DE802178C - Schalungsfreie Hohlsteindecke - Google Patents

Schalungsfreie Hohlsteindecke

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DE802178C
DE802178C DEP144A DEP0000144A DE802178C DE 802178 C DE802178 C DE 802178C DE P144 A DEP144 A DE P144A DE P0000144 A DEP0000144 A DE P0000144A DE 802178 C DE802178 C DE 802178C
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DE
Germany
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hollow
ceiling
hollow stone
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stone ceiling
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DEP144A
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Karl Plank
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/20Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members
    • E04C3/22Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members built-up by elements jointed in line

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description

  • Die Erfindung betrifft Stahlsteindecken und Stahlbetonrippendecken aus Hohlsteinen, die zu bewehrten Platten zusammengesetzt gleichzeitig die Schalung für die herzustellende- Decke bilden und die bisher übliche Holzschalung ersetzen.
  • Die für die Bewehrung dieser Hohlsteinplatten erforderlichen Rundeisen wurden bis jetzt in an der Unterseite der Hohlsteine befindliche offene Nuten oder geschlossene Kanäle verlegt.
  • Die offenen Nuten haben den Nachteil, daß sie sich in dem Putz der fertigen Decke abzeichnen; die geschlossenen Kanäle benötigen zum Einbringen des Mörtels ein besonderes Verfahren.
  • Die Erfindung soll diese Nachteile beseitigen, dadurch, daß der Hohlstein zwar an der Unterseite einen geschlossenen Kanal i (Fig. i und 2) erhält, dessen untere Abschlußwand 2 jedoch beim Auslauf aus der Ziegelpresse beiderseits bis auf einige Millimeter angeschnitten wird, so daß sie durch einen leichten Schlag abgetrennt und nach Einbringung der Bewehrung in die nunmehr offene Nut wieder eingesetzt und zu einem Kanal geschlossen wird.
  • Eine weitere Neuheit bildet die Unterteilung der sonst durchgehenden Hohlräume in einzelne schalldämpfende Luftkammern, dadurch, daß in beliebigen Abständen jeweils in die Stoßfuge 3 (Fig. 4) zweier Steine eine Betonstirnplatte 4 (Fig.3) eingesetzt wird, die mit einem Eisendraht armiert ist, der zugleich als Bügel wirkt.
  • Bei großen Spannweiten ist das Gewicht der einzelnen Hohlsteinplatten so groß, daß diese nicht mehr getragen werden können, sondern durch besondere Transportmittel befördert werden müssen, oder die Platten werden halbiert, wodurch aber die Trageisen ebenfalls halbiert werden und dadurch nicht mehr als Trageisen benutzbar sind. Dieser Nachteil wird behoben durch die weitere Neuheit, daß die halbierten Hohlsfeinplatten (Fig.4) bei ihrem Einbau als Decke so gegeneinander versetzt werden, daß jeweils die freie Hälfte des Trageisens 6 der einen halben Platte in die Betonrippe 7 zwischen den gegenüberliegenden beiden halben Platten zu liegen kommt und bis auf das gegenüberliegende Deckenauflager reicht(Fig.4).
  • In die Stoßfuge 8 (Fig.4) der halben Platten kann zur besseren Lastverteilung ein Rundeisen 9 eingelegt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hohlsteindecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlsteine an ihrer Unterseite einen Kanal (i) besitzen, dessen Außenwand (2) bei der Herstellung des Steines so angeschnitten wird, daß dieser Streifen zwecks Einlegen der Bewehrung herausgeschlagen und darnach wieder eingesetzt werden kann.
  2. 2. Hohlsteindecke, dadurch gekennzeichnet, daß die durchgehenden Hohlräume (io) der einzelnen Platten in Kammern unterteilt werden, dadurch, daß zwischen die Stoßfugen (3) der einzelnen Hohlsteine, Platten (4), am besten aus Beton, eingesetzt werden; diese erhalten zweckmäßig eine Drahteinlage, die zugleich als Bügel dient.
  3. 3. Hohlsteindecke, dadurch gekennzeichnet, daß die bei großen Spannweiten halbierten Plattenstreifen (5) so gegeneinander versetzt werden, daß das freie Ende des Bewehrungseisens (6) der einen Plattenhälfte jeweils in die Betonrippe (7) zwischen den gegenüberliegenden Plattenhälften zu liegen kommt.
DEP144A 1949-10-29 1949-10-29 Schalungsfreie Hohlsteindecke Expired DE802178C (de)

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DE802178C true DE802178C (de) 1951-02-05

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