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Automobiler Torpedo.
Die bisher gebräuchlichen automobilen Torpedos, Whitehead-Torpedos und andere bestehen aus sehr zahlreichen und komplizierten Teilen, da sie ausser dem Motor. Apparate zur Regelung der Eintauchtiefe, der Richtung usw. besitzen müssen. Diese Teile müssen sehr genau gearbeitet sein, sind daher überaus kostspielig, weshalb der Preis der Torpedos ein sehr hoher ist. Andererseits ermöglichen die Dreixylindermotoren bei Brotherhood- Torpedos und anderen, welche man bisher häutig verwendet hat, nicht die Erreichung grosser Geschwindigkeiten, so dass die Torpedos, im Vergleich zu'der sich fortwährend steigernden Geschwindigkeit der Schiffe, zurückblieben.
Durch den den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Torpedo sollen diese Nachteile vermieden und sehr grosse bauliche Einfachheit erreicht werden.
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Steuerrudern in geeigneter Weise verbunden ist, um Abweichungen von der Richtung. etwaige Krümmungen von der Hahn selbsttätig in vertikaler Richtung auszugleichen und endlicheinevereinfachtePerkussionsvorrichtung.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
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gebracht ist.
Fig. J ! und 3 zeigen Querschnitte des Motors und F) g. 4 veranschaulicht ein Diagramm der Leitlinie des Motorzylinders.
Fig. r, ist ein vertikaler Längsschnitt durch deu rückwärtigen Teil des Torpedos.
Ftg. t : ein horizontaler Längsschnitt in schematischer Darstellung.
Fig. 7 zeigt einen Querschnitt durch das Schwungrad und
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Stossspitze al0 trägt und an dem Ringe at befestigt ist, um auf diese Weise die ganze Anordnung vor dem Eindringen von Wasser zu schützen. Ein eine unbeabsichtigte Wirkung verhindernder, durch die Kalotte a6, den Ring al und den Schlagbolzen reichender Vorsteckstift (in der Zeichnung nicht dargestellt) wird vor Einführung des Torpedos in das Lancierrohr ausgezogen.
Der Motor besteht aus einem Zylinder B (Fig. 2,3 und 5), dessen beide Bodenplatten tten bl, b2 parallel sind, während die Mantelfläche des Zylinders eine nach einem bestimmten Gesetz gebildete Leitlinie besitzt. Die Hauptwelle des Torpedos reicht durch eine Öffnung der Bodenplatte b2 und durch eine an der Bodenplatte bl vorgesehene, mit einer Stopfbüchse & versehene Öffnung. In dem unteren Teil des Zylinderkörpers sind zwei Öffnungen (Fig.
3) vorgesehen, deren eine I mit einem verdichtete Luft enthaltenden Be- hälter kommuniziert, während die andere als Austrittsöffnung dient und in ein sich gabel-
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Zylinder in zwei gleichgerichteten Strömen nach rückwärts austritt, wodurch die Erhaltung des Gleichgewichtszustandes infolge des symmetrischen Austrittes erleichtert und eine Abweichung von der vorgeschriebenen Bahn erschwert wird.
Der Austritt der Luft aus dem Zylinder kann auch durch eine Öffnung Il und eine Öffnung im Rohr 7 erfolgen, wie später erklärt wird, in welchem Falle die zu I1 sym- metrisch angeordnete Öffnung I2 bei entgegengesetzter Drehungsrichtung benützt wird (Fig. 3).
Die Leitlinie x1, a, y, x, b, y1, x1 des Zylinders (Fig. 4) ist der geometrische Ort, der Endpunkte einer Geraden a, b, die sich um einen Punkt o derselben derart dreht, dass ihr Mittelpunkt m bei der Drehung einen durch den Punkt o gehenden Kreis 0, m, q, o beschreibt. Die Polargleichung dieser Leitlinie des Zylinders ist durch die Gleichung
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der Kurve und d der Durchmesser des Kreises ist, welchen der Mittelpunkt m der (ire- raden a, b beschreibt.
Dem Kreise x1, p, 1, xl entspricht bei der praktischen Ausführung der zweckmässig zylindrische, auf der Motorwelle c angeordnete Körper E, in welchem in einer diametral verlaufenden Nut e eine sich längs der ganzen Zylinderbreite erstreckende Platte el verschiebbar angeordnet ist, welche Platte der Geraden a, b der Leitlinie, im Diagramm nach
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verhindern, sind zu beiden Seiten der Platte, im zylindrischen Körper. E, Rollen e2 angeordnet, während an den Enden der Platte vorgesehene Rollen e3 die Reibung bei Bewegung der Platte längs der inneren Umfläche des Zylinders vermindern. Anstatt Rollen e3 zu benützen, können auch die Enden der Platte e1 abgerundet werden, wie dies in Fig. 3 punktiert angedeutet ist.
Zur Steuerung des Motors ist ein Vorteilungsschieber F in einem zylindrischen Gehäuse drehbar um einen Zapfen f1 angeordnet. Aus dem Gehäuse fuhren zwei Öffnungen f2,}'3
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drchungsrichtung des Motors bestimmt. Der Drehschieber F wird mittels einer geeigneten, in der Zeichnung nicht dargestellten Vorrichtung von der Hauptwelle aus durch eine geeignete Übersetzung derart verdreht, dass in einem bestimmten Zeitpunkt die Einlassöffnung
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linder wirkt
Befindet sich die Platte e in der mit z, z1 in Fig. 3 bezeichneten Stellung und ist
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Nach einer Drehung der Platte um 1800 wird der Verteilungsschieber F verdreht und die K'nlassffnung für das treibende Mittel abgeschlossen, so dass die weitere Verdrehung der Platte Imr infolge der Expansion der im Zylinder eingeschlossenen Luft erfolgt. Die
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Mittel in den Zylinder eintritt und die Platte f verdreht.
Die Ableitung des treibenden Mittels könnte auch in anderer als in der beschriebenen Weise erfolgen, z. B. durch den zylindrischen Körper E, so dass der Motor leicht bei bereits vorhandenen Torpedos angewendet werden könnte.
Die Verwendung diesem Motors hat den Vorteil grosser Raumersparnis, so dass man den gewonnenen Raum dazu benützen kann, einen Luftbohälter anzuordnen, welchen die aus dem Druckbehälter austretende Luft durchströmt, bevor sie dem Motor zugeführt wird, so dass die Luft nahezu konstanten Druck erhält, was nicht der Fall wäre, wenn die Luft unmittelbar aus dem Druckbehälter dem Motor zugeführt werden würde.
Der Motor kann in Compound-, Drei-und Vierzylinderanordnung angewendet werden.
Die Zylinder erhalten entweder den gleichen Durchmesser und verschiedene Länge oder auch verschiedene Durchmesser und wirken alle auf die gleiche Drehungsachse ein. Das
Gyroskop ist im vorliegenden Falle durch ein Schwungrad G ersetzt, welches (Fig. 7) auf der die Verlängerung der Motorwelle bildenden Hauptwelle angeordnet ist.
Das Schwungrad sitzt auf einer auf der Hauptwelle aufgekeilten Nabe g1, welche als ein zwischen zwei
Flanschen g3 sich erstreckender Kugelteil ausgebildet ist, in welchem zwischen den Flanschen "Nuten g4 längs eines grössten Kreises eingeschnitten sind, die Reibungskugeln g5 enthalten, deren obere Hälfte in an der Innenfläche der Schwungradnabe angeordnete Nuten eingreifen.
Derart kann sich das Schwungrad leicht unter beliebiger Neigung gegen die Achse ein- stellen, wie dies punktiert in Fig. 7 dargestellt ist.
In einer in der Nabe des Schwungrades vorgesehenen Nut ist ein Ring y6 an- geordnet, an welchem Zugstangen g10 angelenkt sind, welche mit den die Eintauchtiefe regelnden Steuerrudern in Verbindung stehen.
Führt das Torpedo irgendwelche Abweichung von seiner Bahn aus, dann ist das Schwungrad bestrcht, die ursprüngliche Richtung seiner Drehungsachse beizubehalten, stellt sich in eine mit Bezug auf die Achse des Torpedos geneigte Lage und wirkt gleichzeitig mittels der Zugstangen 911) auf die Steuerruder ein, welche derart verstellt werden, dass die Abweichung von der richtigen Bahn sowohl in horizontaler, als auch in vertikaler Ebene richtiggestelltwird.
Die (Geschwindigkeit d. das Gyroskop bildenden Schwungrades kann durch Anordnung eines geeigneton Treibrades vergrössert werden.
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Die Welle besteht aus drei miteinander gelenkig verbundenen Tellen, von welchen der erste mit dem zylindrischen Körper E des Motors verbunden ist. Die Vereinigung der Teile/)
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geben, um x. H. ein Tiefcrgohen des Torpedos durch Neigung der Wellen nach abwärts oder durch Neigung der Achse nach der Seite eine gekrümmte Bahn des Torpedos zu erreichen, wie dies notwendig ist, wenn vor dem Ziel ein Hindernis liegt.
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