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Zusammenschiebbares, walzenförmiges Drahthindernis gegen Fahrzeuge, vorzugsweise Kampf- fahrzeuge.
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der StaMdrahtschraube f befestigt werden. Eine derartige Verbindung kann nicht nur einfach und schnell vorgenommen, sondern auch leicht wieder gelöst werden.
Fig. 4 zeigt die erfindungsgemässen Hinderniswalzen in Verbindung mit einem zusammenlegbaren Flacheisenrost. Mit und 2 sind, so wie in den andern Figuren, die Stahldrähte bezeichnet.
3 und 4 sind die Drahtlitzen und 5 die Bandeisenklammern. 6 ist der Flacheisenrost, der im dargestellten Ausführungsbeispiel als Auflager für die Hinderniswalzen dient. Mittels der mit 7 bezeichneten Stahldrahtschrauben werden die Hinderniswalzen mit dem Flacheisenrost verbunden.
Die Anordnung bei der Verwendung von Hinderniswalzen in Verbindung mit zusätzlichen Geräten kann verschieden sein. Flacheisenroste werden vorzugsweise als Auflager verwendet und die Hinderniswalzen in mehreren Reihen quer zur Anfahrtsrichtung darauf befestigt. Drahtgitter oder Seilringnetze werden am einfachsten über die am Boden ausgelegten Drahtwalzen dachartig ausgebreitet. Diese zusätzlichen Geräte verhindern auch das elastische Zusammenschnellen oder
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oder ähnlichen Mitteln unnötig.
Massive Hindernisse bekannten Aufbaues werden-wenn sie nicht übermässig schwer ausgeführt sind-von den Kampffahrzeugen durch wuchtiges Anfahren leicht umgelegt und überfahren. Wirksamere Hindernisse, wie z. B. Fallgruben, erfordern für ihre Herstellung umständliche und zeitraubende Arbeit. Die bekannten gegen Fahrzeuge anwendbaren Hindernisse lassen sich meist auch nicht leicht abbrechen, fortschaffen und an andern Stellen wieder verwenden. Das Hindernis gemäss der Erfindung vermeidet diese Nachteile. Es ist wirksam, leicht, transportabel und kann wiederholt verwendet werden. Durch die besondere Form der Hinderniswalzen wird erreicht, dass sich Fahrzeuge, u. zw. auch solche mit Raupenantrieb, beim Versuch, die Hindernisse zu überfahren, mit grösster Wahrscheinlichkeit in die Walzen verstricken.
Die elastische, nachgiebige Konstruktion der Hinderniswalzen ermöglicht dem erfindungsgemässen Hindernis beim Anfahren eines Fahrzeuges bis zu einem gewissen Grad nachzugeben, wodurch das Auftreten allzu grosser Kräfte, die ein Abrutschen oder Zerreissen der Stahldrähte zur Folge hätten, vermieden wird. Die Bündelung der Drähte beim Aufbau der Hinderniswalzen hat den Zweck, beim Verhängen gleichzeitig mehrere Stahldrahtschleifen zur Wirkung zu bringen. Als besonders zweckmässig hat sich die Kombination der Hinderniswalzen mit Seilringnetzen erwiesen, weil diese Netze ähnliche Eigenschaften haben wie die Walzen. Die Netze bestehen aus ineinandergreifenden, geschlossenen, von Drahtseilen gebildeten Ringen.
Auch bei ihnen sind daher die Drähte in Form von Seilen gebündelt, wobei die Seilkonstruktion die Verwendung ausserordentlich fester Drähte ohne Beeinträchtigung der Biegsamkeit gestattet. Die Netze sind ferner nachgiebig und erfahren bei der Verstrickung mit den Fahrzeugen zunächst eine weitgehende elastische Veränderung, so dass, wie bei den Walzen, die Grösse der auftretenden Kräfte begrenzt wird.
Es ist nicht unbedingt notwendig, dass das erfindungsgemässe Hindernis die Form einer Walze hat. Das Hindernis kann, ohne am Wesen der Erfindung zu ändern, beispielsweise auch in Form eines Prismas ausgeführt werden. Ebenso können die Drahtbündel, aus denen das Hindernis aufgebaut wird, statt aus parallel geführten Drähten, aus Drahtseilen oder Drahtgurten bestehen. Alle diese Ausführungsformen liegen im Schutzumfang der Erfindung.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zusammenschiebbares, walzenförmiges Drahthindernis gegen Fahrzeuge, vorzugsweise Kampffahrzeuge, das aus offenen Schraubenwindungen und aus parallel zur Walzenachse angeordneten die Schraubenwindungen in Abständen haltenden Längsverbindungen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenwindungen aus einem oder mehreren Drahtbündeln und die Längsverbindungen aus Drahtlitzen od. dgl. gebildet sind.