AT17193B - Verfahren zur Herstellung eines haltbaren Glaserkittes. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines haltbaren Glaserkittes.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Österreichische PATENTSCHRIFT N= 17193. EMI1.1 Der bisher bei der Herstellung von Oberlichten, Glasdächern und derlei Arbeiten gebräuchliche Glaserkitt äusserte unvermeidliche Übelstände dadurch, dass er jede Dehnung des Glases durch Temperaturwechsel zu verhindern suchte. Wurde ein Dach im Sommer gemacht, bezw. hei den durch die Sommerwärme ausgedehnten Dimensionen des Glases verkittet, wobei der Kitt in kurzer Zeit trocknete, so löste sich der hart gewordene Kitt, bei mit Winterkälte erfolgender Zusammenziehung des Glases vom Glase oder vom Eisen oder wurde bei guter Haltung an diesen beiden selbst rissig und bot dem Schnee und Regen- wassrr Durchlass. Eine Abhilfe in solchem Falle wurde gewöhnlich in einer neuerlichen Überlage von gleichem Kitt gesucht, die bei eintretendem Temperaturwechsel dasselbe Schicksal hatte. Allen diesen Übelständen wird durch den nach vorliegendem Verfahren hergestellten Kitt abgeholfen, der stets weich bleibt und durch die unveränderte Weichheit und Zähigkeit allen Dehnungen des Materiales folgen kann, vollkommen wasserdicht und wasserfest ist, so dass er auch nicht gefriert. Diese Konsistenzbeständigkeit des vorliegenden Glaserkittes geht, wie dies 15jährige Versuche bezw. 15 Jahre lang allen Witterungseintlüssen aus- gesetzte Proben bewiesen, soweit, dass der jahrelang in Verwendung gestandene Kitt nach Ablauf dieser Zeit eine weitere Wiederverwendung zu gleichem Zwecke ohneweiters zulässt. Die Erfindung besteht darin, dass zu den üblichen Bestandteilen des Glaserkittes, dem auch Graphit, Engelrot, Minium oder dgl. beigemengt sein kann, je nach der gewünschten Festigkeit desselben bis S /o eines Mineralöles vorteilhaft Turbinenöl zugesetzt wird, dieses mit den übrigen Bestandteilen innig vermengt und die ganze Masse solange geknetet wird, bis sie eine vollständig homogene Masse bildet. Die Höhe des Zusatzes ist natürlich von EMI1.2 Schichten mehr, bei stärkeren Schichten weniger und besonders bei Verwendung des Kittes zur Glaspolsterung am wenigsten beträgt. Bei besonders zarten Kittarbeiten kann zur Er- höhung der anfänglichen Geschmeidigkeit desselben weiters 1'f > % Glyzerin zugesetzt werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines haltbaren Glaserkittes, dadurch gekennzeichnet, dass zu den bekannten Bestandteilen des gebräuchlichen Glaserkittes vor deren inniger Vermengung und Knetung bis 20% eines Mineralöles zugesetzt wird, wobei gegebenenfalls noch bis 1#5% Glyzerin beigemengt werden kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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