DE2436760C2 - Stacheldraht - Google Patents

Stacheldraht

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DE2436760C2
DE2436760C2 DE19742436760 DE2436760A DE2436760C2 DE 2436760 C2 DE2436760 C2 DE 2436760C2 DE 19742436760 DE19742436760 DE 19742436760 DE 2436760 A DE2436760 A DE 2436760A DE 2436760 C2 DE2436760 C2 DE 2436760C2
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hems
metal strip
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DE2436760B1 (de
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Siegfried 8900 Augsburg UhI
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Keller and Knappich GmbH
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Keller and Knappich GmbH
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Description

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Die Erfindung betrifft einen Stacheldraht, dessen Draht Bestandteil eines Metallstreifens ist und in dessen Längsmitte eine Verstärkungsrippe für wenigstens zwei Metallstreifensäume bildet, aus denen Stachelspitzen ausgestanzt sind.
Derartiger Stacheldraht wird als Hindernis benutzt und kann in einfacher Weise als Drahtzaun zwischen zwei Pfählen gespannt verlegt sein, wobei er auch um seine Längsachslinie verdrillt sein kann oder — in Schraubenform gewendelt — eine selbständige Hohlwalze bilden kann, wie sie z. B. für militärische Zwecke benötigt wird.
Bei einer bekannten Ausführung dieser Art (DT-PS 15 583) stehen die Stachelspitzen jeweils in der Basismitte, was einen geringen Hindernis-Effekt hat. Die Basen diesseits und jenseits der Verstärkungsrippe stehen sich in Längsrichtung gegenüber; infolgedessen ergeben sich zwischen den Stachelspitzen Material-Einschnürungen, welche die Festigkeit des Gesamtstreifens erheblich herabsetzen. Abstände zwischen den einzelnen Stachelspitzen in Längsrichtung hinterlassen beim Stanzen Materialabfälle.
Es gibt zwar Stachelbänder mit an Ausschnitten an den beiden Längskanten ausgebildeten Stacheln (DT-PS 9 31 637), die jedoch einen so hohen Hindernis-Effekt aufweisen, daß sie nicht für zivile Abzäunungen, sondern nur für militärische Zwecke geeignet sind; in ihrer reinen Bandform sind sie zwischen den sich gegenüberliegenden Stacheln im Querschnitt stark eingeschnürt und in ihrer Festigkeit beschränkt. Weiter ist es bekannt (DT-PS 10 40 940), das erwähnte Stachelband mit seinen die Stacheln nicht enthaltenden Zwischenabschnitten einen gesonderten Draht teilweise umgreifen zu lassen, um daraus eine Wendel zu formen. Für zivile Zwecke ist diese Ausführung zu teuer und zu gefährlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, den eingangs erwähnten Stacheldraht so zu verbessern, daß der Hindernis-Effekt in einem auch für zivile Zwecke noch tragbaren Grade erhöht und die Festigkeit verstärkt wird.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe bei einem Stacheldraht der zuerst erwähnten Art dadurch gelöst, daß die Stachelspitzen gegenüber ihrer Basis in Längsrichtung versetzt sind.
Diese Stachelform hat eine Hakenwirkung quer zu der den Draht bildenden Verstärkungsrippe, aus der man sich nur durch eine Bewegung in bestimmter Richtung längs zum Draht wieder befreien kann, was eine Überlegung erfordert, der ein Tier nicht fähig ist und die von einem Menschen ruhiges Abwägen verlangt Material-Einschnürungen sind zwischen den Stachelspitzen nicht vorhanden, so daß die Festigkeit nicht verringert wird.
Eine weitere Erhöhung der Festigkeit über die durch die Verstärkungsrippe gebotene hinaus wird in Ausgestaltung der Erfindung dadurch erreicht, daß die Stachelspitzen-Basen diesseits und jenseits der Verstärkungsrippe in Längsrichtung gegeneinander versetzt sind.
Die Stachelspitzen können aus Metallstreifensäumen gebildet sein, die im Querschnitt zur Verstärkungsrippe um 180 oder 120 oder 90° versetzt gruppiert sind. Im ersten Fall sind zwei Streifensäume vorhanden, die in einer Ebene liegen, im zweiten Fall drei Streifensäume und im dritten Fall vier Streifensäume.
Weist der Stacheldraht zwei um 180° im Querschnitt zur Verstärkungsrippe versetzte Metallstreifensäume auf, die in einer Ebene liegen, so ist es vorteilhaft, wenn die Stachelspitzen beider Streifensäume in ununterbrochener Folge in Längsrichtung aneinandergereiht und unter sich gleich sind, weil dann mehrere der Stacheldrähte aus einem gemeinsamen Blechband von entsprechender Überbreite durch Trennschnitte gewonnen werden können, die zwischen sich keinerlei Abfall übriglassen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Aus führungsbeispielen, die in der Zeichnung schematisch dargestellt sind, erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht des Stacheldrahtes nach der Erfindung,
F i g. 2 einen Querschnitt in etwa natürlicher Größe,
F i g. 3 und 4 je einen Querschnitt von zwei anderen Ausführungen,
F i g. 5 drei Metallstreifen in einem Band.
Der Draht des Stacheldrahts ist Bestandteil eines Metallstreifens, in dessen Längsmitte er eine Verstärkungsrippe 1 für gemäß F i g. 1 zwei Metallstreifensäume 2 und 3 bildet, aus denen Stachelspitzen 4 ausgestanzt sind, die gegenüber ihrer Basis, die zwischen den Punkten 5 und 6 bzw. 5' und 6' sich erstreckt, in Längsrichtung versetzt sind. Der Metallstreifen mit seiner Verstärkungsrippe kann durch Walzen aus einem entsprechend starken Rund-, Rechteck- oder Vierkantprofil gewonnen werden. Wie F i g. 1 zeigt, kommen die Stachelspitzen 4 infolge der Längsversetzung gegenüber der Basis 5/6 so zu liegen, daß die Punkte 5 hinterschnitten liegen und zwischen ihnen und den Stachelspitzen 4 ein Fanghaken entsteht. Wie F i g. 1 ferner erkennen läßt, sind die Stachelspitzen-Basen 5/6 diesseits und 576' jenseits der Verstärkungsrippe 1 in Längsrichtung gegeneinander versetzt, so daß die tiefsten Punkte 5 und 6' bzw. 6 und 5' nicht einandergegenüberliegen, wodurch aus den beiderseitigen Streifensaum-Anteilen tragendes Material übrig bleibt, das zur Festigkeitserhöhung zusätzlich zu der Festigkeit der
Verstärkungsrippe 1 beiträgt
Gemäß F i g. 3 sind drei Metallstreifensäume 2, 7 und 8 um 120° und gemäß F i g.4 vier MetrJlstreifensäume 2,9,3 und 10 um 90° versetzt um die Verstärkungsrippe 1 gruppiert
F i g. 5 zeigt die unter sich gleichen sägezahnartigen Stachelspitzen beider Metallstreifensäume von F i g. i in kleinerem Maßstab in ununterbrochener Folge, was die Gewinnung aus überbreiten Bändern durch abfalllose Trennschnitte erlaubt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Stacheldraht, dessen Draht Bestandteil eines Metallstreifens ist und in dessen Längsmitte eine Verstärkungsrippe für wenigstens zwei Metallstreifensäume bildet, aus denen Stachelspitzen ausgestanzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stachelspitzen (4) gegenüber ihrer Basis (5/6 bzw. 576') in Längsrichtung versetzt sind.
2. Stacheldraht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stachelspitzen-Basen (5/6 bzw. 575') diesseits und jenseits der Verstärkungsrippe (1) in Längsrichtung gegeneinander versetzt sind. is
3. Stacheldraht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stachelspitzen (4) aus Metallstreifensäumen (2,3, 7,8,9,10) gebildet sind, die im Querschnitt zur Verstärkungsrippe (1) um 180 oder 120 oder 90° versetzt gruppiert sind.
4. Stacheldraht nach Anspruch 1 oder 2 mit zwei um 180° im Querschnitt zur Verstärkungsrippe versetzten Metallstreifensäumen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stachelspitzen (4) beider Metallstreifensäume (2, 3) in ununterbrochener Folge in Längsrichtung aneinandergereiht und unter sich gleich sind.
DE19742436760 1974-07-31 1974-07-31 Stacheldraht Expired DE2436760C2 (de)

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DE19742436760 DE2436760C2 (de) 1974-07-31 Stacheldraht
FR7521279A FR2280459A1 (fr) 1974-07-31 1975-07-07 Barbele
CH881475A CH587694A5 (de) 1974-07-31 1975-07-07
AT552875A AT352981B (de) 1974-07-31 1975-07-16 Stacheldraht aus metall, mit axial ange- ordnetem kerndraht
ITMI1975U21927U IT7521927U1 (it) 1974-07-31 1975-07-18 Struttura di filo spinato a denti di sega.
IT25561/75A IT1039944B (it) 1974-07-31 1975-07-18 Struttura di filo spinato adenti di sega
US05/597,349 US3990485A (en) 1974-07-31 1975-07-21 Barbed wire construction
AU83360/75A AU493529B2 (en) 1974-07-31 1975-07-24 Barbed wire construction
ES1975214216U ES214216Y (es) 1974-07-31 1975-07-24 Alambre de espino.
CA232,181A CA1021972A (en) 1974-07-31 1975-07-24 Barbed wire construction
GB31163/75A GB1508005A (en) 1974-07-31 1975-07-25 Barbed wire
JP50092159A JPS5149599A (en) 1974-07-31 1975-07-30 Jushisen
HU75BA3307A HU173037B (hu) 1974-07-31 1975-07-30 Sposob vintovogo namatyvanija lentochnykh reber na truby, glavnym obrazom na truby s oval'nym secheniem a tak zhe oborudovanie dlja osuhhestvlenija sposoba
BE158830A BE831987A (fr) 1974-07-31 1975-07-31 Fil barbele
JP1981055888U JPS56169936U (de) 1974-07-31 1981-04-20

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DE2436760A1 DE2436760A1 (de) 1975-10-30
DE2436760B1 DE2436760B1 (de) 1975-10-30
DE2436760C2 true DE2436760C2 (de) 1976-08-12

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