DE878323C - Vorrichtung zum Formen von Stahlbetontraegern od. dgl., insbesondere von trapezfoermigem Querschnitt - Google Patents

Vorrichtung zum Formen von Stahlbetontraegern od. dgl., insbesondere von trapezfoermigem Querschnitt

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DE878323C
DE878323C DEK1657A DEK0001657A DE878323C DE 878323 C DE878323 C DE 878323C DE K1657 A DEK1657 A DE K1657A DE K0001657 A DEK0001657 A DE K0001657A DE 878323 C DE878323 C DE 878323C
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trapezoidal cross
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cross
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DEK1657A
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Adolf Kirchner
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0088Moulds in which at least one surface of the moulded article serves as mould surface, e.g. moulding articles on or against a previously shaped article, between previously shaped articles

Description

  • Vorrichtung zum Formen von Stahlbetonträgern od. dgl., insbesondere von trapezförmigem Querschnitt Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Formen von Stahlbetontr'ägern od. dgl., insbesondere solchen mit trapezförmigem Querschnitt, wobei aneinandergereihte Einzelformen zur Verwendung kommen und eine Ersparnis an Material für die Formen dadurch erzielt wird, daß jede einzelne Form aus einem Boden und gleichartigen Zwischenstücken als Seitenteile besteht, die je einem Paar benachbarter Formen zugehörig sind.
  • Die Erfindung bezweckt, solche Vorrichtungen noch weiter zu vereinfachen, und besteht im wesentlichen darin, daß die Böden oder bzw. und die Zwiscihenstücke der Einzelformen durch mit den Formen hergestellte Formlinge ersetzbar sind. Um den Formling als Formboden verwenden zu können, kann die Oberfläche des Formbodens den Raum zwischen der Arbeitsbühne und der Oberkante der Form in zwei kongruente Ouersch,nittsflächen teilen. Besondere Vorteile, insbesondere im Falle paarweiser Verwendung :der Formlinge für Stahlbetonrippendecken, lassen sich erfindungsgemäß dann erzielen, wenn die Formböden benachbarter Formen entgegengesetzte Neigung haben. Die Erfindung erstreckt sieh ferner auf verschiedene Einzelheiten der Formhebung der Formteile für das Formen von Trägern mit trapezförmigem 0-uersc@hnitt.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand, ausgehend vom Bekannten, in beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt und auch !hinsichtlich der Lagerung und Verwendung der Formlinge erläutert. Fig. i zeigt einen lotrecht geführten Schnitt durch zwei aneinandergereihte bekannte Formen zum Herstellen von Stahlbetonträgern mit symmetrischem, trapezförmigem Querschnitt; Fig. 2 und 3 zeigen im Sinne .der Erfindung abgeänderte Vorrichtungen im Schnitt; Fig. g zeigt eine in zwei Etagen aufgebaute Vorric'htung; ` Fig. 5 zeigt eine vorteilhafte Ausführungsform unter Verwendung von Formböden aus Holz; Fi:g. 6 und 7 zeigen Vorrichtungen zum Formen von Stahlbetonträgern mit unsymmetrischem, trapezförmigem, Querschnitt; Fig. 8 zeigt eine Vorrichtung zum Formen von untereinander vertauschbaren Formböden und .Zwischenstücken., Fi.g.9 die stehende Erzeugung von Zwischenstücken.
  • Die -bekannte Form (Fig. i) zum Herstellen eines Trägers vorn trapezförmigem Querschnitt besteht aus -einem zweiteiligen Holzkörper 1, 2; der bis auf die Auflagerfläche mit Blech 3 beschlagen ist. Sowohl der Holzkeil` i alt auch das Kantholz 2 weisen von go°l verschiedene Kantenwinkel auf, da -der Bodendes Formhohlraumes geneigt ist und die aufrechten Flächen senkrecht zur Symmetrieebene des Trägers stehen. Damit wird aber erreicht, daß beimAneinan.derreihen solcher Formen eine Seitenwand erspart wird. Nach dem Erhärten des Betons werden die Formen gekippt, wobei sich der Formling von der Form löst und auf seine Basisfläche zu stehen kommt. Wegen. der vorn 9o° abweichenden Wink,--1 sind die Farmen umständlich herzustellen.
  • Erfindungsgemäß sind die Formen in drei Teile aufgelöst (Fig. 2), so daß sie aus dem Formboden q. und den benachbarten Formen gemeinsam untereinander gleichen und .daher vertauschbaren Zwischenstücken 5 als Seitenteile bestehen, die z. B. aus Beton :gefertigt sein können. Der Formboden kann aus einem Brett gebildet sein, das bei den symmetrischen Trapezquerschnitten gleich' der Leiste 6 schräg abgeschnitten sein muß. Die Bauart ist bereits wesentlich einfacher als die bekannte. Gemäß der Erfindung wird derRaum zwischen derArbeits-Bühne 7 und .der Oberkante 8 der Form durch den Formboden in zwei kongruente Querschnittsflächen geteilt. Nach dem Herstellen einer Anzahl von Formlingen mit -einer beschränkten Anzahl von Holzformen können die Formlinge selbst als Formböden q.' verwendet werden. Die Formlinge können wie bei der bekannten Form :gekippt werden, jedoch im Gegensatz zu dieser infolge der. Zerleg-,barkeit der Form wahlweise nach beiden Seiten.
  • Die Vorrichtung nach Fig: 2 bietet zwar verschiedene Vorteile, hat aber gleich der bekannten Form :den Nachteil, daß die gekippten Formlinge mit ihren in der Form frei liegenden rauhen Oberflächen stets auf dieselbe Seite zu stehen kommen. Bei der paarweisen Verwendung solcher Formlinge mit dazwischen befindlichem Vergußbeton zwecks Bildung 'von Rippen in Stahlbetonrippendecken sollen jedoch die rauhen Flächen der Formlinge zwecks Erhöhung .der Verbundwirkung einander zugekehrt sein. Um dies zu erreichen, muß jeder zweite Formling in der waagerechten Ebene um isoQ gewendet werden, was. bei :den meist 6 m langen Stücken eine erhebliche Mehrarbeit verursacht.
  • Bei der Vorrichtung nach Fi:g. 3' ist dieser Nachteil vermieden. Die einzelne Form hat einen Bo-' den q., 6 entsprechend Fig. 2 und ist seitlich von.
  • untereinander gleichen Zwischenstücken 9 trapezförmi.gen Querschnitts begrenzt, die abwechselnd auf :der großen bzw. kleinen Grundfläche. stehen. Die Formlinge können nach verschiedenen Richturgen gekippt werden, so, daß sie beim Wegtragen ohne die obererwähnte Wendung so gelagert werden können, daß ihre rau'-en Seiten einander gegenüberstehen.
  • Eine raumsparende Ausbildung der Vorrichtung entsprechend Fig. 3 kann durch den: Aufbau in zwei Etagen vorgenommen werden (Fig. q-). Auf dien Zwischenstücken 9, 9' liegen Unterlagen i o, die in der ganzen Länge der Zwischenstücke durchlauf-en. Auf ihnen ruhen die Zwischenstücke der nächsten Etage. Die Zwischenstücke 9' sind schmäler als die Zwischenstücke 9 und können, da die Zwischenstücke in der Längsrichtung aus mehreren Teilen zusammengesetzt sind, nach Beendigung der Formarbeit als Überlagen verwendet werden. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Zwischenstücke 9@ auf der kleinen, die Zwischenstücke 9' auf der großen Grundfläche aufruhen. Die Formböden q.' bestehen wegen Kongruenz der Querschnitte entsprechend Fig. 2 aus Formlingen. Diese werden nach dem Füllen der Form auf der Oberfläche mittels Walzen mit Narben i i versehen, die in der Ebene der Formoberfläche 8 angedeutet sind. Die untere Etage wird vorteilhaft von quer verlaufenden Unterlagern ro getragen.
  • Die Bauart nach Fig. 5 bietet bei Formböden aus Holz den besonderen Vorteil', daß der Formboden aus einem rechtwinklig zugeschnittenen Brett 12 bestehen, kann und die Leiste 6' nur an der Ruflagerfläche schiefe Kantenwinkel aufweist, "die aber beim Zuschneiden nach der strchlierten Linie 13 auch vermieden, werden können. Die vorhandenen rechten Winker sind je durch einen Bogen gekennzeichnet. Damit die Oberfläche des Formbodens zu den Stoßfugen zwischen :diesen und den: Zwischenstücken senkrecht steht; was die Voraussetzung eines gewöhnlichen Brettes als Formboden bildet, weisen die Zwischenstücke 1q., 15 leicht gebrochene Seitenflächen auf, deren Knicklinie in der Verschneidung mit der Oberfläche des Formbodens liegt. Dessenungeachtet können die nicht mehr benötigten Zwischenstücke, nebeneinander verlegt, als Überlage verwendet werden, da die Zwischenräume m-it Beton ausgefüllt werden: Unsymmetrischen, trapezförmigen Querschnitt aufweisende Formlinge können mit den Vorrichtungen nach den Fig. 6 und 7 erzeugt werden. Die Formen nach Fig. 6 bestehen aus einem Holz- oder Betonboden und gleichartigen Zwischenstücken 16 von rechteckigem Querschnitt. Die Formteile ruhen auf Unterlagen 17. Die Seitenwände der Zwischenstücke stehen zu oder Oberfläche 8 der Form senkrecht. Die Formlinge, welche im Querschnitt zwei rechte Winkel aufweisen und wie in Fig. 6 rechts als Formböden verwendet werden können, bieten, wie weiter unten näher erläutert ist, Vorteile bei der Bildung von Deckenrippen. Die Zwischenstücke 16 können auch die Unterlagen 17 bilden.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 sind vertauschbare Zwischenstücke 18 von trapezförmigem Querschnitt verwendet und die rechten Winkeldes Formquerschnittes an die Oberfläche .des Formbodens 12 verlegt, der auf den Seitenflächen der Zwischenstücke senkrecht steht und dem,der Fig. 5 entspricht. Es kann aber auch ein Formboden aus Beton von einem Formling gebildet werden, wie dies in Fig. 7 rechts gezeigt ist. Solche Formlinge können auch für die Formböden der Vorrichtung nach Fig. 5 verwendet werden.
  • Die Zwischenstücke 9 der Fig. 3 können in gleicher Weise wie die Formlinge nach der Fig. 3 bis 5 unter Verwendung von Zwischenstücken und Formböden hergestellt werden, deren Querschnitte untereinander und mit dem des Formlings identisch sind (Fig. 8). Man benötigt zur Erzeugung der ersten Formlinge nur wenige Holzblöcke (Fig. 8, links) und arbeitet dann mit den Formlingen weiter. Es können wieder Unterlagen 17' verwendet werden, um Unebenheiten des Bodens leichter ausgleichen zu können.
  • Wie Fig. 9, zeigt, können die Zwischenstücke 9 auch stehend derart hergestellt werden, daß der Querschnitt der Zwischenstücke und des Formlings ein und derselbe ist. Die Unterlagen bestehen im vorliegenden Fall gleichfalls. aus Formlingen, indem je zwei Formlinge zu einer Unterlage vereinigt werden.
  • Während die Formlinge meist 6 m lang sind, werden die Zwischenstücke z. B.. nur 2 in lang gemacht, in welchem Falle zu jeder Form, mit Ausnahme der ersten, drei Zwischenstücke erforderlich sind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Formen von Stahlbetonträgern( od. dgl., insbesondere von solchen mit trapezförmigem Querschnitt, bestehend aus aneinandergereihten, einen Boden und je einem Paar benachbarter Formen zugehörige Zwischenstücke als Seitenteile aufweisenden Einzelformen, dadurch gekennzeichnet, daß die Böden oder bzw. und die Zwischenstücke der Einzelformen durch mit den Formen hergestellte Formlinge ersetzbar sind. 2-. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Formbodens den Raum zwischen der Arbeitsbühne (7) und -der Oberkante (8) der Form in zwei kongruente Querschnittsflächen teilt (Fig.
  2. 2 bis 4und6bis8).
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2 zum Formen von Trägern mit trapezförmigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß die Formböden benachbarter Formen entgegengesetzte Neigung haben (Fig. 3 bis 8). q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i zum Formen vorn Trägern mit trapezförmigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßfugen zwischen dem Formboden und den Zwischenstücken zur Oberfläche des Formbodens senkrecht stehen (Fig. 5).
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2 zum Formen von. Trägern mit trapezförmigem Querschnitt, .dadurch gekennzeichnet, daß die von den Zwischenstücken gebildeten Formwände zur Oberfläche der Form senkrecht stehen (Fig. 6).
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2 zum Formen von Trägern mit trapezförmigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß die von den: Zwischenstücken gebildeten Formwände zur Oberfläche des Formbodens senkrecht stehen (Fig. 7).
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i zum stehenden Formen von Trägern od. dgl. mit trapezförmigem Querschnitt, @dadurch gekennzeichnet, d'aß die Zwischenstücke aus umgekehrt gelagerten Formlingen bestehen (Fig.9). B. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und :2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsflächen des Formlings, des Formbodens und der Zwischenstücke untereinander gleich sind (Fig. 8).
DEK1657A 1946-12-14 1950-02-05 Vorrichtung zum Formen von Stahlbetontraegern od. dgl., insbesondere von trapezfoermigem Querschnitt Expired DE878323C (de)

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