DE430860C - Flugzeug zum wahlweisen Vorwaerts- und Aufwaertsflug - Google Patents

Flugzeug zum wahlweisen Vorwaerts- und Aufwaertsflug

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DE430860C
DE430860C DER58848D DER0058848D DE430860C DE 430860 C DE430860 C DE 430860C DE R58848 D DER58848 D DE R58848D DE R0058848 D DER0058848 D DE R0058848D DE 430860 C DE430860 C DE 430860C
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Germany
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wings
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airplane
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flight
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DER58848D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/22Compound rotorcraft, i.e. aircraft using in flight the features of both aeroplane and rotorcraft
    • B64C27/26Compound rotorcraft, i.e. aircraft using in flight the features of both aeroplane and rotorcraft characterised by provision of fixed wings

Description

  • Flugzeug zum wahlweisen Vorwärts- und Aufwärtsflug. Die Erfindung betrifft ein Flugzeug, bei dem die für den Vorwärtsflug bestimmten Tragflächen in Hubschraubenflügel umwandelbar sind, um sowohl vorwärts als auch aufwärts fliegen zu können.
  • Zu diesem Zweck hat man bereits die Tragflächen so am Rumpf des Flugzeugs angebracht, daß man sie entgegengesetzt zueinander um ihre Längsachsen neigen kann. Auch hat man bereits vorgeschlagen, mit einer Tragfläche oder einer Gruppe von Tragflächen Treiborgane zusammenwirken zu lassen, deren Treibwirkung sich in verschiedenein Sinne äußern kann, je nachdem das Flugzeug als Vorwärtsflugzeug oder als Hubschraubenflugzeug dienen soll.
  • Nach der Erfindung sind die Tragflügel dadurch in Hubschraubenflügel umwandelbar, daß sie um schräg zu ihren Längsachsen stehende Drehachsen schwenkbar und feststellbar sind. Die Tragflächen können also sowohl in der Lage, bei welcher sie für den Vorwärtsflug in gleicher Flucht zueinander liegen, festgestellt werden, als auch in jeder Schräglage, in welcher sie als Hubschraubenflü gel wirken sollen.
  • Bei dieser Bauart des Flugzeugs ist die Anbringung der Tragflächen am Rumpf des Flugzeugs sowie der Antrieb der Tragflächen besonders einfach und widerstandsfähig.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Flugzeugs nach der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i und 2 zeigen schematisch im Grundriß und in der Ansicht zwei verschiedene Lagen der Tragflächen.
  • Abb. 3 und q. zeigen eine Abänderungsform bei den Lagen der Tragflächen nach Abb. i und 2.
  • Abb. 5 ist die Stirnansicht eines Flugzeugs beim Vorwärtsflug.
  • Abb.6 zeigt dieses Flugzeug beim senkrechten Aufstieg.
  • Abb. 7 zeigt eine Seitenansicht.
  • Abb. ä zeigt eine Abänderungsform des Flugzeugs nach Ab. 6, Abb.9 eine Seitenansicht eines Doppeldeckers und Abb. io die Stirnansicht einer Abänderungsform des Flugzeugs nach Abb. 6.
  • Die Tragflächen des Flugzeugs sind nach der Erfindung durch Flügel gebildet, welche die bei Flugzeugen übliche Gestalt haben und am mittleren Teil des Flugzeugkörpers so an gelenkt sind, daß sie in verschiedene Schräglagen durch Drehung um Achsen gebracht werden können, die parallel zueinander sind und zur Richtung des Vorwärtsfluges geneigt liegen.
  • 1n Abb. i und 2 sind die Lagen zweier aneinanderstoßender Tragflächen i und i' schematisch dargestellt, die um eine Achse a-b gedreht werden können, welche zur Flugrichtung geneigt liegt. Aus diesen Darstellungen ist ersichtlich, daß, wenn man die beiden Tragflächen i und i', welche in ihrer Anfangslage in derselben Ebene liegen, entgegengesetzt zueinander um die Achse a-b dreht, diese Tragflächen so gerichtet sind, daß sie Flügel einer Hubschraube bilden (vgl. die mit gestrichelten Linien gezeichnete Lage).
  • Diese Einstellung erfolgt auch, wenn 'man die beiden Tragflächen an zwei Achsen anlenkt, die unabhängig voneinander oder parallel sind und zu den Längskanten der Tragflächen geneigt liegen (Abb. 3 und q.).
  • Bei Anwendung dieses Prinzips können die Tragflächen, welche die Flügel eines gewöhnlichen Flugzeugs bilden, mit größter Leichtigkeit in Flügel einer Hubschraube mit senkrechter Achse umgewandelt werden, die bei ihrer Drehung senkrechte Bewegungen des Flugzeugs hervorrufen kann.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.5 bis 7 sind die beiden Flügel des Eindeckers mit i und i' bezeichnet. Sie sind an die beiden einander gegenüberliegenden Seitenwandungen der mittleren Kabinen 2 in schräg zur Flügellängsachse liegenden, unter sich parallelen Achsen angelenkt. Der Rumpf 3 kann jede beliebige Bauart haben. Auf dem Rumpf ist die Kabine 2 so gelagert, daß sie sich um ihre senkrechte Achse mittels eines Rollen- oder Kugellagers drehen kann. Die beiden Flügel i und i' sind mit der Kabine mittels endloser Seilzüge 5, 5' verbunden. Die Seile sind mit den Enden der Gerippe der Flügel verbunden, über Führungsrollen 6 geführt und werden auf mechanischem Wege oder mittels eines durch Wasserdruck oder Luftdruck betriebenen Serv o-Motors 7, 7' angetrieben, der auf der Zeichnung nur schematisch dargestellt ist. Bei der Verschiebung der beweglichen Teile der beiden Servo-Motoren 7 und 7' von oben nach unten wird der obere Trum jedes Seilzuges 5 bzw. 5' verkürzt und der untere Trum verlängert, so daß die Tragflächen i, i' in die aus Abb. 6 ersichtliche Schräglage kommen, in welcher die beiden Flügel eine Hubschraube bilden, deren Drehachse die Achse der Kabine 2 ist.
  • Jeder der Flügel i, i' ist z. B. in der Mitte seiner Längskanten mit einer Luftschraube 8, 8' versehen, die durch einen Motor angetrieben wird, der in der Kabine 2 angeordnet sein kann: Eine dieser Luftschrauben 8 bzw. 8' muß umsteuerbar sein, indem entweder ihr Drehsinn umgekehrt werden kann oder ihre Flügel verstellbar sind, so daß der Sinn des Antriebs umsteuerbar ist.
  • Nehmen daher die Flügel i, i' die Lage nach Abb.5 ein, bei der sie in gleicher Flucht miteinander liegen, und wirkt die Treibkraft der beiden Luftschrauben 8, 8' auf das Flugzeug in gleichem Sinne, so macht das Flugzeug eine Vorwärtsbewegung, w iihren(1, wenn die Tragflächen i, i' die aus a Abb.6 ersichtliche Lage einnehmen und die Luftschrauben 8, 8' im entgegengesetzten Sinne zueinander auf das Flugzeug einwirken, die Flügel und die Kabine?, um deren Achse gedreht werden. Wird dabei den Tragflächen i und i' die geeignete Schräglage gegeben, so wird das Flugzeug angehoben.
  • Um das Flugzeug vorwärts zu bewegen, während die Luftschrauben 8, 8' dazu dienen, (las Flugzeug in Drehung zu versetzen, kann man eine weitere Luftschraube 9 am Rumpf 3 anordnen, wie aus "Abb. 7 ersichtlich ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 8 sind die Flügel mit den endlosen Seilen 5, 5' an einer zwischen ihren beiden Enden liegenden Stelle verbunden. Auch hier erfolgt beim Anziehen der Zugfeder auf mechanischem Wege oder mittels der Servo-Motoren 7, 7' eine Drehung der Flügel i, i' um schräg zur Flügellängsebene liegende, unter sich parallele Achsen. Bei dieser Ausführungsform ist auch noch ein Motor io dargestellt, der in der Kabine :2 angeordnet ist und zum Antrieb der beiden Luftschrauben 8, 8' dient. Die Bewegung des Motors wird mittels Gelenke i i, i i' und im Flügelgestell gelagerte Wellen 12, 12 auf die Flügel übertragen.
  • Abb.9 zeigt eine Bauart, die den vorbeschriebenen Bauarten ähnelt, bei der aber zwei Tragflächen übereinander angeordnet sind, von denen jede in der oben angegebenen Weise um geneigt zur Flugrichtung liegende Achsen drehbar ist.
  • Es ist zwar zweckmäßig, die Flügel am Flugzeugkörper mittels Zugglieder zu befestigen, da dann leicht die erforderliche Festigkeit in Hinblick auf die bei der Drehung des Flugzeugs auftretenden Fliehkräfte geschaffen werden kann, die Flügel können aber auch in anderer Weise mit dem Flugzeugkörper einstellbar verbunden sein.
  • Beispielsweise sind bei der Ausführungsform .-nach Abb. io die Flügel i, i' etwa in ihrer Längsmitte um Achsen a'-b' an einer Plattform 13 befestigt, an welcher die Kabine 2 und der Rumpf 3 angebracht sind und auf der die beiden Motoren io, iö angeordnet sind, die zum Antrieb der beiden Luftschrauben 8, 8' dienen. Die Einstellung der beiden Flügel i, i' erfolgt in diesem Falle mittels an den inneren Flügelenden angreifender Stangen 14, 14', die mechanisch oder mittels Servo-Motoren 7, 7' verstellt werden.
  • Bei allen dargestellten Ausführungsformen kann der eine Flügel in der Verlängerung des anderen liegen, so daß diese die Tragflächen eines Flugzeugs üblicher Bauart bilden. Wirkt dann der Antrieb der Luftschrauben 8, 8' und im Bedarfsfalle der Luftschraube 9 im gleichen Sinne auf das Flugzeug, so wird dieses vorwärts getrieben, wie ein Flugzeug üblicher Bauart. Nehmen dagegen die Flügel 1, L' eine Schräglage ein und wirken die Luftschrauben 8, 8' im entgegengesetzten Sinne zueinander, so muß der die Flügel tragende Teil sich um seine senkrechte Mittelachse drehen, wobei j e nach der Schräglage der Flügel ein Anheben des Flugzeugs erfolgt oder nicht. Bei dieser Betriebsweise kann die Luftschraube 9 dazu dienen, das Flugzeug zugleich vorwärts zu treiben, oder auch nur dazu, die Wirkung des Windes auszugleichen.
  • Das beschriebene Flugzeug kann daher senkrecht aufsteigen und absteigen, sich in der Luft in einer Ebene vorwärts bewegen oder auch in jeder gewünschten Richtung fliegen, ohne daß die Betriebsbedingungen sich von denen der Flugzeuge üblicher Bauart unterscheiden und ohne daß zur Erzielung dieses Erfolges eine verwicktelte Bauart nötig ist oder eine schwierige Steuerung des Flugzeuges erforderlich wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Flugzeug zum wahlweisen Vorwärts-und Aufwärtsflug, bei dem mit j e einem Treiborgan zusammenwirkende Tragflächen eines Flugzeugs für Vorwärtsflug durch- Änderung des Anstellwinkels und Umkehrung eines Treiborgans in Hubschraubenflügel umwandelbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragflächen um schräg zu ihren Längsachsen stehende Drehachsen schwenkbar und feststellbar sind.
DER58848D Flugzeug zum wahlweisen Vorwaerts- und Aufwaertsflug Expired DE430860C (de)

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DE430860C true DE430860C (de) 1926-06-23

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DE (1) DE430860C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016170B (de) * 1954-06-05 1957-09-19 Hausser O & M Spielzeugflugkreisel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1016170B (de) * 1954-06-05 1957-09-19 Hausser O & M Spielzeugflugkreisel

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