DE708658C - Zusammenschiebbares, walzenfoermiges Drahthindernis gegen Fahrzeuge - Google Patents

Zusammenschiebbares, walzenfoermiges Drahthindernis gegen Fahrzeuge

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DE708658C
DE708658C DEF84688D DEF0084688D DE708658C DE 708658 C DE708658 C DE 708658C DE F84688 D DEF84688 D DE F84688D DE F0084688 D DEF0084688 D DE F0084688D DE 708658 C DE708658 C DE 708658C
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DE
Germany
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obstacle
wire
vehicles
rollers
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Expired
Application number
DEF84688D
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Fessl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELEK SCHER KABEL STAHL und KUP
Felten and Guilleaume Austria AG
Original Assignee
ELEK SCHER KABEL STAHL und KUP
Felten and Guilleaume Austria AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H11/00Defence installations; Defence devices
    • F41H11/08Barbed-wire obstacles; Barricades; Stanchions; Tank traps; Vehicle-impeding devices; Caltrops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

  • Zusammenschiebbares, walzenförmiges Drahthindernis gegen Fahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf walzenförmige Drahthindernisse gegen Fahrzeuge, vorzugsweise Kampffahrzeuge, die aus offenen Drahtschrauben bestehen, deren Windungen durch Längsverbindungen in Abstand gehalten werden. Die Längsverbindungen verlaufen ungefähr parallel zur Walzenachse und sind mit den Windungen der Drahtschraub.e in -Abständen verbunden. Diese Hindernisse können einfach und rasch aufgestellt und ebenso leicht wieder zusammengelegt werden und sind wegen ihres geringen Raumbedarfs leicht transportierbar.
  • Erfindungsgemäß sind die Schraubenwindungen des Hindernisses aus Drahtbündeln und die Längsverbindungen aus Drahtlitzen gebildet. Die Drahthündel bestehen vorzugsweise aus zwei oder mehreren parallel geführten Drähten aus festem, federndem Material. Durch in entsprechenden Abständen angeordnete Bandeisenklammern o. dgl. werden die Drähte in ihrer gegenseitigen Lage gehalten. Das Hindernis nach der Erfindung besitzt durch diesen Aufbau nicht nur eine erhöhte Festigkeit, sondern es ist auch gleichzeitig ,außerordentlich schmiegsam und daher gegen Kampffahrzeuge, die nur wenige Angriffspunkte bieten, besonders geeignet. Für den Transport wird die Hinderniswalze einfach in der Richtung ihrer Achse zusammengeschoben, so daß sich die einzelnen Windungen zu einem Ring zusammenlegen. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Hindernisses in auseinandergezogenein Zustand. Die dargestellte Hinderniswalze besteht aus einem schraubenlinienförmigen Drahtbündel, dasaus.' zwei parallel geführten Stahldrähten i und 2 gebildet ist. 3 und .l sind Drahtlitzen, durch -welche die einzehien Windungen des Drahtbündels miteinander verknüpft sind, um die Ganghöhe der vom Drahtbündel gebildeten Schraubenlinie zu begrenzen. Die Stahldrähte i und 2 sind durch Bandeisenklaminern 5 aneinandergeklemmt.
  • Die Wirkung der ertindungsgeinäßen Hinderniswalzen kann beträchtlich verstärkt werden, wenn sie in Verbindunb mit nach Art der Scherengitter zusammenlegbaren Flacheisenrosten, Dralitgitterii, Seilringnetzen oder anderen zusätzlichen Geräten verwendet werden. Zur Verbindung der Hinderniswalzen mit den zusätzlichen Geräten werden zweckmäßig Stahldrahtschrauben etwa in der Form mehrgängiger Schlüsselringe hcnutzt. Diese Verbindung kann nicht nur einfach und schnell vorgenommen, sondern auch leicht wieder gelöst werden.
  • Die Anordnung bei der Verwendung von Hinderniswalzen in Verbindung mit zusätzlichen Geräten kann verschieden sein. Flacheisenroste werden vorzugsweise als Auflager verwendet und die Hinderniswalzen in mehreren Reihen quer zur Anfahrtsrichtung darauf befestigt. Drahtgitter oder Seilringnetze werden am einfachsten über die am Boden ausgelegten Drahtwalzen dachartig ausgebreitet. Diese zusätzlichen Geräte verhindern auch das elastische Zusammenschnellen oder Fortrollen der Walzen und machen eine besondere Befestigung der Walzenenden mittels Erdspieße oder ähnlicher Mittel unnötig.
  • Massive Hindernisse bekannten Aufbaues werden, wenn sie nicht übermäßig schwer ausgeführt sind, von den Kampffahrzeugen durch wuchtiges Anfahren leicht umgelegt und überfahren. Wirksamere Hindernisse, wie z. B. Fallgruben, erfordern für ihre Herstellung umständliche und zeitraubende Arbeit. Die bekannten, gegen Fahrzeuge anwendbaren Hindernisse lassen sich meist auch nicht leicht abbrechen, fortschaffen und an anderen Stellen wieder verwenden. Das Hindernis gemäß der Erfindung vermeidet diese Nachteile. Es ist wirksam, leicht transporiabel und kann wiederholt verwendet werden. Durch die besondere Form der Hinderniswalzen wird erreicht, daß sich Fahrzeuge, und zwar auch solche mit Raupenantrieb, beim Versuch, die Hindernisse zu überfahren, mit größter Wahrscheinlichkeit in die Walzen verstricken. Die elastische, nachgiebige Konstruktion der Hinderniswalzen ermöglicht dein erfindungsgemäßen Hindernis, beim Anfahren eines Fahrzeuges bis zu einem gewissen Grad nachzugeben, wodurch das Auftreten allzu großer Kräfte, die ein Abriltschen oder Zerreißen der Stahldrähte zur 7Fölge hätten, vermieden wird. Die Bündelung der Drähte beim Aufbau der Hinderniswalzen hat den Zweck, beim Verhängen gleichzeitig mehrere Stahldrahtschleifen zur Wirkung zu bringen. Als besonders zweckmäßig hat sich die Kombination der Hinderniswalzen mit Seilringnetzen erwiesen, weil diese Netze ähnliche Eigenschaften haben wie die Walzen. Die Netze bestehen aus ineinandergreifenden, von Drahtseilen gebildeten Ringen. Auch bei ihnen sind daher die Drähte in Form von Seilen gebündelt, wobei die Seilkonstruktion die Verwendung außerordentlich fester Drähte ohne Beeinträchtigung, der Biegsamkeit gestattet. Die Netze sind ferner nachgiebig und erfahren bei der Verstrickung mit den Fahrzeugen zunächst eine weitgehende elastische Veränderung, so daß wie bei den Walzen die Größe der auftretenden Kräfte begrenzt wird.
  • Es ist nicht unbedingt notwendig, daß das erfindungsgemäße Hindernis die Form einer Walze hat. Das Hindernis kann, ohne am Wesen der Erfindung zu ändern, beispielsweise auch in Form eines Prismas ausgeführt werden. Ebenso können die Drahtbündel, aus denen das Hindernis aufgebaut wird, statt aus parallel geführten Drähten aus Drahtseilen oder Drahtgurten bestehen. Alle diese Ausführungsformen liegen im Schutzumfang der Erfindung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zusammenschiebbares, walzenförmiges Drahthindernis gegen Fahrzeuge, vorzugsweise Kampffahrzeuge, das aus offenen Schraubenwindungen und aus parallel zur Walzenachse angeordneten, die Schraubenwindungen in Abständen haltenden Längsverbindungen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenwindungen aus Drahtbündeln und die Längsverbindungen aus Drahtlitzen gebildet sind.
  2. 2. Hindernis nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtbündel aus zwei oder mehr parallel geführten Drähten bestehen, die durch in entsprechenden Abständen angeordnete Bandeisenklaminern o. dgl. in ihrer gegenseitigen Lage gehalten werden.
  3. 3. Hindernis gegen Fahrzeuge, vorzugsweise Kampffahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß eine beliebige Anzahl von Hinderniswalzen nach Anspruch i zur Verstärkung der Hinderniswirkung in Verbindung mit gegebenenfalls nach Art der Scherengitter zusammenlegbaren Flacheisenrosten, Drahtgittern, Seilringnetzen oder ,ähnlichen zusätzlichen Geräten verwendet wird. 4.. Hindernis nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB zur Verbindung der Hinderniswalzen nach Anspruch i mit den zusätzlichen Geräten Stahldrahtschrauben etwa in der Form mehrgängiger Schlüsselringe benutzt werden.
DEF84688D 1937-05-04 1938-03-24 Zusammenschiebbares, walzenfoermiges Drahthindernis gegen Fahrzeuge Expired DE708658C (de)

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