AT159313B - Insekticide und mykocide Imprägnierlösung für Holz. - Google Patents

Insekticide und mykocide Imprägnierlösung für Holz.

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   Die vorliegende Erfindung betrifft wässerige   Imprägnierlösungen   für Holz und andere organische
Substanzen, um diese vor dem Angriff von Insekten und Fäulnispilzen zu schützen. Die Lösungen haben eine solche Zusammensetzung, dass sie nach   Einführung   in das Material, das imprägniert wird, schwerlösliche Arsenate der Metalle Zn, Cu, Cd oder Al bilden. Die Ausfällung dieser Stoffe wird durch eine gleichzeitig vorhandene Menge Alkalibichromat eingeleitet, wobei gleichzeitig Chromarsenat ausfällt.

   Die Lösung besteht aus einem   wasserlöslichen   Salz von besagten Metallen, Alkaliarsenat, freier Arsensäure und Alkalibichromat in einem solchen molekularen Mengenverhältnis, dass im wesentlichen lediglich das Arsenat eines der aufgezählten Metalle und Chromarsenat als konservierend wirkende Endprodukte zurückbleiben. Die Zusammensetzung der   Imprägnierlösung   entspricht daher   erfindungs-   gemäss folgendem molekularen Mengenverhältnis :
3   ZnSOi     : 2 Na2HAsO4 : 3 HAs0, : Na2O,.   



   Hiebei können an die Stelle des Zinksulfates andere wasserlösliche Zinksalze oder   äquivalente   Mengen wasserlöslicher Kupfer-, Cadmium- oder Aluminiumsalze treten. 



   In technischem Betriebe sind die Sulfate am zweckmässigsten auf Grund ihrer Wohlfeilheit und geringen korrodierenden Wirkung. 



   Nachdem eine solche Lösung in das Holz eingeführt worden ist, tritt infolge der einsetzenden Reduktion des Biehromats noch folgende Umsetzung ein : 3 Zn SO4+2 Na2HAsO4+3 H3AsO4 + Na2Cr2O7 = 3 ZnHAsO4 + 2 CrAsO4 + 3 Na2SO4 + 4 H2O + 3 O. 



   Bei der Zubereitung von Lösungen nach der Erfindung sind besondere Regeln zu befolgen,   um   die Entstehung von Fällungen zu vermeiden, die sieh nur langsam wieder auflösen würden. Solche Fällungen entstehen, wenn bei der Auflösung   Natriumarsenatlüsung   mit Metallsalzlösung in Berührung kommt, ohne dass hinreichend Säure vorhanden ist. Um dies zu vermeiden, müssen das Natriumarsenat und die Arsensäure aufgelöst werden, bevor das gesondert aufgelöste Metallsalz zugesetzt wird. Wann das   Bichromat   zugesetzt wird, spielt keine Rolle. 



   Arsensäure oder Alkaliarsenat zusammen mit   Bichromat   und Schwermetallsalzen enthaltende   Imprägnationslosungen   sind bereits bekannt. Diese weisen jedoch einen beträchtlich höheren Chromgehalt im Verhältnis zu den übrigen Bestandteilen auf als die Lösung gemäss vorliegender Erfindung. 



  Die Imprägnierung wird aber hiedurch unnötig kostspielig auf Grund des hohen Verbrauches von Bichromat. Das   Bichromat   übt ausserdem eine im gewissen Grade schädliche Wirkung auf das Holz dadurch aus, dass dieses oxydiert wird. Auch aus diesem Grunde muss demnach der Gehalt an Bichromat im Verhältnis zum Gehalt an Arsensäure, die ja der unter myeoeiden und insektieiden Gesichtspunkt wirksamste Stoff ist, möglichst niedrig gehalten werden. 



   Demgegenüber wird erfindungsgemäss die geringstmögliche Bichromatmenge verwendet und die grösstmögliche Menge   schwerlöslicher   schädlingswidriger Stoffe gebildet. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Insektieide und mykoeide, wasserlösliche Metallsalze, Alkalibichromat, Alkaliarsenat und freie Arsensäure enthaltende wässerige Imprägnierlösung für Holz, dadurch gekennzeichnet, dass sie die einzelnen Bestandteile etwa in dem molekularen Mengenverhältnis 3 ZnS04 : 2 Na2HAs04 : 3 HAsO : 1 Na2Cr2O7 enthält, wobei an die Stelle des wasserlöslichen Zinksalzes wasserlösliche Kupfer-, Cadmium-oder Aluminiumsalze treten können. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT159313D 1936-10-09 1936-10-09 Insekticide und mykocide Imprägnierlösung für Holz. AT159313B (de)

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