AT24842B - Automobiler Torpedo. - Google Patents

Automobiler Torpedo.

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AT24842B
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AT
Austria
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torpedo
automobile
flywheel
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automobile torpedo
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Girolamo Taddei
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Girolamo Taddei
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Automobiler Torpedo. 



   Die bisher gebräuchlichen automobilen Torpedos, Whitehead-Torpedos und andere bestehen aus sehr zahlreichen und komplizierten Teilen, da sie ausser dem Motor. Apparate zur Regelung der Eintauchtiefe, der Richtung usw. besitzen müssen.   Diese Teile müssen   sehr genau gearbeitet sein, sind daher überaus kostspielig, weshalb der Preis der Torpedos ein sehr hoher ist. Andererseits   ermöglichen   die   Dreixylindermotoren bei Brotherhood-   Torpedos und anderen, welche man bisher häutig verwendet hat, nicht die   Erreichung grosser   Geschwindigkeiten, so dass die Torpedos, im Vergleich   zu'der sich fortwährend steigernden   Geschwindigkeit der Schiffe,   zurückblieben.   



   Durch den den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Torpedo sollen diese Nachteile vermieden und sehr grosse bauliche Einfachheit erreicht werden. 
 EMI1.1 
   Steuerrudern   in geeigneter Weise verbunden ist, um Abweichungen von der Richtung.   etwaige Krümmungen von   der Hahn selbsttätig in vertikaler Richtung auszugleichen und endlicheinevereinfachtePerkussionsvorrichtung. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 
 EMI1.2 
 gebracht ist. 



   Fig. J ! und 3 zeigen Querschnitte des Motors und   F) g.   4 veranschaulicht ein Diagramm der Leitlinie des Motorzylinders. 



    Fig. r, ist ein vertikaler Längsschnitt durch deu rückwärtigen Teil des Torpedos. 



  Ftg. t : ein horizontaler Längsschnitt in schematischer Darstellung.   



   Fig. 7 zeigt einen Querschnitt durch das   Schwungrad   und 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Stossspitze   al0   trägt und an dem Ringe at befestigt ist, um auf diese Weise die ganze Anordnung vor dem Eindringen von Wasser zu schützen. Ein eine unbeabsichtigte Wirkung verhindernder, durch die Kalotte a6, den Ring al und den Schlagbolzen reichender Vorsteckstift (in der Zeichnung nicht dargestellt) wird vor   Einführung   des Torpedos in das Lancierrohr ausgezogen. 



   Der Motor besteht aus einem Zylinder B (Fig. 2,3 und 5), dessen beide Bodenplatten tten bl, b2 parallel sind, während die Mantelfläche des Zylinders eine nach einem bestimmten Gesetz gebildete Leitlinie besitzt. Die Hauptwelle des Torpedos reicht durch eine   Öffnung   der Bodenplatte   b2 und   durch eine an der Bodenplatte bl vorgesehene, mit einer Stopfbüchse    & versehene Öffnung.   In dem unteren Teil des Zylinderkörpers sind zwei Öffnungen (Fig.

   3) vorgesehen, deren eine I mit einem verdichtete Luft enthaltenden   Be-   hälter kommuniziert, während die andere als Austrittsöffnung dient und in ein sich gabel- 
 EMI2.2 
 Zylinder in zwei gleichgerichteten Strömen nach rückwärts austritt, wodurch die Erhaltung des Gleichgewichtszustandes infolge des symmetrischen Austrittes erleichtert und eine Abweichung von der vorgeschriebenen Bahn erschwert wird. 



   Der Austritt der Luft aus dem Zylinder kann auch durch eine Öffnung Il und eine Öffnung im Rohr 7 erfolgen, wie später erklärt wird, in welchem Falle die zu I1   sym-   metrisch angeordnete Öffnung I2 bei entgegengesetzter Drehungsrichtung benützt wird (Fig. 3). 



   Die Leitlinie x1, a, y, x, b, y1, x1 des Zylinders (Fig. 4) ist der geometrische Ort, der Endpunkte einer Geraden a, b, die sich um einen Punkt o derselben derart dreht, dass ihr   Mittelpunkt m bei der Drehung einen durch den Punkt o gehenden Kreis 0, m, q, o beschreibt. Die Polargleichung dieser Leitlinie des Zylinders ist durch die Gleichung   
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 der Kurve und d der Durchmesser des Kreises ist, welchen der Mittelpunkt m der   (ire-   raden a, b beschreibt. 



   Dem Kreise x1, p, 1, xl entspricht bei der praktischen Ausführung der zweckmässig zylindrische, auf der Motorwelle c angeordnete Körper E, in welchem in einer diametral verlaufenden Nut e eine sich längs der ganzen Zylinderbreite erstreckende Platte el verschiebbar angeordnet ist, welche Platte der Geraden a, b der Leitlinie, im Diagramm nach 
 EMI2.5 
 verhindern, sind zu beiden Seiten der Platte, im zylindrischen Körper. E, Rollen e2 angeordnet, während an den Enden der Platte vorgesehene Rollen e3 die Reibung bei Bewegung der Platte längs der inneren Umfläche des Zylinders vermindern. Anstatt Rollen e3 zu benützen, können auch die Enden der Platte   e1   abgerundet werden, wie dies in Fig. 3   punktiert angedeutet ist.   



   Zur Steuerung des Motors ist ein Vorteilungsschieber F in einem zylindrischen Gehäuse drehbar um einen Zapfen f1 angeordnet. Aus dem Gehäuse fuhren zwei   Öffnungen f2,}'3   
 EMI2.6 
 drchungsrichtung des Motors bestimmt. Der Drehschieber F wird mittels einer geeigneten, in der Zeichnung nicht dargestellten Vorrichtung von der Hauptwelle aus durch eine geeignete Übersetzung derart verdreht, dass in einem bestimmten Zeitpunkt die Einlassöffnung 
 EMI2.7 
 linder wirkt
Befindet sich die Platte e in der mit z, z1 in Fig. 3 bezeichneten Stellung und ist 
 EMI2.8 
 



   Nach einer Drehung der Platte um 1800 wird der Verteilungsschieber F verdreht und die   K'nlassffnung für das treibende   Mittel abgeschlossen, so dass die weitere Verdrehung der Platte   Imr   infolge der Expansion der im Zylinder eingeschlossenen Luft erfolgt. Die 

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 EMI3.1 
 Mittel in den Zylinder eintritt und die Platte f verdreht. 



   Die Ableitung des treibenden Mittels könnte auch in anderer als in der beschriebenen Weise erfolgen, z.   B.   durch den zylindrischen Körper E, so dass der Motor leicht bei bereits vorhandenen Torpedos angewendet werden könnte. 



   Die   Verwendung diesem   Motors hat den Vorteil grosser Raumersparnis, so dass man den gewonnenen Raum dazu benützen kann, einen   Luftbohälter   anzuordnen, welchen die aus dem Druckbehälter austretende Luft durchströmt, bevor sie dem Motor zugeführt wird, so dass die Luft nahezu konstanten Druck erhält, was nicht der Fall wäre, wenn die Luft unmittelbar aus dem Druckbehälter dem Motor zugeführt werden würde. 



   Der Motor kann in Compound-,   Drei-und Vierzylinderanordnung   angewendet werden. 



   Die Zylinder erhalten entweder den gleichen Durchmesser und verschiedene Länge oder auch verschiedene Durchmesser und wirken alle auf die   gleiche Drehungsachse ein. Das  
Gyroskop ist im vorliegenden Falle durch ein   Schwungrad G ersetzt,   welches (Fig. 7) auf der die   Verlängerung   der Motorwelle bildenden Hauptwelle angeordnet ist.

   Das Schwungrad sitzt auf einer auf der Hauptwelle   aufgekeilten Nabe g1, welche   als ein zwischen zwei
Flanschen g3 sich erstreckender Kugelteil ausgebildet ist, in welchem zwischen den Flanschen "Nuten   g4   längs eines grössten Kreises eingeschnitten sind, die Reibungskugeln g5 enthalten, deren obere Hälfte in an der Innenfläche der Schwungradnabe angeordnete Nuten eingreifen.
Derart kann sich das Schwungrad leicht unter beliebiger Neigung gegen die Achse ein- stellen, wie dies punktiert in Fig. 7 dargestellt ist. 



   In einer in der Nabe des   Schwungrades   vorgesehenen Nut ist ein   Ring y6 an-   geordnet, an welchem Zugstangen g10 angelenkt sind, welche mit den die Eintauchtiefe regelnden Steuerrudern in Verbindung stehen. 



   Führt das Torpedo irgendwelche Abweichung von seiner Bahn aus, dann ist das   Schwungrad bestrcht, die ursprüngliche Richtung seiner Drehungsachse beizubehalten, stellt   sich in eine mit Bezug auf die Achse des Torpedos geneigte Lage und wirkt gleichzeitig mittels der Zugstangen   911) auf   die Steuerruder ein, welche derart verstellt werden, dass die   Abweichung von   der richtigen Bahn sowohl in horizontaler, als auch in vertikaler Ebene richtiggestelltwird. 



   Die   (Geschwindigkeit d. das Gyroskop bildenden Schwungrades   kann durch Anordnung   eines geeigneton Treibrades   vergrössert werden. 
 EMI3.2 
   Die Welle besteht   aus drei miteinander gelenkig verbundenen Tellen, von welchen der erste mit dem zylindrischen Körper E des Motors verbunden ist. Die Vereinigung der Teile/) 
 EMI3.3 
   geben, um x. H. ein Tiefcrgohen   des Torpedos durch Neigung der Wellen nach abwärts oder durch Neigung der Achse nach der Seite eine gekrümmte Bahn des Torpedos zu erreichen, wie dies notwendig ist, wenn vor dem Ziel ein Hindernis liegt. 
 EMI3.4 
 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> der Endpunkte einer Geraden (a, b) ist, welche sich um einen in derselben liegenden Punkt (o) droht und gleichzeitig in der Längsrichtung derart verschiebt, dass ihr Mittel- EMI4.1 EMI4.2 EMI4.3 Zylinders erstreckende Platte (e) ausgebildet ist, die ihre Bewegung dem zylindrischen Körper (E) und dessen Welle (c) mitteilt.
    2. Automobiler Torpedo nach Anspruch 1, dadurch gekonnzeichnet, dass die Auslass- EMI4.4 des Torpedos in zwei symmetrischen gleichgerichteten Strömen entweicht, zum Zwecke, die Aufrechterhaltung des Gleichgewichtszustandes zu erleichtern und Abweichungen des Torpedos von der vorgeschriebenen Bahn zu erschweren.
    3. Automobiler Torpedo nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweckmässig aus Schiessbaumwolle bestehende Ladung in einem in den Torpedokörper befestigten Rohr (a) eingeschlossen ist, das eine mit feinen Öffnungen versehene Querwand (a2) abschliesst, vor deren die Zündpille enthaltenden Höhlung (a3) eine Platte (a4) angeordnet ist, gegen welche das Ende des zweckmässig federnden Schlagbolzens (a5) anliegt, wobei eine am Ende befestigte Hülse die Vorrichtung vor dem Eindringen von Wasser schützt.
    4. Automobiler Torpedo nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das ein Gyroskop bildende Schwungrad (g2) auf einem kugelförmig gestalteten Teil (gel,) der Wolle aufsitzt, dessen Bewegung mittels in übereinander liegenden Nuten (g4) der Nabe EMI4.5 tragen wird, das mit den SteuelTudern in geeigneter Weise verbunden ist, um das Be- streben des Schwungrades, die ursprüngliche Richtung seiner Drehungsachse auch bei Ab- EMI4.6 zu benützen.
    5. Automobiler Torpedo nach den Ansprüchen 1--4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptwelle ans mehreren gelenkig miteinander verbundenen Teilen (c, D, 7) besteht und EMI4.7
AT24842D 1905-04-25 1905-04-25 Automobiler Torpedo. AT24842B (de)

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