AT164078B - Zerlegbare und verstellbare Form zur Herstellung von Beton- oder Leichtbetonwaren verschiedener Gestalt sowie Einrichtung zur übersichtlichen Unterbringung der Formteile - Google Patents
Zerlegbare und verstellbare Form zur Herstellung von Beton- oder Leichtbetonwaren verschiedener Gestalt sowie Einrichtung zur übersichtlichen Unterbringung der FormteileInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Bisher werden, von der Herstellung der Beton- waren auf maschinellem Wege abgesehen, für die Herstellung von fertig zerlegbaren Betonbauteilen für jeden einzelnen Fall fast durchwegs behelfs- mässig zusammengenagelte Holzformen verwendet. Diese Herstellungsart ist unrentabel einerseits wegen der zur Anfertigung der jeweiligen Formteile und deren Zusammenfügung erforderlichen Arbeitszeit und andererseits, weil die Holzformen bald unbrauchbar werden und dann nur mehr als Brennholz Verwendung finden können. Gerade bei Überlastung der Betonwarenindustrie und Transportschwierigkeiten ist aber die Baufirma oder der Baumeister darauf angewiesen, sich selbst die Schalung herzustellen. Die Erfindung zielt darauf ab, eine für diesen Zweck besonders geeignete zerlegbare und verstellbare Form zur Anfertigung von Beton-und Leichtbetonwaren verschiedener Gestalt herzustellen und bezweckt weiters eine Einrichtung zur übersichtlichen Unterbringung der Formteile zu schaffen. Nach der Erfindung sind bei einer zerleg-und verstellbaren Form zur Herstellung vonBeton-undLeichtbetonwaren verschiedener Gestalt unter Verwendung eines Rahmens, die den Rahmen bildenden Längshölzer und Querstreifen durch Manschetten miteinander verbunden, wobei die Querleisten, die Rahmenhölzer und Manschetten durchsetzen und durch in die Manschetten eingeschraubte Stellschrauben feststellbar sind. In den Rahmen sind Futterbretter eingelegt, deren Enden Querstücke abschliessen, die zwischen Ansätzen der Manschetten bzw. an den Rahmen festgeklemmte Bügel eingespannt sind. Zweckmässig weisen die Futterbretter an einer oder beiden Seitenflächen Quernuten auf, in die Teilungsbleche eingeschoben werden können. Nach einer weiteren Ausführungsform stehen die Teilungsbleche über die Form vor und sind mit Einstecklöchern oder Handgriffen zum Hochziehen aus den Nuten versehen. Ausser Futterbretter können noch Boden-und Seiteneinsätze für die Form, wie keilförmig abgeschrägte Unterlagsbohlen, Beilagepfosten und Klötze und allenfalls Kerneinsatzstücke zur Herstellung von Betonhohlkörpern vorgesehen sein. Vorzugsweise werden Abdeckplatten mit Öffnungen oder Schlitzen zum Durchziehen der Teilungsbleche EMI1.2 EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> schrauben 4 in beliebigen Stellungen festgestellt werden können, um die Rahmenbreite zu ver- ändern. In den Rahmen sind Futterbretter 5 von be- liebiger Länge, Breite und Stärke eingesetzt, die an den Rahmenhölzern 1 anliegen. Die Stirn- seiten der Futterbretter sind durch Querstücke 6 zur Bildung der Gussform abgeschlossen. Diese aus den Futterbrettern und Querstücken bestehende Einlageform stützt sich einerseits an Ansätze 7 der Manschetten 3 und andererseits gegen einen an einem den Rahmenhölzern 1 festgeklemmten Bügel 8 ab. In diese Form wird der Beton eingebracht und gestampft. Nach dem Feststampfen der erdfeuchten Betonmasse werden die Stellschrauben 4 gelüftet, die Rahmenhölzer 1 mit einem Hammer od. dgl. behutsam auseinandergeklopft, hierauf der Bügel 8 abgenommen und die Futterbretter 5 und Querstücke 6 vorsichtig gelöst, um den Betonkörper freizulegen. Die so auseinandergenommenen Teile können dann in umgekehrter Reihenfolge wieder zur neuerlichen Einschalung zusammengesetzt werden. Zwecks gleichzeitiger Herstellung mehrerer Betonkörper kleinerer Abmessungen in dieser Form sind an den Seitenflächen der Futterbretter 5 Quernuten 9 vorgesehen, in die Teilungsbleche 10 eingeschoben werden können, welche über die Futterbretter etwas vorstehen und mit Grifflöchern 11 versehen sind. Die Futterbretter können auch an den gegenüberliegenden Seitenflächen mit Nuten 9, die in anderen Abständen vorgesehen sind, versehen sein, um eine vielseitigere Anwendungsmöglichkeit der Bretter zu ermöglichen. Zwischen die Teilungsbleche 10 wird der Beton in die Einzelformen eingebracht und gestampft. Nach dem Feststampfen der Betonmasse wird über die Teilungsbleche 10 der Reihe nach eine mit einem Längsschlitz 12 versehene Platte 13 geschoben, bis sie auf dem Rahmen aufliegt und sodann das Blech 10 aus dem Beton herausgezogen. Die Platte 13 bewirkt dabei, dass der Beton mit dem Teilungsblech nicht hochgehoben wird. Die weitere Ausschalung erfolgt wie vorher beschrieben. Diese Art der Form kann zur Erzeugung von Platten, Klötzen und Balken aus Beton oder Leichtbeton angewendet werden. Eine Form zur Herstellung von Dachziegeln und Pflasterplatten zeigen die Fig. 4-7. Die Grundform des Rahmens ist die gleiche wie nach Fig. 1. Zwischen die Rahmenhölzer 1 wird eine Führungsbahn 15 eingelegt, die aus zwei miteinander verbundenen Flacheisenschienen mit einseitigem Falz 16 (Fig. 6) besteht. Auf den Schienen sind mehrere Querstücke 17 verschiebbar, die mit Haken 18 in die Falze 16 eingreifen. Die Querstücke bestehen aus zwei Leisten 19 und zwischen diesen durch Schrauben verklemmte und über die Leisten vorstehende Blechstreifen 20, die mit von den Schrauben durchsetzten Langlöchern 21 (Fig. 7) versehen sind, um sie in der Höhenrichtung verstellen zu können. Die durch EMI2.1 Schultern dienen zur Auflage von Unterlagsplatten 22 für die zu erzeugenden Dachziegel oder Platten 23. Die Unterlagsplatten 22 bilden gleichzeitig die Abstandstücke zwischen den einzelnen Querstücken 17. An den Enden stützen sich die Querstücke wie die Futterbretter gegen die Ansätze 7 bzw. Bügel 8. In die durch die Unterlagsplatten 22, die vorstehenden Blechstreifen 20 und die Rahmenhölzer 1 gebildeten Formen wird der Beton eingebracht, gestampft und geglättet, worauf sofort die Ausschalung vorgenommen werden kann, zu welchem Zwecke vorerst die Schrauben 4 gelüftet, der Feststellbügel 8 abgenommen wird und die Rahmenhölzer 1 vorsichtig auseinandergezogen werden. Sodann werden die fertig betonierten Steine oder Platten 23 mit den Unterlagsplatten 22 abgehoben und auf Regalen zur Trocknung und Erhärtung gelagert. Wenn alle Dachziegel bzw. Platten entfernt sind, werden die Rahmenhölzer wieder zusammengerückt, festgestellt und die Unter- lagsplatten aufgelegt, worauf der Beton in die Formen wieder eingebracht werden kann. Fig. 8 zeigt die Form nach der Ausführung gemäss Fig. 1 zur Herstellung von Hohlblocksteinen. In diesem Falle werden in die durch die Futterbretter 5 und Teilungswände 10 gebildeten Einzelformen Kerne 25 aus Holz, Beton, Eisen od. dgl. zur Bildung der Hohlräume 26 in den Blöcken eingesetzt. Nach dem Einfüllen des Betons in die Formen werden die Kerne unter Verwendung einer Abdeckplatte 27 ähnlich der Abdeckplatte 13 (Fig. 2) zur Verhinderung des Heraushebens von Beton mit den Kernen ausgehoben. Der weitere Vorgang der Ein-und Ausschalung erfolgt wie bei der Schalungsform J nach Fig. 1. Zur Herstellung von Formsteinen zur Auskleidung von Gruben oder Schachten gemäss Fig. 9 a werden in die Form nach Fig. 9 Unterlagsbohlen 28 und Beilagklötze 29 zwischen die Futterbretter 5 und Teilungsbleche 10 eingesetzt. Entsprechend der zu erzeugenden Plattenform sind die Bohlenenden keilförmig abgeschrägt. Fig. 10 zeigt eine Schalungsform zur Herstellung von Balken besonderer Form, wie sie für Einfriedungsmauern verwendet werden können. Auch in diesem Falle werden der Balkenform entsprechende Einsätze 30 aus Pfosten und Klötzen vorgesehen. Die fertige Balkenform zeigt Fig. 10 a. Mit der erfindungsgemässen Form lassen sich durch Einlagen und Einsätze zwischen Futterbrettern, Querstücken und Teilungswänden verschiedener Abmessungen eine Unmenge von Betongegenständen verschiedener Grösse und Gestalt herstellen. Um alle diese Teile der Form gut übersichtlich unterbringen zu können, ist gemäss der Erfindung ein Kasten nach Art eines Baukastens 35 (Fig. 11) mit numerierten Fächern 36 vorgesehen. Die Schalungsteile werden mit übereinstimmenden Nummern (nach der Zeichnung 1 bis 91) versehen, und in den zugehörigen Fächern untergebracht. Unter Zuhilfenahme einer Stückliste ist der Inhalt des Baukastens jederzeit <Desc/Clms Page number 3> nachprüfbar und können in Verlust geratene Formteile rechtzeitig ergänzt werden. Aus einer dem Baukasten beigegebenen Anwendungsübersicht sind die zu erzeugenden Betonwaren sowie Nummern und Anzahl der Formteile zu ersehen, welche für die Herstellung der für den gewünschten Betongegenstand zu verwendenden Form erforderlich sind. Die Form gemäss der Erfindung eignet sich nicht nur für die Herstellung von Beton-und Leichtbetonwaren für Bauzwecke, sondern auch zur Herstellung von Kleinbaumaterial für Spielzwecke. PATENTANSPRÜCHE : 1. Zerlegbare und verstellbare Form zur Herstellung von Beton-oder Leichtbetonwaren verschiedener Gestalt unter Verwendung eines Rahmens, dadurch gekennzeichnet, dass die den Rahmen bildenden Längshölzer und Querleisten durch Manschetten (3) miteinander verbunden sind und die Querleisten die Rahmenhölzer und Manschetten durchsetzen und durch in die Manschetten eingeschraubte Stellschrauben (4) feststellbar sind. EMI3.1
Claims (1)
- schetten bzw. an den Rahmen festgeklemmte Bügel (8) eingespannt sind.3. Form nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Futterbretter an einer oder beiden Seitenflächen Quernuten (9) aufweisen und Tei- lungs bleche (10), die in gegenüberliegenden Nuten eingeschoben werden können, vorgesehen sind.4. Form nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilungsbleche über die Form vorstehen und mit Einstecklöchern (11) oder Handgriffen zum Hochziehen aus den Nuten versehen sind.5. Form nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ausser Futterbrettern noch Boden-und Seiteneinsätze für die Form, wie keilförmig abgeschrägte Unterlagsbohlen, Beilagepfosten und Klötze und allenfalls Kerneinsatzstücke zur Herstellung von Betonhohlkörpern vorgesehen sind.6. Form nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Abdeckplatten (13, 27) mit Öffnungen oder Schlitzen zum Durchziehen der Teilungsbleche oder Kernstücke vorgesehen sind, um beim Hochziehen der letzteren den eingegossenen Beton zurückzuhalten.7. Form nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in den Rahmen Längsschienen (15) eingelegt sind, auf denen zwischen die Rahmenhölzer einpassende, mit diesen in EMI3.2 schiebbar sind, die zur Aufnahme von Unterlagsblechen (22) für die Herstellung von Dachziegeln od. dgl. im Abstand von ihrer Oberkante schulterförmig abgesetzt sind.8. Form nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstücke aus zwei Leisten (19) und einem zwischen ihnen eingelegten Blech- streifen (20) bestehen, der über die Leisten zur Bildung der Schulterauflage für die Unterlagsbleche (22) vorsteht.9. Form nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechstreifen zwecks Höhenverstellbarkeit Querschlitze (21) aufweisen, durch die Verbindungsschrauben der Leisten mit den Blechstreifen hindurchgehen.10. Einrichtung zur übersichtlichen Unterbringung der Teile der Form gemäss den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie nach Art eines Baukastens (35) ausgeführt ist, in dem Fächer (36) mit Nummern den gleich bezeichneten Schalungsteilen zugeordnet sind.
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