DE359550C - Flugzeug, dessen Tragflaechen aus festen und verstellbaren Teilen bestehen - Google Patents
Flugzeug, dessen Tragflaechen aus festen und verstellbaren Teilen bestehenInfo
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- DE359550C DE359550C DEW55778D DEW0055778D DE359550C DE 359550 C DE359550 C DE 359550C DE W55778 D DEW55778 D DE W55778D DE W0055778 D DEW0055778 D DE W0055778D DE 359550 C DE359550 C DE 359550C
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- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C3/00—Wings
- B64C3/38—Adjustment of complete wings or parts thereof
- B64C3/44—Varying camber
- B64C3/50—Varying camber by leading or trailing edge flaps
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- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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Description
Es ist bekannt, bei Flugzeugen: die Tragflächen
aus festen und verstellbaren Teilen herzustellen. Gemäß der vorliegenden Erfindung
wird der verstellbare Teil um ein Gelenk drehbar gemacht, das an- einem besonderen
Träger befestigt ist, der am dem· Rumpf
des Flugzeuges sitzt und etwa bis gegen das Ende· des beweglichem Teiles reicht. Die
Tragflächen selbst werden dabei als übereinandergreifendeKeigdflächeni
ausgeführt, deren Ach'se die Achse des Drehzapfens selbst bildet. Die Führung der beweglichen Teile am
Rtiimpf erfolgt durch' eimern bogenförmigen
Schlitz und die Verstellung selbst durch Schubstangen, die an dieser Stelle am die beweglichen
Teile angreifen und von einer vom Führersitz aus zu drehenden Schraube bewegt
werden. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß gleichzeitig, die Oberfläche, die
Krümmung und der Neigungswinkel der Flügel sich ändern läßt, und zwar in weiten
Grenzen mit möglichst einfachen Mitteln, wodurch die Verwendbarkeit des Flugzeuges erhöht
wird.
Eine Ausführungsfortni eines derartigen
Flugzeuges ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen
Grundriß des Flugzeuges, das im vorliegenden Fall ein Eindecker ist, wobei die Flügel
im eingezogener Lage durch ausgezogene Linien uimd in ausgestreckter Lage durch
punktierte Linien/ dargestellt sind. Abb. 2 zeigt in größerem Maßstabe Ansicht eines der
Flügel vom oben. Die Abb. 3 bis 10 zeigen Ouerschnitte des Flügels nach den neben ihnen
befindlichen Linien der Abb. 2. Die Abb. 11 und 12 zeigen im; Grundriß und Querschnitt
die Zapfen- und ScbJkzverbindungen1 zwischen
den1 überlappendem Gliedern des Flügels, und
Abb. 13 ist eine Einzelansicht, die einen Teil der Einrichtung zum Einstellen der beweglichen
Flügelteile zeigt.
Der Körper des Flugzeuges ist mit 1 - bezeichnet.
Jeder dler Flügel besitzt in der Längsrichtung angeordnete feste und bewegliehe
überlappende Teile 2 und 3. Die Flügel sind im wesentlichen von fester Bauart und in
der Querrichtung gekrümmt. Die beweglichen Flügelglieder 3 sind' bei 4 drehbar an
dem Enden der Flügelglieder 2 in bestimmter Entfernung von den Enden: der Flügel befestigt
und geeignete Tragstreben 5 führen von dem Körper I zu den genannten Drehpumktam
4.
Die beweglichen FlügelgMeder sind' mit gewohnlichen
Stabilisierungsflächen 6 versehen; die durch irgendwelche Einrichtungen von
dem Körper des Flugzeuges aus bedient werden. Die festen, und beweglichen Flügelgfeder
haben üblereinandergreifende gekrümmte Tragflächen!.
Bei der dargestellten Ausführungsforin
sind die gekrümmten Tragflächen, die sich nach beiden. Seiten der drehbaren Verbindung
4 ausdehnen, derart gewölbt, daß sie in ihrem sich! überdeckenden Teil nach oben
konvex und die beweglichen Teile im· weiteren Verlauf nach hinten nach oben konkatv sind.
Die sich überdeckenden Teile stellen die Mantelfläche eines Kegels dar, dessen Achse durch
den Drehzapfen geht. Diese Anordnung bewirkt, daß, wenn: die beweglichen Flügelteile
ausgestreckt werden, nicht nur eine Vergrößerung der Flügelfläche eintritt, sondern auch
eine Vergrößerung der Krümmung und eine Vergrößerung des Neigungswinkels. Ein Mittel zur gleichzeitigen Einstellung
der beweglichen Flügelteile besteht aus zwei Seitenplatten 7 an dem Körper 1 an den inneren
Enden der beweglichen Teile, welche Seitenplatten gekrümmte Schlitze 8 haben, in die
die Zapfen 9 und 10 eingreif era, die vom den inneren Enden der beweglichen Flügelteile
ausgehen. Feste Zug- und Druckstangen 11 sind an ihren hinteren Enden mit den Zapfen
9 uinid an: ihren vorderen Enden mit einem
Zapfen 12 verbunden, der in einen Schlitz 13
der Platte 14 eingreift, die von dem Körper des Flugzeuges getragen wirf. Dieser Zapfen
12 wird nach rückwärts und vorwärts nach irgendeinem Punkt bewegt, um. gleichzeitig
die beweglichen Teile des Flügels einzustellen, und zwar mittels einer Handschraiube 15, die
mit einem Handgriff 16 in Greifweite des Bedienenden der Maschine versehen; ist.
Um die Tragflächen zwischen! dien festen und beweglichein Teilen in dichter Berührung
miteinander zu halten1, werden Stift- und Schlitzverbindungen 17, 18 und 19, 20 in
Zwischenräumen an dan Flügeln entlang angeordnet. Um ein Klirren zn verhindern, ist
es zweckmäßig, die Stift- und SchMtzverbindungem umzukehren, d. h. bei jeder Verbindung in jedem Teil einem Schlitz und einen
Stift derart anzuordnen, daß der Stift des einen Teils im Schlitz des anderen Teils geführt
wird; z.B. 1st Stift 17 am Teil 3 befestigt und geht durch dien Schlitz 18 des
festem Teils 2, während Stift 19 am Teil 2 befestigt
ist und' durch Teil 3 geht. Es ist klar, daß die Flügel aus irgendeinem geedgnieten
Stoff gemacht werden können und in irgendeiner Weise versteift werden können.
Main sieht, daß ein Flugzeug, das mit der Erfindung ausgerüstet ist, einen großen Bereich
von Fliegemöglichkeiten durch Einstelhing der Flügel hat, von hoher Geschwindigkeit
und geringer Tragkraft bis zu niedriger Geschwindigkeit und großer Tragkraft. Die
I Flügel können so gestellt werden, daß das ! Flugzeug unter steilem Winkel ohne erhebliche
Geschwindigkeit fliegt, so daß es möglich i ist, in einem beschränktem Raum über hohe
Hindernisse hinwegzufliegen. i Es ist bekannt, daß ein, Flugzeug, das einen
' flachen Gleitwinkel hat, eine große Geschwin-
; digkeit annimmt, wenn es in steilen Gleitflug
gerät, und selbst wenn es über hohe Hinder- ; nissie hinwegkommt und dicht am Boden glei-
: tet, es doch nicht in beschränktem Raum ! wegen seiner Hohen, Geschwindigkeit landen
i kann. Durch die vorliegende Erfindung! kön- ; nen die Flügel für eine geringe Fliegegei
schwindigfceit eingestellt werden, so daß die Landegeschwindigkeit entsprechend niedrig
I ist.
] Da die Flügel für das Landen in einen großen Neigungswinkel gestellt werden könj nen und da dieser Winkel sich um so mehr j vergrößert, je näher der Schwanz des Flugi zeuges gegen den Boden kommt, so bilden die Flügel einie wirksame Bremse, die den Vorwärtsflug hemmt, so daß die Maschine nach dem Landen nur noch eine ganz kurze Strecke auf dem Boden rollt. Durch die Erfindung können die Flügel auch so ihrer Form und ihrer Fläche nach eingestellt werden, daß sie der besonderen Belastung, die das Flugzeug zu tragen hat, angepaßt sind. Außerdem· hat die Maschine, wenn die Flügel für geringe Fliegegesohwindigkieiit eingestellt sind, mehr Zeit, über ein in bestimmter Entfernung befindliches Hindernis hinwegzukommen!. Mit anderen Worten, es wird der Winkel steiler gemacht, doch nicht notwendigerweise die Geschwindigkeit des Anstieges, so daß in beschränktem Raum das Landein erleichtert ist.
] Da die Flügel für das Landen in einen großen Neigungswinkel gestellt werden könj nen und da dieser Winkel sich um so mehr j vergrößert, je näher der Schwanz des Flugi zeuges gegen den Boden kommt, so bilden die Flügel einie wirksame Bremse, die den Vorwärtsflug hemmt, so daß die Maschine nach dem Landen nur noch eine ganz kurze Strecke auf dem Boden rollt. Durch die Erfindung können die Flügel auch so ihrer Form und ihrer Fläche nach eingestellt werden, daß sie der besonderen Belastung, die das Flugzeug zu tragen hat, angepaßt sind. Außerdem· hat die Maschine, wenn die Flügel für geringe Fliegegesohwindigkieiit eingestellt sind, mehr Zeit, über ein in bestimmter Entfernung befindliches Hindernis hinwegzukommen!. Mit anderen Worten, es wird der Winkel steiler gemacht, doch nicht notwendigerweise die Geschwindigkeit des Anstieges, so daß in beschränktem Raum das Landein erleichtert ist.
Claims (3)
1. Flugzeug, dessen Tragflächen aus festen und verstellbaren Teilen bestehen,
dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliehe Teil (3) um ein an einem besonderen
Träger gegen das Ende des beweglichen Teiles zu angeordnetes Gelenk (4) derart drehbar ist, daß die Krümmung der ganzen
Tragfläche geändert werden kann.
2. Flugzeug nachi Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil
am Rumpf in einem bogenförmigen! Schlitz
geführt wird.
3. Flugzieug nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die ineinander eingreifenden^ Triagflächenteilie kegelförmig
ausgeführt sind1, wobiei die Achse des Kegels
durch den Drehzapfen geht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW55778D DE359550C (de) | 1920-07-13 | 1920-07-13 | Flugzeug, dessen Tragflaechen aus festen und verstellbaren Teilen bestehen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW55778D DE359550C (de) | 1920-07-13 | 1920-07-13 | Flugzeug, dessen Tragflaechen aus festen und verstellbaren Teilen bestehen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE359550C true DE359550C (de) | 1922-09-23 |
Family
ID=7604985
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW55778D Expired DE359550C (de) | 1920-07-13 | 1920-07-13 | Flugzeug, dessen Tragflaechen aus festen und verstellbaren Teilen bestehen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE359550C (de) |
-
1920
- 1920-07-13 DE DEW55778D patent/DE359550C/de not_active Expired
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