AT163057B - Seilbahn bzw. Seilkran, insbesondere zur Förderung von geschlägertem Holz - Google Patents

Seilbahn bzw. Seilkran, insbesondere zur Förderung von geschlägertem Holz

Info

Publication number
AT163057B
AT163057B AT163057DA AT163057B AT 163057 B AT163057 B AT 163057B AT 163057D A AT163057D A AT 163057DA AT 163057 B AT163057 B AT 163057B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cable
pulley
rope
pull rope
car
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ennius Ing Celik
Original Assignee
Pohlig Seilbahn Und Foerderanl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pohlig Seilbahn Und Foerderanl filed Critical Pohlig Seilbahn Und Foerderanl
Application granted granted Critical
Publication of AT163057B publication Critical patent/AT163057B/de

Links

Landscapes

  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Seilbahn bzw. Seilkran, insbesondere zur Förderung von geschlägertem Holz 
Die gewöhnlichen Seilbahnen zur Förderung von geschlägertem Holz eignen sich nur zur Förderung von Endpunkt zu Endpunkt der Anlage und lassen eine Aufnahme der Last auf freier Strecke entweder gar nicht oder nur in sehr umständlicher Weise zu. 



   Die gebräuchlichen Kabelkrananlagen dagegen, die für eine Lastaufnahme an einer beliebigen Streckenstelle geeignet sind, haben eine zu komplizierte Einrichtung und insbesondere zu viel Seilelemente, um sie in einfachen Waldbetrieben mit beliebiger Geländegestaltung wirtschaftlich anwenden zu können. Auch ist bei diesen Einrichtungen das Überfahren von Fahrbahn-Unterstützungen nicht möglich. 



   Aus dem Bestreben, diese Mängel zu beseitigen, ist schon eine Einrichtung geschaffen worden, bei der auf einer Tragseilfahrbahn eine Laufkatze verkehrt, die durch ein loses, durch eine Seiltrommel-Winde zu betätigendes Zugseil zur Beladestelle gebracht wird und bei der durch dasselbe Zugseil die Last angehoben und zu einem Bahnendpunkte gefördert werden kann. Um die Laufkatze an der Beladestelle festhalten zu können, ist ein Gestellwagen vorgesehen, der vermittels eines eigenen Verankerungsseiles an den Beladepunkt herangebracht und an diesem festgehalten wird. An diesen Gestellwagen wird die Laufkatze durch ihr Zugseil herangebracht, wo sie sich an den Gestellwagen einklinkt, der durch eine eigene Klemmvorrichtung am Tragseil festgehalten wird, wodurch auch die mittelbare Verbindung der Laufkatze mit dem Tragseil gesichert ist.

   Das auf einer Tragrolle an der Laufkatze gelagerte Zugseil wird sodann nachgelassen, bis der am Ende des Zugseiles angebrachte Lasthaken den zu fördernden Holzstamm erreicht. Nach erfolgtem Heben der Last bis zur Laufkatze wird deren Verbindung mit dem Gestellwagen gelöst und gleichzeitig die Last an der Laufkatze verriegelt, worauf dann die Laufkatze mit der Last zu dem vorbestimmten Endpunkte des Seilkranes geführt werden kann. Diese Einrichtung hat den Nachteil, dass sie hauptsächlich nur in einem stärker und stetig ansteigenden Gelände angewendet werden kann, dass die Anordnung des Zugseil-Windwerkes in 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die aus Fig. 1 nicht ersichtliche, dafür aber in den Fig. 3 a und 3 b besonders dargestellte Spannvorrichtung für das Zugseil 2, das die ZugseilAntriebsscheibe 11 umschlingt, besteht aus einer Zugseil-Spannscheibe 12 und einer ZugseilAblenkscheibe 13. Das obere Trum des Zugseils   2,   (Fig. 3 b) geht um den Umfang der ZugseilAntriebsscheibe 11 nach unten, umschlingt die in der gleichen waagrechten Ebene liegende ZugseilSpannscheibe 12, geht dann in entgegengesetzter Richtung laufend um die ebenfalls waagrecht liegende Zugseil-Ablenkscheibe 13 (Fig. 3 a) und dann wieder parallel zu seinem oberen Trum in der Richtung zum anderen Endpunkt der Seilbahn.

   Zum Anziehen oder Nachlassen der Zugseil-Spannscheibe 12 dient eine Spannwinde 14, die mittels eines Windenseiles 15 unter Zwischenschaltung eines Dynamometers 16 mit der Lagerlasche der Zugseilspannscheibe 12 verbunden ist. 



   Die Betätigung der beschriebenen Seilbahnanlage erfolgt in der Weise, dass die Spannung des
Zugseiles durch Anziehen des Windenseiles 15 mit Hilfe der Spannwinde 14 soweit erhöht wird, dass die Gegenscheibe 5 des Wagens (Fig.   l)   die ebenso, wie die Zugseilrolle 4 vom Zugseil 2 umwunden ist, sich dieser nähert, wodurch der zweiarmige Hebel 6 im umgekehrten Uhrzeiger- sinn verdreht wird, was unter Überwindung der
Spannung der Feder 7 eine Verdrehung des
Klemmhebels 8 und dadurch das Öffnen der Seilklemme, die von beliebiger Bauart sein kann, zur Folge hat. Der Wagen ist nunmehr auf dem Tragseil 1 verschiebbar und kann durch das Zugseil beliebig bewegt werden. 



   Ist nun der Wagen an der längs der Anlage an beliebiger Stelle gelegenen Belade-bzw. Entladestelle angelangt, dann wird die Spannung des Zugseils 2 durch Nachlassen des Windenseils 15 vermindert, wodurch die Feder 7 wieder zur Wirkung kommt und durch Schliessen der Seilklemme den Wagen am Tragseil feststellt. 



   Mittels der Klemmvorrichtung kann der Seilbahnwagen bzw. die Laufkatze nicht nur am Fahrbahntragseil, sondern auch an einem beliebigen anderen Seil, wie Bremsseil, Fangseil u. dgl., angeklemmt bzw. abgebremst werden. 



   Bei der weiteren Bewegung des Zugseiles 2 wirkt dieses nun als Antriebsseil auf die von ihm umschlungene Zugseilrolle 4, wodurch das den Lasthaken 10 tragende Windenseil 17 von der Seiltrommel 9 abgewickelt und nach unten oder seitlich bis zu dem aufzuladenden Holzstamm gebracht und dann durch Umkehrung der Bewegungsrichtung wieder aufgewickelt werden kann. Dann wird die Spannung wieder erhöht, bis die Seilklemme den Wagen freigibt, der, sobald er an die gewünschte Entladestelle gebracht ist, durch Entspannen des Zugseils wieder unter Freigabe des Antriebes der Seiltrommel 9 die Senkung der Last an jeder beliebigen Stelle der Bahn gestattet. 



   Durch diese Einrichtung wird die in letzterer Zeit vielfach gestellte Forderung erfüllt, mit einfachen Seilbahnen oder Seilkranen das geschlägerte Holz nicht nur von einem Endpunkte dieser Anlagen zum anderen und nicht nur aus dem lotrecht unterhalb der Fahrbahn liegenden Waldgelände, sondern auch aus einem Waldstreifen von einer gewissen Breite beiderseitig der Fahrbahn durch unmittelbares Anheben abfördern zu können. Dieser Vorgang gestattet das Abholzen eines breiten Geländestreifens zu beiden Seiten der Trasse der Förderanlage und durch wiederholtes Versetzen der Seilbahn bzw. des Seilkranes das Abtragen des geschlägerten Holzes aus einer ganzen Hangfläche. 



   Die Betätigung der Seilbahn mit nur einem einzigen endlosen Zugseil sowohl zur Bewegung des Wagens als auch zum Heben und Senken der Last und sogar zur Heranbringung der Last an die Seilbahn ist als bedeutender Vorteil des Erfindungsgegenstandes gegenüber den bekannten Einrichtungen ähnlicher Art zu werten. 



   Dabei ist noch die Unabhängigkeit des Betriebes vom Gelände hervorzuheben, da die Wirkung sowohl in der Steigung als auch im Gefälle ganz die gleiche ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Seilbahn bzw. Seilkran, insbesondere zur Förderung von geschlägertem Holz, mit einem auf einen Tragseil fahrbaren, mittels eines end- 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. . aeucann nacn Anspruch l, dadurch geKenn- zeichnet, dass der Wagen mit einer Zugseilrolle (4) und einer Gegenscheibe (5) ausgerüstet ist, um die das Zugseil (2) in einer oder in mehreren Windungen herumgeführt ist, wobei die Gegenscheibe (5) in dem als Pendellager ausgebildeten unteren Ende eines am Wagen gelagerten zweiarmigen Hebels (6) drehbar ist, dessen oberes Ende unter dem Einfluss einer Feder (7) steht und ausserdem mit dem Klemmhebel (8) der Seilklemmvorrichtung in Verbindung ist, durch die das Feststellen bzw.
    Abbremsen des Wagens am Tragseil bzw. an einem besonderen Brems-oder Fangseil möglich ist.
    3. Seilbahn nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Zugseilrolle (4) unmittelbar oder mittels eines Getriebes <Desc/Clms Page number 3> eine Seiltrommel (9) verbunden ist, deren Antrieb durch das Zugseil (2) vermittels der Zugseilrolle (4) erfolgt.
    4. Seilbahn nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Veränderung der Spannung des Zugseiles (2) zwecks Ein- und Ausschaltung der verschiedenen Organe eine Spannvorrichtung dient, die aus einer Zugseil-Spannscheibe (12) besteht, die mittels einer Spannwinde (14) angezogen oder nachgelassen werden kann, wobei ein Dynamometer (16) eingeschaltet sein kann.
AT163057D 1947-02-20 1947-02-20 Seilbahn bzw. Seilkran, insbesondere zur Förderung von geschlägertem Holz AT163057B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT163057T 1947-02-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT163057B true AT163057B (de) 1949-05-10

Family

ID=3652049

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT163057D AT163057B (de) 1947-02-20 1947-02-20 Seilbahn bzw. Seilkran, insbesondere zur Förderung von geschlägertem Holz

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT163057B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT202000025798A1 (it) 2020-10-30 2022-04-30 Leitalpin Gmbh Srl Carrello automotore per gru a fune in particolare per il trasporto di materiale come per esempio legno e simile e un impianto funiviario utilizzante un carrello automotore

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT202000025798A1 (it) 2020-10-30 2022-04-30 Leitalpin Gmbh Srl Carrello automotore per gru a fune in particolare per il trasporto di materiale come per esempio legno e simile e un impianto funiviario utilizzante un carrello automotore
EP3992137A1 (de) 2020-10-30 2022-05-04 Leitalpin GmbH-srl Selbstfahrender laufwagen, insbesondere für den transport von material wie holz und dergleichen, und eine seilbahnanlage mit einem selbstfahrenden laufwagen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT163057B (de) Seilbahn bzw. Seilkran, insbesondere zur Förderung von geschlägertem Holz
CH634785A5 (en) Passenger-operated travelling gear for an aerial cableway
DE102011013304A1 (de) Laufwagen für eine Seillinie zum tragenden Transport von Stückgut
EP0161437B1 (de) Seilkran
AT396918B (de) Schaltvorrichtung für die lastkuppeleinrichtung eines kabelkranwagens
DE69307324T2 (de) Laufkatze
DE1481780C3 (de) Drahtseitförderanlage
DE922486C (de) Kranseilbahn
DE672954C (de) Ausziehbares Foerderband
DE1272522B (de) Laengs einer Fuehrung laufender Schleppwagen zum Verziehen von Abdeckplanen
DE900003C (de) An einem Ruestwagen angeordneter Kran
AT129558B (de) Auf- und Abladevorrichtung, insbesondere für Eisenbahnschienen.
DE4001680C1 (en) Rope haulage trolley - has rotating bearer rope pulley located between two bearer rope rollers
AT506655B1 (de) Transportvorrichtung
DE102017002317A1 (de) Vorrichtung zum Auf- und Abdecken einer durch Wände begrenzten und nach oben offenen Ladefläche eines Fahrzeugs oder eines Containers mit einer Plane
DE464419C (de) Verholvorrichtung fuer durch Schiebebuehnen oder Drehscheiben zu verstellende Wagen
DE3915501A1 (de) Transportable baueinheit mit einer seilwinde zum ziehen einer last
DE202017001297U1 (de) Vorrichtung zum Auf- und Abdecken einer durch Wände begrenzten und nach oben offenen Ladefläche eines Fahrzeugs oder eines Containers mit einer Plane
DE376479C (de) Aus einer Haengebahn bestehende Foerdervorrichtung
CH507153A (de) Holztransportseilbahn zur Bergkammüberquerung
AT208923B (de) Zugsystem für Seilschwebebahnen u. dgl.
AT229558B (de) Ablagevorrichtung für Boul-Schnittware bei Vollgattersägen
DE342195C (de) Vorrichtung zum Verladen von Baumstaemmen und aehnlichen langen Gegenstaenden auf Lastkraftwagen und deren Anhaengern
DE856348C (de) Laufwagenverriegelung fuer Heu-, Getreide- oder Dungaufzuege
DE837308C (de) Aufzuganlage fuer Heu, Getreide, Dung od. dgl.