AT159895B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kautschukfäden. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kautschukfäden.

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AT159895B
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Int Latex Processes Ltd
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    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • B29D99/0078Producing filamentary materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2031/00Other particular articles
    • B29L2031/731Filamentary material, i.e. comprised of a single element, e.g. filaments, strands, threads, fibres

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  • Moulding By Coating Moulds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und   Vorrichtung   zur   Hersteitung   von   hatitsehukfäden.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der scharfen Kanten kann die Anzahl der erzeugten Fäden vermehrt werden. Fäden, die auf einer ebenen Fläche eines dreieckigen oder ähnlich geformten Drahtes gebildet werden, sind im Querschnitt linsenförmig bzw. genauer gesagt, plankonvex. 



   Die wässerige Dispersion von Kautschuk besteht vorzugsweise aus Latex mit vulkanisierend wirkenden Zusätzen und enthält zweckmässig einen bei niederer Temperatur wirkenden   Vulkanisations-     beschleuniger,   so dass der Kautschuk während des Trockenvorganges vor dem Abnehmen von dem Draht vulkanisiert wird. Allenfalls kann sogenannter vulkanisierter Latex verwendet werden. Der Latex wird vorzugsweise durch Eindampfen oder chemische oder mechanische Aufrahmung konzentriert, wie dies in der Technik allgemein bekannt ist. 



   In den Zeichnungen bezeichnet 10 einen endlosen Draht von dreieckigem Querschnitt, der über die achsenparallelen Trommeln   11 und 13   läuft, von denen die Trommel 11 durch ein   ! fotoraggregat 1'2   angetrieben wird. Am Mantel der Trommeln 11 und 13 sind parallele Rillen vorgesehen, die so geformt sind, dass der Draht in sie einpasst. Der Draht läuft von einer Rille auf der unteren Trommel zu der entsprechenden Rille der oberen Trommel, sodann in die nächste Rille der unteren Trommel, hierauf um die obere Trommel usw. über die ganze Breite der Trommeln, bis er mit Hilfe der Scheiben 14 und   li   wieder zur Ausgangsrille der Trommeln   zurückgeführt   wird. 



   Der untere Teil der Trommel 11 taucht in einen die Koagulationsflüssigkeit enthaltenden Behälter   16,   so dass der Draht mit der Koagulationsflüssigkeit benetzt wird, bevor er durch den Latex 17 im Behälter 18 (Fig. 2) geführt wird. Die einzelnen Bahnen des Drahtes, die mit der Koagulationsflüssigkeit benetzt sind, werden durch den Abstreifer 19 abgestrichen, der im Boden des Behälters   18,   durch den der Draht in das Latexbad eintritt, untergebracht ist. Der Abstreifer verhindert gleichzeitig auch das Ausfliessen des Latex aus der Bodenöffnung des Behälters. 



   Der aus dem Behälter 18 austretende Draht durchwandert eine lotrechte   Trockenkammer 20   (Fig. 1   a   und 1   b),   in die er bei 21 eintritt und die er bei 22 verlässt. Der Eintritt der Heissluft in die Trockenkammer ist mit 23 und der Austritt mit 24 bezeichnet. Die austretende Heissluft wird über eine   Wasch- und Heizvorrichtung,   die in der Zeichnung nicht dargestellt sind, wieder in die Trockenkammer   zurückgeführt.   Der Draht mit der getrockneten und zweckmässig vulkanisierten Kautschukschichte durchsetzt nun einen mit Talk gefüllten Trichter   M,   worauf die   Kautschuksehiehte   von jeder Seite des Drahtes mittels der Abnehmerrollen 26,27   und 28   in Form von Fäden abgenommen werden. 



  Die Rollen werden von einem kleinen Motor 29 über Riemen angetrieben. Die von dem wandernden Draht abgenommenen Fäden T werden   schliesslich   Behältern   : ; 0   zugeführt. 



   Nach Fig. 4 a und 4 b liegen so viele Bahnen des Drahtes nebeneinander, als Rillen im Mantel der Trommeln 11 und 13 vorhanden sind. Wenn eine einmalige   Latexabscheidung   einen Kautschukfilm genügender Dicke ergibt, werden die Fäden von jeder Bahn des endlosen Fadens mittels der Rollen 26,27 und 28 abgenommen. Gegebenenfalls können die Fäden von jeder zweiten Bahn abgenommen werden, in welchem Falle die Fäden entsprechend schwerer werden, da sie durch zweimalige   Abseheidung   gebildet werden. Auf ähnliche Weise können die Fäden auch von jeder dritten, vierten usw. Drahtbahn abgenommen werden. Es hat sich als zweckmässig erwiesen, auf den Draht eine Koagulationsflüssigkeit aufzubringen bevor er mit Latex überzogen wird. Das Koagulationsbad 16 kann jedoch gegebenenfalls ganz in Wegfall kommen. 



   Im Betrieb gelangt jede Bahn des Drahtes 10 durch das Koagulationsbad   16,   das Latexbad 17, in dem ein Latexfilm auf dem Draht koaguliert wird, durch den Trockner   20,   wo das Koagulat getrocknet und zweckmässig vulkanisiert wird und sodann durch die zum Einstauben mit Talk dienende Vorrichtung 25. Die Fäden werden hierauf von dem umlaufenden Draht, u. zw. je nach Wunsch von jeder einzelnen, zweiten, dritten usw. Bahn mittels der Rollen 26,27 und 28 abgenommen und geeigneten Fadenbehältern 30 od. dgl.   Sammeleinrichtungen   zugeführt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von   Kautschukfäden   aus   kautsehukhaltigen   Flüssigkeiten, z. B. einer wässerigen Dispersion von Kautschuk, dadurch gekennzeichnet, dass Kautschuk auf einem wandernden Draht abgeschieden wird, der eine oder mehr als zwei verhältnismässig scharfe Längskanten besitzt, wobei der Drahtumfang bei einkantigen Drähten bzw. der Abstand zwischen den Längskanten bei drei-und mehrkantigen Drähten unmittelbar den Abmessungen des fertigen Fadens entspricht, beispielsweise auf einem Draht mit dreieckigem Querschnitt, worauf die Kautsehukabscheidung, nachdem sie allenfalls auf dem Draht selbst in an sich bekannter Weise getrocknet wurde, entlang der oder den scharfen Kanten geteilt wird und der bzw. die Streifen von der Drahtoberfläche ohne Verdrillung in Form eines bzw.

   mehrerer Fäden abgenommen werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Herstellung von Kautschukfäden nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen wandernden Draht (70) mit einer oder mehr als zwei verhältnismässig scharfen Kanten, beispielsweise einen Draht mit dreieckigem Querschnitt, einen Behälter (18) mit einem kautsehukhaltigen flüssigen Überzugsmaterial, durch den der Draht geführt wird und eine Einrichtung, z. B. drehbar gelagerte Rollen (26, 27, 28), zum Abnehmen der Kautschukschieht in der Form eines oder mehrerer Fäden. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein endloser Draht in mehreren nebeneinanderliegenden Bahnen über zwei achsenparallele Trommeln (11, 1 3) läuft, die mit Rillen zur Führung der einzelnen Drahtbahnen versehen sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch einen Behälter (16) mit einer Koagulationsflüssigkeit, durch den der Draht geführt wird, bevor er in den Behälter (18) eintritt und einen Abstreifer (19) an der Eintrittsstelle des Drahtes in den Behälter (18). EMI3.1
AT159895D 1933-08-24 1934-07-05 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kautschukfäden. AT159895B (de)

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AT159895D AT159895B (de) 1933-08-24 1934-07-05 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kautschukfäden.

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