AT17637B - Aviatische Flugmaschine. - Google Patents
Aviatische Flugmaschine.Info
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Description
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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 17637. JOSEF HOMOLA IN VESELI? A. M. (MÄHREN).
Aviatische Flugmaschine.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Flugmaschine, welche nach dem Prinzipe des Vogelfluges konstruiert ist.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine Draufsicht der Flugmaschine. Fig. 2 zeigt die Verbindung des Steuerschweifes mit der Flugmaschine. Fig. 3 veranschaulicht federnde Teile, mittels welcher die Fluginaschine beim Landen den Boden berührt.
Das Rohr A, durch welches die von einem Motor D angetriebene Welle B hindurchgeht, trägt an seinem Ende ein dreifaches Lager ('Cl C2, dessen drei in einem Punkte sich schneidende Lagorachsen gegeneinander im Winkel von beiläufig 600 geneigt stehen.
Durch das mittlere Lager C geht die Welle B hindurch, auf welcher ein Zahnrad befestigt ist, welches in ein anderes Zahnrad E eingreift, dessen Welle E1 im seitlichen Lager C, gelagert ist. Auf dieser Welle'EI sitzt noch ein zweites Kegelrad F, welches in ein gleich grosses Kegelrad G eingreift, welches symmetrisch zum Rade 7'* auf der im Lager Ca gelagerten Welle G, sitzt.
Die Wellen EI G1 tragen an ihrem anderen Ende Kurbeln 11, welche die in kardanschen Gelenken R gestützten Stangen K in eine kreisende Bewegung versetzen. Die Kurbeln sind mit den Stangen bei J gelenkig verbunden, wobei zur Verminderung der Reibung Kugellager zur Verwendung kommen können.
Die Anordnung der konvergierenden Wellen und die gelenkige Verbindung der Kurbeln und der Fiügelstangen hat den besonderen Vorteil, den ganzen Apparat bei-
EMI1.1
Ftügolstangen und dadurch auch die Geschwindigkeit dos Fluges geregelt.
Am Ende des Verbindungsrohres A ist auf einem Zapfen m der Steuerschweif (Fig. 1 und 2) L L1 M N M angelenkt, welcher einerseits um diesen Zapfen nach rechts und nach links gedreht werden kann, je nachdem der Flug nach rechts oder nach links gerichtet sein soll, andererseits aber auch um die Streben L LI auf-und abwärts geschwungen werden kann.
Die oben erwähnten Teile können auch vorteilhaft zum Antriebe und zum Lenken eines Luftschiffes verwendet werden ; in diesem Falle befindet sich dasselbe zwischen den Flligeln und dem Steuerschweif.
Nach Ansicht des Erfinders erfolgt der Flug des Apparates folgendermassen ; Durch die kreisende Bewegung der an dem Tuche x befestigten Flügelotangen in der Richtung von oben nach vorne und unten, also in der ersten Hälfte der Bahn, wird die Luft vor der Maschine und oberhalb des Tuches verdünnt, während sie unterhalb desselben verdichtet wird : es drückt daher die verdichtete Luft infolge ihrer Expansion die Tragfläche - den Aëroplan - in der Richtung gegen die verdünnte Luft, so dass der Apparat ge-
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hoben und gleichzeitig nach vorwärts bewegt wird. Dabei bildet die Resultante der unterhalb der Tragfäche zusammenstossenden Luftwirbel sozusagen eine Tragachse für die Flugvorrichtung.
Die Bewegung der Flügel in der zweiten Hälfte der Bahn geschieht infolge der Trägheit der Flilgelstangen und der Expansion der Luft, so dass die Flügel bei vermindertem Widerstande in ihre Anfangslage zurtickgelangen.
Wird der Steuerschweif nach abwärts gerichtet, so wird dadurch bis zu einem be- stimmten Masse das Entweichen der durch die kreisenden Flügel verdichteten Luft verhindert, wodurch die erzeugte Energie mehr zum Steigen des Apparates als zur Vorwärtsbewegung benützt wird. Man kann also durch Neigen des Steuerschweifes nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Höhe des Fluges verändern.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aviatischer Flugapparat, dadurch gekennzeichnet, dass durch ein über die Flügelstangen (K), über den Rumpfteil des Apparates sowie über das Sehweifstück gespanntes Tuch (M) eine Tragfläche gebildet wird, unterhalb welcher durch die in einer Kegelfläche kreisenden, an dem Tuche befestigten Flügelstangen (K) die Luft zu Wirbeln verdichtet wird, wodurch ein Hoben und Vorwärtsbewegen des Flugapparates erzielt werden soll.
Claims (1)
- 2. Flugapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschweif sowohl um einen in der Längsrichtung der Mittelachse gelegenen Zapfen (m) nach rechts und links als auch um die Querstreben (L Ll) nach auf-und abwärts geschwungen werden kann.3. Flugapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die kreisende Bewegung der Flügelstangen (K) durch Kurbeln bewirkt wird, welche auf symmetrisch zur Längsachse des Flugapparates angeordneten, durch Kegelräder (E F G) von einer mittleren Welle (B) aus angetriebenen Wellen (E1 gel) aufgesetzt sind.4. Flugapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützpunkte (R) der kreisenden Flügelstangen (K) von auseinander spreizbaren Streben (8) getragen werden, zum Zwecke, die Spannweite der Flügelstangen verändern zu können.& . An Flugapparaten nach Anspruch 1 die Anordnung von Puffern, welche aus verhältnismässig langen, mit dem Flugapparate und miteinander gelenkig verbundenen Stangen bestehen, die durch Federn elastisch verspreizt sind.6. Flugvorrichtllng, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem durch die Patent-Ansprüche 1 bis 5 gekennzeichneten aviatischen Flugapparat der mittlere Teil des Aeroplanes durch einen Luftballon ersetzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT17637T | 1901-01-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT17637B true AT17637B (de) | 1904-09-26 |
Family
ID=3520477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT17637D AT17637B (de) | 1901-01-29 | 1901-01-29 | Aviatische Flugmaschine. |
Country Status (1)
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| AT (1) | AT17637B (de) |
-
1901
- 1901-01-29 AT AT17637D patent/AT17637B/de active
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