräder oder deren mechanische Äquivalente besorgen zu lassen, wobei das GrössenVerhältnis der Zahnräder 1 : 2 bezw. der Geschwindigkeiten 2 : 1 das günstigste ist. 



  Bei vorliegendem Ausführungsbeispiele werden Vier Motorzylinder verwendet, von denen je zwei auf derselben Kurbelwelle arbeiten (Fig. 12). Kurbelwelle und Zahnräder sind in Rollen-oder Kugellagern (Fig. 13) des Hauptrahmens gelagert, der auch bestimmt ist, den Motor J und die Flugräder A und B im Zusammenhang mit dem das Kraftmittel führenden Behälter derart zu tragen, dass sie genügende Bewegungsfreiheit in der Richtung senkrecht zur Achse haben und dabei leicht abnehmbar sind. 



  Da bei der Flugmaschine vorliegender Erfindung das Gewicht des Motors nahe an der Achse innerhalb und das Hauptgewicht der Ladung tief unterhalb der Flügelräder liegt, besitzt es eine grosse Stabilität und bietet daher selbst bei starker Luftströmung eine grosse Fll1gsicherheit. 



  Das Fallen und Steigen der Maschine wird durch das Drosselventil beherrscht, welches   
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 fliegen will, während beim beabsichtigten Fluge unterhalb eines Objektes die Auftriebskraft verkleinert werden muss. 



   Eine Änderung in der Flugrichtung wird einfach durch Änderung des Stand-oder Sitzortes des Führers erreicht und kann allmählich auch in die entgegengesetzte Flugrichtung verwandelt werden. Die Geschwindigkeit   dos Fahrzeuges wächst   durch die Ge-   schwiùdigkeit   der Propeller und die grössere Neigung der Achse ; beide nach Belieben einzustellen liegt in der Hand des Führers. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Fiugmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Flugräder (A, B) von einem mehrzylindrigon, in deren Nabe an einem Tragrahmen befestigten : Motûi (1) angetrieben werden, wobei ein das Betriebsmittel für diesen Motor führender Behälter (12) mit einem im Kreise um die Achse verstellbaren, an dem Tragrahmen hängenden Führersitz versehen ist, zum Zwecke, die Stabilität der Maschine zu sichern und ein Verlegen der Schwerpunktlage zu erinuglichen. <Desc/Clms Page number 3>
    2. An einer Flugmaschine nach Anspruch 1 zwei auf der Hauptachse der Flugmaschine senkrecht stehende und in entgegengesetzter Richtung rotierende Luftschrauben, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben aus schraubenartig angeordneten kreis-oder trapezförmigen Propellerlamellen bestehen, von denen der eine,'im Durchmesser kleinere Propeller ober-oder innerhalb des anderen, im Durchmesser grösseren Propellers liegt.
    3. An einer Flugmaschine nach Anspruch 1 und 2 die Motorzylinder und deren Anordnung in der Nabe der Luftschrauben, dadurch gekennzeichnet, dass diese schwingenden Zylinder, mit ihren Schildzapfen in Rollen-oder Kugellagern des Tragrahmens drehbar angebracht, derart auf einer gemeinsamen Kurbel arbeiten, dass sie sich gleichzeitig in zur Kurbelbewegung entgegengesetzter Richtung um die Radachse drehen, wobei sie mit der Kurbelbewegung das eine Flugrad (A), mit der Reaktion, d. h. der Zyliuderdrehung hin- gegen das andere Flugrad (B), letzteres also in entgegengesetzter Richtung zu der des früheren bewegen.
    4. An einer Flugmaschine nach Anspruch 1 und 3 die Anordnung des mit Rollen versehenen Führersitzes längs Schienen, die rund um den Behälter (12) angebracht sind und dem Führer gestatten, den Sitz am Umfange desselben und hiedurch den Schwerpunkt der Maschine zu verschieben, wobei gleichzeitig der Gang des Motors mittels des von mehreren Seiten zu betätigenden Drosselventiles geregelt werden kann, um auf diese Weise eine bestimmte Resultierende als beabsichtigte Flugrichtung zu erzielen.
    5. Eine Abänderung der unter Anspruch 3 geschützten Anordnung, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Motorzylinder paarweise auf je einer Kurbel arbeiten, während die Über- tragung von Aktion und Reaktionsbewegung derselben durch Zahnräder oder andere gleich- wertige mechanische Getriebe auf die Luftschrauben erfolgt.
    6. Für eine Flugmasehine nach Anspruch 1-5 ein oszillierender Motorzylinder, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe zweiteilig ausgeführt und am Umfange der Ver- einigungsstelle mit Öffnungen für den Auspuff versehen ist.
AT17776D 1902-10-08 1902-10-08 Flugmaschine. AT17776B (de)

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