DE2436760C2 - Stacheldraht - Google Patents
StacheldrahtInfo
- Publication number
- DE2436760C2 DE2436760C2 DE19742436760 DE2436760A DE2436760C2 DE 2436760 C2 DE2436760 C2 DE 2436760C2 DE 19742436760 DE19742436760 DE 19742436760 DE 2436760 A DE2436760 A DE 2436760A DE 2436760 C2 DE2436760 C2 DE 2436760C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hems
- metal strip
- offset
- barbed wire
- spike
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 16
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims description 8
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 claims description 8
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 4
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 2
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 1
Description
30
Die Erfindung betrifft einen Stacheldraht, dessen Draht Bestandteil eines Metallstreifens ist und in dessen
Längsmitte eine Verstärkungsrippe für wenigstens zwei Metallstreifensäume bildet, aus denen Stachelspitzen
ausgestanzt sind.
Derartiger Stacheldraht wird als Hindernis benutzt und kann in einfacher Weise als Drahtzaun zwischen
zwei Pfählen gespannt verlegt sein, wobei er auch um seine Längsachslinie verdrillt sein kann oder — in
Schraubenform gewendelt — eine selbständige Hohlwalze bilden kann, wie sie z. B. für militärische Zwecke
benötigt wird.
Bei einer bekannten Ausführung dieser Art (DT-PS 15 583) stehen die Stachelspitzen jeweils in der Basismitte,
was einen geringen Hindernis-Effekt hat. Die Basen diesseits und jenseits der Verstärkungsrippe stehen
sich in Längsrichtung gegenüber; infolgedessen ergeben sich zwischen den Stachelspitzen Material-Einschnürungen,
welche die Festigkeit des Gesamtstreifens erheblich herabsetzen. Abstände zwischen den einzelnen
Stachelspitzen in Längsrichtung hinterlassen beim Stanzen Materialabfälle.
Es gibt zwar Stachelbänder mit an Ausschnitten an den beiden Längskanten ausgebildeten Stacheln
(DT-PS 9 31 637), die jedoch einen so hohen Hindernis-Effekt aufweisen, daß sie nicht für zivile Abzäunungen,
sondern nur für militärische Zwecke geeignet sind; in ihrer reinen Bandform sind sie zwischen den sich gegenüberliegenden
Stacheln im Querschnitt stark eingeschnürt und in ihrer Festigkeit beschränkt. Weiter ist es
bekannt (DT-PS 10 40 940), das erwähnte Stachelband mit seinen die Stacheln nicht enthaltenden Zwischenabschnitten
einen gesonderten Draht teilweise umgreifen zu lassen, um daraus eine Wendel zu formen. Für zivile
Zwecke ist diese Ausführung zu teuer und zu gefährlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, den eingangs erwähnten Stacheldraht so zu verbessern, daß der Hindernis-Effekt
in einem auch für zivile Zwecke noch tragbaren Grade erhöht und die Festigkeit verstärkt wird.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe bei einem Stacheldraht der zuerst erwähnten Art dadurch gelöst,
daß die Stachelspitzen gegenüber ihrer Basis in Längsrichtung versetzt sind.
Diese Stachelform hat eine Hakenwirkung quer zu der den Draht bildenden Verstärkungsrippe, aus der
man sich nur durch eine Bewegung in bestimmter Richtung längs zum Draht wieder befreien kann, was eine
Überlegung erfordert, der ein Tier nicht fähig ist und die von einem Menschen ruhiges Abwägen verlangt
Material-Einschnürungen sind zwischen den Stachelspitzen nicht vorhanden, so daß die Festigkeit nicht
verringert wird.
Eine weitere Erhöhung der Festigkeit über die durch die Verstärkungsrippe gebotene hinaus wird in Ausgestaltung
der Erfindung dadurch erreicht, daß die Stachelspitzen-Basen diesseits und jenseits der Verstärkungsrippe
in Längsrichtung gegeneinander versetzt sind.
Die Stachelspitzen können aus Metallstreifensäumen gebildet sein, die im Querschnitt zur Verstärkungsrippe
um 180 oder 120 oder 90° versetzt gruppiert sind. Im ersten Fall sind zwei Streifensäume vorhanden, die in
einer Ebene liegen, im zweiten Fall drei Streifensäume und im dritten Fall vier Streifensäume.
Weist der Stacheldraht zwei um 180° im Querschnitt
zur Verstärkungsrippe versetzte Metallstreifensäume auf, die in einer Ebene liegen, so ist es vorteilhaft, wenn
die Stachelspitzen beider Streifensäume in ununterbrochener Folge in Längsrichtung aneinandergereiht und
unter sich gleich sind, weil dann mehrere der Stacheldrähte aus einem gemeinsamen Blechband von entsprechender
Überbreite durch Trennschnitte gewonnen werden können, die zwischen sich keinerlei Abfall
übriglassen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Aus führungsbeispielen, die in der Zeichnung schematisch
dargestellt sind, erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht des Stacheldrahtes nach der Erfindung,
F i g. 2 einen Querschnitt in etwa natürlicher Größe,
F i g. 3 und 4 je einen Querschnitt von zwei anderen Ausführungen,
F i g. 5 drei Metallstreifen in einem Band.
Der Draht des Stacheldrahts ist Bestandteil eines Metallstreifens, in dessen Längsmitte er eine Verstärkungsrippe
1 für gemäß F i g. 1 zwei Metallstreifensäume 2 und 3 bildet, aus denen Stachelspitzen 4 ausgestanzt
sind, die gegenüber ihrer Basis, die zwischen den Punkten 5 und 6 bzw. 5' und 6' sich erstreckt, in Längsrichtung
versetzt sind. Der Metallstreifen mit seiner Verstärkungsrippe kann durch Walzen aus einem entsprechend
starken Rund-, Rechteck- oder Vierkantprofil gewonnen werden. Wie F i g. 1 zeigt, kommen die
Stachelspitzen 4 infolge der Längsversetzung gegenüber der Basis 5/6 so zu liegen, daß die Punkte 5 hinterschnitten
liegen und zwischen ihnen und den Stachelspitzen 4 ein Fanghaken entsteht. Wie F i g. 1 ferner
erkennen läßt, sind die Stachelspitzen-Basen 5/6 diesseits und 576' jenseits der Verstärkungsrippe 1 in
Längsrichtung gegeneinander versetzt, so daß die tiefsten Punkte 5 und 6' bzw. 6 und 5' nicht einandergegenüberliegen,
wodurch aus den beiderseitigen Streifensaum-Anteilen tragendes Material übrig bleibt, das zur
Festigkeitserhöhung zusätzlich zu der Festigkeit der
Verstärkungsrippe 1 beiträgt
Gemäß F i g. 3 sind drei Metallstreifensäume 2, 7 und 8 um 120° und gemäß F i g.4 vier MetrJlstreifensäume
2,9,3 und 10 um 90° versetzt um die Verstärkungsrippe
1 gruppiert
F i g. 5 zeigt die unter sich gleichen sägezahnartigen
Stachelspitzen beider Metallstreifensäume von F i g. i in kleinerem Maßstab in ununterbrochener Folge, was
die Gewinnung aus überbreiten Bändern durch abfalllose Trennschnitte erlaubt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Stacheldraht, dessen Draht Bestandteil eines Metallstreifens ist und in dessen Längsmitte eine
Verstärkungsrippe für wenigstens zwei Metallstreifensäume bildet, aus denen Stachelspitzen ausgestanzt
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stachelspitzen (4) gegenüber ihrer Basis (5/6
bzw. 576') in Längsrichtung versetzt sind.
2. Stacheldraht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stachelspitzen-Basen (5/6
bzw. 575') diesseits und jenseits der Verstärkungsrippe (1) in Längsrichtung gegeneinander versetzt
sind. is
3. Stacheldraht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stachelspitzen (4) aus Metallstreifensäumen
(2,3, 7,8,9,10) gebildet sind, die
im Querschnitt zur Verstärkungsrippe (1) um 180 oder 120 oder 90° versetzt gruppiert sind.
4. Stacheldraht nach Anspruch 1 oder 2 mit zwei um 180° im Querschnitt zur Verstärkungsrippe versetzten
Metallstreifensäumen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stachelspitzen (4) beider Metallstreifensäume
(2, 3) in ununterbrochener Folge in Längsrichtung aneinandergereiht und unter sich
gleich sind.
Priority Applications (15)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742436760 DE2436760C2 (de) | 1974-07-31 | Stacheldraht | |
| FR7521279A FR2280459A1 (fr) | 1974-07-31 | 1975-07-07 | Barbele |
| CH881475A CH587694A5 (de) | 1974-07-31 | 1975-07-07 | |
| AT552875A AT352981B (de) | 1974-07-31 | 1975-07-16 | Stacheldraht aus metall, mit axial ange- ordnetem kerndraht |
| ITMI1975U21927U IT7521927U1 (it) | 1974-07-31 | 1975-07-18 | Struttura di filo spinato a denti di sega. |
| IT25561/75A IT1039944B (it) | 1974-07-31 | 1975-07-18 | Struttura di filo spinato adenti di sega |
| US05/597,349 US3990485A (en) | 1974-07-31 | 1975-07-21 | Barbed wire construction |
| AU83360/75A AU493529B2 (en) | 1974-07-31 | 1975-07-24 | Barbed wire construction |
| ES1975214216U ES214216Y (es) | 1974-07-31 | 1975-07-24 | Alambre de espino. |
| CA232,181A CA1021972A (en) | 1974-07-31 | 1975-07-24 | Barbed wire construction |
| GB31163/75A GB1508005A (en) | 1974-07-31 | 1975-07-25 | Barbed wire |
| JP50092159A JPS5149599A (en) | 1974-07-31 | 1975-07-30 | Jushisen |
| HU75BA3307A HU173037B (hu) | 1974-07-31 | 1975-07-30 | Sposob vintovogo namatyvanija lentochnykh reber na truby, glavnym obrazom na truby s oval'nym secheniem a tak zhe oborudovanie dlja osuhhestvlenija sposoba |
| BE158830A BE831987A (fr) | 1974-07-31 | 1975-07-31 | Fil barbele |
| JP1981055888U JPS56169936U (de) | 1974-07-31 | 1981-04-20 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742436760 DE2436760C2 (de) | 1974-07-31 | Stacheldraht |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2436760A1 DE2436760A1 (de) | 1975-10-30 |
| DE2436760B1 DE2436760B1 (de) | 1975-10-30 |
| DE2436760C2 true DE2436760C2 (de) | 1976-08-12 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE451559C (de) | Durchmischvorrichtung fuer das Ladegemisch von Vergasermaschinen | |
| DE2436760C2 (de) | Stacheldraht | |
| DE479871C (de) | Doppelte Metallbewehrung fuer Betonbauwerke aus vorbereiteten Gittergeflechten | |
| DE2436760B1 (de) | Stacheldraht | |
| DE3014294C2 (de) | Stacheldraht | |
| DE2820954A1 (de) | Gitterartiges einzelelement zum herstellen eines zaunes | |
| DE1759485A1 (de) | Bewehrungsstab | |
| DE1062914B (de) | Ausbildung und Anordnung punktgeschweisster Bewehrungsmatten | |
| DE2820185C3 (de) | Siebforderband | |
| DE2001088A1 (de) | Abstandshalterkorb | |
| AT334565B (de) | Verfahren zur befestigung von schneiddrahten am schneidrahmen von schneidgeraten und danach hergestellter schneidrahmen | |
| DE515861C (de) | Aufhaengevorrichtung fuer Luftkabel aus einem mit hakenfoermig umgebogenen Enden versehenen Metallband | |
| DE405693C (de) | Versteifung von Wabenmittelwaenden | |
| DE504541C (de) | Besen mit Metallborsten | |
| DE1246209B (de) | Bewehrungsmatte fuer flaechige Bauteile aus Beton | |
| DE555983C (de) | Drahtgeflecht, insbesondere fuer Drahtzaeune | |
| DE708658C (de) | Zusammenschiebbares, walzenfoermiges Drahthindernis gegen Fahrzeuge | |
| DE721589C (de) | Sperrmittel nach Art einer Fussangel | |
| DE835342C (de) | Gewundener Bewehrungsstab fuer Beton | |
| AT128274B (de) | Streckmetall. | |
| DE2806827C2 (de) | Steckverbundmatte für den Verzug von Streckenausbau im Berg- und Tunnelbau | |
| AT239502B (de) | Gitterträger | |
| DE960623C (de) | Verfahren zum Befestigen von Papiereinlagen an Metallnetzen, insbesondere bei Versatzmatten in Bergwerken | |
| AT56561B (de) | Verfahren zur Herstellung von stabförmigen, metallbewehrten Betonkörpern beliebigen Querschnittes. | |
| DE946530C (de) | Verfahren zur Herstellung von Versatzdraht od. dgl. fuer unterirdische Grubenbetriebe |