AT159188B - Verfahren zur Herstellung von Bewehrungseinlagen für Eisenbetonkörper. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bewehrungseinlagen für Eisenbetonkörper.

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August Ing Umlauf
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  Verfahren zur Herstellung von Bewehrungseinlagen für Eisenbetonkörper. 



   Bekanntlich kann man durch das Streckverwinden zweier Stähle aus gewöhnlichem Rundeisen bedeutende Erhöhungen der Streckgrenzen (zirka   52%)   erzielen, wobei die äussersten Fasern bei der günstigsten Ausbildung der Ganghöhe bis zu zirka   13% gereckt   werden. Man kann ferner auch, wie bekannt, noch dadurch einen grösseren Reckungsgrad erzielen, dass man einen derartig streckverwundenen Verbundstab aus zwei Stäben nach seiner Herstellung oder während seiner Herstellung reckt. In diesem Falle findet eine weitere Hebung der Streckgrenze statt von 50 auf zirka   60%,   aber die volle Ausnutzung der Torsionswirkungen, wie sie bei einem Rundstab vorkommt, bei dessen Torsion sich die Reckung bis zu einer 100% igen Erhöhung der Streckgrenze durchführen lässt, kann auf diese Weise nicht erreicht werden.

   Um nun die Torsionswirkung in vorteilhafter Weise auch für den verdrillten Doppelstab auszunutzen, kann man Rundstäbe einzeln vortordieren, wobei der Torsionsgrad theoretisch und durch Versuche festgestellt werden kann, und kann sodann aus diesen vortordierten Stäben einen Doppelverbundstab durch Verdrillung bei der Streckverwindung erzeugen (verdrillen mit ortsfesten Enden). Fig. 1 zeigt ein Stabpaar aus vortordierten Rundstäben in Ansicht, Fig. 2 im Querschnitt, wobei die Torsion durch einen Pfeil angedeutet ist.

   Wird ein solches Stabpaar durch ortsfeste Einspannungen im Pfeilsinne verdrillt, also in demselben Sinne wie die Torsion der Einzelstäbe erfolgt ist, so erhält man einen Verbundstab, der die vorzüglichen Eigenschaften des tordierten Einzelstabes mit denen des streckverwundenen Stabpaares verbindet, indem nicht nur der Vorteil der aussergewöhnlich grossen Erhöhung der Streckgrenze dabei erzielt wird, sondern auch noch der im Eisenbetonbau so sehr geschätzte Wert, der axialen Nachgiebigkeit des Verbundstabes im Beton bei der Schwindung. Fig. 3 zeigt einen derartig hergestellten Verbundstab mit vortordiertem Rechtsdrall. Man kann auch vortordierte Stäbe mit Linksdrall zu einem streckverwundenen Stabpaar vereinigen, wobei sowohl die Vortordierung als die Streckverwindung mit Linksdrall erfolgt.

   Ein Unterschied in den Materialeigenschaften solcher Stäbe gegenüber den in Fig. 3 dargestellten ist nicht vorhanden. Der Unterschied ist lediglich in der geometrischen Form gelegen. Man kann nun auch zwei tordierte Einzelstäbe paarig streckverwinden, wobei einer der Stäbe linksgängig, der andere rechtsgängig ist, auch in diesem Falle sind gewisse Überlegenheiten gegenüber dem gewöhnlich streckverwundenen Stab vorhanden, wenn auch in geringerem Grad. In Fig. 4 ist ein solcher Verbundstab in der Ansicht, in Fig. 5 im Querschnitt gezeichnet, wobei die Pfeile den Torsionssinn und den Sinn der Streckverwindung angeben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Bewehrungseinlagen für Eisenbetonkörper, bestehend aus zwei oder mehreren miteinander streckverwundenen Einzelstäben, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelstäbe vor der   Streckverwindung   kalt vortordiert werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Gemäss dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestellte Bewehrungseinlage für Eisenbetonkörper, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehsinn sowohl bei dem tordierten Einzelstab als auch bei dem streckverwundenen Verbundstab der gleiche ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT159188D 1937-06-23 1937-06-23 Verfahren zur Herstellung von Bewehrungseinlagen für Eisenbetonkörper. AT159188B (de)

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