DE709307C - Netzartiges Hindernis gegen Fahrzeuge, insbesondere Kampffahrzeuge - Google Patents

Netzartiges Hindernis gegen Fahrzeuge, insbesondere Kampffahrzeuge

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Publication number
DE709307C
DE709307C DEF84689D DEF0084689D DE709307C DE 709307 C DE709307 C DE 709307C DE F84689 D DEF84689 D DE F84689D DE F0084689 D DEF0084689 D DE F0084689D DE 709307 C DE709307 C DE 709307C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicles
obstacle
network
rings
ground
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Expired
Application number
DEF84689D
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Fessl
Eugen Fischmeister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Austria AG
Original Assignee
Felten and Guilleaume Austria AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H11/00Defence installations; Defence devices
    • F41H11/08Barbed-wire obstacles; Barricades; Stanchions; Tank traps; Vehicle-impeding devices; Caltrops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Netzartiges Hindernis gegen F. insbesondere Kampffahrzeuge
    Es ist bekannt, zum Schutz von SChlffen gegen Torpedos Seilringnetze zu verwenden. Diese Netze bestehen aus ineinandergreifenclen geschlossenen Drahtseilringen.
  • Nach der Erfindung werden derartige Netze als Hindernis gegen Landfahrzeuge, insbesondere Kampffahrzeuge mit Raupenantrieb, verwendet. Dabei werden erfindungsgemäß die einzelnen Drahtseilringe des Hindernisses gegenüber den Seilringen der bekannten Torpedonetze so weit vergrößert, da13 ihr Durchmesser größer ist als die Raupenkettenbreite bzw. der Räderradius der aufzuhaltenden Fahrzeuge.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise in Abb. i ein erfindungsgemäß verwendetes Seilringnetz. Die Anordnung der Netze kann ganz verschieden sein. Sie können z. B. dachförmig (Abb.2), pultförmig (Abb.3) oder ungefähr parallel zum Boden (Abb. 4.) über in den Boden gerammte Pfähle, spanische Reiter, Hinderniswalzen o. dgl. gebreitet und gegebenenfalls an diesen befestigt werden. Es ist aber auch möglich, die Seilringnetze am Boden aufzulegen (Abb.5) und sie mit aufwärts gerichteten Haken, Drahtschlingen oder ähnlichen Fangorganen zu versehen.
  • Hindernisse, vorzugsweise Stacheldrahtstolperhindernisse, bei welchen als Grundlage für die Befestigung von Drahtschlingen ein auseinanderziehbares bzw. zusammenschiebbares Gebilde, wie etwa ein Rost- oder Gitterwerk, verwendet wird, sind bereits bekannt. Bei der Ausbildung dieses bekannten Hindernisses wurde auf besonders einfache und rasche Aufstellungsmöglichkeit Wert gelegt. Das tost- oder gitterwerkartige Tragwerk wurde zu diesem Zweck so ausgebildet, daß es durch jede ungeschulte Person leicht auseinandergezogen bzw. zusammengeschoben werden kann, wobei sich die an dem Tragwerk ständig befestigten Drahtschlingen in Richtung ihrer Achse auseinanderziehen bzw. zusammenschieben. Ein derartig aufgebautes Schlingenhindernis besitzt aber reicht die für ein Tankhindernis notwendige Elastizität und Festigkeit, die ein Seilringnetz nach der Erfindung aufweist.
  • Durch die besondere Anordnung der Netze wird erreicht, daß sich Fahrzeuge beim Versuch, die Hindernisse zu überfahren, mit ihren bodennahen Lenk- und Fahrwerkteilen mit großer Wahrscheinlichkeit in die Ringe des Netzes verstricken. Die geschmeidige, nachgiebige Konstruktion der Netze erm@üglicht dem Hindernis gemäß Erfindung beim Anfahren des Fahrzeuges bis zu einem gewissen Grad nachzugeben, wodurch das Auftreten allzu großer Kräfte, die ein Abrutschen oder Zerreißen der Seilringe zur Folge hätten, vermieden wird.
  • Besonders zweckmäßig ist die Verbindung von Seilringnetzen mit Hinderniswalzen, die aus schraubenlinienförmig verlaufenden DTahtbündeln aufgebaut sind, deren Windungen durch Drahtlitzen in entsprechendem Abstand voneinander gehalten werden. Die Hinderniswalzen können sowohl als Fangorgane an auf dem Boden liegenden Seilringnetzen befestigt werden oder auch als Stütze fier die Netze dienen, wenn diese über die Walzen gebreitet sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Netzartiges Hindernis gegen Landfahrzeuge, vorzugsweise Kampffahrzeuge, bestehend aus ineinandergreifenden geschlossenen Drahtsehringen, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der einzelnen Drahtseilringe größer ist als die Breite der Raupenkette bzw. als der Räderradius der aufzuhaltenden Fahrzeuge.
  2. 2. Hindernis nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das am Boden liegende Netz mit aufwärts gerichteten Fangorganen, wie Haken., Drahtschlingen o. dgl., versehen ist.
  3. 3. Hindernis nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Netz dachförmig pultförmig oder ungefähr parallel zum Boden über spanische Reiter, Hinderniswalzen o. dgl. gebreitet ist.
DEF84689D 1937-05-04 1938-03-24 Netzartiges Hindernis gegen Fahrzeuge, insbesondere Kampffahrzeuge Expired DE709307C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE709307C true DE709307C (de) 1941-08-13

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