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Verfahren zur Veredlung von Farbfilmen.
Die Erfindung bezieht sieh auf ein Verfahren zur Veredlung von Farbfilmen, die durch Silber- oder Halogensilberherauslösung in Verbindung mit Farbstoffen gebildet sind. Die Erfindung besteht darin, dass die Farbfilme mit einer eine Beseitigung der Streuung und Absorption der durchtretenden
Lichtstrahlen bewirkenden, gegen Farbstoffe neutralen Flüssigkeit (z. B. bei Gelatineschichten wässrige
Lösungen von neutralen Gelatinelösungsmitteln, wie Chlorhydrine) oder mit einem neutralisierten
Flüssigkeitsgemisch (z. B. Salzlösungen nach den bekannten Hoffmeisterschen Reihen-Gerngross-
Goebel"Chemie und Technologie der Leim-und Gelatinefabrikation", S. 70 und 71) behandelt werden, das auch eine Lösung, gegebenenfalls eine kolloidale Lösung, darstellen kann.
Bei Behandlung von
Mehrschichtfarbfilmen mit Zwischenschichten ist das Verfahren so gestaltet, dass die Behandlungs- bedingungen, insbesondere die Art der Behandlungsflüssigkeit sowie gegebenenfalls die Temperatur derselben, so gewählt werden, dass die Zwischenschichten zwischen den Bildschichten aufgelöst bzw. abgebaut und in den angrenzenden, aber noch im Quellungszustande befindliehen, durch die photo- chemische Bearbeitung porösen Bildschichten aufgenommen werden.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass die Streuung-und Absorptionswirkungen der
Farbfilme zum grossen Teil darauf beruhen, dass die durch die photochemischen Bäder herausgelösten
Silberkörnehen innere Rauheiten und geschrumpfte Hohlräumchen mit unregelmässigen inneren
Oberflächen hinterlassen, die eine Lichtbrechung hervorrufen, und sie bezweckt auch die Beseitigung dieser Hohlräume bzw. die Glättung der Oberflächen derselben. Für Schwarz-Weiss-Filme (Nichtfarbfilme) ist es bereits durch die österr. Patentschrift Nr. 111038 bekannt, die Porosität des Films durch Auffüllen bzw. Abschmelzen derselben zu beseitigen.
Bei der Erfindung handelt es sich um eine Ausgestaltung des Gegenstandes dieses Patentes und die Anpassung an die Erfordernisse der Farbfilmherstellung, da bei Farbfilmen die Massnahmen nach dem genannten Patent nicht ohne weiteres anwendbar sind, denn bei Farbfilmen dürfen nicht nur die Farbstoffe nicht zerstört bzw. beeinflusst werden, sondern es sind auch gegebenenfalls unporöse Zwischenschichten beim Durchdringungsprozess zu berücksichtigen. Hiebei ist erfindungsgemäss die Aufgabe zu lösen, das Material der Zwischenschichten derart zu dispergieren, dass es von den im Quellungszustand befindlichen Farbbildschichten bzw. deren Poren aufgenommen werden kann.
Farbfilme nach dem subtraktiven Verfahren enthalten bekanntlich nach Beendigung der photographischen Behandlung und im vorführungsbereiten Zustand drei übereinander angeordnete Farbschichten, die durch Zwischenschichten getrennt sind, die für die Erzeugung der Farbbilder technisch erforderlich sind. Es hat sich gezeigt, dass verschiedene Mängel bei derartigen Farbfilmen, wie unerwünschte Streuungs-und Absorptionserseheinungen und Unschärfen, nicht zu vermeiden waren. Man hat bereits versucht, dieseZwischensehichten äusserst dünn zu halten, wobei jedoch der Nachteil auftrat, dass dieselben ihre Aufgabe infolge der dadurch bedingten Ungenauigkeiten zum Teil nicht ausreichend erfüllen konnten, die Farbwerte verfälscht wurden oder gar Farbstreifen entstanden.
Die Erfindung bezweckt und erreicht die Beseitigung dieser Nachteile. Sie geht von der Feststellung aus, dass die Zwischenschichten sich nachteilig in dem fertigen Film auswirken, und sie bezweckt daher die Beseitigung derselben. Es hat sich erfindungsgemäss gezeigt, dass es durch Einbringung geeigneter Flüssigkeiten möglich ist, die Zwischenschichten nachträglich, d. h. nachdem sie ihre Aufgabe im Fertigstellungsprozess erfüllt haben, zu beseitigen.
Die Feststellung, dass die Bild-bzw. Farbschichten bei den im praktischen Gebrauch befindlichen Mehrschichtenfarbfilmen eine grössere Härte besitzen als die Zwischenschichten, hat zu der Erkenntnis
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geführt, dass bei einer erfindungsgemässen Veredlung zweckmässig Flüssigkeiten und Temperaturen angewandt werden, welche die Bild-bzw. Farbschichten nur zum Quellen bringen, die Zwischenschichten dagegen völlig auflösen. Hiebei ergibt sich in optischer Hinsieht der Vorteil, dass die Substanz der aufgelösten Zwischenschichten in die im Zustande der Quellung befindlichen porösen Bildschichten abwandert.
Nachdem damit grundsätzlich der Weg zur Beseitigung der Zwischenschichten gewiesen ist, können Behandlungsflüssigkeiten sehr verschiedenartiger Zusammensetzung zur Ausführung des
Verfahrens benutzt werden. Besonders beachtlich ist, dass bereits Wasser als Behandlungsflüssigkeit bei Wahl geeigneter Temperaturen ausreicht, um die Zwischenschichten aufzulösen und dieses Sol in die Bildschichten einzulagern. Damit gelingt es, zu einem im Endergebnis ausserordentlich einfachen
Verfahren zu gelangen, welches eine ganz bedeutende Verbesserung der Bildgüte und-klarheit, Bild- schärfe und Leuchtkraft der Farben zu erzielen gestattet. Infolge der Beseitigung der Zwischenschichten liegen die Bildsehiehten nunmehr nach Zurückgehen der Quellung dicht aufeinander.
Es werden also "Parallaxe"-Erscheinungen und sonstige diesbezügliche. Unschärfe aufgehoben. Dabei können die
Sperrschichten beim Rohfilm praktisch genügende Dicke besitzen, so dass ein rote oder grüne Streifen oder Flecken bildendes Durchschlagen der Farbschichten bei der Herstellung mit Sicherheit vermieden werden kann. Gegebenenfalls kann die Behandlungsflüssigkeit auch ihrerseits gleichzeitig Füllstoffe für die Hohlräumchen der Bildschiehten enthalten, um insbesondere bei denjenigen Schiehtteilen, wie insbesondere der äussersten Oberfläche der obersten Bildschicht, welche nicht an eine Zwischenschicht angrenzen, eine Ausfüllung der Poren bewirken.
Es können ferner härtend wirkende Stoffe mit ein- gelagert oder in gequollenem Zustand des Films als härtende, homogen bindende Deckschicht aufgebracht werden, wie oben beschrieben.
In den Fig. 1 und 2 sind beispielsweise und schematisch Filmquersehnitte vor und nach der erfindungsgemässen Behandlung veranschaulicht, u. zw. stellt Fig. 1 den Film vor und Fig. 2 den gleichen
Film nach der Behandlung dar.
Man ersieht aus Fig. 1, dass der Film aus einer Trägerschicht 1, beispielsweise Zelluloid, und einer darauf angelagerten Schicht 2 zur besseren Haftung der folgenden Lagen besteht. Es folgt nun in der nachstehenden Reihenfolge : die unterste Farbschicht 3, die meist grün eingefärbt ist, eine Sperr- schicht 4, eine zweite Bildsehieht 5, die vorzugsweise rot eingefärbt ist, eine zweite Sperrschicht 6 und eine dritte Filtersehieht 7, die meist gelb eingefärbt ist.
Nach dem Fertigstellungsprozess besitzen diese Zwischenschichten keinerlei Aufgabe mehr ; sie beeinträchtigen vielmehr die Bildgüte des Films, wie oben dargelegt. In der obersten Farbsehicht 7 sind einige Hohlräumehen bei 8 schematisch dargestellt, und man erkennt die unregelmässige Form derselben. Zum besseren Verständnis sind sowohl die Farbschichten in ihrer Dicke im Verhältnis zum
Trägerfilm als auch die Hohlräume 8 im Verhältnis zu den übrigen Abmessungen zwecks Veranschau- lichung der hier interessierenden Umstände übertrieben gezeichnet.
Fig. 2 zeigt den Film nach der erfindungsgemässen Behandlung, wobei wiederum die typischen
Merkmale übertrieben dargestellt sind. Die Zelluloidschicht 1 und die Schicht 2 sind im wesentlichen unverändert geblieben ; es ist lediglieh die Trennlinie zwischen den Schichten 2 und 3 weniger scharf ausgeprägt, u. zw. infolge der Quellwirkung, welcher die Schicht') unterworfen worden ist. Anderseits sind die Zwischenschichten 4 und 6 völlig beseitigt, und die Bildsehiehten 3,5, 7 grenzen direkt aneinander bzw. ineinander. Die Hohlräume 8 sind jetzt mit Kolloiden angefüllt, welche von den dem Material angrenzenden aufgelösten Schichten 4 und 6 bzw. von der Behandlungsflüssigkeit herstammen.
Ferner ist in nachstehend näher zu beschreibender Weise eine weitere Schicht 9 entstanden, welche einen harten Oberflächenüberzug darstellt und mit der obersten Farbschicht 7 homogen verbunden ist. Auf diese
Weise ist praktisch eine homogen verbundene Masse aus den Schichten 2,. 3, 5, 7,9 entstanden.
Wenn die Schichten aus Gelatine bestehen, so werden als Behandlungsflüssigkeiten Stoffe verwendet, welche eine Quellung der Gelatine bewirken, oder Lösungsmittel für Gelatine, die in geeig- neter Weise verdünnt sein können, um völlige Auflösung der härteren Gelatineschichten zu verhindern.
Die gewünschte Wirkung kann bereits durch ausschliessliche Benutzung einer verdünnten Säure oder ähnlicher Mittel oder beispielsweise kaustischer Pottasche oder Sodalösung erzielt werden, u. zw. insofern, als bereits hiedurch infolge maximaler Quellung der Gelatinefarbbildschichten 8,/j, 7 die
Rauheiten 8 im Innern der Schichten geglättet werden. Da aber Säuren oder kaustische Alkalien allein oder in Verbindung mit Wasser die Farben zerstören oder mindestens eine Änderung oder ein Verlaufen der Farben bewirken können, werden vorteilhaft neutralisierte oder von Natur aus neutrale Lösungen oder Flüssigkeiten verwendet, wie z. B. wässrige Salzlösungen, die nach den literaturbekannten Hoff- meisterschen Reihen hinsichtlich Gelatinequellung bzw.-lösung definiert sind.
Eine erfindungsgemässe
Mischung kann beispielsweise aus wässriger Ammonium- oder Natrium-Salizylatlösung oder aus wässriger
Chloralhydratlösung bestehen. Während dieser Anteil der Mischung zum Quellen der Bildschichten dient, kann ferner in derselben chlorierter aliphatischer Alkohol geeigneter Konzentration als Lösungs- mittel für die Zwischenschichten in Verbindung mit nichtehlorierten aliphatischen Alkoholen oder deren Derivaten enthalten sein, wobei letztere zur Begrenzung der Lösefähigkeit dienen.
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Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung kann ein gelöstes Kolloid, welches in ausreichendem Masse in der in Frage kommenden Mischung löslich ist, vorzugsweise primäre Azetylzellulose, im gleichen Arbeitsgang oder in zeitlicher Aufeinanderfolge mit der vorerwähnten Behandlung zwecks Bearbeitung der an keine Zwischenschicht angrenzenden Oberfläche der äusseren Farbbildsehieht angewendet werden. Auf diese Weise wird, nachdem die Lösungsmittel verdampft sind, eine Mehrfarbenbildschicht. 3, 5,7 gemäss Fig. 2 gebildet, welche an ihrer Oberfläche hart, aber elastisch, völlig homogen und in ihrem Aufbau durch die Zwischenschichten 4 und 6 verringert ist, welche aufgelöst und von den angrenzenden Bildschichten, 3, 5, 7 aufgesaugt bzw. absorbiert worden sind.
Eine bevorzugte Behandlungsmischung, die bei dem erfindungsgemässen Verfahren verwendet werden kann, besitzt z. B. folgende Zusammensetzung :
EMI3.1
<tb>
<tb> 35 <SEP> Volumenteile <SEP> wässrige <SEP> Natriumsalizylatlösung <SEP> in <SEP> einer <SEP> Konzentration <SEP> von <SEP> 10%,
<tb> 35 <SEP> Volumenteile <SEP> chlorierter <SEP> Äthylalkohol,
<tb> 3 <SEP> Volumenteile <SEP> Amylalkohol,
<tb> 10 <SEP> Volumenteile <SEP> Äthylakohol,
<tb> 15 <SEP> Volumenteile <SEP> Methylalkohol,
<tb> 5 <SEP> Volumenteile <SEP> Milchsäure-Äthylester,
<tb> 2 <SEP> Volumenteile <SEP> Glyzerintriacetat <SEP> (Triacetin).
<tb>
In dieser Mischung kann ein Gewichtsteil primäre Azetylzellulose oder Zellulose-Triacetat gelöst werden oder der Film kann einer Nachbehandlung mit einer Mischung von
EMI3.2
<tb>
<tb> 30 <SEP> Volumenteilen <SEP> Wasser,
<tb> 30 <SEP> Volumenteilen <SEP> chloriertem <SEP> Äthylalkohol,
<tb> 38 <SEP> Volumenteilen <SEP> Methylenchlorid <SEP> oder <SEP> chloriertem <SEP> Methylen,
<tb> 1-2 <SEP> Gewichtsteilen <SEP> Triacetyl-Zellulose
<tb>
unterworfen werden.
Es ist verständlich, dass statt der vorerwähnten beispielsweise aufgeführten Stoffe auch äquivalente Substanzen angewendet werden können, welche die gleichen Wirkungen hervorrufen, und dass die Prozentsätze gemäss den Eigenschaften des zu behandelnden Filmmaterials abgewandelt werden können bzw. diesem angepasst werden müssen.
Die in der Behandlungsflüssigkeit gelösten festen Stoffe, beispielsweise Kolloide, sollen im wesentlichen den gleichen Breehungsindex wie die Bildschichten besitzen, um nachteilige optische Wirkungen infolge Ablagerung dieser festen Stoffe in und an den Bildschichten zu vermeiden.
Die Behandlung des Farbfilms kann erfolgen, indem die Mischung auf die Filmoberfläehe aufgebracht wird oder indem der Film durch ein Bad mit der Behandlungsflüssigkeit hindurchgeführt wird. Die erstere Behandlung hat sich im allgemeinen als zuverlässiger und besser erwiesen. Der Veredlungsprozess kann erfindungsgemäss in gewissem Grade schrittweise in zeitlichen Abständen vorgenommen werden. In diesem Falle werden die Bildschiehten des Farbfilms zuerst mit der erfindungsgemässen Mischung behandelt, während der nachträgliche Imbibitionsprozess allmählich während eines über mehrere Tage verteilten Zeitraumes vor sieh geht.
Ein solches Verfahren ermöglicht es, die zu benutzenden Behandlungsstoffe genau zu dosieren und eine geeignete kolloidale Suspension zu verwenden, welche in die Oberfläche eindringt und diese härtet.
Es ist ferner möglich, in der Weise vorzugehen, dass der Behandlungsflüssigkeit geringe Mengen, beispielsweise von Gelatine oder Agar-Agar zugegeben werden und dann in einem weiteren Arbeitsgang des Verfahrens der Film an der Oberfläche durch einen Überzug eines Stoffes geschlossen wird, der eine höhere mechanische Widerstandsfähigkeit besitzt als die Bildschichten, beispielsweise Zelluloseester, hochpolymerisierte natürliche oder künstliche Kolloide od. dgl., die eine homogene Verbindung mit der obersten Bildschicht eingehen und wasserundurchlässig bzw. abstossend wirken, wie in Fig. 2 bei 9 gezeigt.
Geeignete Beispiele für die zur Behandlung verwendbaren Kolloide sind folgende :
Gehärtete Gelatine oder Casein oder künstliche Polymere, wie z. B. Zelluloseäther und Polyvinyloder Polyacrylsäureester bzw. deren Salze.
Es ist ferner möglich, der erfindungsgemässen Behandlungsflüssigkeit Stoffe (Netzmittel) beizugeben, welche die Oberflächenspannung zwischen Filmmaterial und Flüssigkeit herabsetzen und die Adhäsion zwischen dem Film und der Flüssigkeit erhöhen, wie beispielsweise eine beliebige, an sich bekannte kolloidale Dispersion von beispielsweise Gelatine in Konzentrationen von 0'2 bis 1'5% oder eine entsprechende Lösung von unter dem Handelsnamen"Nekal"bekanntem Netzmittel. Auf diese Weise verteilt sich die Behandlungsflüssigkeit besser über die gesamte Fläche des Films.
Gemäss einem wesentlichen Merkmal der Erfindung ist es in vielen Fällen je nach der Zusammensetzung der Bildschichten und der Zwischenschichten möglich, den Film zwecks Auflösung und Abbau der Zwischenschichten lediglich mit warmem Wasser zu behandeln. Die erforderliche Behandlungstemperatur schwankt je nach der Filmsorte. dem Härtegrad der Bildschichten und dem (geringeren) Härtegrad der Zwischenschichten zwischen 35-90 . Je härter die Schichten sind, um so höher muss die Temperatur des Wassers sein. Desgleichen muss die Behandlung sich über um so längere Zeiträume (bis 15 Minuten) erstrecken.
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Besonders bei höheren Behandlungstemperaturen als etwa 400 ist es sehr zweckmässig bzw. erforderlich, den Film sofort anschliessend in ein an sich bekanntes, zweckmässig neutrales oder neutralisiertes Härtungsbad einzubringen, welches eine entquellende bzw. härtende Wirkung auf die Bild- schichten ausübt und die Gefahr der Runzelbildung beseitigt.
Die erfindungsgemässe Behandlung von Mehrschichtfarbfilmen bewirkt eine ganz wesentliche
Verbesserung der Bildgüte, Bildschärfe und Natürlichkeit der Farbwirkungen von Farbfilmen bei gleichzeitiger verhältnismässiger Einfachheit des Verfahrens.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Veredlung von Farbfilmen, die durch Silber-oder Halogensilberherauslösung in Verbindung mit Farbstoffen gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbfilme mit einer eine Beseitigung der Streuung und Absorption der durchtretenden Lichtstrahlen bewirkenden, gegen Farbstoffe neutralen Flüssigkeit (z. B. bei Gelatinesehichten wässrige Lösungen von neutralen Gelatinelösungsmitteln, wie Chlorhydrine) oder mit einem neutralisierten Flüssigkeitsgemisch (z. B. Salzlösungen nach den bekannten Hoffmeisterschen Reihen) behandelt werden, die bis in die unterste Lage der Bildsehicht bzw.-schichten vorzudringen vermag und die auch eine Lösung, gegebenenfalls eine kolloidale Lösung, sein kann.