AT158618B - Verfahren zum Herstellen von Bewehrungseisen für den Eisenbetonbau. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Bewehrungseisen für den Eisenbetonbau.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Herstellen von Bewehrungseisen für den Eisenbetonbau. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Bewehrungseisen für den Eisenbetonbau. Bisher hat man Bewehrungseisen für den Eisenbetonbau allgemein aus Stahl St 37 und St 12 oder aus Handelsstahl hergestellt und die erforderlichen höheren physikalischen Festigkeitswerte durch Verwinden der Walzstäbe im kalten Zustande, eventuell unter Reckung derselben erzielt. Diese Art hochwertigen Betonstahls hat den Nachteil, dass er durch eine Erhitzung des verdrillten Walzstabes, sei es bei Bränden oder durch Zusammenschweissen von Stäben zwecks Erhalt grosser Längen, die durch die Kaltbearbeitung herbeigeführten erhöhten physikalischen Eigenschaften wieder verliert. Insbesondere geht durch das Kaltverformen die Dehnung zurück. Neuerdings ist man dazu übergegangen, zur Bewehrung von Eisenbetonbauten sogenannten hochwertigen Betonstahl zu verwenden, einen naturharten Stahl, der im Walzzustande bereits die hohen physikalischen Werte besitzt und der sie bei Erhitzung nicht mehr verliert. Aus diesem Grunde ist dieser Bewehrungsstahl auch schweissbar. Dieser Stahl wird in Form von Rundeisen verwendet und muss daher neben einem Erkennungszeichen auch die Fabrikmarke tragen. Er hat aber den Nachteil, dass er nur eine geringe Haftfestigkeit im Beton besitzt. Man hat bereits Bewehrungseisen für den Eisenbetonbau durch Verdrillen eines Stabes mit profiliertem Querschnitt im warmen Zustande hergestellt. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Stahl für die Eisenbetonbewehrung in naturharter Qualität. Sie kennzeichnet sich dadurch, dass die Drillung des Stabes unmittelbar im Anschluss an den Walzvorgang in der Walzhitze stattfindet. Während nach dem bekannten Verfahren der Stab zwecks Verdrillung wieder erwärmt wird, ist die Wiedererwärmung des Stabes beim Verfahren nach der Erfindung nicht mehr erforderlich, weil die Verdrillung hier in der Walzhitze des Stabes geschieht. Ein weiteres Merkmal der Erfindung EMI1.1 abgerundeten Kanten bei Vermeidung von Unterschneidungen dient. Eine optimale Umfläche hat dasjenige Bewehrungseisen, das bei demselben Inhalt der Quer- schnittsfläche die grösste Umfangslänge aufweist. Der erfindungsgemäss erzeugte Bewehrungsstahl hat gegenüber dem in kaltem Zustande verwundenen den grossen Vorzug, dass er seine natürlichen Eigenschaften, wie Streckgrenze, Festigkeit, Dehnung und Zähigkeit, beibehält und somit eine hohe Sicherheit der Verbundkonstruktion gewährleistet. Dabei ist es gleichgültig, ob die Verwindung des Walzstabes auf seine Länge ganz im gleichen Sinne oder zum Teil im entgegengesetzten Sinne erfolgt, so z. B. kann der Stab in der Mitte seiner Länge festgehalten werden und beide Stabteile in entgegengesetzter Richtung verwunden werden, wodurch die Haftfestigkeit im Beton besonders gesteigert wird. Die Verwindung in entgegengesetzten Richtungen hat weiter den Vorteil zur leichteren Durchführbarkeit des Verfahrens im Walzgang. Derart verwundene Stäbe dürfen auch unbedenklich geschweisst werden. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieses Stahls dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 drei Arten der Profilgestaltung des Bewehrungseisens, Fig. 2 einen Stab mit in entgegengesetzten Richtungen verlaufender Verwindung. Auch in wirtschaftlicher Beziehung ist der im unmittelbaren Anschluss an den Walzvorgang in der Walzhitze verwundene Stab dem kalt verformten erheblich überlegen und stellt somit einen Fortschritt in der Herstellung von Bewehrungsmaterial dar.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCHE : 1. Verfahren zum Herstellen von Bewehrungseisen für den Eisenbetonbau aus naturhartem Stahl durch Verdrillen eines profilierten Stabes in warmem Zustande, dadurch gekennzeichnet, dass die Drillung des Stabes unmittelbar im Anschluss an den Walzvorgang in der Walzhitze stattfindet.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangswerkstück bei der Verdrillung ein Stab mit optimaler Umfläche und abgerundeten Kanten bei Vermeidung von Unterschneidungen dient. EMI2.1
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1938
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